Spende für Sea Shepherd


Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘

Aktivistenschiff wurde abgeflaggt

Dienstag, den 9. März 2010

Original: http://www.themercury.com.au/article/2010/03/09/132411_tasmania-news.html

Sally Glaetzer/ themercury.com.au

Anti-Walfang Aktivisten machen das Beste aus der Situation um ihr zwangsgestrandetes Schiff in Hobart.

Das Sea Shepherd Schiff Bob Barker wird wohl noch einige Wochen in Hobart festliegen, denn das afrikanische Land Togo hat ihnen die Flagge gestrichen. Aber die Organisation wird die Zeit nutzen, um Schiffsführungen zu machen und Spenden zu sammeln.

„Wir suchen noch nach einem Land für die neue Schiffsregistrierung der Bob Barker, nun ist sie ein flaggenloses Schiff und liegt somit bis auf weiteres am Dock fest“, sagte Sea Shepherd Mannschaftsmitglied Locky MacLean gestern. „Wir arbeiten daran, vielleicht bekommt sie eine Registrierung in den Niederlanden, so wie die Steve Irwin.“

Der 50 Jahre alte, ehemalige Walfänger wird während seines Zwangsurlaubs am Macquire Kai festgemacht.

„Wir werden Touren durch das Schiff veranstalten und wir machen einen MerchandiseStand“, sagte Herr MacLean.

„Bob wurde viel Male umgebaut. Momentan ist es wie ein Schiff in einem Schiff mit unsichtbaren Decks… es gibt jede Menge versteckter Gänge.“

Die Bob Barker und die Steve Irwin liefen am Samstag nach einer dramatischen Kampagne gegen japanische Walfänger im Südpolarmeer in Hobart ein.

Auf beiden Schiffen wurde einer Razzia von der Australische Bundespolizei durchgeführt, die Anschuldigungen der japanischen Regierung nachgingen. Es wurden keine Anklagen erhoben.

Die Steve Irwin wird sich bald auf dem Weg zu ihrer nächsten Kampagne gegen die Blauflossenthunfischwilderei im Mittelmeer machen.

„Wir brauchen etwa 60 Tage um nach Frankreich zu kommen, somit hat die Steve Irwin eine lange Fahrt vor sich“, sagte Locky MacLean, der auf dieser Reise als Kapitän fungiert.

Die Mannschaft hofft, dass Tasmanien ihnen vegane Lebensmittel spendet, sowie Sojamilch, frisches Obst und Tofu.

Die Sea Shepherds werden im August nach Australien zurückkehren und die „stärkste Flotte aller Zeiten“ für die nächste Sommerkampagne mitbringen. Das heißt mit einem Ersatz für den im Januar nach einer Kollision mit einem Walfangschiff versunkenen Karbonfaser Trimaran Ady Gil.

„Wir versuchen uns für einen Schiffstyp zu entscheiden, der manövrierfähiger und schneller als die Harpunenboote sein wird“, sagte Herr MacLean.

Delfin-Dokumentation „Die Bucht” erhält Oscar

Montag, den 8. März 2010

von http://www.ap-online.de/

Taiji/Japan (apn) So viel Aufmerksamkeit für die umstrittene Delfinjagd hätte das japanische Fischerdorf Taiji nie befürchtet. Doch nachdem in der Nacht auf Montag der Dokumentarfilm «Die Bucht» den Oscar gewann, blickt die Welt auf einmal auf das blutige Treiben. Die Filmemacher zeichneten mit versteckten Kameras auf, wie die Tiere in einer abgeriegelten Bucht massenhaft abgeschlachtet werden. Außerdem heißt es in dem Film, Delfinfleisch sei mit Quecksilber belastet. Die Einwohner verteidigten die Delfinjagd als Teil ihrer Tradition.

Die Einwohner Taijis zeigten sich am Montag empört über den Film, der ihrer Ansicht nach die Wahrheit verdreht. Allerdings sagten nur wenige, dass sie die Dokumentation vollständig gesehen hätten. Das Büro des Bürgermeisters erklärte in einer Mitteilung, die Delfinjagd in Taiji sei gesetzlich erlaubt. Außerdem enthalte der Film Aussagen, die nicht wissenschaftlich gedeckt seien. «Es ist wichtig, regionale Essenstraditionen zu verstehen und zu respektieren», hieß es in der Erklärung.

Regisseur Louie Psihoyos sagte nach der Preisverleihung, sein Film sei nicht dazu gedacht, die Japaner niederzumachen. In Wahrheit handele es sich um eine Liebeserklärung an das Land. «Wir hoffen, dass die Leute den Film anschauen und danach entscheiden, ob Tiere zum Essen oder zur Unterhaltung benutzt werden sollten», sagte er der Nachrichtenagentur AP.

Der ganze Beitrag: http://de.news.yahoo.com/1/20100308/ten-das-dorf-der-delfinjger-jay-alabaste-19f3157.html

Anschuldigungen über Walfang in Verbindung mit organisiertem Verbrechen

Montag, den 8. März 2010

Original: http://www.seashepherd.com.au/forum/showthread.php?t=8425

Sea Shepherds Paul Watson beschuldigt die japanische Walfangindustrie von organisierten Verbrecherbanden kontrolliert zu werden.

Kapitän Watson und den Mannschaftsmitgliedern der Steve Irwin und der Bob Barker wurde gestern ein heldenhafter Empfang am Salamanca Platz in Hobart bereitet, im krassen Kontrast zu der Razzia durch die Australische Bundespolizei AFP am Samstag.

Die Mannschaften beider Schiffe wurden bei der Durchsuchung festgesetzt, während Dokumente, Bildmaterial und andere Sachen eingesehen wurden die die Anschuldigungen der japanischen Walfänger stützen könnten.

Ein Sprecher der AFP sagte, dass die Ermittlungen noch andauerten.

Es ist unklar ob irgendwelche Anklagen erhoben werden.

Kapitän Watson erklärte den über einhundert Unterstützern bei dem gestrigen Empfang, er hoffe angeklagt zu werden.

„Ich möchte diese ganze Sache hier vor einem Australischen Gericht verhandeln und jede Einzelheit der illegalen Aktivitäten der japanischen Walfangflotte aufzeigen“, sagte er.

„In den letzten sechs Kampagnen ist nicht einmal Anklage gegen uns erhoben worden. Wir haben nicht einen einzigen Menschen verletzt. Wir sind keine Öko-Terrorristen, was auch immer das bedeuten soll, und wir sind ganz bestimmt keine Kriminellen.“

Kapitän Watson sagt die Walfangindustrie würde von den berüchtigten Yakuza, einem  Netzwerk der organisierten Kriminalität in Japan beherscht.

„Kaum jemand merkt, dass dies eine von der japanischen Mafia kontrollierte Industrie ist. Und der beste Beweis den ich dafür habe ist: Sie leugnen es nicht einmal“, sagte er.

Sea Shepherd Mitglied Pete Bethune wird immer noch auf dem japanischen Begleitschiff Shonan Maru No2 festgehalten, nachdem er an Bord kletterte und 3 Millionen Dollar als Entschädigung für die gesunkene Ady Gil forderte, die im Januar nach einer Kollision mit dem Walfänger sank.

Japan plant Kapitän Betune festzunehmen wenn das Schiff am Freitag nach Tokio zurückkehrt, berichtete die Asahi Shimbun Zeitung laut Angaben anonymer Quellen.

Der Senator der australischen Grünen, Bob Brown, attackierte die Bundesregierung Australiens sich dem Druck der Japaner zu beugen und Kapitän Bethune keine diplomatische Unterstützung zu gewähren.

„Ich werde bei der Parlamentssitzung diese Woche die Regierung auffordern sämtliche Korrespondenz mit den Japanern zu veröffentlichen“, sagte Senator Brown.

„Kevin Rudd sagt, dieses wäre eine polizeiliche Angelegenheit und keine politische. Aus irgendeinem Grund möchte Australien Tokio nicht vor den Kopf stoßen, obwohl Tokio anscheinend Gefallen daran findet bei 20 Millionen Australiern anzuecken.“

Die Steve Irwin läuft am 16.März in Hobart aus um Blauflossenthunfischwilderer im Mittelmeer zu vertreiben.

Die Beamten der AFP wurden angehalten die Flagge von Togo an der Bob Barker zu entfernen und sie somit ohne eine Registrierung in einem Heimathafen zu überlassen. Kapitän Watson sagte das Schiff würde bis zu seiner neuen Beflaggung in Hobart bleiben.

Razzia bei Walfanggegnern

Montag, den 8. März 2010

Original:http://www.themercury.com.au/article/2010/03/07/132101_todays-news.html

Tim Martain

Beamte der Australischen Bundespolizei enterten gestern bei den Docks in Hobart zwei Schiffe von Walfanggegnern.

Die Beamten hatten Durchsuchungsbefehle dabei, als sie die beiden Schiffe der Sea Shepherd Conservation Society, Steve Irwin und Bob Barker, kurz nach ihrem Einlaufen an Princes Kai No.2 enterten.

Die Steve Irwin lief gegen 8.30 Uhr morgens ein und die Bob Barker machte um 14.30 Uhr neben ihr fest.

Die Mannschaften der Schiffe –eingeschlossen der Kapitän der Steve Irwin Paul Watson- wurden an Bord festgehalten, während die Durchsuchung andauerte. Der 43 Crewmitglieder der Steve Irwin wurde schließlich um 12.30 Uhr erlaubt von Bord zu gehen obwohl die Durchsuchung noch andauerte. Die 33 Mannschaftsmitglieder der Bob Barker gingen erst gegen 17.30 Uhr von Bord.

„In dem Durchsuchungsbefehl geht es um eine Unmenge von Behauptungen über Verstöße irgendwelcher obskuren Gesetze und allem Möglichen nach Australischem Recht“, sagte der Senator der Grünen, Bob Brown, nachdem er die Mannschaften der beiden Anti-Walfangschiffe begrüßt hat. „Ich finde es widerlich, das Tokio anscheinend nicht nur die Kontrolle über Australiens Antarktis Gewässer hat, sondern jetzt auch noch über den Kai von Hobart.“

Ein Sprecher der Australischen Bundespolizei AFP bestätigte, dass sie einen Durchsuchungsbefehl an Bord der Steve Irwin durchgeführt haben, aufgrund von formellen Verweisen von der japanischen Regierung.

Hunderte von Sea Shepherd Unterstützer versammelten sich am Eingang des Kais und johlten als Senator Bob Brown den Premierminister Kevin Rudd und den Umweltminister Peter Garrett als „rückratlos“ bezeichnete, weil sie Japan helfen.

Nach einer längeren Befragung durch die AFP, wurde Kapitän Watson erlaubt grade mal so lange von Bord der Steve Irwin zu gehen, um sich an die Presse und die Menge zu wenden. Er sagte es laufen Untersuchungen gegen Sea Shepherd wegen ungefähr hundert verschiedenen Beschwerden seitens Japans.

„Die Japaner haben Beschwerden eingelegt für jedes einzelne Mal wo wir eine Stinkbombe geschleudert haben, jedes Mal wo wir vor ihnen kreuzten, jedes Mal wo wir ihnen rüber riefen das Walmorden einzustellen, jedes Mal wenn wir sie aufgefordert hatten die Gewässer zu verlassen“, sagte er. „Sie beschuldigten uns sogar drei ihre Crewmitglieder verletzt zu haben, aber wir haben ein Video was beweist, das sie sich selber verletzt haben: man kann klar erkennen, das als sie versuchten uns mit Pfefferspray zu beschießen der Wind dieses zurück in ihre Gesichter geweht hat.“

Der Durchsuchungsbefehl erlaubte der AFP Videobänder zu sichten, Logbücher, Karten und Computeraufzeichnungen einzusehen die die Anschuldigungen der Japaner stützen könnten. Versuche mit dem japanischen Konsulat Kontakt aufzunehmen scheiterten. Ein japanisches Fernsehteam war ebenfalls anwesend als die beiden Schiffe gestern festmachten.

Die Tasmanische Polizei entfernte einen Anti Sea Shepherd Demonstranten vom Kai der im Tarnanzug und maskiert ein Schild hochhielt auf dem stand ‚Paul Watson Medienhure’

Sea Shepherd Mitglied Pete Bethune – Skipper des schnellen Trimaran Ady Gil- wird in Tokio festgehalten nachdem der wegen Entern des Walfängerschiffes Shonan Maru No 2 festgenommen wurde. Er forderte 3 Millionen Dollar als Ersatz für die versunkene Ady Gil, die von dem japanischen Schiff gerammt wurde.

Die Steve Irwin wird am 16. März in Hobart auslaufen und dann Richtung Galapagos Inseln fahren. Die Bob Barker wird Anfang April für Reparaturarbeiten nach Melbourne fahren.

Japanische Walfänger schlagen die „Wälder“ des Südpolarmeeres kahl

Sonntag, den 7. März 2010

Orginal: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100301-1.html

Montag, 1. März 2010
Japanische Walfänger schlagen die „Wälder“ des Südpolarmeeres kahl

Intelligenz willentlich zerstört um Bücher zu lesen,
Moby Dick im Licht brennender Wale gelesen,
Ohne einen Gedanken, blind für die Verbindung
In Todes hellem Licht wird ein anderes Buch gelesen,
Du sollst nicht töten ist eine der Lügengeschichten.
Wir definieren, was richtig ist durch unausgewogene Selektion.
- Kapitän Paul Watson, “Planet of Whales”

Der Antarktispakt verbietet ganz klar jede Handlung, die das marine und atmosphärische Ökosystem der Antarktis beschädigt.

Das Abschlachten der Wale durch die japanischen Walfänger ist also nicht nur eine Verletzung dieses Abkommens, das kommerzielle Aktivitäten untersagt, es ist auch ein Faktor, der Unmengen von Kohlenstoff in die Atmosphäre bringt, weil die Wale als entscheidende Kohlenstoffspeicher aus dem System genommen werden.

Und somit ist das japanische Walfangprogramm eine Tätigkeit, die Japan, gemäß dem Kyoto Protokoll, in seiner Rechnung für Treibhausgas-Emissionen berücksichtigen sollte.

Die Wale sind für die Ozeane was die Bäume für das Land sind, sowohl Wale als auch Bäume speichern Kohlenstoff tonnenweise.
Letzte Woche fand ein Treffen von Ozeanologen in Portland, Maine statt. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Schätzungen über den Kohlenstoffausstoß durch den Walfang.

Wenn Wale in der freien Natur sterben, wird der Kohlenstoff in ihrem Körper in den tiefen Ozean abgesondert. Durch den Walfang der Menschen wird der Kohlenstoff aber in der Atmosphäre freigesetzt. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wurde im letzten Jahrhundert allein durch den kommerziellen Walfang mehrere Hundertmillionen Tonnen von Kohlenstoff in die Erdatmosphäre geblasen.

Aus einem kürzlich veröffentlichten Artikel in der BBC News:
Dr. Andrew Pershing von der Universität von Maine beschreibt Wale als die „Wälder der Ozeane“.
Dr. Pershing und seine Kollegen vom Gulf of Maine Forschungsinstitut berechneten die jährliche Kohlenstoffaufnahme von Walen während ihres Wachstums.
„Wale, wie alle anderen Tiere oder Pflanzen auf diesem Planeten, bestehen aus einer Menge Kohlenstoff“, sagte er. „Wenn man also einen Wal tötet und ihn dem Ozean entnimmt, entnimmt man auch den Kohlenstoff aus diesem Speichersystem und entlässt es in die Atmosphäre.“
Er wies darauf hin, dass die Tiere besonders in den Anfangszeiten des Walfangs zu Lampenöl verarbeitet wurden, was beim Abbrennen den Kohlenstoff direkt in die Luft abgibt.
„Dieses marine System ist einzigartig, denn wenn die Wale [auf natürliche Art und Weise] sterben, sinken ihre Körper auf den Meeresboden und nehmen den Kohlenstoff mit. Wenn sie in ausreichender Tiefe verenden, wird der Kohlenstoff möglicherweise sogar für einige hundert Jahre von der Atmosphäre fern gehalten.“
In ihren anfänglichen Berechnungen errechneten die Wissenschaftler, dass hundert Jahre Walfang soviel Kohlenstoff freigesetzt haben, als wenn man 130.000 km² Waldfläche abgefackelt hätte oder 128.000 Hummer [am. Geländewagen] 100 Jahre durchgehend gefahren wären.

Dr. Pershing betonte aber, dass dies nur ein kleiner Anteil ist, verglichen zu den Milliarden von Tonnen die jährlich von Menschenhand produziert werden. Er sagte, dass Wale eine wichtige Rolle im maritimen Ökosystem einnehmen, wenn es um die Aufnahme und den Transport von Kohlenstoff geht.

Einfach nur große Gruppen von Walen aufwachsen zu lassen, sagte Pershing, könnte das Treibhausgas in Mengen ‚abkapseln’ die vergleichbar mit Wiederaufforstsystemen sind, welche zum Sammeln und Weiterverkaufen von Emmisionsrechten genutzt werden.

In Ergänzung, laut BBC:
Er schlug vor ein vergleichbares System zum Handel mit Emissionsrechten auf für Wale gelten sollte um ihren Bestände zu schützen und wiederaufzubauen.
„Die Idee beinhaltet ein vollwertiges Kontosystem einzuführen in dem verzeichnet ist, wie viel Kohlenstoff in einem Fisch- oder Walbestand gespeichert würde und wie die Länder ihre Fangquoten als Emissionsrechte verkaufen könnten“, erklärte er.
„Man könnte diese Rechte als Anreiz sehen, den Druck der Fischerei zu reduzieren oder die Erhaltung einiger Arten zu fördern.“
Andere Wissenschaftler meinten, er hätte ein anregendes und interessantes Thema aufgedeckt.
Professor Daniel Costa, ein mariner Tierforscher der Universität von Santa Cruz, Kalifornien erklärte BBC News: „So werden viel mehr Gruppen einen Blick auf die wichtige Rolle dieser großen Tiere im Kohlenstoffzyklus werfen.“
„Und es ist mal wieder eines dieser Dinge, auf die man blickt und denkt: ‘Wieso hat sich da vorher keiner Gedanken darüber gemacht?’ “
Dr. Pershing zeigte auf, dass Wale aufgrund ihrer Masse viel wirkungsvoller Kohlenstoff speichern können, als kleinere Tiere. Er meinte, dass maritime Emissionsrechte auch auf andere sehr große Meereslebewesen angewendet werden könnte, eingeschlossen dem bedrohten Blauflossen Thunfisch und Weiße Haie.
Dr. Pershing sagte: „Sie sind gewaltig und sie gehören zu den größeren Räubern, sollten sie also nicht gefangen werden, könnten sie also ihre Biomasse auf den Grund der Ozeane mitnehmen, wenn sie sterben.“

Die Sea Shepherd Conservation Society solle Emissionsrechte für jeden Wal bekommen, den sie dieses Jahr gerettet hat und das rückwirkend auch für die letzten fünf Jahre.
Das Retten der Wale ist nicht nur eine gute Sache für die Wale selber, sondern auch für den Planeten und letztlich auch eine gute Sache für die Menschheit.

Sea Shepherd ist sicherer als Sea World

Dienstag, den 2. März 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100225-1.html

Donnerstag, 25. Februar 2010
Sea Shepherd ist sicherer als Sea World

Kommentar von Captain Paul Watson

Bei der Diskussion, das Sea Shepherd Leib und Leben von Walfängern, Robbenjägern, Wilderern und auch vermeintlich das Leben unserer eigenen Mannschaft gefährdet, besteht die Tatsache, das in 33 Jahren Kampagnen nicht ein einziges Sea Shepherd Mannschaftsmitglied schwer verletzt oder gar getötet wurde. Dies bedeutet über 250 Reisen und Konfrontationen auf hoher See in einigen der unwirtlichsten und stürmischsten Gewässern der Welt. Noch hat keine Sea Shepherd Aktion eine einzige Verletzung verursacht, wenn man die Unglücksfälle derer einzeln sieht, die wir an ihren illegalen Akten der Ausbeutung hindern, die wir verfolgen und denen wir zusetzen.

Die Greenpeace Foundation sagt immer wieder, Sea Shepherd sei gewalttätig und unverantwortlich, nun, Greenpeace hat mindestens zwei Todesfälle auf See, unzählige Verletzungen und sie haben zahlreiche Mannschaftsmitglieder, die wegen schwerer Verbrechen verurteilt wurden.

Nicht ein Sea Shepherd Mannschaftsmitglied wurde je irgendwo eines Verbrechens für schuldig erklärt.

Ein anderer Sea Shepherd Kritiker ist Sea World, die mit der Versklavung von Orcas und Delfinen Hunderte Millionen Dollar Profit gemacht haben.

Und nun, wieder einmal hat ein Sea World Gefangener – Tilikum – sein drittes menschliches Wesen getötet.

Ich kann nicht wirklich Tilikum beschuldigen. Wenn ich aus dem Ozean genommen und in ein Gefängnis aus Beton gesteckt würde für vier Jahrzehnte, ich wäre auch geneigt, etwas böse zu werden.

Keine verantwortungsbewusste Person würde unbewacht über den Innenhof eines Hochsicherheitsgefängnisses gehen und es ist unverantwortlich anzunehmen, das ein zerbrechliches Wesen seinen Rücken einem gestressten, wütenden und gefangenen Orca zudreht – dem formidabelsten Raubtier auf dem Planeten.

Nebenbei, ich habe Tilikum getroffen. Vor langer Zeit, in den 80´ern, habe ich eine Tour durch „SeaLand of the Pacific“ als Ehrengast von Bob Wright, dem Eigentümer der Einrichtung, gemacht. Er wollte, das ich aus erster Hand sehe, um was es bei seinem Geschäft geht. Ich saß am Pool und habe dem großen Orca am Kopf berührt. Ich habe auch meine Hand in sein Maul gehalten und meine Handfläche auf seine Zunge gelegt, so das er schmecken konnte, das ich keine Angst vor ihm hatte. Ich erinnere mich, in das linke Auge dieses wunderbaren Raubtieres gesehen zu haben und was ich sah, war Resignation und Traurigkeit. Er war kein fröhlicher Wal.

Ich wusste es damals so wie ich es heute weiß, das Tilikum nicht dort sein sollte und auch nicht in einen Schwimmbecken gehört.

Ich denke, Sea World hat nur eine ehrenhafte Option. Sie sollten Tilikum in sein Zuhause, der See, entlassen. Seine Schule könnte identifiziert werden, Sea World hat das Geld, die Möglichkeiten und die Technologie, um für beide das richtige zu tun, für den Orca und für die Interessen der Menschheit.

Wenn Sea World Tilikum nicht in die See entlässt, dann wird ein weiteres menschliches Wesen ein Opfer für einen wütenden, frustrierten, gestressten und möglicherweise wahnsinnigen Orca, es wird nicht nur eine weitere Tragödie, es wird eine gewollte Fahrlässigkeit sein!

Die Sea Shepherd Schiffe schließen ihre Operationen im Südpolarmeer für 2010 ab

Donnerstag, den 25. Februar 2010

Sea Shepherd News:http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100225-2.html

Donnerstag, 25. Februar 2010
Die Sea Shepherd Schiffe schließen ihre Operationen im Südpolarmeer für 2010 ab

1800 Uhr: Perth und Fremantle
2100 Uhr: Sydney und Hobart
0200 Uhr: (PST) Friday Harbor und Los Angeles

Kapitän Paul Watson beordert das Sea Shepherd Schiff Bob Barker dazu sich von einer weiteren Verfolgung des japanischen Fabrikschiffes Nisshin Maru abzusehen und den Kurs auf Hobart, Tasmanien zu setzen.

“Die Bob Barker hat ein Problem mit einem Treibstoffventil, welches für einen Maschinenschaden sorgen könnte”, sagte Kapitän Paul Watson. “Ich kann es nicht riskieren die Bob Barker mit diesem Problem an der Küste der Antarktis alleine zu lassen, ohne dass die Steve Irwin zur Hilfe kommen könnte. Für mich scheint es das sicherste zu sein, die Kampagne zu beenden und das Schiff in den Hafen zu bringen. Beide Schiffe haben dieses Jahr einen außerordentlich guten Job gemacht. Wir haben der japanischen Walfangflotte in diesem Jahr mehr Schaden zufügen können als in jedem anderen Jahr zuvor.”

Die offizielle Entscheidung, den Einsatz abzubrechen kam Mitternacht nachdem wir dafür sorgen konnten, dass die japanische Walfangflotte für volle drei Wochen nicht in der Lage war einen einzigen Wal zu töten.

Es bleiben nur noch zwei Wochen in der verbleibenden Walfangsaison. Während die Walfänger sich wieder erst organisieren müssen schlägt das Wetter um und sie werden nicht in der Lage sein ihre Verluste wettzumachen.

“Wenn wir zu diesen drei Wochen die zwei Tage hinzufügen, wo die Nisshin Maru behindert wurde und die 8-10 Tage, als die gesamte Flotte im Januar 2500 Meilen Richtung Westen floh, bedeutet dies der Ausfall eines ganzen Monats. Zu dieser Zeit kommen noch aufgrund des Wetters verlorene Tage und die Tatsache, dass zwei Harpunschiffe Wochen den Sea Shepherd-Schiffen folgten, die Shonan Maru 2 außer Acht gelassen, da diese auf dem Weg nach Japan ist, mit ihrem Gefangenen Peter Bethune, bedeutet dies eine finanzielle Katastrophe für die japanische Walfangflotte”, sagte Kapitän Paul Watson. “Operation Waltzing Mathilda war unsere erfolgreichste Kampagne in der sechsjährigen Geschichte unseres Einschreitens im südpolaren Walschutzgebiet. Wir haben den bestmöglichsten Job mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln getan und ich bin überzeugt, dass wir das Abschlachten hunderter Wale verhindert haben.”

Die geplante Ankunft des Sea Shepherd-Schiffs Steve Irwin in Hobart ist der 6. März. Die der Bob Barker ein paar Tage später.

Sea Shepherd versucht nun eine legale Verteidigung für Kapitän Peter Bethune in Japan zu arrangieren.

Die geplante Abfahrt der Steve Irwin ins Mittelmeer zum Einschreiten gegen die Wilderer des Blauflossenthunfischs, ist der 16. März

Kapitän Peter Bethune und seine Häscher wurden in der Nähe der Lombok Meerenge gesichtet

Donnerstag, den 25. Februar 2010

Sea Shepherd News:http://www.seashepherd.org/news-and-media/sea-shepherd-news.html

Donnerstag, 25. Februar 2010

10:00 Uhr (Perth & Fremantle)
13:00 Uhr (Sydney, Melbourne und Hobart)
18:00 Uhr (PST) Friday Harbor und Los Angeles

Position der Steve Irwin: 62 Grad 21 Minuten Süd, 92 Grad 56 Minuten Ost

Die Shonan Maru 2, die den Sea Shepherd Kapitän Peter Bethune als Gefangenen  transportiert, fährt in Richtung Lombok Meerenge mit 12 Knoten auf einer Position 450 Kilometer westlich des Exmouth Leuchtturms.

Diese Position wurde nach Beobachtungen privater Yachten an die „Taz – Patrouille“ weitergegeben und auf Twitter veröffentlicht.

Es wird davon ausgegangen, dass Kapitän Peter Bethune Mitte März in Tokio ankommt. Die Sea Shepherd Conservation Society bereitet sich für eine gesetzliche Vertretung für Kapitän Peter Bethune bei seiner Ankunft vor.

Dies ist das erste Mal seit dem 2. Weltkrieg, dass ein Neuseeländer als Kriegsgefangener nach Japan transportiert wird.

Die Bob Barker ist inAuseinandersetzungen mit der Yushin Maru 3 verwickelt und unterbindet weiterhin die illegalen Walfangoperationen im Walschutzgebiet des Südpolarmeeres

Die Steve Irwin fährt Richtung Hobart, sie will auftanken und Vorbereitungen treffen, um dann in Richtung Mittelmeer auszulaufen, um dort den Blauflossenthunfisch zu schützen.

Bob Barker konfisziert Treibnetze und beschäftigt die Walfänger

Donnerstag, den 25. Februar 2010

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100224-2.html

Mittwoch, 24. Februar 2010

Heute, um ca. 12.00 Uhr (Australische Ost Standart Zeit), stieß das Sea Shepherd Schiff Bob Barker auf das illegale Japanische Harpunenschiff Yushin Maru 3. Die Yushin Maru 3 ist dasselbe Schiff, das 19 Tage vorher absichtlich die Bob Barker gerammt hat, als das Sea Shepherd Schiff die japanische Flotte das zweite Mal aufgespürt hatte und wieder eine Blockade der Nisshin Maru einleitete – Japans illegales Walschlachthaus zur See.

Seit drei Wochen hat Sea Shepherd nun das japanische Walschlachten gestoppt, von dem japanische Politiker und Propagandisten behaupten, es sei für Forschungszwecke, ungeachtet der Tatsache, das die gesammelten Daten für keinen unabhängigen Wissenschaftler von Bedeutung sind.

Bob Barker nimmt Netze auf

Dies ist das erste Mal seit vielen Tagen, das die Sea Shepherd Aktivisten ein anderes Schiff der illegalen Flotte als die Nisshin Maru zu sehen bekommen – und sie waren schnell dabei, aktiv zu werden. Als die Bob Barker die Jagd aufnahm, ließen sie ein Schlauchboot zu Wasser, welches schnell zur Yushin Maru 3 aufschloss und ungeachtet der Wasserkanonen, die von den Walmördern eingesetzt wurden und der Manöver durch Eisschollen, um die fünf tapferen Aktivisten in dem kleinen Boot zu entmutigen, sind viele Stinkbomben ( aus verdorbener Butter gemacht) erfolgreich auf dem Deck der Yushin Maru 3 gelandet.
Chuck Swift, Captain der Bob Barker, sagte, ”Unsere Mannschaft in dem kleinen Boot hat heute einen spektakulären Job gemacht. Sie haben tapfer agiert, und, weil sie niemanden in physische Gefahr gebracht haben, die starke (und stark riechende ) Nachricht zu diesen Walwilderern geschickt: Wir werden eure illegalen Aktionen nicht tolerieren.“
Die Stinkbomben, mit Buttersäure gemacht, enthalten weniger Säure als Essig oder Orangensaft, aber der Geruch ist extrem stark und beißend – und sehr unangenehm, um in der näheren Umgebung zu arbeiten
Andrea Gordon, eine US Bürgerin, die freiwillig als Bootsmann auf der Bob Barker dient, sagte, “Wir werden die illegale Tötung von Walen in unserer Gegenwart nicht tolerieren. Jetzt, auch wenn die Yushin Maru 3 versucht, aus unserer Reichweite zu kommen, werden sie Schwierigkeiten haben, ihre illegale Arbeit fortzusetzen. Wir fühlen uns deswegen sehr gut.“
Nach ihrer Auseinandersetzung mit den illegalen Walmördern hat die Mannschaft der Bob Barker ihre Aufmerksamkeit auf einige illegale Treibnetze im Walschutzgebiet des Südpolarmeeres gelenkt. Nach vorsichtiger Inspektion der Bojen nach passenden Markierungen – es wurden keine gefunden – hat die Mannschaft bis 02.00 Uhr daran gearbeitet,die Bojen zu entfernen und die Netze zu konfiszieren.

Sea Shepherd Update: Bob Barker jagt die japanische Walfangflotte weiter

Mittwoch, den 24. Februar 2010

Sea Shepherd News:http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100223-1.html

Nach 18 Tagen ständiger Verfolgung der illegalen japanischen Walfangflotte und der Verhinderung, das irgendein Wal getötet wurde, bricht das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin ab und kehrt nach Hobart in Tasmanien zurück. Ihre geplante Ankunft wird am 6. März sein. „Wir haben unser Limit an Treibstoffreserven erreicht“, sagte Kapitän Paul Watson. „Uns bleibt nichts anders übrig, als zurückzukehren. Wir haben grade noch genug Treibstoff um nach Hause zu kommen.“

Obwohl die Steve Irwin aus dem Rennen ist, steht die japanische Walfangflotte immer noch vor einem Problem. Das Sea Shepherd Schiff Bob Barker verfügt über genügend Reservern um die Walfangflotte den Großteil der restlichen Fangsaison weiter zu jagen. Die Bob Barker verfolgt die Nisshin Maru momentan durch ein Packeis in die Cooperation See. Sea Shepherd vermutet, dass die drei Harpunenboote der Flotte dort im Süden auf das Fabrikschiff warten. „Jeder Tag an dem wir das Töten von Walen verhindern ist ein siegreicher Tag für uns“, sagte Kapitän Chuck Swift von der Bob Barker. “Meine Mannschaft hat sich darauf eingestellt, hier so lange wie möglich ihre illegalen Walfangaktivitäten zu verhindern. Sie haben nicht mehr viel Zeit und diese Zeit werden sie die Bob Barker an ihrem Heck haben um die Wale zu verteidigen.“

Das Institut für Walforschung  in Japan berichtete, dass Togo der Bob Barker die Registrierung entzogen haben soll.“ Sollte das stimmen, ist es sehr interessant, dass Japan das weiß, aber Sea Shepherd nicht. Das zeigt, dass Japan Druck auf Togo ausgeübt haben muss, und die Flagge zu streichen“, sagte Kapitän Paul Watson. „ Wir haben das erwartet, weil Togo eine der Marionettenstaaten ist, die an Japan ihre Stimme bei der Internationalen Walfang Kommission verkaufen. Wir haben die Registrierung absichtlich in Togo vornehmen lassen, um notfalls die imperialistische Verbindung Japans zu Togo aufdecken zu können. Wir haben die Registrierung von Togo genauso bekommen, wie Japan ihre Stimme.“

Die Sea Shepherd Conservation Society hat bereits mit dem Vorgang des Umflaggens begonnen, da man das Abflaggen von seitens Togos erwartet hat. „Wir erreichen, dass die Japaner um den Globus reisen um unsere Schiffe abzuflaggen und hinterlassen somit breite Spuren über unsere „seeräuberischen“ Aktivitäten gegen ihre Walwilderer“, sagte Kapitän Watson. „Aber somit verbreitet sich die Tatsache weiter, das wir jeden Tag die Wahrheit über das illegale Treiben Japans in der Walschutzzone des Südpolarmeeres aufdecken. Und was viel wichtiger ist, wir verderben ihre Quote an Waltötungen und kosten sie somit ein Vermögen von Zig-Millionen Dollar. Unser Ziel ist es, sie finanziell zu ruinieren und ich bin zuversichtlich, daß wie sie dieses Mal ökonomisch versenken.“ Sea Shepherds Kampagne Waltzing Matilda hat sich zu unserer erfolgreichsten Kampagnen aller Zeiten entwickelt. Sea Shepherd erwartet diese Saison, dass mehr Wale verschont bleiben, als bei allen anderen fünf Kampagnen bisher.

Kapitän Pete Bethune wird weiterhin als Gefangener auf dem Sicherheitsschiff Shonan Maru No. 2 gehalten und befindet sich auf dem Weg nach Japan. Er wird der erste Neuseeländer seit dem Zweiten Weltkrieg sein, der als Gefangener vom Südpolarmeer nach Japan gebracht wird.

Die Sea Shepherd Conservation Society geht keine Kompromisse ein, die ein weiteres Waltöten im Südpolarmeer gestattet. „Der einzige Grund, warum Japan Angebote erhält um Kompromisse einzugehen ist, weil sie eine reiche, starke Nation sind, die wiederum besondere Aufwendungen für Wilderer verteilt“, sagte Kapitän Paul Watson. „Ich sehe weder, dass die Welt mit Elefantenwilderen in Ostafrika Geschäfte macht noch mit Buschfleischhändlern in Westafrika. Afrikanische Wilderer werden eingesperrt oder erschossen. Japanische Wilderer machen was sie wollen, wann sie es wollen, wo sie es wollen und die Regierungen der Welt schrecken aus Angst, Japan zu beleidigen, zurück. Es ist beschämend, dass die Nationen, die Naturschutzübereinkommen unterzeichnen, den Wilderern das Sagen zu überlassen.