Heureka! Walfangflotte gefunden und gestoppt!

Am 5. März um 22 Uhr (AEST) erhielt Captain Paul Watson einen Anruf per Satellitenhandy von Captain Peter Hammarstedt auf der Bob Barker.

“Heureka, Paul, wir haben die Nisshin Maru in Sicht!”

Die Nisshin Maru und ihre drei todbringenden Harpunenschiffe wurden bei 64 Grad, 59 Minuten Süd und 130 Grad, 51 Minuten Ost in der Nähe des Commonwealth Bay gefunden, 60 Meilen vor der antarktischen Küste und innerhalb Australiens Ausschließlicher Wirtschaftszone.

Die Yushin Maru No. 3 war gerade von der Verfolgung der Steve Irwin zurückgekehrt. Trotz der drei Harpunenschiffe, die zum Abfangen der Bob Barker eingesetzt werden, war Captain Hammarstedt durch ihr Netz geschlüpft und konnte das Hauptziel visuell identifizieren.

Zwei der Harpunenschiffe verfolgten Wale. Als die Nisshin Maru vor der Bob Barker zu fliehen begann, wurden sämtliche Fangaktivitäten eingestellt, doch die Bob Barker ist schneller und kommt dem verhassten Fabrikschiff stetig näher.

“Wir haben sie vor Augen und sie wird nicht in der Lage sein, uns abzuhängen”, sagte der aus Melbourne stammende Dritte Maat, Vincent Burke.

“Wir zwingen sie jetzt seit zwei Monaten zur Flucht und das hat ihre Fangaktivitäten beträchtlich beeinflusst. Jetzt, wo die Bob Barker an ihrer Rampe am Heck des Schiffes positioniert ist, ist der Walfang 2012 erfolgreich beendet”, sagte Captain Hammarstedt (27) aus Schweden.

Das japanische Sicherheitsschiff Shonan Maru No. 2 verfolgt noch immer die Steve Irwin und befindet sich derzeit einen Tag von der Bass-Straße und 1.600 Seemeilen von der Walfangflotte entfernt. Die Steve Irwin lockte die Shonan Maru No. 2 und die Yushin Maru No. 3 erfolgreich von der Bob Barker weg, damit sie ein Verfolgerschiff abhängen konnte. Der Schlüssel zum Aufspüren der Nisshin Maru war, das Verfolgerschiff loszuwerden. Dieser Plan hat funktioniert.

“Dies war bis jetzt eine lange und harte Kampagne, mit den schlimmsten Wetter- und Eisbedingungen, die wir während der vergangenen acht Saisons im antarktischen Walschutzgebiet hatten”, sagte Captain Paul Watson. “Aber trotz des zeitweisen Verlustes unseres Erkundungsschiffs Brigitte Bardot und durch unsere dauerhafte und hartnäckige Verfolgung der Nisshin Maru, haben wir sie permanent zur Flucht veranlasst und zwei ihrer drei Harpunenschiffe zwei Monate lang ausgeschaltet und damit ihre Möglichkeiten Wale zu töten ernsthaft behindert. Jetzt haben wir sie wiederum zu 100% gestoppt. Operation Divine Wind ist enorm erfolgreich.”

Die Bob Barker entdeckt das Fabrikschiff der Walfangflotte, die Nisshin Maru. Foto: Carolina A. Castro

Die Bob Barker entdeckt das Fabrikschiff der Walfangflotte, die Nisshin Maru. Foto: Carolina A. Castro

Quelle: Sea Shepherd

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Eine Antwort auf Heureka! Walfangflotte gefunden und gestoppt!

  1. Honey sagt:

    Hallo,unabhe4ngig davon, was einzelne Personen fcber Greenpeace gulaben oder zu wissen gulaben, bleibt die Organisation doch ein Umweltschutzverband. Er ke4mpft damit ffcr dasselbe Ziel wenn er auch andere Mittel verwenden mag. Anfeindungen und Vorwfcrfe unter Umweltschutzverbe4nden sind extrem kontraproduktiv, denn sie verunsichern die Bevf6lkerung und geben unseren Kritikern Rfcckenwind. Deshalb sollten sie unterlassen werden. Mf6glich, dass sich auch Greenpeace wie im Beitrag behauptet dessen schuldig gemacht hat. Aber das ist kein Grund, es mit gleicher Mfcnze heimzuzahlen.