Protestaktion zur Freilassung von Kapitän Paul Watson

Auf der Webseite von Sea Shepherd wird zur Zeit dazu aufgerufen an unsere Justizministerin eine E-Mail zu schicken. Dennoch sind evtl. andere Stellen sinnvoller. Direkt mit dem Fall befasst ist die Bundesstaatsanwaltschaft in Frankfurt/Main.

Wer mag, möchte doch bitte auch eine Email an folgende Adresse schicken: verwaltung@gsta-frankfurt.justiz.hessen.de. Per Telefax an 069/1367-8468.

Eine Vorschlags-Email:

Betreff: Irgendetwas nehmen, was nicht allzu offensichtlich ist. Als Bsp. “Anfrage zur rechtlichen Lage” oder “Justizirrtümern auf der Spur”

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie ich aus der Presse entnehmen konnte wurde am 13. Mai diesen Jahres der Meereshirte Paul Watson festgenommen und befindet sich aufgrund der Anschuldigung der costa-ricanischen Regierung, eine Straftat begangen zu haben, in Haft

Costa Rica gehört zu einem der korruptesten Ländern dieser unserer Erde, dessen Regierung nicht davon zurückschreckt Oppositionelle und andere Menschen, denen das Leben von anderen Lebewesen wichtig ist, mundtod zu machen oder sogar zu ermorden. Die  Kapitän Watson vorgeworfene Straftat soll 2002 begangen worden sein, doch wurde der aktuelle Haftbefehl erst letztes Jahr von Costa Rica ausgestellt. Ich darf also davon ausgehen, dass es sich bei dieser von Interpol NICHT bewürworteten Aktion um rein politische Interessen handelt und eine Auslieferung Paul Watsons einen schwerwiegenden Verstoß gegen geltende Menschenrechte bedeuten würde.

Ich bitte Sie daher eindringlich, sich zu überlegen, ob Sie tatsächlich als Handlanger einer korrupten, mafiösen Regierung fungieren wollen oder doch eher dem Recht Folge leisten, was im Namen der Gerechtigkeit nur “Freispruch” bedeuten kann.

Mit freundlichen Grüssen

*Name*

 

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2 Antworten auf Protestaktion zur Freilassung von Kapitän Paul Watson

  1. icaneatcauliflower sagt:

    tatsächlich ergab ein Anruf im Büro Leutheusser-Schnarrenberger, die dort eingehenden mails würden “naja, vielleicht..” gelesen, versprechen könne man das nicht, wenn, dann aber erst in 4-6 Wochen. Für Schreiben an die alternativ genannte e-mail Adresse: poststelle@bmj.bund.de , die mit “dringend” markiert werden sollten, wurden auch keine besseren Optionen zur Bearbeitung in Aussicht gestellt (so geht man mit seinem Wahlvolk um…)
    Das Telefonat mit dem Referatsleiter für internationale Rechtshilfe, der mit dem Fall befaßt ist, ergab, die einzige Stelle, an der nun noch etwas zu bewirken sei, sei die Generalstaatsanwaltschaft im Oberlandesgericht Frankfurt, erreichbar unter den obigen Adressen sowie der Tel.-Nr. 069-13 67 24 53.
    Die mail-Adresse wurde mir von der Generalstaatsanwaltschaft bestätigt. Man müsse nicht besorgt sein, mit einem Schreiben den Anschein zu erwecken, man wolle unangemmessen Einfluß auf die Staatsanwaltschaft nehmen.
    Bis spätestens Sonntag solle über den Auslieferungsbefehl entschieden worden sein.
    Ich werde morgen versuchen, ob es noch einen direkteren Zugang gibt.
    Für Mitteilungen sollte bedeutsam sein, dass costa-ricanische Bürger selbst die Korruption und den Lobbyismus ihrer Regierung anklagen (http://www.thepetitionsite.com/663/009/291/release-paul-watson/) und Paul unterstützen, sowie das gewaltfreie Vorgehen der SSCS.

  2. icaneatcauliflower sagt:

    Update: habe soeben den zuständigen Leitenden Oberstaatsanwalt Rückert gesprochen. Man kann ihn per mail unter sek2@gsta.justiz.hessen.de erreichen. Bitte, geht in euren “gesendet”-Ordner auf die ganzen tollen mails, die ihr schon verfaßt habt, gebt die o.g. Adr. ein und drückt auf “weiterleiten”. Sind ein paar Handgriffe, der Captain braucht euch jetzt!