Dem Direktor der Cove Guardian-Kampagne, Scott West, wird Einreise nach Japan verweigert

Die Delfinkiller wollen verzweifelt ihre barbarische Schlächterei verbergen, trotz ihrer Behauptungen über “Kultur” und “Tradition”

 

Cove Guardian Kampagnen-Direktor Scott West. Photo: Sea Shepherd

Dem Führungs- und Kampagnendirektor der Sea Shepherd Conservation Society Cove Guardians, Scott West, wurde die Einreise nach Japan verweigert – in dem Bestreben, zu verhindern, dass die barbarischen Aktionen der Fishermen’s Union von Taiji, die Abschlachtung Tausender von Delfinen und kleinen Walen in jedem Jahr, an die Öffentlichkeit gebracht wird.

Bei dem Versuch, nach Japan einzureisen, um sich den Sea Shepherd Cove Guardians vor Ort in Taiji anzuschließen, wurde Scott West von der Einwanderungsbehörde verhaftet, festgehalten und über 4 Stunden vernommen. Im Anschluß an die Befragung verweigerte die Einwanderungsbehörde ihm die Einreise und entließ ihn unter der Maßgabe, Japan zu verlassen und nach Hause zurückzukehren.

West wurde mitgeteilt, die Einreise sei ihm aufgrund dessen verweigert worden, dass er die Fischer von Taiji gegen ihren Willen fotografiere. Es ist nicht schwer zu erkennen, warum die Delfinkiller von Taiji nicht fotografiert werden wollen, während sie ganze Delfin- und Walschulen in die Killerbucht treiben, wo sie ihre Familien auseinanderreißen, um einige für ein Leben in der Sklaverei der Gefangenschaft zu verkaufen und die anderen brutal abzuschlachten. Traumatisierte Delfine und kleine Wale, die in dem blutroten Wasser der Bucht schwimmen, geben kein Bild ab, das Japan von der ganzen Welt gesehen wissen will.

Sea Shepherds Cove Guardians werden regelmäßig vom japanischen Zoll festgehalten und befragt, warum sie in das Land einreisen wollen. Einigen wird die Einreise gestattet, während andere wieder nach Hause geschickt werden.

Die Delfinkiller und die japanische Regierung behaupten fortgesetzt, dass die Jagd in Taiji eine seit langem bestehende kulturelle Tradition sei. Entscheidend ist, dass diese barbarische „Tradition“ erst 1969 entstand, als die Industrie mit gefangengehaltenen Delfinen zu wachsen begann, und die Jagd geht aus dem gleichen Grund weiter, aus dem sie begann: Gier. Wenn das eine stolze Tradition ist, warum versucht Japan dann so verzweifelt, unsere Cove Guardians davon abzuhalten, sie der Welt zu zeigen?“ sagte Scott West.

Die Treibjagd und Abschlachtung von Tausenden von Delfinen, Schweinswalen und kleinen Walen geschieht jedes Jahr in ganz Japan. Die am besten bekannte unter all diesen jährlichen Jagden geschieht in Taiji vom 1. September und dauert üblicherweise bis zum 1. März des folgenden Jahres. Die Sea Shepherd Conservation Society lenkte erstmalig die Aufmerksamkeit der Welt auf die Bucht, indem sie im Jahr 2003 Foto- und Filmmaterial von den brutalen Jagden und Abschlachtungen, während derer sich die Bucht blutrot färbte, aufnahm und veröffentlichte. Diese Bilder haben mittlerweile Ikonenstatus. Später warf der Oscar-prämierte Film „Die Bucht“ ein Schlaglicht auf die Jagden und bescherte den Tötungen weltweite Beachtung. Diese Delfinjagden kamen ebenso regelmäßig in anderen Teilen Japans vor, wie Futo und der Insel Iki, aber sie wurden inzwischen beendet. Die unaufhörliche Massenabschlachtung hat keine Delfine mehr übriggelassen. Wenn das alljährliche Massaker an Delfinen und Walen in Taiji so weitergeht, werden sie genauso aus den Gewässern rund um Taijis Killerbucht verschwinden.

Obwohl viele einzelne Personen dachten, der Film “Die Bucht” würde ein Ende dieser Jagd mit sich bringen, war das nicht der Fall. Im Jahre 2010 startete Sea Shepherd die Operation Infinite Patience, und entsandte seitdem jedes Jahr Cove Guardians noch Taiji. Trotz der Bemühungen seitens der Delfinkiller und Japans, das Blutbad in Taiji zu verstecken, haben Sea Shepherds Cove Guardians die Aufmerksamkeit der Welt auf die mittlerweile berüchtigte Killerbucht gelenkt. Sea Shepherd ist die einzige Organisation, die während der gesamten sechsmonatigen Tötungssaison entlang der Küsten vor Ort in Taiji ist und Live streams von jeder Gefangennahme und jeder Tötung erstellt, damit die Welt diese zu sehen bekommt. Sea Shepherds Cove Guardians werden nicht aufhören, bevor die Schlächterei beendet ist.

Quelle: Sea Shepherd Australia

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Sea Shepherd News veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Dem Direktor der Cove Guardian-Kampagne, Scott West, wird Einreise nach Japan verweigert

  1. Steffen Jäkel sagt:

    Ich unterstütze die Sea Sheperd und deren Ziele und verabscheue die Handlungen der japanischen Fischer!