Insel-Parkwächter stellen ein Shark Finning-Boot – 14 weitere entkommen

Costa Rica News –   Also, die Regierung Costa Ricas mußte die allmonatliche Festnahme eines Shark Finning-Bootes für den August erledigen. Das Radargerät erfaßte 15 Boote und „verfolgen konnten sie nur“ 1 von ihnen. Mit höchster Wahrscheinlichkeit waren die anderen taiwanesische Boote, die die Regierung von Costa Rica schon dafür ausbezahlt hatten, dass ihnen erlaubt wurde, zu entkommen. Fragt sich überhaupt, weshalb Costa Rica das Paul Watson-Gerichtsverfahren hier haben wollte?

Die Antwort ist einfach…..Die Regierung Costa Ricas nimmt immense verdeckte Provisionszahlungen entgegen, damit sie das Shark Finning in ihren Gewässern zuläßt und mußte zeigen, dass es ihr ernst damit sei, dieses Geld weiter zu erhalten, andernfalls würden sie von den asiatischen Ländern unter Druck gesetzt, ihn hier ins Gefängnis zu bekommen. Erst einmal in Costa Rica im Gefängnis, wäre er schnellstens umgebracht worden und sie hätten es nach einem normalen Haftunfall aussehen lassen.

Die Aufseher der Kokosinseln haben in einer gemeinsamen Anstrengung mit der Nationalgarde 1 Boot mit 47 Haifischflossen aufgegriffen. Es besteht kein Zweifel, dass es das Boot war, das die Taiwanesen aufzugreifen erlaubt hatten. Das ist wie mit den Drogenbaronen, die Kokain in die USA verfrachten und die zulassen, dass gelegentlich eine Fracht von 15 Kilo aufgegriffen wird. Regierungen erwecken den Anschein, sich des Problems anzunehmen und die Drogenbarone und Shark Finner haben hinnehmbare Verluste.

Geiner Golfin, der Parkdirektor, sagte, das Radar habe mindestens 15 Boote im Norden entdeckt, doch sie entschieden, eines zu verfolgen.

“Wir gingen so vor, dass wir die Identifikation vornahmen und Funkrufe absetzten. Der Kapitän (Los Pericos) folgte den Anweisungen ohne Probleme, noch leistete er Widerstand,“ sagte er. Was tatsächlich der Fall war, denn alles, was diese Kerle zu tun haben, ist, ihren Mund zu halten und dann werden sie laufen gelassen und erhalten eine nette Belohnung von der Regierung Costa Ricas, weil sie die Schuld auf sich genommen haben, während die anderen Boote davon kamen.

Das Schiff, The  Perishersis, ist im Namen der Handelsgesellschaft in Puntarenas namens Los Pericos Green SA  registriert und hatte sieben Mannschaftsmitglieder an Bord.

Bei der Inspektion fanden Beamte die Flossen im Frachtraum. Der Direktor erklärte, die Flossen gehörten zur Spezies der Pazifischen Fuchshaie (Alopias pelagicus) und des Seidenhais (Carcharhinus falciformis).

Dem Fischerei- und Aquakulturgesetz Nr. 8436 zufolge liegt ein Vergehen vor, wenn die Hautlappen komplett vom Haikörper abgetrennt wurden.

Die Beamten verhafteten die Schiffsinsassen, die unter den Namen Obando (Kapitän), Matarrita, Jiron, Salas, Carrillo und Duarte identifiziert wurden, außerdem noch einen nicht näher bezeichneten Ausländer. Keiner von ihnen wurde im Polizeibericht erwähnt. Es wäre interessant, diese Bankkonten etwa über den nächsten Monat hinweg zu beobachten.

15. Aug. – Die Costa Rica Times hat herausgefunden, dass dieser Kapitän, der festgenommen worden war, nicht einmal ins Gefängnis kam oder eine Geldstrafe erhielt. Er ist mit einem blauen Auge davongekommen und er wurde gebeten, das bitte nicht wieder zu tun. Selbst wenn die costa-ricanische Regierung Shark Finner fängt, läßt sie sie wieder laufen. Ein weiterer Beweis, dass sie genau wegen der verdeckten Provisionen und des Geldes da drin stecken. Ich frage mich, was sie bekommen hätten, wenn Paul Watson innerhalb ihres Strafvollzugssystems getötet worden wäre? Ich nehme mal an…..Privatschulen und große Häuser für alle die Regierungsbeamten, die geholfen hätten, das möglich zu machen.

Quelle: Costa Rica Times

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