Wird Japan aufgeben oder wird der Krieg gegen die Walfänger im Südpolarmeer eskalieren?

Will Japan surrender or escalate the Whale WarsWird die japanische Walfangflotte ins Südpolarmeer zurückkehren? Logisch, die Gesetzes- und die Sachlage legen nahe, dass nicht. Wenn es jedoch zu Walfang kommt, handelt die japanische Regierung weder sachlich, noch gesetzestreu noch vernünftig, und daher ist die Zukunft des Walfangs im Südpolarmeer zu diesem Zeitpunkt unvorhersehbar.

In dieser Woche gab es mit dem Bericht der japanischen Regierung über die Prüfung der Entsendung eines Patrouillenschiffs der japanischen Küstenwache ins Südpolarmeer, zum Schutz der japanischen Walfangflotte vor der Sea Shepherd Conservation Society, einen Hinweis, dass Japan erneut alle Vernunft in den Wind schlagen würde. Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, das Fischerei-ministerium habe die Küstenwache angefragt, ein Boot zu entsenden um die Walfangflotte während der Jagd in der bevorstehenden Saison zu beschützen. Aber die japanische Küstenwache ist vernünftiger, als das Fischereiministerium berichtet hat; sie sind unwillig, sich zu beteiligen und geben an, sie hätten keine gesetzliche Grundlage, solches zu tun.

Wenn die japanische Walfangflotte in das Walschutzgebiet im Südpolarmeer zurückkehrt, wird sie weitere Schulden durch die fortgesetzten Subventionen von der japanischen Regierung machen. Und zusätzlich zu der schamlosen Verletzung internationalen Umweltschutzrechts werden sie außerdem gegen das neue Gesetz verstoßen, das von der International Maritime Organization (IMO) erlassen wurde und den Gebrauch von Schwerbenzin unterhalb des 60sten südlichen Breitengrades verbietet.

Sea Shepherds Verfolgungsschiff für große Distanzen, die Bob Barker, liegt gegenwärtig in Australien, komplett überholt und bereit, jeden Augenblick ins Südpolarmeer aufzubrechen. Das Flaggschiff Steve Irwin und die Brigitte Bardot sind auf dem Weg in den Nordatlantik, um Grindwale vor den Färöer Inseln zu schützen. Allerdings werden beide Schiffe in der Lage sein, im Oktober, weit vor dem Beginn der Walfangsaison, ins Südpoalarmeer zurückzukehren.

Sea Shepherd erwägt außerdem den Einsatz eines zusätzlichen vierten, schnellen und eistauglichen Schiffes um die japanischen Walfänger und jedwedes Schiff der japanischen Küstenwache angehen zu können, falls diese sich entschließen sollte, die Flotte der Wilderer zu eskortieren.

Die Hinzuziehung eines Schiffes der japanischen Küstenwache wird einige interessante politische Dilemmata für Japan und Australien und die Unterzeichner des Antarktis – Vertrages hervorbringen, weil nämlich Militärschiffe im Geltungsbereich des Antarktis – Vertrages untersagt sind.

Der Gründer und Präsident von Sea Shepherd, Captain Paul Watson, ist voller Hoffnung, dass die japanische Walfangflotte im Dezember nicht in das Südpolarmeer zurückkehren wird, doch wenn sie es tun, wird Sea Shepherd bereit stehen, sie dennoch wieder zu blockieren. „Wir sind verhalten optimistisch“ sagte Captain Watson, „aber wir treffen Vorbereitungen, um in die Antarktis zurückzukehren – nur für alle Fälle“.

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