Eine Ehrenbezeugung an Sea Shepherds leidenschaftliche Professionalität in gefährlichen Gewässern

Zehn Jahre der Kompetenz, des Mutes und des Erfolgs

Im Gegensatz dazu: Der Stolz der japanischen Antarktisflotte ist heute auf einen Felsen aufgelaufen!

Seit 2002 fahren Sea Shepherd-Schiffe hinunter ins Südpolarmeer, an die Küste von Antarktika. Wir haben 10 Kampagnen durchgeführt.

2002/2003: Deep Freeze – Ocean Warrior
2005/2006: Operation Minke – Farley Mowat
2006/2007: Operation Leviathan – Farley Mowat & Robert Hunter
2007/2008: Operation Migaloo – Steve Irwin
2008/2009: Operation Musashi – Steve Irwin
2009/2010: Operation Waltzing Matilda – Steve Irwin and Bob Barker
2010/2011: Operation No Compromise – Steve Irwin, Bob Barker & Gojira
2011/2012: Divine Wind – Steve Irwin, Bob Barker & Brigitte Bardot
2012/2013: Operation Zero Tolerance – Steve Irwin, Bob Barker, Sam Simon & Brigitte Bardot
2013/2014: Operation Relentless: Steve Irwin, Bob Barker & Sam Simon.

Insgesamt haben wir 36 Monate in den feindlichsten und abgelegensten Gewässern der Welt verbracht, ohne einen Todesfall oder eine ernsthafte Verletzung.

Im Gegensatz dazu hat die japanische Walfangflotte 3 Todesfälle erlitten, zahllose Verletzungen, zwei vernichtende Feuer, eine Ölkatastrophe und sie haben absichtlich die Ady Gil, im Besitz von Ady Gil, gerammt und zerstört. Sie haben wiederholt Sea Shepherd-Schiffe gerammt, illegal in der Antarktisvertragszone aufgetankt und sind illegal in die Territorialgewässer Australiens und Neuseelands eingedrungen. Die japanische Walfangflotte mißachtet außerdem dauerhaft eine Anordnung eines australischen Bundesgerichtshofs, die Walfang in den australischen Territorialgewässern der Antarktis verbietet.

Und doch ist es Sea Shephherd, die ständig kritisiert wird, dass sie unerfahren, inkompetent und leichtsinnig sei.

Der Sicherheitsrekord von Sea Shepherd ist makellos. Zehn Kampagnen mit zahlreichen Schiffen und Hunderten von Besatzungsmitgliedern, die gefährlichen Eisbedingungen und mächtigen Stürmen standhalten. Als die HMCS Wellington nicht in der Lage war, im Dienste einer Suche und Rettungsaktion im Rossmeer einem Sturm standzuhalten, schaffte es die Steve Irwin und machte das Rettungsboot des gesunkenen Schiffs ausfindig.

Nach einem Jahrzehnt haben die Sea Shepherd-Schiffe und –Crews bewiesen, dass sie kompetente Navigatoren und Seeleute im Südpolarmeer sind und es ist ein Rekord, der unseren Verleumdern ins Gesicht spuckt, die unsere Fähigkeiten, unseren Rekord und unsere Erfolge verleugnen.

Noch viel wichtiger aber ist, dass die Sea Shepherd-Schiffe und –Crew die Missionen erfüllt haben, die sie sich zu erfüllen vorgenommen hatten. Die alljährliche Reduktion von Japans illegalen Tötungsquoten. Unter Operation No Compromise führten die Waljäger nur 17% ihrer beabsichtigten Tötungen aus. Unter Operation Divine Wind führten die Waljäger weniger als 30% ihrer beabsichtigten Tötungen aus und unter Operation Zero Tolerance erreichten sie nur 10% ihrer beabsichtigten Tötungen. Operation Relentless verspricht, sogar noch einen besseren Rekord zu erzielen.

Heute zeigten die Japaner ein weiteres Mal, dass sie den Sea Shepherd-Offizieren und der Crew nicht ebenbürtig sind. Das japanische Eisbrecher-Schiff Shirase ist vor Antarktika auf Grund gelaufen. Das japanische Verteidigungsministerium, dem das Schiff mit 240 Mann an Bord gehört und das es betreibt, hat am Sonntag einen Fels im Meer gerammt, etwa 700 Kilometer von der Russischen Beobachtungsstation Molodyouzhnaya in der Antarktis entfernt. In das Schiff ist Meerwasser eingedrungen und nur die doppelte Rumpfwand hat es vor dem Sinken bewahrt. Das Ministerium ließ verlauten, der Eisbrecher wolle bei Flut versuchen, von dem Fels freizukommen.

Im letzten Jahr landeten die Helikopter der Shirase während der Nacht Militärpersonal an Bord des japanischen Auftankschiffs an. Die Sea Shepherd-Crew identifizierte die Shirase eindeutig über das AIS-Systen und die Helikopter waren deutlich zu sehen. Wir konnten das jedoch nicht dokumentieren, weil der Helikopter-Pilot, den wir verpflichtet hatten, sich weigerte, nahe an das Schiff heranzufliegen, da er fürchtete, abgeschossen zu werden, nachdem die Shirase ein Militärschiff ist. Das war bedauerlich, weil die Shirase später bestritt, da gewesen zu sein, nachdem es einem Militärschiff per Gesetz untersagt ist, militärische Einsätze im Südpolarmeer durchzuführen.

Es ist amüsant, dass, während so genannte Marineexperten die Seemannskunst der Sea Shepherd-Schiffe kritisieren, das russische Schiff Akademik Shokalsky – ein kleines Kreuzfahrtschiff der Eisklasse – am 26. Dezember 2013 im Eis eingeschlossen wurde und die Passagiere um den Preis von Millionen Dollar evakuiert werden mußten.

Die Besatzungen der Sea Shepherd-Schiffe sind allerdings Freiwillige aus der ganzen Welt, aus allen unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft, aber sie werden angeleitet und trainiert von professionellen Seeleuten.

Mir selbst wird ständig vorgeworfen, dass ich kein “echter” Kapitän sei, trotz meiner 350 Sea Shepherd-Reisen und meiner umfassenden Erfahrung als Eis-Navigator.

Die Gründe für diese Kritik sind einfach. Wir tun etwas, woran die meisten Seeleute kein Interesse haben. Wir befahren die Meere, um die Meere zu retten, nicht, um Fischbestände auszubeuten oder Lasten zu transportieren, oder nach Öl zu bohren oder Passagiere zu unterhalten. Unsere Klienten sind die lebendige Bio-Diversität in den Ozeanen und unsere Kritiker kommen vorzugsweise aus Industriezweigen, die von der Ausbeutung der Meere profitieren. Daher bekämpfen sie unsere Maßnahmen, mit denen wir Leute bekämpfen, die aus den Meeren Profit schlagen.

Ich bin stolz auf die Sea Shepherd-Offiziere und –Crews, die in die abgelegensten und gefährlichsten Gewässer der Welt fahren, um die Wale zu beschützen. Ich bin stolz auf ein Jahrzehnt der Konfrontationen mit Walkillern, das nicht eine einzige Verletzung verursacht hat. Ich bin stolz, dass keins unserer Schiffe Feuer gefangen hat oder auf Grund gelaufen ist. Ich bin stolz, dass wir niemals gerettet werden mußten. Ich bin stolz, dass wir das Leben so vieler Wale vor einem entsetzlichen Tod durch die Harpunen der japanischen Walwilderer gerettet haben.

Und ich bin enorm stolz auf die Hunderte Männer und Frauen aus Dutzenden verschiedener Nationen (einschließlich Japans), die ihr Leben riskiert und so hart gearbeitet haben, um die Unversehrtheit des antarktischen Walschutzgebietes zu verteidigen.

Wir haben einen Platz in der Geschichte der Befahrung des Südpolarmeers und im Schutz des antarktischen Walschutzgebietes verdient. Unser Rekord spricht für sich, ein Rekord der Sicherheit, der Seefahrtskunst, des Einfallsreichstums, der Verantwortung und der Erfolge.



Quelle:  Facebook

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