Die Walfänger fahren nach Hause!

Die Bob Barker unterwegs im antarktischen Walschutzgebiet. Foto: Carolina A. Castro

Die Bob Barker unterwegs im antarktischen Walschutzgebiet. Foto: Carolina A. Castro

Die japanische Walfangflotte verlässt das antarktische Walschutzgebiet

Operation Divine Wind ist vorbei! Die japanischen Walfänger fahren heim!

Die japanische Walfangflotte hat das antarktische Walschutzgebiet verlassen und fährt nach Hause. „Ab dem Moment, als sich Captain Peter Hammarstedt und seine Crew auf der Bob Barker der Nisshin Maru am 5. März näherten, war die diesjährige Walfangsaison erfolgreich beendet”, sagte Captain Paul Watson auf dem Sea Shepherd Flaggschiff Steve Irwin, welches vor kurzem zurückkehrte und jetzt in Williamstown, Victoria, Australien vor Anker liegt.

Seit dem 1. März hat die Bob Barker die Nisshin Maru verfolgt, die immer weiter Richtung Nordwesten fuhr. Die japanischen Harpunenschiffe haben die Verfolgung der Bob Barker aufgegeben. Laut Captain Peter Hammarstedt hat die Flotte die Gewässer des antarktischen Walschutzgebietes verlassen. Das japanische Sicherheitsschiff Shonan Maru No. 2 wurde von Fischereischiffen bei 30 Grad Süd beobachtet, also östlich von Brisbane, Australien. Das bedeutet, dass sich das Schiff auf dem Weg nach Japan befindet.

A Minke Whale swims freely, as it should, in the Southern Ocean Whale Sanctuary. Photo: Billy Danger

Ein Zwergwal schwimmt frei im antarktischen Walschutzgebiet – so wie es sein soll. Foto: Billy Danger

Es war eine lange und schwierige Kampagne. Trotz des zeitweisen Verlustes des Spähbootes Brigitte Bardot, konnten die Steve Irwin und die Bob Barker die japanische Walfangflotte über 17.000 Meilen jagen und ließen ihr dadurch wenig Zeit, Wale zu töten. Darüber hinaus verbrachten zwei der drei Harpunenschiffe mehr Zeit damit, die zwei Sea Shepherd Schiffe zu verfolgen, als Wale zu töten.

“Die erreichte Fangquote wird von Japan nicht vor April veröffentlicht werden, doch meiner Meinung werden sie mit Sicherheit nicht mehr als 50% erreichen, und ich gehe davon aus, dass die Quote nicht über 30% liegen wird. Nicht so gut wie letzte Saison, aber besser als alle anderen Jahre zuvor“, sagte Captain Paul Watson. „Es war eine erfolgreiche Kampagne. Hunderte von Walen, die ohne unsere Anwesenheit während der letzten drei Monate tot wären, schwimmen jetzt frei im antarktischen Walschutzgebiet. Das macht uns wirklich sehr glücklich.“

Die Bob Barker wird nach Hobart, Tasmanien zurückkehren. Die Reparaturarbeiten an der Brigitte Bardot werden in Fremantle fertiggestellt und die Steve Irwin liegt jetzt in Williamstown vor Anker.

Falls die japanische Walfangflotte im Dezember 2012 in das antarktische Walschutzgebiet zurückkehren sollte, wird die Sea Shepherd Conservation Society die Operation Cetacean Justice mit vier Schiffen, zwei Hubschraubern, vier Drohnen und 120 Freiwilligen starten.

„Wenn die japanischen Walfänger zurückkehren, wird auch Sea Shepherd zurückkehren. Wir haben uns der Verteidigung des antarktischen Walschutzgebietes verschrieben“, sagte Captain Paul Watson. „Egal wie lange es dauert, egal wie riskant und teuer es sein wird. Das Wort „Schutzgebiet“ bedeutet uns wirklich etwas und für dieses Etwas lohnt es sich zu kämpfen.

The frigid Antarctic waters begin to freeze as the Bob Barker heads home. Photo: Carolina A. Castro

Die eiskalten Gewässer der Antarktis beginnen einzufrieren, während die Bob Barker nach Hause fährt. Foto: Carolina A. Castro

 

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Eine Antwort auf Die Walfänger fahren nach Hause!

  1. stephan sagt:

    Wahnsinn, Glückwunsch für die Erfolgreiche Mission. Bitte macht weiter so, auf das diese Atemberaubenden Tiere weiterhin unsere Ozeane bevölkern werden.