Gojira entgeht knapp der Zerstörung

Quelle: http://de.seashepherd.org/news-and-media/news-110204-1.html

Gojira entgeht knapp der Zerstörung

Freitag, den 04. Februar 2011 um 00:00 Uhr

Walfänger bewerfen Mannschaft von Sea Shepherd mit Speeren

Die Yushin Maru Nr. 3 steuerte heute mit Absicht auf Sea Shepherds Schiff Gojira zu und versuchte, das mehrwandige Schiff, welches unter dem Kommando von Kapitän Locky MacLean steht, zu rammen und zu zerstören.

„Als der stählerne Rumpf des Schiffes plötzlich auf uns zukam, war es, als ob  wir dem Tod direkt ins Gesicht sehen würden. Wir konnten es gerade noch vermeiden, in zwei Hälften zerteilt zu werden“, sagte Kapitän Locky MacLean.

Beide Schiffe fuhren auf parallelem Kurs und die Yushin Maru Nr 3 befand sich auf der Steuerbordseite der Gojira. Plötzlich schwenkte die Yushin Maru 3 hart nach Backbord und versuchte, die Gojira zu zerstören.

Kapitän MacLean bemerkte den Versuch rechtzeitig, gab Gas und konnte eine Kollision der Yushin Maru 3 mit dem Heck der Gojira vermeiden. Es fehlten nur drei Meter.

Nahaufnahme der Yushin Maru No. 3 in nur drei Metern Entfernung von der Gojira.
Foto: Simon Ager

Der Fahrer des Delta-Schlauchboots Chad Halsted wurde beinahe verletzt, als einer der Walfänger einen Bambusspeer auf die Bootsmannschaft warf. Die Besatzung hat einige dieser potenziell tödlichen Bambusspeere geborgen.

Die Gojira und die Schlauchboote der Bob Barker belästigen die Yushin Maru Nr. 3 mit Stink- und Farbbomben, um die Walfänger an der Verfolgung der Bob Barker zu hindern und sie abzuschütteln. Die Operation war erfolgreich. Die Bob Barker wird jetzt nicht mehr beschattet und kann sich auf die Suche nach dem japanischen Fabrikschiff Nisshin Maru machen.

Als die Bob Barker die Yushin Maru Nr. 3 los war, setzten die Walfänger einen internationalen Notruf ab und behaupteten von den Sea Shepherd-Schiffen Bob Barker und Gojira angegriffen zu werden. Die Bob Barker war jedoch über sieben Meilen entfernt, als die Walfänger den Notruf abgaben.

Sowohl die Bob Barker als auch die Gojira akzeptierten den Notruf und funkten die Yushin Maru Nr. 3 an, um genaueres zu dem Notfall zu erfahren. Obwohl Sea Shepherd die Yushin Maru Nr. 3 drei Mal auf Japanisch und Englisch anfunkte, weigerten sich die Walfänger zu antworten.

Die Yushin Maru No. 3 nähert sich dem Heck der Gojira. Foto: Simon AgerDie Yushin Maru No. 3 nähert sich dem Heck
der Gojira. Foto: Simon Ager

Obwohl Sea Shepherd auf den Notruf der Walfänger antwortete und die Annahme des Notrufs aufzeichnete und überwachte, gab das Institut für Walforschung eine Pressemeldung heraus und beschuldigte Sea Shepherd, Hilfe verweigert zu haben, obwohl diese drei Mal angeboten wurde.

Die Gojira funkte der Yushin Maru Nr. 3, dass sie aufhören würde, das Harpunenschiff zu belästigen, wenn es die Verfolgung der Bob Barker aufgibt. Sea Shepherd sieht das Beschatten seiner Schiffe als Provokation an.

Die Bob Barker hat die Yushin Maru Nr. 3 jetzt erfolgreich abgeschüttelt und kann damit die Verfolgung der Nisshin Maru fortsetzen. Die Bob Barker und die Gojira werden auch weiterhin die japanische Walfangflotte schikanieren, während das Flaggschiff Steve Irwin in Wellington, Neuseeland, auftankt und Vorräte auffüllt.

Das Delta-Schlauchboot der Bob Barker wird am 4. Februar 2011
von der Yushin Maru Nr. 3 aus mit einem Bambusspeer beworfen.




Die Yushin Maru No. 3 nähert sich dem Heck der Gojira. Foto: Simon Ager

Nahaufnahme der YushinMaru No. 3 in nur drei Metern Entfernung von der Gojira. Foto: Simon Ager

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Sea Shepherd News abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.