Zehn Fragen und Antworten aus dem Südpolarmeer

Sea Shepherd Australien hat zehn Fragen aus der ganzen Welt für Sea Shepherd-Gründer Paul Watson ausgewählt. Hier sind seine Antworten.

Interview mit Captain Paul Watson

 

Die japanische Küstenwache läßt eine “Blitz-, Knall-“Granate auf dem Deck des Öltankers, der Sun Laurel, explodieren. Photo: Sea Shepherd Australia

Frage #1: Welche Position haben Sie dieses Jahr hinsichtlich der Schiffe und Kampagnen?

Captain Paul Watson: Ich bin als Beobachter an Bord der Steve Irwin. Am 17. Dezember 2012 wurde vom U.S.-Gerichtshof des neunten Bezirks eine Verfügung zugunsten der japanischen Walfänger erlassen. Infolgedessen hat sich Sea Shepherd U.S.A. von der Operation Zero Tolerance zurückgezogen und ich selbst bin bei Sea Shepherd U.S.A. und Sea Shepherd Australien vom Vorstand zurückgetreten. Ebenso habe ich mein Amt als Geschäftsführer von Sea Shepherd U.S.A. niedergelegt und bin nun strikt nur als unbezahlter freiwilliger Beobachter an Bord. Ich treffe keine Entscheidungen, gebe keine Anweisungen und auch keine Ratschläge zu Operation Zero Tolerance.

Frage #2: Wer trifft die Entscheidungen?

Captain Paul Watson: Die Kampagne wird von den Sea Shepherd Australien-Direktoren Bob Brown und Jeff Hansen geführt und geleitet, und von den drei Kapitänen der Bob Barker, der Sam Simon und der Steve Irwin.

Frage #3: Die Kammer des neunten U.S.-Bezirksgerichts hat Sea Shepherd als Piraten bezeichnet. Wie reagieren Sie darauf?

Captain Paul Watson: Offensichtlich haben sie ihre eigene Meinung. Und das ist eine Meinung, die jeder realen Grundlage entbehrt. Sie steht im Gegensatz zur früheren Überzeugung des hochangesehenen Richters Richard Jones, so dass es sicher Meinungsunterschiede gibt. Bobby Kennedy ist Rechtsanwalt und er ist anderer Meinung hinsichtlich des Erlasses einer Verfügung gegen Sea Shepherd. Wir werden mit zahlreichen Schimpfnamen belegt, doch die eigentliche Fragestellung ist, ob Sea Shepherd gegen das Gesetz verstößt. Tatsache ist, dass Sea Shepherd U.S. A. der Verfügung vollumfänglich entsprochen hat und das neunte Bezirksgericht verfügt über keinerlei Zuständigkeit über Australier und andere, die nicht U.S.-Staatsbürger sind und auf in Australien und den Niederlanden geflaggten Schiffen fahren, die außerhalb Australiens und Neuseelands in internationalen und australischen Gewässern operieren. Das liegt schlicht und einfach außerhalb der Gerichtsbarkeit des neunten Bezirksgerichts. Sie sind zuständig für mich als U.S.-Staatsbürger, aber ich verstoße nicht gegen die 500-Yard-Beschränkung und ich nehme nicht physisch an dem Widerstand gegen die illegalen japanischen Walfangaktivitäten teil.

Frage #4: Die Sea Shepherd-Schiffe haben im Lauf der letzten Woche ernsthafte Schäden durch die Zusammenstöße mit dem japanischen Fabrikschiff Nisshin Maru davongetragen. Machen Sie sich Sorgen, dass Kapitän Tomoyuki Ogawa und die japanischen Waljäger Ihre Schiffe versenken werden?

Captain Paul Watson: Wir sind in großer Sorge. 2010 haben sie das Schiff Ady Gil zerstört und haben nicht einmal eine Rüge erhalten. Die japanische Regierung steht hinter den gewalttätigen Attacken auf Sea Shepherd-Schiffe, die das Leben unserer Crew in Gefahr bringen. Es ist jedoch besser, dass die Schiffe solche Schäden davontragen, als dass Wale sterben. Wie Captain John Paul Jones, der Gründer der Navy der Vereinigten Staaten, einmal sagte: „Gebt mir ein schnelles Schiff, damit ich es der Gefahr entgegensegeln kann.“ Das ist das Gefühl der Sea Shepherd-Kapitäne.

Frage #5: Ist die Rettung des Lebens von Walen wert, Menschenleben zu riskieren?

Captain Paul Watson: Sea Shepherd ergreift umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen, um sicherzustellen, dass niemand verletzt wird und in den 35 Jahren der Kampagnenführung ist Sea Shepherd für keine einzige Verletzung verantwortlich gewesen. Wir verwenden keine Feuerwaffen. Die Waljäger schon. Wir haben ranzige Butter auf ihre Decks geworfen. Die Waljäger werfen Blendgranaten auf die Sea Shepherd-Crew und treffen sie mit Hochleistungs-Wasserkanonen und Speeren. Die Sea Shepherd-Crew hat weder japanische Waljäger verletzt noch beabsichtigt sie, das zu tun. Die japanischen Waljäger hingegen haben Sea Shepherd-Crewmitglieder verletzt. Riskieren Sea Shepherd-Crewmitglieder ihr Leben für die Wale? Sie entscheiden sich dafür, diese Risiken auf sich zu nehmen und empfinden das als genau so edelmütig, wenn nicht mehr, und gerechtfertigt, ihr Leben für den Schutz des antarktischen Walschutzgebiets zu riskieren, wie es das für Leute ist, die ihr Leben für Landbesitz, Religion und Unternehmensgewinne riskieren.

Frage #6: Ihre Kritiker bezeichnen Sie als Kriminelle, Piraten, Militante und Extremisten. Wie reagieren Sie auf solche Anschuldigungen?

Captain Paul Watson: Sea Shepherd ist keine Protest-Organisation. Sea Shepherd ist eine Eingreif-Organisation. Wir gehen gegen illegale Aktivitäten vor. Wir schreiten ein, um internationales Umweltschutzrecht in Übereinstimmung mit den von den Vereinten Nationen etablierten Grundlagen der Weltcharta für die Natur aufrechtzuerhalten, die das Eingreifen durch Nichtregierungsorganisationen zum Stopp von Verbrechen gegen die Natur und die Umwelt erlaubt. Die japanischen Walfänger zielen auf gefährdete Finn- und Buckelwale ab und auf geschützte Zwergwale, und das in dem international ausgewiesenen antarktischen Walschutzgebiet unter Verletzung eines globalen Moratioriums zum kommerziellen Walfang. Sie missachten einen Gerichtsbeschluss des australischen Bundesgerichts, dass die Tötung von Walen im australischen Walschutzgebiet untersagt. Sie verstoßen gegen den Antarktis-Vertrag, indem sie Schweröl unterhalb der sechzig Grad Süd einbringen. Sie handeln dem EPBC-Act, dem Gesetz zum Schutz der Umwelt und zur Bewahrung der Biodiversität, zuwider.

Frage #7: Warum führt Sea Shepherd diese besonderen Aktionen durch? Es muss andere Wege geben, dem japanischen Walfangprogramm entgegenzutreten.

Captain Paul Watson: Diplomatische Bemühungen haben versagt. Die Japaner töten seit 1987 illegalerweise Wale. Nichts konnte sie aufhalten. Greenpeace hat versagt, sie aufzuhalten. 1999 erließ die Howard-Regierung das Gesetz zum Schutz der Umwelt und zur Bewahrung der Biodiversität (EPBC-Act), das ein ‘australisches Wal-Schutzgebiet’ auswies, in dem jeder Walfang innerhalb des Schutzgebiets vor australischen Küsten, einschließlich der im australischen Antarktisterritorium im Südpolarmeer, verboten wurde. Das Gesetz gilt nicht nur für alle Australier, sondern auch für alle anderen Nationen, einschließlich Japans. Japan hat dieses Gesetz ignoriert und es stellte sich heraus, dass sie dagegen verstießen, und 2008 wurde Japan durch einen Bundesgerichtsbeschluss angewiesen, den Walfang im australischen Antarktisterritorium einzustellen. Australien hat keinerlei Maßnahmen ergriffen, diesen Beschluss durchzusetzen. Sea Shepherd hat beschlossen, das im Interesse aller Australier zu tun.

Frage #8: Warum brennen die Freiwilligen von Sea Shepherd vor Leidenschaft zum Schutz der Wale?

Captain Paul Watson: Ich könnte diese Frage mit einer Gegenfrage beantworten: Warum brennen die Menschen nicht vor Leidenschaft zum Schutz der Wale? Das sind so prächtige, komplex sozialisierte, hochintelligente fühlende Wesen und sie sind ein bedeutender Bestandteil aller Meeresökosysteme. Walfang hat im 21. Jahrhundert keinen Platz mehr. Es ist eine grausame und unnütze Industrie. Whale watching ist eine weit lukrativere Industrie und das in ökonomischer Hinsicht, denn Wale sind lebendig viel mehr wert als tot. Wir sehen die größeren Zusammenhänge. Die Erträge der Fischerei auf der ganzen Welt nehmen dramatisch ab. Wenn die Wale, Haie, Schildkröten und Vögel ausgelöscht werden, wenn die Planktonbestände noch weiter reduziert werden, als sie es ohnehin schon sind, werden schlichtweg unsere Ozeane versauern und sterben. Wir können nirgends auf diesem Planeten überleben ohne einen lebenden, gesunden Ozean. So einfach ist das. Und wie kann irgendein intelligenter Mensch nicht leidenschaftlich für das Überleben der Menschheit entbrannt sein? „Wenn die Ozeane sterben, dann stirbt die Menschheit“.

Frage #9: Wird Sea Shepherd Australien in der nächsten Walfangsaison in das Südpolarmeer zurückkehren?

Captain Paul Watson: Das wird schwierig, den Sea Shepherd Australien hat nicht die finanziellen Ressourcen von Sea Shepherd U.S.A., um die antarktische Walschutzkampagne auszustatten. Sea Shepherd Australien ist jedoch zuversichtlich, dass in Australien die Spenden von Australiern gesammelt werden können. Auch Sea Shepherd Niederlande kann den Betrieb der beiden in niederländischem Besitz befindlichen und unter niederländischer Flagge fahrenden Schiffe unterstützen. Die Schiffe werden repariert und sie werden ins Südpolarmeer zurückkehren, wenn die japanische Walfangflotte Ende dieses Jahres oder im Januar 2014 zurückkehrt. Sea Shepherd Australien hat sich dem Schutz der Unversehrtheit des antarktischen Walschutzgebiets und des Lebens gefährdeter und geschützter Wale verschrieben. Sea Shepherd Australien hat sich der Aufrechterhaltung des Gesetzes zum Schutz der Umwelt und zur Bewahrung der Biodiversität (EPBC-Act) verschrieben. Die Sea Shepherd-Crews waren enorm erfolgreich bei der Verhinderung des Abschlachtens Tausender von Walen. Sea Shepherd Australien sieht sich in der Verantwortung für die Sorge um diese Wale. Der australische Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Walfang in Australiens Walschutzgebiet verboten ist. Die Regierung Australiens bringt Japan vor Gericht. Wenn Australien sich dort durchsetzen kann, wird Sea Shepherd zurückkehren, um den Entscheid des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag aufrechtzuerhalten.

Frage #10: Wo werden Sie nach der Kampagne hingehen?

Captain Paul Watson: Japan übt eine Menge politischen Einfluss aus und investiert eine Menge Geld, um mich festzunehmen. Wegen einer Anklage in Zusammenhang mit „unbefugtem Betreten“ und „Behinderung des Geschäftsbetriebes“ haben sie mich auf die Rote Liste von Interpol setzen lassen. Noch nie ist jemand wegen solcher geringfügiger Vergehen auf die Rote Liste gesetzt worden und diese Anklagen basieren ausschließlich auf den Anschuldigungen von Peter Bethune, der dafür im Gegenzug eine Haftverschonung erhielt. Das ist eine Liste für Serienmörder und Kriegsverbrecher, aber das zeigt die politischen Motive hinter dieser Entscheidung. Ich habe mir nie Illusionen darüber gemacht, dass es einfach werden würde, wenn ich die japanische Walfangindustrie angreife und ich bin nicht überrascht. Jedoch kann ich meinen Klienten, den Walen, Delfinen, Haien und anderen Meeresarten am Besten auf hoher See und nicht in einem japanischen Gefängnis dienen; und daher ist, bis die Anwälte meine rechtliche Situation gelöst haben, der sicherste Ort für mich auf hoher See. Gegenwärtig bin ich ein Mann ohne Heimatland, aber andererseits bin ich ein Mann, der frei ist auf hoher See. Das Wichtigste ist, ich lebe in der Zufriedenheit, bei der Rettung Tausender von Walen geholfen zu haben, und das ist an sich die Gerichtsverfahren und jede Mühsal wert.

Dampf dringt aus dem Schornstein der Steve Irwin, als die Nisshin Maru unter Einsatz von Hochdruck-Wasserkanonen versucht, die Maschine der Steve zu fluten Photo: Sea Shepherd Australia/Tim Watters

Die Nisshin Maru rammt die Bob Barker in die Sun Laurel hinein, wobei sie das Sea Shepherd-Schiff wie ein Sandwich zwischen sich selbst und den Treibstofftanker der Flotte einklemmt. Photo: Sea Shepherd Australia/Tim Watters

Die Nisshin Maru schießt mit Wasserkanonen in den Schornstein der Steve Irwin hinein, in der Hoffnung, so die Maschinen zu fluten. Photo: Sea Shepherd Australia/Tim Watters

Quelle: Sea Shepherd Australia

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Sea Shepherd News veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten auf Zehn Fragen und Antworten aus dem Südpolarmeer

  1. Pro Sea Shepherd sagt:

    Zu Frage 9:

    Wenn man Sea Shepherd Geld spendet geht das doch automatisch an Sea Shepherd USA, oder?

    Wie kann ich Geld an Sea Shepherd Australien oder Niederland spenden? Einfach über die com.au Seite?
    Denn ich möchte Sea Shepherd auch weiterhin unterstützen, habe aber Angst, dass es in USA vielleicht mal Probleme geben könnte. Da sie ja scheinbar dort schon als Piraten gelten, nicht, dass der nächste Schritt ist, dass da Gelder eingefroren werden.

  2. kalimero sagt:

    Ich hab mir mal die Mühe gemacht die Begründung von Richter Alex Kozinski ( http://cdn.ca9.uscourts.gov/datastore/general/2013/02/25/1235266.pdf ) zu lesen.
    Irgendwie, so war mein Gedanke, muss er ja Gründe haben, vielleicht sogar konkrete, nachvollziehbare Gründe, …hab ich gedacht.
    Nach dem dritten, vierten Anlauf -ich hab vermutlich mit offenem Mund vor meinem Monitor gesessen- war ich zunächst nur zu einem Gedanken fähig : “WOW ! God bless america”.
    Der macht sich nicht einmal die Mühe seine Verfügung zu begründen. Schon in der Einleitung wird klar : es ist nichts weiter als ein Pamphlet. Eine Wutausbruch eines durchgeknallten Tier- und Natur(schutz)hasser’s, der im Kreise seiner Saufkumpanen (ICR) nach der dritten Flasche Schnaps die Kontrolle verloren hat.
    Ein nicht zu überbietendes Konglomerat und Konvulut an zynisch, wütend rausgeschrienem Hass; massenhaft gespickt mit völlig falschen Tatsachenbehauptungen und irrsinnigen Querverweisen. Wild um sich schlagend und wutschnaubend beschimpt er alles und jeden der ihm nicht gröhlend zujubelt.
    Rechtsbeugung, Amtsmissbrauch, Machtmissbrauch uva. Stichworte gehen einem da durch den Kopf. Was für ein Irrer ! “WOW, god bless America.”

    Ps. Ich seh gerade mein Anti-spam word “doppelkorn” … den brauch ich jetzt. ;-)

  3. Pro Sea Shepherd sagt:

    Ich hatte zwar gestern Stern TV verpasst, aber hier ist ein Link zu einem der Themen (zwei Deutsche bei Sea Shepeherd) mit Live Schaltung, Reportage und Interview.

    http://www.stern.de/tv/sea-shepherd-aktivisten-im-interview-der-riskante-einsatz-der-walschuetzer-1977358.html

  4. ThomasBuiter sagt:

    Wenn man über de.seasheperd.org spendet, geht das Geld an die in den Niederlanden registrierten SSCS Schiffe.

  5. Regina sagt:

    Vielleicht sollte man sich langsam fragen,ob nicht andere “Wesen” absichtlich die Menschheit und die Erde vernichten bzw. für sich in Anspruch nehmen wollen?
    Nein,ich bin kein Verschwörungstheoretiker,ich bin Realist.
    Jeder der noch klar denken kann,dem sollte klar sein,wie wichtig die Meere und die Wale sind.Nur wer kann noch klar Denken heutzutage?
    Entweder wird Menschheit mit ihrem Trinkwasser,verseuchtem Essen oder Medikamenten vergiftet.Es tut ja nicht weh,es merkt ja keiner,erst wenn es zu fast spät ist.Ein Wort zu Paul,ohne Heimat bist du sicherlich nicht,weil du in aller Herzen,derjenigen bist,die dich unterstützen.
    LG Regina

  6. kalimero sagt:

    Nöhh, Ausserirdische sind es nicht, auch keine “anderen Wesen”. Wir sind es, keine anderen !
    Wir (Menschen) sind die Wesen, “Wesen die absichtlich die Menschheit und die Erde vernichten bzw. Für sich in Anspruch nehmen wollen…” wie du sagst.

    Es ist die Gier von Menschen die nach Reichtum, Status, Macht uva. strebt. Diejenigen deren Gier dabei am ausgeprägtesten ist, die am rücksichtslosesten ihre Ziele zur Befriedigung ihrer Gier mit maximaler Skrupellosigkeit verfolgen, sind “diese Wesen”.
    Skrupellos, rücksichtslos, mit Gewalt, Krieg und Zerstörung maximieren sie ihren Gewinn (natürlich ganz absichtlich) auf dem Rücken Anderer und der Natur. So betrachtet fröhnen die Kriminellen der ICR sicher ihrer “kulturellen Tradition” genauso wie viele andere in der Welt auch.

    Empathie und Ökologie (?) …pahhh, was für ein Schmarr’n. Nur was für’s dumme Volk.
    “Geld regiert die Welt”, “Mein Haus, Mein Boot, Mein Auto…”, “Deine Armut kotzt mich an”, “Has’de was bis’de was”, “halt mir diese scheiß Ökoterroristen vom Hals” …usw.

    Diese, wie sie sich gerne nennen “Entscheidungsträger”, bestimmte Parteien bezeichnen diese Spezies ihrer Klientel auch gerne als “Leistungsträger”, sehen sich an der Spitze der Nahrungskette. Ihr parasitäres Dasein hat diese Spezies schon immer auf Kosten der Mehrheit der Menschen und auf Kosten der Natur “kultiviert” und perfektioniert. (“kulturelle Tradion” halt).
    Gewinnmaximierung, Shareholder value das ist die Maxime; na klar auf Kosten der Anderen, auf Kosten künftiger Generation und auf Kosten der Natur; wer soll denn sonst bitteschön die Zeche zahlen ? (..mit besten Grüßen der meisten Politiker, weltweit)

    Wie Krebsgeschwüre frißt sich diese Spezies durch unsere Welt, mit grenzenloser Gier und grenzenloser Skrupellosigkeit und unbegrenztem Wachstum. Selbst dann, wenn sie am Ende ihren Wirt zerstören und die Welt vernichten. Das ficht sie nicht an in ihrer Gier.

    Solange es aber noch Menschen gibt, für die Empathie und Ökologie keine Schimpfworte sind, und die sich dafür einsetzen, gibt es noch Hoffnung.

    So wie die Menschen bei Sea Shepherd u.A., die bereit sind, ihr Leben für eine bessere Welt zu riskieren.
    Menschen die sich nicht von dem unheiligen Parteienproportz zwischen Regierungen, Parteien, Wirtschaftsökonomen, Banken und aller möglichen couleur an Gierhälsen und ihren Mafiosie, blenden und einschüchtern lassen. Solche Menschen machen mir Hoffnung.

  7. Regina sagt:

    @kalimero
    nehmen wir mal an,in einer Zeitrechnung vor Jesus Christus,eine Paarung zwischen Ausserirdischen und Menschen,was wäre das?Für mich andere Wesen!