Sea Shepherd hat erfolgreich die Nisshin Maru aufgestöbert

Quelle: http://de.seashepherd.org/news-and-media/news-110125-1.html

The Nisshin Maru as seen from the Nancy Burnet helicopter

Position: 70 Grad, 45 Minuten Süd
171 Grad, 45 Minuten West

Beteiligte Schiffe:  Japanische Walfänger – Die Nisshin Maru, Yushin Maru No. 1 und Yushin Maru No. 2
Sea Shepherd Conservation Society – Die Steve Irwin
Auf dem Weg: Die Bob Barker und die Yushin Maru No. 3

Nach einer Verfolgungsjagd von über 4000 Meilen während der vergangenen 26 Tage hat die Steve Irwin die Nisshin Maru am 25. Januar 2011 um 18 Uhr AEST eingeholt.

“Endlich haben wir dieses Serienmörderschiff gefunden und ab jetzt werden wir bis zum Ende der Walfangsaison an ihrem Hintern kleben“, sagte Captain Paul Watson an Bord der Steve Irwin. „Diese Walfangflotte gehört jetzt ganz und gar uns.“

Die Flotte der Sea Shepherd Conservation Society fand die japanische Walfangflotte zum ersten Mal am 31. Dezember 2010, bevor die Walfänger überhaupt in der Lage waren, einen einzigen Wal zu töten. Leider hinderten uns zwei der drei Harpunenschiffe daran, der Nisshin Maru zu folgen. Das Fabrikschiff konnte mit Hilfe der zwei schnelleren Harpunenschiffe, die die Koordinaten der zwei großen Sea Shepherd-Schiffe an die flüchtende Nisshin Maru weiterleiteten, entkommen. Die Gojira war aufgrund der gefährlichen Eisverhältnisse nicht in der Lage, die Nisshin Maru sofort zu verfolgen.

Die Gojira eilte der Steve Irwin und Bob Barker voraus, während die Nisshin Maru nach Westen floh. Am 10. Januar traf die Gojira auf das Tank- und Versorgungsschiff Sun Laurel. Am 12. Januar holte die Steve Irwin und die Bob Barker den Tanker ein und verfolgte das koreanische Schiff. So konnte die Gojira weiter nach Westen fahren, um die Nisshin Maru zu verfolgen.

Die Sun Laurel fuhr nach Norden und nach Osten, um die Entfernung zwischen ihr und dem Fabrikschiff so groß wie möglich zu halten. Die Sea Shepherd-Schiffe folgten dem Tanker, um einen Transfer zwischen ihm und der Walfangflotte zu verhindern. Zwei der drei Harpunenschiffe folgten den Sea Shepherd-Schiffen und wir wissen sicher, dass diese beiden Schiffe 23 Tage keinen einzigen Wal getötet haben.

Als die Sun Laurel weiter nach Osten fuhr und Chile näher kam als Neuseeland, ergriff Captain Paul Watson die Gelegenheit, die Verfolgung des Tankers am 18. Januar aufzugeben. Die Bob Barker blieb der Sun Laurel auf den Fersen und wurde weiterhin von einem Harpunenschiff beschattet. Das andere Harpunenschiff hatte die Steve Irwin verloren und kehrte deshalb zur Nisshin Maru zurück.

The Yushin Maru No. 1 cutting through the ice floesDie Gojira verfolgte die Bewegungen der Nisshin Maru durch den Einsatz von Wetterballons, die mit Kameras und Radardetektoren ausgestattet sind. Leider gab es bei der Gojira ein Problem mit den Treibstoffpumpen und Captain Locky MacLean fällte die Entscheidung, nach Hobart zurückzukehren, um die Pumpen auszutauschen. Diese Entscheidung wurde vertraulich behandelt, um die Nisshin Maru weiter zur Flucht zu veranlassen, bis die Steve Irwin sich ihr genähert hatte.

Am 23. Januar fällte Captain Paul Watson eine riskante Entscheidung und kommandierte die Bob Barker von der Verfolgung der Sun Laurel ab. Seine Sorge war, dass die Nisshin Maru mit zwei Harpunenboote in einigen Tagen mit dem Walfang im Rossmeer beginnen könnte.

Die Bob Barker wurde angewiesen, als Lockvogel nach Süden zu fahren, um die Yushin Maru zur Verfolgung zu verleiten, während die Steve Irwin das Rossmeer erreichte.

Und nach einer Verfolgung von 26 Tagen hat die Steve Irwin heute endlich die Nisshin Maru ausfindig gemacht und verfolgt sie seitdem. Die Bob Barker ist ungefähr 300 Meilen entfernt und wurde zur Steve Irwin beordert.

Leider scheint es so, als ob die japanische Walfangflotte gerade mit ihren illegalen Walfangoperationen begonnen hat. Im Moment wird gerade ein Wal an Deck zerlegt. Sea Shepherds Ziel ist es nun, dafür zu sorgen, dass dies der letzte gefangene Wal dieser Saison bleibt.

Die Walfangflotte wurde in einer Eisbucht im Rossmeer ausfindig gemacht und flieht momentan nach Osten in ein dichtes Eisfeld. Die Steve Irwin wird die Verfolgung aufnehmen.

Es gibt keinen Zweifel, dass die diesjährige Saison eine finanzielle Katastrophe für die japanische Walfangflotte wird.

„Wir sind auf einem guten Weg diese Walfangflotte wirtschaftlich zu versenken”, sagte Captain Paul Watson. „Wir werden sie jetzt durch die gefrorenen Tore der Hölle verfolgen, wenn es sein muss. Ihren illegalen Walfang werden wir jedoch beenden, dessen bin ich mir sicher!“

The Nisshin Maru trying to outrun the Steve Irwin by going through heavy iceThe Nisshin Maru exiting the ice floes

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Sea Shepherd News abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.