Hoka Hey! Alles ist startklar für Sea Shepherds Operation Divine Wind

Photo: Gary Stokes

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In dieser Saison wird die Zukunft der Wale im Walschutzgebiet des Südlichen Polarmeers entschieden. Japans Tageszeitung Asahi News hat bestätigt, dass die japanische Walfangflotte in das Walschutzgebiet des Südlichen Polarmeers zurückkehren wird.

Es macht für die japanische Flotte kaum politischen oder wirtschaftlichen Sinn, vor die Küste der Antarktis zurückzukehren. Der Grund für die Rückkehr ist inzwischen nicht mehr die Waljagd, sondern die Weigerung, vor der Sea Shepherd Conservation Society zu kapitulieren.

Die japanische Regierung hat verlauten lassen, dass es nicht im nationalen Interesse Japans sei, dem Druck von Sea Shepherd nachzugeben. Aus diesem Grund hat die japanische Regierung 27 Millionen australische Dollar bereitgestellt, um die Sicherheit der japanischen Walfangflotte zu verbessern. Zu den bereits bestehenden 200 Millionen Dollar Schulden der Walfangflotte kommt nun eine weitere finanzielle Last für das japanische Volk hinzu.

“Das ist eine Beleidigung für alle Anti-Walfangnationen, welche die Erdbeben- und Tsunami-Opfer so großzügig unterstützt haben,“ sagte Captain Paul Watson. „Sie haben Unterstützung aus dem Ausland als Hilfe für die Opfer dieser Tragödie entgegen genommen und nun schichten sie Geldmittel um, damit sie ihr illegales und obszönes Gemetzel an wehrlosen Walen im Walschutzgebiet des Südpolarmeeres fortsetzen können. Inzwischen scheinen sie einfach nur noch besessen davon zu sein, Wale zu töten, nicht wegen der Nachfrage, nicht wegen des Gewinns, sondern allein, um ihre unangebrachte „Ehre“ aufrecht zu erhalten. Es ist eine Schande und ein Schlag ins Gesicht von jedem, der ihnen in Zeiten der Not zu Hilfe gekommen ist.

Sea Shepherd wird Anfang Dezember 2011 in ihrer achten Walverteidigungs-Kampagne mit einer stärkeren Anti-Walfang-Flotte in die entlegenen Gewässer der Antarktis zurückkehren, um die Großwale zu verteidigen.

“Sie werden uns umbringen müssen, um uns daran zu hindern, erneut einzuschreiten,“ sagte Captain Watson. „Ist das japanische Volk bereit, als Tribut für sein entsetzlich grausames und illegales Abschlachten von gefährdeten und geschützten Walarten Menschenleben zu fordern? Werden wir sterben müssen, um die japanische „Ehre“ zu besänftigen? Falls ja, ist meine Antwort an die japanische Regierung „Hoka Hey“ (in der Sprache der Lakota-Indianer: „Es ist ein guter Tag zu sterben“), und wir werden jedwede Risiken für unser Leben in Kauf nehmen, um den Einfall der arroganten Gier in das bestehende Schutzgebiet der Wale zu stoppen.“

Operation Divine Wind (Operation Göttliche Winde) wird über 100 Freiwillige in das Walschutzgebiet im Südpolarmeer senden, um die Wale zu verteidigen.

“Wenn wir sie nicht stoppen, wer dann?” fragte Peter Hammarstedt aus Schweden, Erster Offizier an Bord der Bob Barker. „Wir wollen sie stoppen und wir werden sie stoppen – Versprochen!“

Operation Divine Wind (Operation Göttliche Winde) wird das achte Jahr sein, in dem Sea Shepherd Schiffe vor die Küste der Antarktis gesendet hat, um die Gewinne der japanischen Walfangflotte zunichte zu machen. In jedem Jahr wurde Sea Shepherd stärker und erfolgreicher und hat während der letztjährigen Operation No Compromise über 800 Walen das Leben gerettet.

Quelle: Sea Shepherd Deutschland

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