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	<title>Migaloo - Anti Walfang Blog &#187; Sea Shepherd News</title>
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	<description>News- und Diskussionsplattform über das sinnlose Schlachten der Wale</description>
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		<title>Sea Shepherd ortet japanische Walfangflotte mittels Drohnen</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 10:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Japanische Sicherheitsschiffe rücken gegen die Steve Irwin an
Die Sea Shepherd-Crew hat am ersten Weihnachtstag die japanische Walfangflotte mittels Drohnen geortet, tausend Meilen nördlich des arktischen Walschutzgebiets.
Das Sea Shepherd-Schiff Steve Irwin setzte eine Drohne ein, um am 24. Dezember erfolgreich das  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2011/12/25/sea-shepherd-ortet-japanische-walfangflotte-mittels-drohnen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Japanische Sicherheitsschiffe rücken gegen die Steve Irwin an</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img title="Steuermann Peter Brown startet die Drohne von der Steve Irwin. " src="http://www.seashepherd.de/images/stories/news/2011a/news_111224_1_1__dsc4488%5B1%5D.jpg" alt="Steuermann Peter Brown startet die Drohne von der Steve Irwin. " width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Steuermann Peter Brown startet die Drohne von der Steve Irwin. </p></div>
<p>Die Sea Shepherd-Crew hat am ersten Weihnachtstag die japanische Walfangflotte mittels Drohnen geortet, tausend Meilen nördlich des arktischen Walschutzgebiets.</p>
<p>Das Sea Shepherd-Schiff Steve Irwin setzte eine Drohne ein, um am 24. Dezember erfolgreich das japanische Fabrikschiff Nisshin Maru zu orten und zu fotografieren. Kaum hatte die Verfolgung begonnen, rückten drei japanische Harpunen/Sicherheitsschiffe gegen die Steve Irwin an, um die Nisshin Maru abzuschirmen und ihr das Entkommen zu ermöglichen.</p>
<p>Die japanische Taktik, sich an die Steve Irwin und die Bob Barker anzuhängen, wird dieses Mal dank der Drohnen jedoch nicht funktionieren, eine auf der Steve Irwin und die andere auf der Bob Barker können die Nisshin Maru aufspüren und verfolgen und ihre Position an die Sea Shepherd-Schiffe zurück übermitteln.</p>
<p>“Mit diesen Drohnen können wir Hunderte von Meilen abdecken und sie haben sich als nützliche Anlage zum Auskundschaften für diese Kampagne erwiesen“, sagte Captain Paul Watson an Bord der Steve Irwin.</p>
<p>Die Drohne namens Nicole Montecalvo wurde der Steve Irwin von Bayshore Recycling, New Jersey und Moran Office of Maritime and Port Security, ebenfalls New Jersey, gespendet.</p>
<p>Captain Watson hat, nachdem er Meldungen von Fischern erhielt, als die japanischen Schiffe die Lombokstraße passierten, südlich der Meerenge in einer Entfernung von 500 Meilen vor der Südwestküste Westaustraliens gewartet. Sea Shepherd passte die Walfänger bei 37 Grad Süd ab, weit vor dem arktischen Walschutzgebiet.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 166px"><img title="Eleanor Lister – Quartiermeisterin auf der Steve Irwin – britische Staatsangehörige aus Jersey." src="http://www.seashepherd.de/images/stories/news/2011a/news_111224_1_6_eleanor.jpg" alt="Eleanor Lister – Quartiermeisterin auf der Steve Irwin – britische Staatsangehörige aus Jersey." width="156" height="195" /><p class="wp-caption-text">Eleanor Lister – Quartiermeisterin auf der Steve Irwin – britische Staatsangehörige aus Jersey.</p></div>
<p>“ Die Jagd ist eröffnet für die nächsten 1000 Meilen”, sagte Quartiermeisterin Eleanor Lister aus Jersey (U.K.).</p>
<p>Indem die Steve Irwin die Handlungsspielräume dreier japanischer Schiffe bindet, bleibt die Bob Barker frei von der Verfolgung und die Brigitte Bardot frei dafür, das Fabrikschiff auszukundschaften, da sie schneller ist als die Harpunenschiffe.</p>
<p>Sea Shepherd hat die japanische Walfangflotte gefunden, bevor ein einziger Wal abgeschlachtet wurde.</p>
<p>“Das wird eine lange, schwierige Verfolgungsjagd von hier bis zur Küste der Antarktis”, sagte Captain Watson. „Doch dank dieser Drohnen haben wir jetzt einen Vorteil wie niemals zuvor – Augen im Himmel“.</p>
<p>Hintergründe zu der Steve Irwin-Drohne:</p>
<p>Bayshore Recycling kämpft für den Schutz und die Erhaltung der Natur</p>
<p>Die Drohne Nicale Montecalvo hilft Sea Shepherd beim weltweiten Schutz der Meeresfauna</p>
<p>Die Woodbridge NJ – Bayshore Recycling Corp (BRC) setzt sich nicht nur für den Schutz der natürlichen Ressourcen des Planeten durch Recycling ein, sondern fordert außerdem jeden Einzelnen auf, der bedrohten Tierwelt zu helfen. Um dieses Bestreben zu verstärken und ermutigen, haben die Eigner der BRC kürzlich eine Langstreckendrohne, ausgestattet mit Kameras und Ortungsgeräten, an die Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) gespendet. Die SSCS ist eine internationale, gemeinnützige Umweltschutzorganisation, die direkte Aktionen zum Schutz der Meeresfauna durchführt. SSCS benötigte zusätzlich eine Drohne zur Ergänzung ihrer Flotte und Erweiterung ihrer Möglichkeiten, um mit jedem Flug Hunderte von Meilen mehr absuchen und Walfangschiffe sowie andere ungesetzliche Wilderei ausfindig machen und dokumentieren zu können. Die Drohne wird uns außerdem zu Diensten sein, beim Schutz der Flotte und der Crew zu helfen und uns vor drohenden Gefahren warnen, falls der Helikopter einmal nicht einsatzbereit wäre. Die Drohne wurde gebaut und entwickelt vom Team der Moran Office of Maritime and Port Security (MOMPS), das auch diverse andere Technologie entwickelte und zur Verfügung stellte, die während der jüngsten „Operation No Compromise“-Kampagne zum Einsatz gekommen war und die bisher die mit weitem Abstand erfolgreichste Anti-Walfang-Kampagne dern Organisation gewesen ist.</p>
<p>Eine Langstreckendrohne stellt ein unbemanntes Luftfahrzeug dar, das nicht den Einsatz eines Menschen erfordert und unabhängig fliegen und über große Entfernungen bedient werden kann. Die Drohne namens Nicole Montecalvo hat geholfen, die japanische Walfangflotte im Südpolarmeer ausfindig zu machen, nachdem sie früher schon bei dem Einsatz gegen die Blauflossenthun-Wilderei vor der Küste Libyens hilfreich war. Die Drohne Nicole Montecalvo wurde während<br />
der Überfahrt in die Antarktis von dem Sicherheitsbeauftragten für die Schiffe an Bord des Schiffes Steve Irwin geliefert, als dieses auf der Suche nach dem japanischen Flaggschiff, der Nisshin Maru war. BRC betont die Bedeutung der Erhaltung natürlicher Lebensräume für unseren Planeten. Ob sie natürliche Ressourcen bewahren, Energie sparen, bedrohte Wildtiere schützen oder Haushaltsmüll recyclen – Bayshore stellt sich der Verantwortung. Gemeinsam werden BRC und SSCS für den Schutz der Ozeane und der gefährdeten Meeresbewohner kämpfen.</p>
<p>Die Bayshore Recycling Corp (BRC) glaubt an die Verschonung zukünftiger Generationen vor Mülldeponien und fördert die Rückgewinnung von Materialien durch Recycling und Maßnahmen zur Nachhaltigkeit. Wenn der Ausbau fertiggestellt ist, wird Bayshore 100%ig grüne Unternehmen führen, die mit 100% erneuerbarer Energie betrieben werden. Bayshore betreibt gegenwärtig fünf verschiedene Recyclingunternehmen in Woodbridge Township, NJ, was die Gesellschaft zu einer der innovativsten mit bester vertikaler Integration im Nordosten macht. Für weitere Informationen bitte hier klicken: www.bayshorerecycling.com.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 270px"><img src="http://www.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_111224_1_2_110218_bv_5543%5B3%5D.jpg" alt="" width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Captain Paul Watson, Sea Shepherd-Pilot Chris Aultman und Sea Shepherds Sicherheitsbeauftragter Jeffrey Milstein mit der Drohne im Hangar der Steve Irwin. Foto: Barbara Veiga </p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 270px"><img src="http://www.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_111224_1_5_1224%20nisshin%20maru%5B1%5D.jpg" alt="" width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Die Nisshin Maru, entdeckt von der Drohne am 24. Dezember 2011 </p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Moran Office of Maritime and Port Security (MOMPS) ist ein privates Security-Unternehmen für die Sicherheit zur See und hat sich der Hilfe zur Sicherung von 361 US-Häfen gewidmet. Ihre Mission schließt außerdem die Mithilfe zur Einhaltung internationalen Seerechts, zur Fischereiüberwachung und zur Vorbeugung gegen Terrorismus und Piraterie auf der ganzen Welt ein. Ihre Vorgehensweise liefert einzigartige Echtzeit-Lösungen aus der Alltagspraxis von Meeresexperten, die stets an vorderster Front stehen und bereit sind, zu handeln. Für weitere Informationen bitte hier klicken: www.momps.com</p>
<p>Die Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) ist eine internationale, gemeinnützige Organisation zum Schutz der Meeresfauna Ihre Mission ist, die Zerstörung der Lebensräume und die Abschlachtung von Wildtieren in den Weltmeeren zu beenden, um Ökosysteme und Arten zu erhalten und beschützen. Sea Shepherd setzt innovative Taktiken direkter Aktion ein, um zu ermitteln, zu dokumentieren und, wenn nötig, einzugreifen, und damit illegale Vorgänge auf hoher See aufzudecken und dagegen vorzugehen. Für weitere Informationen bitte hier klicken: <a href="http//www.seashepherd.de" target="_blank">www.seashepherd.org</a></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.seashepherd.de/news-and-media/news-111224-1.html" target="_blank">Sea Shepherd Deutschland</a></p>
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		<title>Japans “Wissenschaftlicher Walfang”, sehr viel mehr als nur Wale</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 07:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>
		<category><![CDATA[Antarktis]]></category>
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		<category><![CDATA[Tsunami]]></category>
		<category><![CDATA[Walfang]]></category>

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		<description><![CDATA[Internationale Reaktion auf Japans Mißbrauch der Erdbebenhilfsfonds
Am 30. September 2011 kündigte die japanische Regierung an, dass sie  das Budget für das Walfangprogramm um beinahe 600 Prozent aufstocken  werde, wobei die Geldmittel dafür aus den Fonds abgezogen würden, die  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2011/12/25/japans-%e2%80%9cwissenschaftlicher-walfang%e2%80%9d-sehr-viel-mehr-als-nur-wale/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Internationale Reaktion auf Japans Mißbrauch der Erdbebenhilfsfonds</h2>
<p>Am 30. September 2011 kündigte die japanische Regierung an, dass sie  das Budget für das Walfangprogramm um beinahe 600 Prozent aufstocken  werde, wobei die Geldmittel dafür aus den Fonds abgezogen würden, die  zum Wiederaufbau des Landes nach Erdbeben und Tsunami vorgesehen waren.  Das rief ebenso den Zorn ziviler japanischer Gruppen hervor wie einen  offiziellen Protest durch mehr als sechzig internationale  Organisationen.</p>
<hr />
<p><em><br />
Der folgende Artikel wurde am 16. Dezember veröffentlicht durch </em><a href="http://www.ccc-chile.org/article_view.php?areaID=15&amp;key=1019&amp;bRedirectByBeOne=true" target="_blank">Centro de Conservación Cetacea</a><em><br />
(genehmigter Nachdruck)</em></p>
<h4>Japans “Wissenschaftlicher Walfang”, sehr viel mehr als nur Wale</h4>
<p><img class="alignleft" src="http://www.seashepherd.de/images/stories/news/2011a/news_111219_1_1_whalingvessel.jpg" alt="Whaling vessel" width="265" height="176" /></p>
<p>Am 7. Dezember verließen drei Schiffe der japanischen Walfangflotte,  angeführt von der Yushin Maru, den Hafen von Shimonoseki in Richtung  antarktisches Walschutzgebiet, um zum angeblichen Zweck  „wissenschaftlicher Forschung“ 900 antarktische Zwergwale und 50 der  bedrohten Finnwale zu fangen.</p>
<p>Die Kenndaten der Flotte, Abreisedaten und Pläne zum Ablauf bleiben  ein Geheimnis. Die japanische Regierung rechtfertigt die Geheimhaltung  mit der Angabe von Sicherheitsgründen. Jedoch sollte diese Art von  Informationen öffentlich gemacht werden, da Wale ein Naturgut  darstellen, das nicht der Regierung von Japan gehört.</p>
<p><strong>Die Walfangindustrie erhält trotz Krise Wiederaufbaufonds</strong></p>
<p>Am 30. September berichtete die japanische Presse, dass ihre  Regierung das jährlich in das antarktische Walfangprogramm investierte  Budget um nahezu 600 Prozent aufstocken werde, um die Sicherheit der  Walfangflotte zu verstärken. 2010 war die Flotte mit weniger als 20  Prozent der selbstgesetzten Fangquote zurückgekehrt, nachdem sie die  Saison vorzeitig beenden musste. Als Grund nannten sie, Sea Shepherd  habe die Sicherheit ihres Unternehmens bedroht. Um dieses notwendige  Budget aufzustocken kündigte die Regierung an, öffentliche Gelder  japanischer Steuerzahler einsetzen zu wollen, die ursprünglich zum  Wiederaufbau des Landes vorgesehen waren.</p>
<p>Diese Ankündigung rief den unmittelbaren Protest der japanischen  Bürgerschaft hervor. Über ein Dutzend Organisationen, einschließlich  Japans Zusammenschluß von Anwälten für den Umweltschutz, der Association  for Protection of Marine Communities und des Whale Action Network  sandten eine nachdrückliche Botschaft an den japanischen Premierminister  Yoshihiko Noda, die den Einsatz ursprünglich für den Wiederaufbau des  Landes vorgesehener öffentlicher Gelder „zur Durchführung  wissenschaftlichen Walfangs im Südpolarmeer wie ursprünglich geplant“  scharf verurteilte. Dieses Schreiben, dem sich später rund ein Dutzend  lateinamerikanischer Organisationen anschloss, einschließlich des  Cetacean Conservation Center und des Ecoceanos Center of Chile, stellt  außerdem fest, dass der Einsatz dieser Gelder zwangsläufig Fragen  aufwirft zu eigennützigen Interessen der japanischen Regierung an der  Verlängerung „des sterbenden Walfangprogramms mit Geldern von  Steuerzahlern“.</p>
<p>Beamte der japanischen Fischereibehörde (JFA) waren schnell bei der  Hand, die Regierungsentscheidung zu verteidigen, das Geld gehe in die  Unterstützung der Walfangindustrie und einiger Gemeinden, die durch das  Erdbeben und den Tsunami im vergangenen Jahr in Mitleidenschaft gezogen  wurden. Sie fügten hinzu, dass sie bei einer Rückkehr mit einer „vollen  Ladung“ [Wale] in der Lage wären, die Gemeinschaft von Ayukawa wieder  aufzubauen, der einzigen Walfanggemeinde an der Ostküste der  Ojikahalbinsel, die im März zerstört wurde und die einmal lediglich eine  Walfangstation hatte. Jedoch legen die von der JFA angeforderten  Geldmittel eindeutig dar, dass die endgültige Bestimmung des Geldes ist,  „die Sicherheit der Walfangflotte zu stärken und ein ungestörtes  Vorgehen während der Jagdsaison in der Antarktis zu gewährleisten“.  Ebenso belegen die Aussagen der JFA-Beamten die tatsächliche  kommerzielle Natur des sogenannten „wissenschaftlichen Walfangs“ und  bestätigen ein weiteres Mal die Gesetzwidrigkeit dieser Unternehmen.</p>
<p>Im Anschluß an diese konfusen Darstellungen kam die Antwort der  japanischen Zivilbevölkerung sofort. Am 2. Dezember forderten diverse  Organisationen ihre Behörden auf, den Einsatz öffentlicher Gelder zur  Erhaltung der Walfangindustrie zu überprüfen und setzten damit ein  starkes und nachdrückliches Zeichen ihres Widerstands gegen die  Walfangpolitik der japanischen Regierung.</p>
<p><strong>“Wissenschaftlicher Walfang”, Strategie für Expansion und Militarisierung in der Antarktis?</strong></p>
<p>Nachdem die Regierungssubventionen verdreifacht und eine weitere  Saison “wissenschaftlichen Walfangs” in der Antarktis abgesichert waren,  erklärte der Sprecher der japanischen Küstenwache in den Medien, es sei  eine Entscheidung getroffen worden, die „die Sicherheit verstärke wie  niemals zuvor“ und den „umfassendsten Schutz in der Geschichte biete“,  der „dazu dienen werde“ Umweltgruppen „abzuschrecken“. Dies würde den  Einsatz einer unbestimmten Anzahl von Beamten der Küstenwache an Bord  der Walfangflotte einschließen, nicht näher benannte  Sicherheitsausrüstungen und sogar ein Patrouillenschiff der JFA, das in  riesigen Buchstaben die Aufschrift „Regierung von Japan“ auf der  Längsseite trage. Hierbei handelt es sich um ein weiteres eindeutiges  Beispiel für die Durchführung einer aggressiven Expansionspolitik Japans  in antarktischen Gewässern, das mittlerweile Formen einer  Regierungs-/Kapitalgesellschaftlichen Unternehmung annimmt.</p>
<p>Die fehlende Transparenz der japanischen Regierung in Hinblick auf  die von ihr durchgeführten Sicherheitsmaßnahmen war eins der  Besorgnisse, das von mehr als sechzig lateinamerikanischen, karibischen  und internationalen Organisationen in einem am 25. Oktober an ihre  Vertreterkommission (Buenos Aires Group) versandten Brief anlässlich der  International Whaling Commission (IWC) ausgedrückt worden war. Das  Südpolarmeer wird unter dem Antarktis-Vertrag verwaltet, der es als ein  Gebiet des Friedens, internationaler Zusammenarbeit und Waffenfreiheit  ausweist. Ein Walfangprogramm, das nicht einmal die Zustimmung der  japanischen Zivilbevölkerung findet, bedroht nun dies alles. Der von  lateinamerikanischen Organisationen geführte Aufruf betrifft die Sorge,  dass der Großteil der von den Wiederaufbauspenden für das  Walfangprogramm abgezogenen Gelder zur Verstärkung der Sicherheit der  Walfangflotte eingesetzt wird, was einen gefährlichen Präzedenzfall für  die Art des Vorgehens bei zukünftigen Konflikten im  Antarktis-Vertragsgebiet schafft.</p>
<p>Allerdings wurde dieser Aspekt von Regierungen vollständig ignoriert,  einschließlich der Länder mit Interesse und Territorialansprüchen in  der Antarktis. Die Buenos Aires Group gab nach dem Ablegen der Flotte  eine gemeinsame Erklärung heraus, in der sie „wissenschaftlichen  Walfang“ verurteilte und die japanische Regierung gemahnte, die  Walfangunternehmungen, die „in einem von der IWC ausdrücklich zum Schutz  von Walen errichteten Schutzgebiet“ durchgeführt werden, zu beenden.</p>
<p>Gleichfalls hat keine Regierung die Regierung Japans aufgefordert und  /oder öffentlich von ihr verlangt, die maßgeblichen Informationen über  die Art von Patrouillenschiff, Beamte und Merkmale der  Sicherheitsausrüstung bekanntzugeben, die im Südpolarmeer eingesetzt  werden. Obwohl die IWC etliche Beschlüsse zur Sicherheit auf See gefasst  hat, setzt die japanische Regierung diese ein, um Unterstützung für die  offensive Expansion ihres Walfangs in der Antarktis zu erreichen.</p>
<p>Während Regierungen und zivile Organisationen angesichts des  Einsatzes militärischen Personals und militärischer Elemente in der  Antarktis-Vertrags-Zone stillhalten, fährt Japan fort, strategische  Maßnahmen umzusetzen, die das Ziel haben, jeden Widerstand gegen ihre  Walfangunternehmungen auszuhebeln um mit einer „vollen Ladung“ [Wale]  zurückzukehren und damit den kommerziellen Walfang wieder aufzubauen.  Dies wurde am vergangenen Freitag deutlich, als die Medien ankündigten,  das Institute of Cetacean Research (ICR) und der Mischkonzern der  Walfänger Kyodo Senpaku hätten vor dem Bundesgerichtshof in Washingtion  (USA) eine Klage angestrengt, die anstrebe, Sea Shepherd von der  Einmischung in wirtschaftliche Unternehmungen auf See abzuhalten. Man  muß sich in Erinnerung rufen, dass 2009 die Vereinigten Staaten, ein  Land, das in vergangenen Jahren die Walfangpolitik Japans unterstützt  hat, mit der Idee sympathisierten, gegen Umweltschutzgruppen vorzugehen,  die gegen U.S.-Gesetze verstoßen.</p>
<p><strong>Düstere Zukunft für die Wale des weißen Kontinents</strong></p>
<p>Während der Widerstand gegen den “wissenschaftlichen Walfang”  weltweit einmütig ist, haben Verurteilungen, Klagen und diplomatische  Proteste keinerlei Wirkung hinsichtlich Japans gieriger Walfangpolitik  im Südpolarmeer gezeitigt.</p>
<p>Das Ausbleiben konkreten und effektiven Vorgehens – einschließlich,  aber nicht beschränkt auf – Einführung von Handelssanktionen und einer  Reform des IWC-Abkommens, hat es der japanischen Regierung gestattet,  gesetzliche und ethische Grenzen zu überschreiten, was nicht nur die  Wale bedroht, sondern auch die Regierungshoheit über das Südpolarmeer,  die Grundlagen des Antarktis-Vertrags, die Interessen  lateinamerikanischer Länder und den dringlichen Hilfebedarf der  japanischen Bevölkerung nach dem Erdbeben, dem Tsunami und der nuklearen  Katastrophe.</p>
<p>Alles in allem könnte aus den Aktionen, die die japanische Regierung  zur Absicherung ihrer “wissenschaftlichen Walfang”-Saison 2012 im  antarktischen Walschutzgebiet unternommen hat, der Rückschluß gezogen  werden, dass die Dreifachkatastrophe des März 2011 zur Einführung einer  offensiven Vorgehensweise benutzt wurde, die die Abzweigung von  ursprünglich dem Wiederaufbau des Landes zugedachten Steuergeldern  zugunsten der Walfangindustrie beinhaltet, und die den Frieden und die  Waffenfreiheit der Antarktis-Zone dauerhaft untergräbt, wobei sie das  von den UN anerkannte Grundrecht auf friedliche Demonstration nicht nur  einschränkt, sondern sogar auslöscht.</p>
<p>Der wachsende Widerstand innerhalb Japans gegen die Walfangpolitik  seiner Regierung, der systematische Rückgang des Walfleischkonsums und  der kürzliche, historisch herausragende, Lagerbestand von über  sechstausend Tonnen Fleisch zeigt, u.a., dass das wirkliche Interesse  der japanischen Regierung im Schutz einer kleinen, aber mächtigen  Wirtschaftselite liegt, die mit ihrer Fischfangindustrie in Verbindung  steht, um deren Herrschaftsanspruch über die reichhaltigen Gewässer des  Südpolarmeers zu festigen. Selbst wenn es dafür aggressiver Maßnahmen  bedarf und das nicht den tatsächlichen Interessen und Bedürfnissen der  japanischen Bevölkerung entspricht.</p>
<p>In diesem Zusammenhang gibt es einen dringenden Bedarf für die Länder  der Südhalbkugel, insbesondere derer mit umittelbarem Interesse und  Verantwortung für die Antarktis und die mit ihr verknüpften Ökosysteme,  wirksame Vorsorgestrategien zu erstellen, um Japans provokative  Walfangpolitik zu stoppen, bevor es zu spät ist.</p>
<p>Von: Elsa Cabrera, Geschäftsführerin Centro de Conservación Cetecea and Juan Carlos Cardenas, Geschäftsführer, Centro Ecoceanos.</p>
<p>Quellen: <a href="http://www.couriermail.com.au/news/breaking-news/japan-whaling-fleet-off-to-antarctica/story-e6freonf-1226215523788?from=public_rss" target="_blank">Courier Mail</a>, <a href="http://hosted.ap.org/dynamic/stories/A/AS_JAPAN_WHALING?SITE=AP&amp;SECTION=HOME&amp;TEMPLATE=DEFAULT" target="_blank">Associated Press</a>, <a href="http://blogs.wsj.com/japanrealtime/2011/12/08/use-of-recovery-funds-stokes-japan-whaling-row/" target="_blank">Japan Real Time</a>, <a href="http://www.prensa-latina.cu/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=457624&amp;Itemid=1" target="_blank">Prensa Latina</a>, <a href="http://feeds.univision.com/feeds/article/2011-12-08/los-ecologistas-en-pie-de" target="_blank">Univisión Noticias</a>, <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2011/dec/07/japan-whaling-fleet-tsunami-earthquake-funds?CMP=twt_fd" target="_blank">The Guardian</a>, <a href="http://www.smh.com.au/environment/whale-watch/japan-uses-285m-in-disaster-funds-for-whaling-claim-20111207-1ohzc.html" target="_blank">The Sydney Morning Herald</a>, <a href="http://www.abc.net.au/am/content/2011/s3385164.htm" target="_blank">ABC News</a>, <a href="http://www.laregiontam.com.mx/?op1=notas&amp;op2=20353" target="_blank">La Región</a>, <a href="http://www.monstersandcritics.com/news/asiapacific/news/article_1678491.php/Civil-society-groups-demand-review-of-Japan-s-whaling" target="_blank">M&amp;C</a>, <a href="http://wikileaks.org/cable/2009/11/09TOKYO2529.html" target="_blank">Wikileaks</a>, <a href="http://www.minrel.gob.cl/prontus_minrel/site/artic/20111209/pags/20111209174336.php" target="_blank">Ministerio de Relaciones Exteriores de Chile</a></p>
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		<title>Japan entfesselt gewaltige Machtdemonstration gegenüber Sea Shepherd</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 07:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bewaffnete Sicherheitsschiffe, käufliche Schläger, Beamte der Küstenwache, einflussreiche Presseunternehmen und Anwälte!
Mit drei Millionen Dollar kann man sich enormen Einfluss erkaufen und  immensen Druck zur Verteidigung illegaler Aktivitäten ausüben.
In einem Verzweiflungsakt betreiben die japanischen Walfänger mit  einer Kriegskasse von  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2011/12/25/japan-entfesselt-gewaltige-machtdemonstration-gegenuber-sea-shepherd/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img src="http://www.seashepherd.de/images/stories/news/2011a/news_111209_1_1_Japanese_coast_guard_tossing_grenades_2.jpg" alt="File photo: Japanese Coast Guard personnel hurl flash bang grenades during Operation Migaloo in 2008" width="260" height="196" /><p class="wp-caption-text">Archivbild 2008: Beamte der japanischen Küstenwache werfen Blendschockgranaten während der Operation Migaloo in 2008 </p></div>
<p>Bewaffnete Sicherheitsschiffe, käufliche Schläger, Beamte der Küstenwache, einflussreiche Presseunternehmen und Anwälte!</p>
<p>Mit drei Millionen Dollar kann man sich enormen Einfluss erkaufen und  immensen Druck zur Verteidigung illegaler Aktivitäten ausüben.</p>
<p>In einem Verzweiflungsakt betreiben die japanischen Walfänger mit  einer Kriegskasse von ungefähr 30 Millionen US-Dollar einen enormen  Kraftaufwand, um Sea Shepherd daran zu hindern, diese Saison Wale zu  retten. Die Gelder hat die japanische Regierung dem Spendenfonds für die  Tsunami-Opfer entnommen.</p>
<p>Die Einreichung einer Klage bei einem US-amerikanischen Gericht ist  der jüngste Versuch der Walfänger, Sea Shepherd daran zu hindern, gegen  die illegalen japanischen Walfangaktivitäten einzuschreiten. Sea  Shepherd nimmt diese Klage nicht ernst und wertet sie als Versuch der  Walfänger, einen Rechtsstreit als Waffe gegen Sea Shepherd einzusetzen.</p>
<p>“Wir haben diese Runde schon gewonnen”, sagte Captain Paul Watson.  „Letzte Saison haben wir die Walfänger besiegt, sie blamiert und wieder  nach Hause geschickt, nachdem sie nur 17 Prozent ihrer Fangquote  erfüllen konnten. Dieses Jahr wird für uns eine größere Herausforderung.  Mit 30 Millionen Dollar kann man sich jede Menge Einfluss verschaffen.  Deshalb gehen wir davon aus, dass uns Japan mit der Hilfe von  Regierungen, Gerichten und Medien, die sie beeinflussen können, mit  aller Gewalt schikanieren und bürokratische Hindernisse in den Weg legen  wird.</p>
<p>“Diese Saison wird eine herausfordernde und die bislang gefährlichste  Operation, die wir in unserem achten Kampagnenjahr gegen die  Walwilderer im antarktischen Walschutzgebiet durchführen“.</p>
<p>Sea Shepherd lässt sich von dem jüngsten Versuch, uns durch ein US-amerikanisches Gericht aufzuhalten, nicht beirren.</p>
<p>“Aus meiner Sicht ist die Klage albern“, sagte Captain Paul Watson.  „Wir haben Bilder von japanischen Walfängern, wie sie eines unserer  Schiffe zerstören, unsere Schiffe rammen, unsere Crew überfahren, auf  uns schießen, Schockgranaten auf uns werfen, akustische Waffen gegen uns  einsetzen, uns mit Wasserkanonen beschießen und Bambusspeere auf uns  werfen, und sie reichen eine Klage ein und beschuldigen uns der  Gewaltanwendung gegen sie. Wir haben sie nicht gerammt, und wir haben  niemanden verletzt. Wir wurden auch noch nie wegen eines Verbrechens  angeklagt, noch wurden wir von irgendjemandem für unsere Aktivitäten  gemaßregelt. Wir waren bei sämtlichen Ermittlungen kooperativ – sie aber  nicht. Dies ist lediglich ein Versuch, uns mit Hilfe von Gerichten zu  schikanieren. Ich glaube nicht, dass sie einen rechtlichen Anspruch  geltend machen können, und ich bezweifle, dass ein Gericht der  Vereinigten Staaten dies ernst nehmen würde. Im Gegensatz zu Japan,  machen die Gerichte in den USA nicht automatisch das, was die Regierung  von ihnen verlangt“.</p>
<p>Sea Shepherd hat wichtigere Angelegenheiten zu erledigen, als sich  von Klagen ablenken zu lassen. „Für die nächsten drei Monate  konzentrieren wir uns voll und ganz darauf, das rücksichtslose und  illegale Abschlachten von Walen im antarktischen Walschutzgebiet zu  verhindern“, sagte Captain Paul Watson. „Wir lassen uns weder von  Gewalt, Klagen, Bürokraten, Kritikern oder irgendeiner Regierung  abschrecken. Wir handeln gewaltlos innerhalb des gesetzlichen Rahmens  und schützen Wale vor kriminellen Aktivitäten in einem Walschutzgebiet“.</p>
<p>All diese Versuche der Einflussnahme sind einfach nur ein letztes  Aufbäumen einer sterbenden, umweltzerstörerischen und rücksichtlosen  Industrie. Sea Shepherd wird die Wale im Südpolarmeer niemals im Stich  lassen, egal wie unbarmherzig die japanischen Walfänger auch vorgehen  werden. Die einzige Möglichkeit uns aufzuhalten, besteht darin, uns  umzubringen, und möglicherweise sind sie verzweifelt genug, um genau das  zu tun.“</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.seashepherd.de/news-and-media/news-111209-1.html" target="_blank">Sea Shepherd Deutschland</a></p>
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		<title>Hoka Hey! Alles ist startklar für Sea Shepherds Operation Divine Wind</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>
		<category><![CDATA[Antarktis]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Walfang]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
In dieser Saison wird die Zukunft der Wale im Walschutzgebiet des Südlichen Polarmeers entschieden. Japans Tageszeitung Asahi News hat bestätigt, dass die japanische Walfangflotte in das Walschutzgebiet des Südlichen Polarmeers zurückkehren wird.
Es macht für die japanische Flotte kaum politischen  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2011/10/21/hoka-hey-alles-ist-startklar-fur-sea-shepherds-operation-divine-wind/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><em> </em></h2>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 285px"><img src="http://de.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110930_1_1_go_for_operation_divine_wind.jpg" alt="Photo: Gary Stokes" width="275" height="183" /><p class="wp-caption-text">Foto: Gary Stokes</p></div>
<p>In dieser Saison wird die Zukunft der Wale im Walschutzgebiet des Südlichen Polarmeers entschieden. Japans Tageszeitung <a href="http://www.radioaustralianews.net.au/stories/201109/3330077.htm?desktop=" target="_blank">Asahi News</a> hat bestätigt, dass die japanische Walfangflotte in das Walschutzgebiet des Südlichen Polarmeers zurückkehren wird.</p>
<p>Es macht für die japanische Flotte kaum politischen oder  wirtschaftlichen Sinn, vor die Küste der Antarktis zurückzukehren. Der  Grund für die Rückkehr ist inzwischen nicht mehr die Waljagd, sondern  die Weigerung, vor der Sea Shepherd Conservation Society zu  kapitulieren.</p>
<p>Die japanische Regierung hat verlauten lassen, dass es nicht im  nationalen Interesse Japans sei, dem Druck von Sea Shepherd nachzugeben.  Aus diesem Grund hat die japanische Regierung 27 Millionen australische  Dollar bereitgestellt, um die Sicherheit der japanischen Walfangflotte  zu verbessern. Zu den bereits bestehenden 200 Millionen Dollar Schulden  der Walfangflotte kommt nun eine weitere finanzielle Last für das  japanische Volk hinzu.</p>
<p>“Das ist eine Beleidigung für alle Anti-Walfangnationen, welche die  Erdbeben- und Tsunami-Opfer so großzügig unterstützt haben,“ sagte  Captain Paul Watson. „Sie haben Unterstützung aus dem Ausland als Hilfe  für die Opfer dieser Tragödie entgegen genommen und nun schichten sie  Geldmittel um, damit sie ihr illegales und obszönes Gemetzel an  wehrlosen Walen im Walschutzgebiet des Südpolarmeeres fortsetzen können.  Inzwischen scheinen sie einfach nur noch besessen davon zu sein, Wale  zu töten, nicht wegen der Nachfrage, nicht wegen des Gewinns, sondern  allein, um ihre unangebrachte „Ehre“ aufrecht zu erhalten. Es ist eine  Schande und ein Schlag ins Gesicht von jedem, der ihnen in Zeiten der  Not zu Hilfe gekommen ist.</p>
<p>Sea Shepherd wird Anfang Dezember 2011 in ihrer achten  Walverteidigungs-Kampagne mit einer stärkeren Anti-Walfang-Flotte in die  entlegenen Gewässer der Antarktis zurückkehren, um die Großwale zu  verteidigen.</p>
<p>“Sie werden uns umbringen müssen, um uns daran zu hindern, erneut  einzuschreiten,“ sagte Captain Watson. „Ist das japanische Volk bereit,  als Tribut für sein entsetzlich grausames und <em>illegales Abschlachten</em> von gefährdeten und geschützten Walarten Menschenleben zu fordern?  Werden wir sterben müssen, um die japanische „Ehre“ zu besänftigen?  Falls ja, ist meine Antwort an die japanische Regierung „Hoka Hey“ (in  der Sprache der Lakota-Indianer: „Es ist ein guter Tag zu sterben“), und  wir werden jedwede Risiken für unser Leben in Kauf nehmen, um den  Einfall der arroganten Gier in das bestehende Schutzgebiet der Wale zu  stoppen.“</p>
<p><em>Operation Divine Wind</em> (Operation Göttliche Winde) wird über  100 Freiwillige in das Walschutzgebiet im Südpolarmeer senden, um die  Wale zu verteidigen.</p>
<p>“Wenn wir sie nicht stoppen, wer dann?” fragte Peter Hammarstedt aus Schweden, Erster Offizier an Bord der <em>Bob Barker</em>. „Wir wollen sie stoppen und wir werden sie stoppen – Versprochen!“</p>
<p><em>Operation Divine Wind</em> (Operation Göttliche Winde) wird das  achte Jahr sein, in dem Sea Shepherd Schiffe vor die Küste der Antarktis  gesendet hat, um die Gewinne der japanischen Walfangflotte zunichte zu  machen. In jedem Jahr wurde Sea Shepherd stärker und erfolgreicher und  hat während der letztjährigen <em>Operation No Compromise</em> über 800 Walen das Leben gerettet.</p>
<p>Quelle: <a href="http://de.seashepherd.org/news-and-media/news-110930-1.html" target="_blank">Sea Shepherd Deutschland</a></p>
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		<title>Eine Begegnung der entfernten Art mit einem Strandmeister</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2011/08/31/eine-begegnung-der-entfernten-art-mit-einem-strandmeister/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 07:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>
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		<category><![CDATA[Färöer]]></category>
		<category><![CDATA[Grind]]></category>
		<category><![CDATA[Grindwale]]></category>
		<category><![CDATA[Walfang]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommentar von Captain Paul Watson
Kemm Poulsen ist ein großer Mann und richtig großer Schwätzer. Er  nennt sich selbst einen Strandmeister und vielleicht ist er auch einer.  Er prahlt damit herum, Wale zu töten, bringt auch anderen bei, sie  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2011/08/31/eine-begegnung-der-entfernten-art-mit-einem-strandmeister/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Kommentar von Captain Paul Watson</strong></h4>
<p>Kemm Poulsen ist ein großer Mann und richtig großer Schwätzer. Er  nennt sich selbst einen Strandmeister und vielleicht ist er auch einer.  Er prahlt damit herum, Wale zu töten, bringt auch anderen bei, sie zu  töten, und behauptet, sie empfänden keine Schmerzen. Er hat mich einen  Feigling genannt und erklärt, ich würde es nicht wagen auf die  Färöer-Inseln zu kommen und an Land zu gehen.</p>
<p>Letzte Woche wurde er von Animal Planets Filmcrew während einer  Unterhaltung mit Lamya Essemlali, Präsidentin von Sea Shepherd  Frankreich, gefilmt. Während des Interviews sagte er zu ihr, er würde  mich über das Grind aufklären, wenn ich mich an Land blicken ließe, um  mit ihm zu debattieren. Heute wurde sein Wunsch erfüllt. Einige  Mannschaftsmitglieder und ich waren in der Lobby des Färöer-Hotels, als  Walmörder Kemm zur Tür hereinkam.</p>
<p>Lamya und ein Kameramann gingen sofort auf ihn zu, um ihn zu begrüßen  und ihm zu sagen, ich sei in der Lobby und jetzt wäre eine großartige  Gelegenheit, um mich wegen des Grinds zur Rede zu stellen. Stattdessen  sagte der große Macho-Walmörder: „Ich habe meine Meinung geändert, es  ist sinnlos mit Paul zu reden, der ist doch verrückt“. Mehr wollte er  nicht sagen und machte sich schnell aus dem Staub, um mit einem  Kameramann an seinen Fersen zu seinem Auto zu eilen.</p>
<p>Es scheint, als würden sich die Walfänger nicht richtig mit uns  unterhalten wollen. Wir haben versucht, eine öffentliche Veranstaltung  zu organisieren, aber niemand wollte uns dafür einen Veranstaltungsraum  zur Verfügung stellen. Der Direktor des Nordischen Hauses stand der Idee  sehr freundlich und hilfreich gegenüber, aber dann rief jemand an,  dessen Namen er uns nicht nennen wollte, und er gab an uns weiter, dass  es nicht möglich sei, die Halle zu mieten. Wir haben im Tórshavn Hotel  einen Konferenzraum gebucht, aber die Buchung wurde am nächsten Tag  storniert.</p>
<p>Kemm, der sich bereits als Feigling erwiesen hatte, untermauerte  seinen Ruf weiter mit einem Brief, den er an Mannschaftsmitglieder von  Sea Shepherd verteilte und in dem er sie zur Meuterei gegen mich  aufrief. Der Brief ist so lustig, dass ich ihn hier mit seiner  originalen Rechtschreibung einfügen möchte. [Darunter die deutsche  Übersetzung; Anm.d.Ü.]:</p>
<p><em> Paul Watson leader of terror organization Sea Sheppard is Mentaly ill</em></p>
<p><em>Everyone just a little logical sence can see it </em></p>
<p><em>Therefore this request to the crew and volunteers on his ship.</em></p>
<p><em> Pleas bring his ship in to nearest harbor, and try to talk him in to be treated for his mental illnes.</em></p>
<p><em> We have well educated doctors her in the Faroe island who are able to give him good treatment.</em></p>
<p><em> If he does not want to bee treated  her. People in the faroes are very sympathetic. I am sure they will  collect money for a flyticket too Paul Watson. If he in sted of being  treated her, wish to be treated in familiar surroundings back home.</em></p>
<p><em> It is not safe for the crew and volunteers on his ship to go out on open sea with him as captain on the bridge.</em></p>
<p><em> Poul Watson is so mentally ill, that  he is mentally disturbed. And can easely bring his ship and crew in  danger with his insane acts.</em></p>
<p><em> Kemm Poulsen</em><br />
<em>(Producer of documentary Whale Wars in 1986)</em><br />
Sinngemäße Übersetzung:</p>
<p><em>Paul Watson Anführer der Terrororganisation Sea Sheppard ist Psychisch krank<strong> </strong></em><em><br />
</em></p>
<p><em>Jeder mit nur bisschen logischen Sinn kann es sehen</em></p>
<p><em>Deshalb dieser Aufruf an die Mannschaft und die Freiwilligen auf seinem Schiff.</em></p>
<p><em>Bitte bringt sein Schiff in zu  nächsten Hafen und versucht reden zu ihm dass er sich für seine  psychische Krankheit behandeln lässt.</em></p>
<p><em>Wir haben gut ausgebildete Ärzte hier auf den Färöer Inseln, die ihm gute Behandlung geben können.</em></p>
<p><em>Wenn er sich nicht hier behandeln  lassen will. Die menschen auf den färöer inseln sind sehr wohlwollend.  Ich bin sicher, sie werden Geld sammeln für ein Flugticket von Paul  Watson. Wenn er statt hier behandelt zu werden möchte behandelt werden  im Kreis der Familie zu Hause.</em></p>
<p><em>Es ist nicht sicher für die Mannschaft  und die Freiwilligen auf seinem Schiff auf die offene See mit ihm als  Kapitän auf der Brücke zu fahren.</em></p>
<p><em>Poul Watson ist psychisch so krank,  dass er psychisch verwirrt ist. Und kann leicht sein Schiff und seine  Mannschaft in Gefahr bringen mit seinen kranken Handlungen.</em></p>
<p><em> Kemm Poulsen</em><br />
<em>(Produzent von Whale Wars im Jahr 1986)</em></p>
<p><strong>Anmerkung:</strong> Ich bin nicht sicher, was seine Unterschrift “Produzent von <em>Whale Wars</em>”  bedeuten soll, denn er ist es definitiv nicht. Ich habe die Nachricht  am schwarzen Brett unseres Schiffes zur Belustigung für die Mannschaft  aufgehängt.</p>
<p>Mein Landgang löste heute hasserfüllte Blicke einiger älterer  Menschen aus, es kam aber zu keinen Auseinandersetzungen. Ich war sehr  darüber erfreut, dass mich einige der vielen jungen Menschen, die wir  trafen, anlächelten und mir zuwinkten.</p>
<p>Die Crew von Sea Shepherd hat während des letzten Monats mit  hunderten von jungen Menschen gesprochen und die Gespräche waren sehr  ermutigend. Es kam deutlich zutage, dass das Massaker keine Tradition  ist, die von der Mehrheit der jungen Generation gutgeheißen wird. Es ist  kein Ereignis, mit dem viele Färinger in Verbindung gebracht werden  wollen.</p>
<p>Was jedoch enttäuschend war, ist die Tatsache, dass ein neuer Dokumentarfilm namens „<em>The Whale</em>“,  über Luna, den verwaisten Schwertwal aus Britisch Kolumbien, auf den  Färöern im Nordischen Haus am vergangenen Wochenende uraufgeführt wurde.  Dass diese Premiere auf den Färöern stattfand, finde ich natürlich  nicht schlecht, denn dadurch wird das Thema Walfang in die  Öffentlichkeit gerückt. Was ich aber seltsam fand, ist, dass die  Premiere von mindestens einem der Sponsoren des Films als öffentliches  Forum benutzt wurde, Sea Shepherds Bemühungen um den Walschutz auf den  Färöer-Inseln zu verurteilen.</p>
<p>Die Färinger haben ein Buch mit dem Titel <em>2 Minutes</em> (2 Minuten) veröffentlicht. Im Vorwort schreibt der Fotograf Regin W. Dalsgaard:</p>
<p><em>“Ich schnappte mir sofort meine  Fotoausrüstung, sprang ins Auto und fuhr schnell zum Strand. Zum ersten  Mal fiel mir der tranceartige Zustand der Walmörder auf. Sie waren wie  weggetreten und lösten in mir Gedanken an einen guten Vampirfilm aus,  deren Hauptdarsteller es auf Blut abgesehen hatten. Durch mein Objektiv  erkannte ich, dass dieser Trancezustand eine tief verwurzelte  Vorbereitung war, ja eine Art Meditation vor dem Beginn eines Krieges.“</em></p>
<p>Dies ist nicht das gedankliche Bild, mit welchem die meisten Leute  ihre nationale Identität verbinden wollen. Die Färöer-Inseln sind ein  wunderschönes Märchenland und sehen so aus, als ob sie der Drehort für  die Mittelerde aus <em>Herr der Ringe</em> sein könnten. Die grünen Berge  mit den kaskadenförmigen Wasserfällen sind schon fast jenseitig. Die  Steinformationen und hoch aufragenden Klippen der Nordküste sind  unglaublich beeindruckend. Und inmitten dieser prächtigen  Naturlandschaft liegt eine Gemeinschaft mit ungefähr 47.000 Menschen,  die den höchsten Lebensstandard Europas haben.</p>
<p>Es gibt nur einen Makel an dieser fast perfekten Gesellschaft: die  abscheuliche Grausamkeit namens Grindadráp. Es hat in einer  zivilisierten Welt des 21. Jahrhunderts einfach nichts mehr zu suchen.  Auf der ganzen Welt verursacht diese Jagd Abscheu. Sie ist grausam,  unnötig, aus ökologischer Sicht destruktiv und widerwärtig.</p>
<p>Seit 1983 setze ich mich gegen dieses Massaker ein. Es ist nun schon  das sechste Mal, dass Sea Shepherd während dieser Jahreszeit mit unseren  Schiffen vor Ort ist. Und in dieser Zeit habe ich ein wachsendes  Bewusstsein und einen wachsenden Widerstand der Färinger gegen das Grind  wahrnehmen können.</p>
<p>Ich bin zuversichtlich, dass diese abscheuliche Praxis beendet werden kann und hoffe, dass dies so bald wie möglich geschieht.</p>
<p>Unsere diesjährigen Bemühungen haben sich ausgezahlt. Diesen Sommer  wurde während der Anwesenheit unserer Schiffe kein einziger Wal getötet.  Mit etwas Glück wird das TV-Projekt, an dem Animal Planet arbeitet,  diesen Massenmord ans Licht der Weltöffentlichkeit bringen, genauso wie  „Die Bucht“ die Aufmerksamkeit auf das Abschlachten der Delfine in Taiji  gelenkt hat.</p>
<p>Am vergangenen Wochenende lief ich an einem der Todesstrände mit  einigen meiner Crewmitglieder entlang. Während man an vielen Stränden  Muschelschalen finden kann, sind es auf den Färöern Schädel und Knochen  von Grindwalen und Delfinen, die den Strand übersäen. Die Schädel, die  aus dem Kiesel und Sand hervorschauen, beschwören Bilder der  Schlachtfelder herauf und vor meinem geistigen Auge konnte ich das mit  Blut verfärbte Meerwasser sehen und die Schreie der Wale hören, während  die Messer ihre hilflosen Körper aufschlitzten.</p>
<p>Als ich an diesem verwunschenen Strand stand, war ich für die Hingabe  meiner tapferen Mannschaft dankbar. Wegen ihr herrscht diesen Sommer an  diesen Stränden Stille und wegen ihr färben sich die Buchten nicht mit  heißem Blut rot und wegen ihnen ist dies bis jetzt ein Sommer der  Hoffnung für die Wale und für diejenigen, die gegen den mutwilligen Mord  an diesen sanften, intelligenten und großartigen Geschöpfen sind.</p>
<h6><strong>Quelle: <a href="http://de.seashepherd.org/news-and-media/editorial-110823-1.html" target="_blank">Sea Shepherd Deutschland</a></strong></h6>
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		<title>Sea Shepherds Flaggschiff Steve Irwin ist endlich frei</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 10:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank  der Großzügigkeit unserer Anhänger auf der ganzen Welt hat die Sea  Shepherd Conservation Society weniger als zwei Wochen nach dem Start  unserer Aktion „SOS! – Save Our Ship“ über $735.000 an Spenden  eingenommen, um das  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2011/08/05/sea-shepherds-flaggschiff-steve-irwin-ist-endlich-frei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 285px"><img title="Photo: Steve Irwin" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110802_1_1_Sea_Shepherds_vessel_Steve_Irwin_is_free_7071.jpg" alt="Photo: Steve Irwin" width="275" height="183" /><p class="wp-caption-text">Photo: Steve Irwin</p></div>
<p>Dank  der Großzügigkeit unserer Anhänger auf der ganzen Welt hat die Sea  Shepherd Conservation Society weniger als zwei Wochen nach dem Start  unserer Aktion „SOS! – Save Our Ship“ über $735.000 an Spenden  eingenommen, um das Flaggschiff <em>Steve Irwin</em> zu retten.</p>
<p><strong>Vielen Dank</strong> an alle, die uns halfen und es möglich machten, die Bürgschaft für die  Freilassung der Steve Irwin aufzubringen! Zusammen werden wir auch  weiterhin etwas bewirken.</p>
<p>Wie viele von euch mitbekommen haben, wurde die <em>Steve Irwin</em> am  15. Juli solange auf den schottischen Shetland Inseln festgesetzt, bis  wir in der Lage waren eine Bürgschaft zu hinterlegen, die von uns auf  $1,411,692.87 US-Dollar geschätzt wurde. Die Festsetzung war von  britischen Gerichten aufgrund einer Zivilklage des maltesischen  Fischereiunternehmens Fish &amp; Fish Limited gegen uns angeordnet  worden.</p>
<p>Zum Glück wurde die Bürgschaft heute hinterlegt und die <em>Steve Irwin</em> wird bald zu den Färöer Inseln aufbrechen um an der <em>Operation Ferocious Islands</em> teilzunehmen. Die <em>Steve Irwin</em> wird sich der <em>Brigitte Bardot</em> und ihrer Mannschaft anschließen, die bereits vor Ort sind um die Grindwale zu verteidigen.</p>
<p>Das britische Gericht hat die Bürgschaft heute auf 520.000 Britische  Pfund ($846.290,- USD oder 595.556,- Euro) festgesetzt. Nachdem der  genaue Betrag feststand, eilte Sea Shepherds UK Direktor Darren Collins  zur Bank, um nur eine Minute später die Überweisung an das Gericht zu  veranlassen und die Bürgschaft war hinterlegt!</p>
<p>Ein Verhandlungstermin vor Gericht in der Sache des maltesischen  Blauflossenthunfisch-Unternehmens Fish &amp; Fish Limited gegen Sea  Shepherd ist noch nicht festgelegt worden. Sea Shepherd steht aber  bereit, um gegen dieses Unternehmen zu kämpfen, das zum Verschwinden des  gefährdeten Blauflossen-Thunfischs beiträgt. Wir sind fest davon  überzeugt, dass wir ihre Boote auf frischer Tat ertappt haben, als sie  gesetzeswidrig Blauflossen-Thunfische in libyschen Gewässern gefangen  haben. Wir haben Beweise und wir freuen uns auf den Tag, an dem wir  diesen Meeresplünderern vor Gericht gegenüber stehen.</p>
<p>Fish &amp; Fish ist bekannt dafür, das Rechtssystem zu benutzen um  ihre Gegner zu drangsalieren. 2007 fing der Journalist Raphael Vassallo  in der Zeitung <em>Malta Today</em> damit an, über lokale  Thunfisch-Unternehmen zu schreiben. Er berichtete über mutmaßliche  Mängel in Import-Export-Aufstellungen, Mastzuwächsen, die biologisch  unmöglich zu sein schienen, und einen Fall rechtswidrig umgeflaggter  Schiffe. Vassallo und seine Zeitung wurden später mit einer Zivilklage  überzogen, die er als Massenverleumdung durch alle fünf Thun-Firmen auf  der Insel (Ta&#8217;Mattew Fish Farms, Fish &amp; Fish Tuna Ranch, Malta Fish  Farms, AJD Tuna, and Mare Blu Tuna Ranch) bezeichnete. Die Unternehmen  beschuldigten Vassallo, für finanzielle Verluste durch seine  beleidigenden und verunglimpfenden Behauptungen verantwortlich zu sein.</p>
<p>Die Klagen gegen Vassallo wurden letztlich fallen gelassen, aber die  Thunfisch-Unternehmen fahren darin fort, die Zeitung zu verklagen, weil  die Gerichtsverfahren bewirken, dass die Zeitung nicht weiter über das  Thema berichten kann.</p>
<p>Fish &amp; Fish versucht auch Sea Shepherd einzuschüchtern und hofft,  uns finanziell lahm zu legen, um uns dadurch daran zu hindern, die  Thunfisch-Wilderei im Mittelmeer zu bekämpfen.</p>
<p>&#8220;Wir werden uns von ihrem Reichtum und ihrem Ruf, Gegner mit  Gerichtsverfahren zum Schweigen zu bringen, nicht verunsichern oder  schikanieren lassen. Der Blauflossenthunfisch steht an der Grenze zur  Ausrottung“, sagte der Gründer und Präsident von Sea Shepherd, Captain  Paul Watson. „Wir schulden es dieser Art, Wilderer auf See, in den  Medien und vor Gerichten zu bekämpfen. Unser Einschreiten gegen ihr  rechtswidriges Tun war gerechtfertigt. Und egal ob wir gewinnen oder  verlieren, wir sind der Ansicht, dass der Blauflossenthunfisch (eine  ehrfurchtgebietende und großartige Art, die kurz vor dem Aussterben  steht) jedes Geld und jede Anstrengung wert ist, die wir aufbringen  können, um ihn zu retten. Sea Shepherds Mission <em>Operation Blue Rage</em> wird fortgesetzt, um gegen Blauflossenthunfisch-Wilderer vorzugehen.“</p>
<p>“Es gibt kein Gericht, kein Unternehmen und keine Regierung auf  dieser Welt, die uns davon überzeugen könnten, dass es falsch ist, die  Ausrottung zu verhindern”, sagte Captain Watson. „Wir kämpfen gegen die  Ökonomie der Ausrottung. Der Rückgang des Bestandes treibt den Preis  nach oben und wenn die Fischpopulationen in den Meeren zurückgehen,  steigt im Gegenzug der Preis für gefrorenen Fisch in den Lagerhallen,  und so wird der teuerste Fisch der Welt noch teurer. Nach der Ausrottung  sind die gefrorenen Körper unbezahlbar. Diese Gier ist der Gipfel der  Verderbtheit und zeigt keinerlei Respekt vor der Natur oder Rücksicht  auf kommende Generationen. Wir werden nicht untätig zuschauen und  zulassen, dass der Blauflossenthunfisch dem Vergessen der biologischen  Auslöschung zum Opfer fällt. Was auch immer es kostet und was auch immer  die Risiken sind, wir werden den Blauflossenthunfisch verteidigen.“</p>
<p>Wir danken allen, die für die Rettung unseres Schiffes gespendet haben aus ganzem Herzen. Durch eure Hilfe konnten wir die <em>Steve</em> befreien und sie wird bald auf dem Weg zu den Färöer Inseln sein. Aber  obwohl alle getan haben, was sie konnten, mussten wir tief in unser  bereits strapaziertes Budget greifen um den Betrag für die Bürgschaft  aufzubringen und die <em>Steve</em> zu befreien. Auf uns kommen weitere Kosten zu: für die laufende <em>Operation Ferocious Islands</em>, das Überführen unserer Schiffe aus der nördlichen Hemisphäre in die südliche für die <em>Operation Divine Wind</em> und schließlich auch die Kosten für die Antarktiskampagne. Wir sind  alle Teil derselben Mannschaft obwohl wir verschiedene Aufgaben haben  und an unterschiedlichen Orten sind. Wir alle spüren den Antrieb in uns,  unschuldige Lebewesen und Ökosysteme zu verteidigen. Ich weiß, dass  viele von euch alles gegeben haben, was ihnen möglich war, aber spendet  bitte auch in Zukunft. Ohne eure Hilfe können wir unsere wichtige Arbeit  nicht fortsetzen.</p>
<p>“Wir befinden uns in einem Krieg, um die Ozeane vor uns selbst zu  retten,” sagte Captain Watson. „Und wenn wir verlieren, dann verliert  die ganze Menschheit, denn ohne die Ozeane werden wir alle sterben. So  einfach ist das.</p>
<p><strong>Bitte unterstützt uns auch weiterhin und tragt dazu bei, dass  unsere Schiffe auf See bleiben können, damit sie tun, was sie am besten  können!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://de.seashepherd.org/deutschland/spenden.html"><img class="aligncenter" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/home/button_donate_new_over.jpg" alt="button_donate_new_over" width="160" height="52" /></a></strong></p>
<h6 style="text-align: left;"><strong>Quelle: http://de.seashepherd.org/news-and-media/news-110802-1.html</strong></h6>
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		<title>Die Mörder von Namibias Stränden herausfordern</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 00:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Mord]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
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		<description><![CDATA[Sea Shepherd Crewmitglieder auf der Flucht aus Namibia
Bericht von Captain Paul Watson
Es  kommt nicht oft vor, dass eine kleine Umweltschutzorganisation  beschuldigt wird, eine Bedrohung für die nationale Sicherheit eines  ganzen Landes zu sein. Gerade erst ist meine  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2011/07/28/die-morder-von-namibias-stranden-herausfordern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Sea Shepherd Crewmitglieder auf der Flucht aus Namibia</h4>
<h4>Bericht von Captain Paul Watson</h4>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img title="Cape Pelzrobben im Cape Cross Robbenschutzgebiet" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110726_2_6_sealions_at_cape_cross_seal_reserve.jpg" alt="Cape fur seals on the Cape Cross Seal Reserve" width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Cape Pelzrobben im Cape Cross Robbenschutzgebiet</p></div>
<p>Es  kommt nicht oft vor, dass eine kleine Umweltschutzorganisation  beschuldigt wird, eine Bedrohung für die nationale Sicherheit eines  ganzen Landes zu sein. Gerade erst ist meine Crew nach Abschluss der <em>Operation Desert Seal</em>,  einer verdeckten Sea Shepherd-Mission in Namibia, sicher nach Südafrika  zurückgekehrt. Am Freitag, den 22. Juli habe ich sie endlich in  KwaZulu-Natal, Durban, wiedergetroffen.</p>
<p>Unsere Mission war es, das schreckliche Schlachten von Robbenbabys  entlang der windigen, kühlen Wüstenstrände von Afrikas Südwestküste, zu  dokumentieren und an die Öffentlichkeit zu bringen. Ich muss dazu sagen,  dass es heutzutage wirklich schwierig ist, interviewt zu werden,  besonders da unsere Fernsehshow <em>Whale Wars</em> selbst im Süden  Afrikas sehr erfolgreich ist. Meine Aufgabe war es, vor Ort, im Cape  Cross Robbenschutzgebietes Interviews zu geben und zwar an dem Tag, an  dem das Abschlachten der Robbenbabys beginnen sollte. Ich habe wie  geplant die Interviews gemacht, aber es war nicht ein einziger  Robbenschlächter in Sicht. Offenbar hatten mich ziemlich viele Leute  erkannt und daher war bekannt, dass Sea Shepherd an Namibias Küsten ist.</p>
<p>Aus diesem Grund war den Robbenschlächtern gesagt worden, sich vom  Strand fern zuhalten und das diesjährige Töten verzögerte sich. Dieser  Aufschub dauerte leider nur fünf Tage. Während dieser Zeit wurde das von  uns gemietete Haus von Einbrechern überfallen und das, obwohl sich  eines unserer weiblichen Crew-Mitglieder im Haus aufhielt.  Glücklicherweise konnte sie entkommen. Als sie mit anderen  Crew-Mitgliedern später zurückkehrte, stellten sie fest, dass die  Kameras zerbrochen wurden und Reisepässe, Laptops und Geld verschwunden  waren. An der Henties Bay wurden Kampagnenleiter Steve Roest und ein  Mitglieder unseres Team von einer Bande Robbenschlächtern angegriffen.  Als Steve aus einem Laden kam, sah er, wie eine unserer Crew-Mitglieder  von einer Gruppe wütender Männer umzingelt und beschimpft wurde. Sie und  Steve blieben jedoch ruhig und es gelang ihnen, ins Auto zu steigen und  davonzufahren um in Sicherheit zu gelangen.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><img title="Im Schutz der Nacht bereiten unsere Crew-Mitglieder die Mission vor" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110726_2_3_crewmembers_prepare.jpg" alt="Crewmembers prepare for mission in the cover of the night" width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Im Schutz der Nacht bereiten unsere Crew-Mitglieder die Mission vor</p></div>
<p>Unsere  Tarnung war aufgeflogen und wir waren gezwungen einen vorgetäuschten  Rückzug zu inszenieren. Und damit dies auch glaubwürdig wirkte, musste  ich das Land verlassen. Das tat ich dann auch durch die Wüste bis zum  Flughafen von Windhoek mit der namibischen Geheimpolizei auf den Fersen.  Der Rest des Teams teilte sich in Gruppen auf, um die Mission  fortzusetzen.</p>
<p>Es war mein erster Besuch der Kolonie der Cape Pelzrobben in Namibia.  Hier betreibt Hatem Yavuz, ein in Australien lebender türkischer  Robbenpelzhändler das größte Robbenschlachten auf diesem Planeten,  jährlich werden mehr als 90.000 Robben getötet.</p>
<p>Es war eine wunderschöne Erfahrung in Mitten von so vielen Robben zu  stehen, in der größten Robbenkolonie die ich je in meinem Leben gesehen  habe. Die Robbenbabys waren sehr niedlich und die enge soziale Bindung  der Muttertiere zu ihren Jungen ist faszinierend. Aber den Babyrobben  dabei zuzusehen, wie sie spielerisch mit ihren Altersgenossen  herumtollten und gleichzeitig zu wissen, dass sie in den kommenden Tagen  auf brutalste Weise tot geprügelt würden, brach mir fast das Herz. Auch  die namibische Tourismusbranche weiß das, denn Cape Cross ist nicht nur  ein Robbenreservat. Ironischer Weise ist es ebenfalls Namibias größte  Touristenattraktion, die den Küstenregionen weit mehr Geld einbringt,  als das Robbenschlachten.</p>
<p>Trotzdem bleibt das Problem, dass das Reservat nicht primär ein  Touristenziel ist, sondern ein Ort des Massenschlachtens. Die  Robbentotschläger kommen früh morgens und schlagen den Robbenbabys die  Schädel ein. Gleich nach ihrer grausigen Arbeit kommt ein Bulldozer und  überdeckt den blutigen Sand. Erst dann, wenn die Wahrheit sprichwörtlich  und tatsächlich vergraben ist, ist es Touristen überhaupt erlaubt, das  Reservat zu betreten, um sich das schöne und friedliche Schauspiel der  Cape Robben in ihrer natürlichen Umgebung anzusehen.</p>
<p>Aber warum ist das so? Weil es Menschen wie Hatem Yavuz gelingt, mit  Schmiergeldern an Regierungsangehörige und Polizei, weiterhin  Konzessionen zur Robbenjagd in Namibia zu erhalten. Diese gesamte Jagd  ist illegal und kann nur auf Grund der unverschämten Korruption  namibischer Politiker, Bürokraten, Polizisten, und nun auch des Militärs  weitergeführt werden.</p>
<p>Nachdem ich Namibia Anfang Juli verlassen hatte, gruppierten die Sea  Shepherd Teamleiter, der Engländer Steve Roest und der Niederländer  Laurens de Groot, ihre Mannschaften um, um ihren Plan, 15km offene Wüste  bis zur Robbenkolonie an der Küste zu durchqueren in die Tat  umzusetzen. Ihr Ziel war es, Kameras zu installieren und das grausame  Treiben der namibischen Robbenschlächter aus der Ferne zu dokumentieren.  Laurens führte ein Team mit einem Australier, mehreren Südafrikanern  sowie einem namibischen Führer an. Die zweite Gruppe, das &#8220;Backup&#8221;-Team,  bestand aus mehreren US-Amerikanern, einem Australier und zwei  südafrikanischen Staatsbürgern.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 270px"><img title="(von links) Laurens de Groot, Paul Watson, Steve Roest" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110726_2_1_laurens_paul_steve.jpg" alt="(L to R) Laurens de Groot, Paul Watson, Steve Roest" width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">(von links) Laurens de Groot, Paul Watson, Steve Roest</p></div>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>Die Crew grub sich in ihren gefütterten Schlafsäcken in den Sand des  Strandes ein, um sich vor der Kälte zu schützen &#8211; es war alles andere  als gemütlich. Eines der Crew-Mitglieder steckte in einem Loch und  filmte gerade die Robbenschlächter wie sie in der Dunkelheit in Richtung  Robbenkolonie fuhren, als er sich umdrehte und einen schwarzen  Sahara-Skorpion erblickte, der seinen Stachel angriffslustig erhoben  hatte, bereit jeden Moment zuzustechen. Nahezu Auge in Auge mit dem  Skorpion, rollte er sich aus dem Loch, bis der Skorpion verschwunden  war. Es war ihm nicht klar, dass Sahara-Skorpione ihr Gift auch spritzen  können. So ungemütlich es auch war, gelang es dem Team doch, in der  Dunkelheit ihre Positionen mit guten Blick auf den Ort des Schlachtens  zu halten.</p>
<p>Es war ein guter Plan, aber letztendlich ist Sea Shepherd dem  namibischen Militär nicht gewachsen. Unsere Crew wurde schließlich durch  die Wärmebild-Kameras der vor der Küste liegenden Patrouillenboote  entdeckt und Soldaten wurden in Richtung unseres Teams ausgeschickt.  Durch ihre Nachtsichtgeräte konnten die Sea Shepherd Mitglieder die  Soldaten erkennen und auch sehen, dass sie ebenfalls mit  Nachtsichtgeräten ausgerüstet waren.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img title="Robbenschlächter machen eine Pause" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110726_2_4_seal_clubbers_taking_a_break.jpg" alt="Seal clubbers taking a break" width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Robbenschlächter machen eine Pause</p></div>
<p>Es  war ein langer und sehr anstrengender Lauf durch die Wüste und zurück  zu den Fahrzeugen. Kurzzeitig ging ein Teilnehmer sogar verloren, da er  kurz entschlossen in einer Salzmiene Unterschlupf suchte, um nicht  entdeckt zu werden. Es gelang ihm aber, sich zur Gruppe zurück  durchzukämpfen. Gerade als sie auf die Fahrbahn trafen, sahen sie schon  die heranrasenden Polizeiwagen. Die Wagen fuhren dicht an ihnen vorbei,  um so schnell wie möglich zum Strand zu gelangen, um unserer Crew dort  den Fluchtweg abzuschneiden. Das Sea Shepherd Team nahm den Weg über die  Berge. Die Fahrzeuge fuhren ohne Licht und mit Nachtsichtgeräten wurde  Felsbrocken, Dünen und Klippen ausgewichen, bis sie sicher die Grenze  Südafrikas erreichten. Es war eine gefährliche, anstrengende und  unbequeme Fahrt, aber sie haben es geschafft, die südafrikanische Grenze  zu erreichen, ohne geschnappt zu werden.</p>
<p>Und gerade noch rechtzeitig! Der namibische Präsident war  aufgebracht; dies war nicht länger einfach nur Hausfriedensbruch.  Präsident Hifikepunye Pohamba erklärte uns zu einer Bedrohung der  nationalen Sicherheit und behauptete, dass die Robben abgeschlachtet  werden müssen, damit sie nicht namibische Fische wegfressen. Und so  endete unsere erste Aufklärungsreise an die blutigen Strände von Nam.</p>
<p>Warum mischt sich Sea Shepherd gerade jetzt ein? Weil wir, nach  jahrelangem Kampf gegen das brutale Abschlachten der Robben in Kanada,  feststellen konnten, dass der Markt für kanadische Robbenprodukte völlig  zusammengebrochen ist. Obwohl das kanadische Ministerium für  Fischereiwirtschaft die Quoten ständig erhöht, dieses Jahr sogar auf  über 468.000 Robben, lag die Zahl der tatsächlich getöteten Tiere bei  nur etwa 58.000. Damit ist nunmehr Namibia die Nummer 1 und führende  Robbenschlacht-Nation des Planeten. Und wenn Sea Shepherd einmal ein  Projekt begonnen hat, dann bleiben wir auch dabei, bis wir unsere  Mission erfüllt haben. Unser erklärtes Ziel, den Markt für kanadische  Robbenprodukte zu zerstören, haben wir erreicht und jetzt werden wir  unsere Energien darauf verwenden, Namibia zu stoppen.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><img title="Polizeistation in Namibia" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110726_2_2_namibian_police.jpg" alt="Police station in Namibia" width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Polizeistation in Namibia</p></div>
<p>Das  wird nicht einfach werden. Ähnlich wie Kanada, hat auch Namibia  Zivilisten verboten die Gräueltaten an den Stränden zu dokumentieren, um  das Schlachten &#8220;unter dem Radar&#8221; zu halten. Aber im Gegensatz zu  Kanada, drohen potentiell Zuwiderhandelnden in Namibia anstelle von  Bußgeldern und leichter Prügel durch Polizeibeamte, schwere  Gefängnisstrafen (und die Gefahr erheblicher, sogar lebensbedrohlicher  körperlicher Misshandlungen). Namibia ist ein äußerst gefährliches  Pflaster, sehr viel riskanter, als schwerer Eisgang oder die Verfolgung  durch die kanadische Küstenwache. In Namibia wird das Robbenschlachten  durch brutale Schlägertruppen verteidigt. Die namibischen  Robbenschlächter lassen die Robbenschlächter Neufundlands und der  Magdalenen Inseln im Vergleich wie friedfertige Hippies aussehen. Ebenso  ist im Gegensatz zu Kanada die Korruption in Namibia extrem verbreitet.  Die Regierung, die Polizei und das Militär ist käuflich und jeder weiß  es.</p>
<p>Ein solch brutaler Gegner erfordert eine gänzlich andere Strategie,  als in Kanada. Unser Ziel ist die Aufdeckung und Dokumentation, um mit  den Beweisen wirtschaftlichen Druck zu erzeugen. Wir müssen uns auf den  Tourismus konzentrieren, ganz besonders den von Deutschland aus. Wir  müssen die Bilder namibischer Gräueltaten in die ganze Welt  hinausschicken. Wir müssen, im Licht der internationalen Öffentlichkeit  anprangern, dass eine kleine Gruppe gieriger Ausländer sich auf Kosten  der unschuldigen namibischen Bevölkerung und des marinen Lebens an  Namibias Küsten bereichert.</p>
<p>Namibia hat riesiges Potenzial ein Mekka für Touristen zu werden, mit  einer gesunden Robbenpopulation als garantierten Anziehungspunkt. Die  Robbenpopulation sinkt jedoch und die Größe der Kolonie ist bereits  drastisch reduziert. Was einmal so prachtvoll war, ist jetzt bereits  viel weniger geworden und nimmt jedes Jahr weiter ab. Bald wird es nur  noch eine Handvoll Robben sein, das Interesse der Touristen wird  schwinden und mit ihm der große Umsatz durch den Tourismus, von dem so  viele hart arbeitende Namibier profitieren.</p>
<p>Sea Shepherd ist jetzt zum Kampf gegen dieses widerwärtige und  illegale Robbenschlachten aufgestellt. Wir haben dieses Gefecht  dramatisch und kämpferisch begonnen und wir werden mit einer  angriffslustigen und unerschrockenen Kampagne weitermachen, bis wir  unser Ziel erreicht haben: Und zwar den Verbrechen von Yavuz und seinen  geschmierten, korrupten Politikern Einhalt zu gebieten und ihn daran zu  hindern, mit dem Blutvergießen hunderttausender wehrloser Robbenbabys  Profit zu machen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 270px"><img title="Fabrik, in der die Robben gehäutet werden" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110726_2_5_seal_skinning_factory.jpg" alt="Seal skinning factory" width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Fabrik, in der die Robben gehäutet werden</p></div>
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		<title>SOS – “Rettet die Steve Irwin!” – Update und nochmaliger Spendenaufruf</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 02:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>
		<category><![CDATA[Kaution]]></category>
		<category><![CDATA[Lösegeld]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Irwin]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Carla Robinson, Entwicklungsleiterin
Im Namen von Captain Paul Watson und Sea Shepherd möchte ich allen von Herzen Danke sagen, die für die Rettung unseres Schiffes gespendet haben! Es steht  jedoch immer noch im Hafen von Lerwick, Schottland unter Arrest  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2011/07/27/sos-%e2%80%93-%e2%80%9crettet-die-steve-irwin%e2%80%9d-%e2%80%93-update-und-nochmaliger-spendenaufruf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Von Carla Robinson, Entwicklungsleiterin</h4>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 288px"><img title="Die Steve Irwin (heute)" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110726_1_4_Save_the_Steve_update.jpg" alt="Steve Irwin (current)" width="278" height="185" /><p class="wp-caption-text">Die Steve Irwin (heute)</p></div>
<p>Im Namen von Captain Paul Watson und Sea Shepherd möchte ich allen von Herzen <strong>Danke</strong> sagen, die für die Rettung unseres Schiffes gespendet haben! Es steht  jedoch immer noch im Hafen von Lerwick, Schottland unter Arrest und  wartet darauf, dass wir geschätzte 1.411.692,87 US-Dollar <a href="https://my.seashepherd.org/NetCommunity/SSLPage.aspx?pid=398">aufbringen</a>, um das Schiff vor der Pfändung zu bewahren.</p>
<p>Wie kam es dazu? Wie manche von euch wissen, wurde die <em>Steve Irwin</em> am späten Nachmittag des 15. Juli auf den schottischen Shetland-Inseln  vom britischen Gericht aufgrund einer Zivilklage durch das maltesische  Unternehmen Fish &amp; Fish Limited unter Arrest gestellt. Es verlangt  Schadensersatz für die Blauflossenthunfische, die wir aus ihren  Netzkäfigen im Juni 2010 befreit hatten. Diese Fische waren aus unserer  Sicht illegal, nach Ende der Saison gefangen worden, ohne dass sich ein  Inspektor an Bord befand oder irgendwelche Papiere vorhanden waren, die  die Gesetzmäßigkeit ihres Fanges dokumentiert hätten.</p>
<p>Seit unserem ersten Aufruf vor nur sechs Tagen erreichten uns  rekordverdächtige Spenden von Meeresliebhabern, und wir sind von eurer  großzügigen Spendenbereitschaft tief berührt. Bis zum Sonntag, 24. Juli  sind bei uns Spenden von zirka 442.279,37 US-Dollar eingegangen. Das ist  wirklich fantastisch, aber wir sind immer noch weit von unserem Ziel  entfernt. Wir hoffen, dass diejenigen unter euch, die noch nicht  gespendet haben, <a href="https://my.seashepherd.org/NetCommunity/SSLPage.aspx?pid=398">jetzt eine Möglichkeit finden dies zu tun</a>.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 261px"><img title="Die Westra, gekauft 2006" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110726_1_1_Save_the_Steve_update.jpg" alt="The Westra, purchased in 2006" width="251" height="185" /><p class="wp-caption-text">Die Westra, gekauft 2006</p></div>
<p>Ich  arbeite jetzt seit 16 Jahren für Sea Shepherd und ich werde bei diesem  Bemühen zur Rettung unseres Schiffs automatisch sentimental. Ich hoffe  du teilst unsere Liebe für dieses Schiff, das so viel für die  Verteidigung der Meeresbewohner geleistet hat. Die ungefähr 53 Meter  lange <em>Steve Irwin</em> ist für uns sehr wertvoll! Als wir das Schiff im Herbst 2006 in Schottland fanden, diente es unter dem Namen <em>Westra</em> als schottisches Fischereischutzschiff. Sea Shepherd erwarb dieses  Schiff mit Hilfe unserer großzügigen Spender, taufte es um in <em>Robert Hunter</em> (Captain Watsons guter Freund und Greenpeace-Mitbegründer) und fuhr  damit in die Antarktis, um die illegalen japanischen Walfänger zu  überraschen! Mit 16 Knoten war die <em>Robert Hunter</em> in der Lage, die Walmörder besser zu verfolgen, als dies in der Vergangenheit möglich war.</p>
<p>Im Jahre 2007 benannten wir das Schiff zu Ehren des verstorbenen australischen Umweltschützers offiziell in <em>Steve Irwin</em> um. Kurz vor seinem frühzeitigen Tod äußerte Steve die Absicht, mit uns  in die Antarktis zu kommen, um mit Captain Paul Watson und seiner  mutigen Besatzung Wale zu verteidigen. Deshalb fanden wir es passend,  ihm die Möglichkeit zu geben, uns durch seinen Namen auf dem schnellsten  und effektivsten Walschutzschiff der Welt im Geiste zu begleiten.</p>
<p>In der kurzen Zeit seit dem Kauf vor fünf Jahren war das Schiff auf  über 30 Seereisen und beförderte hunderte von entschlossenen  Besatzungsmitgliedern zu entfernten Orten dieser Welt, wo es galt die  Meeresbewohner zu verteidigen. In dieses Schiff wurden unzählige  Mannstunden in Form von Wartungs-, Reparatur- und Verbesserungsarbeiten  investiert. Über diese geleistete Arbeit hinaus gab es eine Unzahl von  materiellen Spenden, die von fürsorglichen Unterstützern auf das Schiff  gebracht wurden, darunter Ersatzteile, Werkzeuge, Vorräte sowie  sämtliche Arten von Nahrung (Man darf nicht vergessen, dass diese  Leckerbissen unsere Mannschaft am Leben halten und sie dadurch tun kann,  was sie am besten tut!).</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 286px"><img title="Die Robert Hunter während der Kampagne 2006" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110726_1_2_Save_the_Steve_update.jpg" alt="The Robert Hunter, on campaign in 2006" width="276" height="185" /><p class="wp-caption-text">Die Robert Hunter während der Kampagne 2006</p></div>
<p>Weil Captain Watson am Steuer der <em>Steve Irwin</em> ist und unsere Kampagnen von ihr aus führt, nennen wir sie unser Flaggschiff. „<em>Die Steve</em>“ dient während unserer Kampagnen als Kommando- und Kontrollzentrum und ist auch unser Hubschrauberstützpunkt. Seit wir die <em>Steve</em> gekauft haben, wurde am Heck eine spezielle Schutzhalle errichtet, die  die empfindlichen Rotorblätter des Hubschraubers schützen und die  Präzisionsmaschine vor dem Rosten durch das salzige Meerwasser bewahren  soll – und vor der japanischen Walfangflotte!</p>
<p>Und das führt mich zu unserer jetzigen Notlage zurück! Die <em>Steve Irwin</em> muss das schottische Lerwick verlassen, damit sich das Schiff zu den  Färöer-Inseln begeben kann, um seine nächste Mission zu erfüllen. Die <em>Steve</em> soll dort so bald wie möglich mit dem Trimaran <em>Brigitte Bardot</em> (früher <em>Gojira</em>)  zusammentreffen und gegen das grauenhafte Grindwalgemetzel  einschreiten, das die Färöer „das Grind“ nennen. Wenn diese Mission im  Nordatlantik erfüllt ist, wird dieses nautische Arbeitspferd in das  antarktische Walschutzgebiet zurückkehren, um die wehrlosen Wale wieder  vor den rücksichtslosen Harpunen der illegalen japanischen Walfänger zu  schützen.</p>
<p>Was wir mehr denn je brauchen, sind unsere Unterstützer, nämlich  DICH, um mit der bevorstehenden Kampagne weitermachen zu können. <a href="https://my.seashepherd.org/NetCommunity/SSLPage.aspx?pid=398">Wenn du etwas spenden kannst</a>,  dann solltest du wissen, dass jede Summe, die du aufbringen kannst,  wirklich etwas verändern kann. Wenn du schon gespendet hast, sagen wir  vielen Dank für deine Hilfe bei der Rettung unseres Schiffes. Wenn du im  Moment nichts spenden kannst, dann überlege, ob du diesen Aufruf mit  deinen Freunden, deiner Familie und deinem Einflussbereich über  Facebook, Twitter und/oder Email teilen kannst. Egal wie deine  Unterstützung aussieht – sie ist in jeglicher Form von großer Hilfe für  uns und auch bei dir bedanken wir uns herzlich!</p>
<p>Befreit die <em>Steve</em>!</p>
<p>Vielen Dank für deine Unterstützung der weltweiten Verteidigung von Meeresbewohnern,</p>
<p>Carla Robinson<br />
Entwicklungsleiterin<br />
Sea Shepherd Conservation Society</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://de.seashepherd.org/news-and-media/news-110726-1.html" target="_blank"><img src="http://de.seashepherd.org/images/stories/buttons/button-facebook-logo-40.png" alt="button-facebook-logo-40" width="40" height="40" />Bitte teile dies mit möglichst vielen deiner Familienmitglieder und Freunde!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 288px"><img title="Die Steve Irwin, 2011, Operation No Compromise. Foto: Barbara Veiga" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110726_1_3_Save_the_Steve_update.jpg" alt="The Steve Irwin, 2011, Operation No Compromise. Photo: Barbara Veiga" width="278" height="185" /><p class="wp-caption-text">Die Steve Irwin, 2011, Operation No Compromise. Foto: Barbara Veiga</p></div>
<p style="text-align: center;"><a href="https://my.seashepherd.org/NetCommunity/SSLPage.aspx?pid=398"><img class="aligncenter" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/home/button_donate_new.jpg" alt="button_donate_new" width="160" height="52" /></a></p>
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		<title>SOS-Ruf von Captain Paul Watson: Rettet unser Schiff!</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2011/07/21/sos-ruf-von-captain-paul-watson-rettet-unser-schiff-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 16:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>
		<category><![CDATA[Operation Blue Rage]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd]]></category>
		<category><![CDATA[Spende]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Irwin]]></category>

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		<description><![CDATA[Bericht von der Brücke der Steve Irwin 
 
Ich schreibe Euch von Bord unseres Schiffes in Lerwick, Schottland. Ich brauche Eure Hilfe, um unser Flaggschiff Steve Irwin zu befreien damit wir auf See zurückkkehren können.
Am Freitagnachmittag, 15. Juli, wurde die  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2011/07/21/sos-ruf-von-captain-paul-watson-rettet-unser-schiff-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Bericht von der Brücke der <em>Steve Irwin</em><strong> </strong></h4>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="https://my.seashepherd.org/NetCommunity/SSLPage.aspx?pid=398"><img class="alignright" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110719_1_4_photo1894_german.jpg" alt="red donation box" width="132" height="240" /></a>Ich schreibe Euch von Bord unseres Schiffes in Lerwick, Schottland. Ich <a href="https://my.seashepherd.org/NetCommunity/SSLPage.aspx?pid=398">brauche Eure Hilfe</a>, um unser Flaggschiff <em>Steve Irwin</em> zu befreien damit wir auf See zurückkkehren können.</p>
<p>Am Freitagnachmittag, 15. Juli, wurde die <em>Steve Irwin</em> auf den  schottischen Shetland Inseln von der britischen Justiz auf der Grundlage  einer Zivilklage festgesetzt, die das maltesische Fischereiunternehmen  Fish and Fish Limited gegen uns erhoben hat. Sie beanspruchen  Schadenersatz für die Blauflossen-Thuns, die wir im Juni 2010 aus ihren  Netzen befreit haben. Wir sind überzeugt davon, dass diese Fische  illegal nach Beendigung der Fangsaison gefangen wurden, ohne dass ein  Fischerei-Inspektor an Bord gewesen ist oder irgendein Schriftstück die  Rechtmäßigkeit Ihres Fangs nachgewiesen hat.</p>
<p>Wir haben eine Anwaltskanzlei, die uns vertritt, und wir gehen davon  aus, dass wir die notwendigen Beweismittel haben, die unsere Sichtweise  belegen. Das Gerichtsverfahren wird uns außerdem die Möglichkeit  verschaffen, darzulegen, was wir als ungesetzliche Machenschaften von  Fish and Fish sehen, und wir werden unseren Fall auf dieser Grundlage  aggressiv verteidigen. Der Schutz des gefährdeten Blauflossen-Thuns ist  für unsere Ozeane und die Menschheit äußerst wichtig, denn wenn die  Meere sterben … sterben wir.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 159px"><img title="Foto: Bill Rankin" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110719_1_1_Paul_video_appeal_%28BR7341%29.jpg" alt="Photo: Bill Rankin" width="149" height="195" /><p class="wp-caption-text">Foto: Bill Rankin</p></div>
<p>Wenn  wir jetzt nicht eine Bürgschaft in Höhe von 1.411.692,87 US-Dollar  hinterlegen, wird die Steve Irwin auf unbegrenzte Zeit festgehalten und  möglicherweise verkauft. Das würde nicht nur Sea Shepherd hart treffen,  sondern wichtiger noch, es könnte uns davon abhalten, die Färöer-Inseln  zu erreichen um Grindwale zu schützen und unsere Voraussetzung  gefährden, im Dezember die Wale im Walschutzgebiet des Südpolarmeeres  gegen die japanische Walfangflotte zu verteidigen.</p>
<p>Ich bitte Euch dringend: <a href="https://my.seashepherd.org/NetCommunity/SSLPage.aspx?pid=398">Rettet noch heute unser Schiff!</a> Wir müssen die 1.411.692,87 US-Dollar unbedingt aufbringen, um die  Bürgschaft leisten zu können. Spenden erreichen uns bereits, aber es ist  noch ein langer Weg. Ich bitte Euch dringendst, die größte Spende zu  leisten, die Euch möglich ist – Eure Spende ist unglaublich wichtig und  wird enorm viel dazu beitragen, das Leben bedrohter Wale zu retten.</p>
<p>Ihr alle habt bereits tausenden Walen und unzähligen anderen  Lebewesen in den Meeren das Leben gerettet, aber wenn wir nicht schnell  unser Schiff zurückbekommen, werden viele Wale einen tragischen Tod  erleiden, weil wir ihnen dann nicht mit diesem Schiff zu Hilfe kommen  können.</p>
<p>Bitte <a href="https://my.seashepherd.org/NetCommunity/SSLPage.aspx?pid=398">spendet um die <em>Steve Irwin</em> zu retten</a>, damit wir auf See zurückkehren können um das zu tun, was wir am besten können – Leben in den Ozeanen verteidigen.</p>
<p>Niemals zuvor war Eure Hilfe und Eure Unterstützung wichtiger.</p>
<p>Danke.</p>
<p>Für die Ozeane und die <em>Steve Irwin,</em></p>
<p>Captain Paul Watson</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://de.seashepherd.org/news-and-media/news-110719-1.html" target="_blank"><img src="http://de.seashepherd.org/images/stories/buttons/button-facebook-logo-40.png" alt="button-facebook-logo-40" width="40" height="40" />Bitte verbreitet dies weitflächig an eure Freunde und Familien!</a></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 270px"><img src="http://de.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110719_1_3_Paul_video_appeal_%28GW0583%29.jpg" alt="Photo: Gerry Waneck" width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Foto: Deborah Bassett</p></div>
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		<title>Wir sind Piraten!</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 04:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>
		<category><![CDATA[Greenpeace]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
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		<category><![CDATA[Walfang]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommentar von Captain Paul Watson 
„Ich bin nicht, was man einen  zivilisierten Mann nennt, Professor. Mit der Gesellschaft bin ich, aus  Gründen die mir plausibel erscheinen, fertig.“ ~Captain Nemo (von Jules  Verne)
Oh, meine Freunde, wir sind Piraten!
Es  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2011/07/13/wir-sind-piraten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Kommentar von Captain Paul Watson </strong></h5>
<p><em>„Ich bin nicht, was man einen  zivilisierten Mann nennt, Professor. Mit der Gesellschaft bin ich, aus  Gründen die mir plausibel erscheinen, fertig.“ ~Captain Nemo (von Jules  Verne)</em></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 295px"><img title="Sea Shepherds Jolly Roger-Flagge mit dem Versorgungsschiff Sun Laurel im Hintergrund. Foto: Simon Ager" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/editorials/2011/editorial_110708_1_1_We_be_pirates_%28SA110114%29.jpg" alt="Sea Shepherd’s Jolly Roger flag with the Sun Laurel refueling tanker in the background. Photo: Simon Ager" width="285" height="140" /><p class="wp-caption-text">Sea Shepherds Jolly Roger-Flagge mit dem Versorgungsschiff Sun Laurel im Hintergrund. Foto: Simon Ager</p></div>
<p>Oh, meine Freunde, wir sind Piraten!</p>
<p>Es bedarf eines Piraten, einen Piraten zu stoppen! Deswegen ist die  Sea Shepherd Flagge die Jolly Roger-Flagge. Ja, wir sind Piraten! Ich  werde nichts anderes behaupten. Auf hoher See sind wir in der Tat  Schurken und wir segeln unter den Sternen, die wir bestimmt haben,  unseren Bug dorthin zu leiten, wo wir am meisten gebraucht werden. Wir  sind nur jenen Rechenschaft schuldig, denen wir Loyalität geschworen  haben. In ihrem Namen stellen wir ihre Feinde, um ihr Leben und ihre  Freiheit zu verteidigen.</p>
<p>Über die Jahre hat man uns viele Namen gegeben, manche waren  zutreffend, aber ich habe nicht die Absicht darüber zu diskutieren. Weil  man uns Piraten genannt hat, habe ich die Jolly Roger-Flagge  angenommen. Ich habe sie verändert, damit sie zeigt wofür wir stehen.  Der gekreuzte Hirtenstab und Neptuns Dreizack sind das Symbol für unsere  Wache über die Lebewesen in den Ozeanen und unsere Entschlossenheit für  sie zu kämpfen, damit sie frei in der See sein können wer sie sind. Der  Totenkopf reflektiert den Tod, den die Menschheit den Ozeanen bringt.  Ying und Yang – Wal und Delfin &#8211; hingegen repräsentieren unser Ziel, die  See wieder ins Gleichgewicht zu bringen, die Anmut der Delfine und die  Weisheit der Wale zu erhalten. Es war das Auge eines Wals, das mich dazu  inspirierte Sea Shepherd vor so vielen Jahren zu gründen.</p>
<p>Schließlich war es auch nicht die britische Marine, die im 17.  Jahrhundert die Piraterie in der Karibik beendete. Diese Ehre gebührt  Henry Morgan – einem Piraten. Es war der Pirat Jean Lafitte, der mit  Andrew Jackson 1814 New Orleans verteidigte. Es war der Pirat John Paul  Jones, der vor zwei Jahrhunderten die Marine der USA und Russlands  gründete. Es waren die Piraten Sir Francis Drake und Sir Walter Raleigh,  die ehrenhaft Ihrer Majestät Queen Elizabeth I. dienten. Einfach  gesagt: Piraten erledigen die Dinge, ohne die Bremse der Bürokratie.</p>
<p>Ja, wir sind stolz darauf Piraten zu sein, jedoch sind wir  disziplinierte Piraten mit unserem eigenen, ganz speziellen Ehrenkodex.  Dieser Ehrenkodex verlangt, dass wir unsere Gegner weder verletzen noch  töten und uns im Rahmen internationaler Umweltschutzgesetze bewegen –  das bedeutet, dass wir nur gegen die illegale Ausbeutung der  Meereslebewesen vorgehen. Wir sind eine Organisation gegen Wilderei.</p>
<p>Wir sind Piraten, die Piraten jagen. Ähnlich wie Dexter aus der  bekannten gleichnamigen Fernsehserie, wählen wir genau aus, wer unser  nächster Gegner wird. Wir agieren nicht gegen den legale Betrieb, selbst  wenn wir mit ihm nicht einverstanden sind. Wir sind keine  Protestorganisation. Wir hängen keine Banner auf, wir gehen gegen  illegale Aktivitäten direkt vor.</p>
<p>Deshalb hat man uns auch schon Selbstjustiz vorgeworfen. Und es  stimmt tatsächlich, wir nehmen das Gesetz in die eignen Hände. Wenn es  Gesetze gibt, sie aber nicht durchgesetzt werden, entsteht ein Vakuum,  das nach Selbstjustiz verlangt. Unsere Rechtfertigung ist die UN World  Charter for Nature, die es Nicht-Regierungsorganisationen und  Privatpersonen gestattet, einzugreifen um internationale  Umweltschutzgesetze zu wahren. Wir sind Piraten, die Selbstjustiz üben,  jedoch gebunden an einen Ehrenkodex, der es uns verbietet andere zu  verletzen oder zu töten.</p>
<p>Greenpeace verurteilt uns, weil wir Gewalt anwenden. Wir haben jedoch  noch nie einen einzigen Menschen verletzt. Was wir allerdings getan  haben, ist, Dinge zu zerstören, die dazu benutzt wurden illegal Leben  auszulöschen. Wir halten solche Aktionen für gewaltfrei und bezeichnen  sie als aggressive Gewaltlosigkeit. Sogar Dr. Martin Luther, Jr.  bemerkte, Gewalt kann sich nicht gegen Gegenstände richten. <em>„Ich  weiß, es gibt viele, die vor einer Unterscheidung zwischen Dingen und  Personen zurückschrecken, viele die beides für unantastbar halten. Meine  Ansicht ist da nicht so starr. Ein Leben ist heilig. Gegenstände sind  da, um dem Leben zu dienen und egal wie sehr wir sie mit Rechten und  Respekt ummanteln, sie haben keine Menschlichkeit. Es ist ein Teil der  Erde auf dem die Menschheit lebt; es hat keine Menschlichkeit.“</em> ~ Dr. Martin Luther King, Jr., The Trumpet of Conscience, 1967.</p>
<p>Deswegen ist das Zerstören einer Harpune, einer Schusswaffe, eines  Robbentöters oder einer Langleine in unseren Augen ein Akt der  Gewaltlosigkeit, denn es verhindert Grausamkeit, Leiden und Tod von  fühlenden Geschöpfen.</p>
<p>Sea Shepherd hat noch nie ein Besatzungsmitglied verloren, noch wurde  eines ernsthaft verletzt. Sea Shepherd wurde auch noch nie wegen einer  Straftat verurteilt oder zivilrechtlich verklagt. Trotzdem bezichtigt  uns Greenpeace gewalttätig zu sein. Und das, obwohl Greenpeace selbst  Todesfälle und Verletzungen zu beklagen hatte, wegen Straftaten  verurteilt wurde und diverse zivilrechtliche Klagen verloren hat.</p>
<p>Aber wir sind Greenpeace oder anderen etablierten Organisationen  nicht wirklich böse, dass sie uns nicht leiden könne, denn, naja, die  Wahrheit ist … wir sind Piraten! Und als Piraten sind wir wie die  leichten Mädchen der Umweltschutzbewegung, im Geheimen finden uns alle  gut, öffentlich will sich keiner dazu bekennen. Damit können wir leben.</p>
<p>Wir wurden auch schon Öko-Terroristen genannt. Aber heutzutage wird  ja jeder, der mit der Meinung eines anderen nicht einverstanden ist,  gleich als Terrorist bezeichnet. Früher bedeutete das Wort ‚Terrorist‘  noch etwas und es verbreitete Angst und Schrecken, aber jetzt wo sogar  seine Heiligkeit der Dalai Lama offiziell von China als „Terrorist“  bezeichnet wird, stört es uns auch nicht, so genannt zu werden. Unsere  Antwort darauf ist einfach. Wir verstecken uns nicht in afghanischen  Höhlen, und unsere Ankläger könne uns entweder festnehmen oder der  Rhetorik eine Pause gönnen, bevor sie die Sprache und solch ein Wort  komplett verwässern. Nein, wir sind definitiv keine Öko-Terroristen. Der  Beweis: Wir sind nicht im Gefängnis und wir sind nicht auf der  Gehaltsliste von BP oder Mitsubishi.</p>
<p>Als stolze Sea Shepherd Piraten haben wir kein Problem damit, von den  Zerstörungsmächten dieses Planeten verurteilt zu werden, diese Hetze  ist ein dauernder Angriff von Walfängern, Robbenjägern,  Haifischflossenjägern, Robbentotschlägern, Fischwilderern und  Umweltverschmutzern. Je mehr Gegner wir im Lager der Öko-Kriminellen  haben, desto erfolgreicher und glaubwürdiger werden wir.</p>
<p>Die Walfänger, Robbenjäger und andere zur See fahrende Wilderer  hassen uns wie keinen anderen ihrer Gegner. Tatsächlich sind sie so  fanatisch in ihrem Hass auf uns, dass ihre Versuche uns zu stoppen, nur  noch lächerlich wirken. Wenn wir keine Bedrohung wären, wenn wir nicht  so effektiv arbeiten würden, hätten wir auch nicht solch  leidenschaftliche Feinde.</p>
<p>Einige der anderen Tier- und Umweltschutzorganisationen sind gegen uns,  hauptsächlich weil wir nicht das sind, was wir ihrer Meinung nach sein  sollten. Als wir die Grenze des Petitionenunterzeichnens, der  Lobbyarbeit, des Demonstrierens und des Banneraufhängens überschritten,  haben wir es uns mit den meisten „Grünen“ verscherzt. Unser Ziel aber  ist, den Walfang zu stoppen, nicht dagegen zu protestieren. Wir dienen  nicht der Tier- und Umweltschutzbewegung, wir dienen dem globalen  Ökosystem, im Speziellen dem maritimen Ökosystem. Sea Shepherd hat  nichts mit Befangenheit und Engstirnigkeit der so genannten Tier- und  Umweltschutzbewegung gemein. Wir haben weder eine linke Agenda noch  haben wir eine rechts gerichtete Agenda. Wir haben schlichtweg keine  politische Agenda. Wir sind wohl nicht politisch korrekt aber wir geben  unser Bestes ökologisch korrekt zu sein. Ökologisch korrekt zu sein  bedeutet, im Einklang mit den drei grundlegenden Gesetzen der Ökologie  zu stehen. (1) Das Gesetz der Artenvielfalt, (2) Das Gesetz der  wechselseitigen Abhängigkeit und (3) das Gesetz des begrenzten  Wachstums. Das bedeutet auch echte Ungereimtheiten aufzuzeigen und sie  nicht unter dem Deckmantel der sozialpolitischen Korrektheit zu  begraben.</p>
<p>Das Gesetz der Artenvielfalt besagt, dass die Dezimierung von Arten  nicht im Interesse der Stabilität des weltweiten Ökosystems ist. Das  Gesetz der wechselseitigen Abhängigkeit besagt, dass alle Arten von  einander abhängig sind. Das Gesetz des begrenzten Wachstums besagt, dass  es Grenzen beim Wachstum und bei der Tragfähigkeit des Ökosystems gibt.  Dies bedeutet, dass das Überleben von Fischen, Walen, Würmern,  Bakterien, Bäumen und Menschen gleichrangig ist. Es bedeutet auch, dass  die Menschheit die Rechte anderer Arten in ihre Überlebenspläne für die  Zukunft einbeziehen muss, und es bedeutet, dass das Problem der  Überbevölkerung angegangen werden muss.</p>
<p>Sea Shepherd arbeitet unabhängig von Kulturen, Rassen, Nationalitäten  und philosophischen Überzeugungen. Wir repräsentieren ausschließlich  die Interessen der Meeresbewohner und wir tun dies von einem zutiefst  ökologischen und biozentrischen Standpunkt aus. In anderen Worten, der  Vorteil für die Menschheit ist für uns nicht relevant. Deshalb wurden  wir schon menschenfeindlich genannt. Damit haben wir kein Problem.</p>
<p>Die Leute können uns nennen, wie die wollen, alles was ihnen  einfällt, sie können uns aller möglichen Dinge bezichtigen. Das ist uns  gleichgültig, ihre Meinung ist für uns irrelevant, denn schließlich sind  wir Piraten und da interessiert es uns nicht, wenn Leute anderer  Meinung sind.</p>
<p>Uns interessiert der Schutz der Lebewesen in den Ozeanen, die wir  repräsentieren. Und solange wir dies im Rahmen der Gesetze tun und  niemanden dabei verletzen, sind alle Bedenken, Meinungen,  Beschuldigungen und Verurteilungen schlichtweg irrelevant.</p>
<p>Uns ist klar, dass wir nicht jedermanns Sache sind. Manche Menschen  mögen nicht, was wir tun und gegen wen wir vorgehen, andere finden gut,  was wir tun, mögen aber nicht, wie wir es tun. Das lässt uns jedoch  völlig kalt, denn wir heißen die willkommen, die uns unterstützen und  bleiben unbeeindruckt von jenen, die gegen uns sind. Wir versuchen  nicht, es jedem recht zu machen, sondern bleiben uns selbst treu.</p>
<p>Wir sind Sea Shepherd und wir sind aggressive Streiter.  Möglicherweise zerstören und beschlagnahmen wir Dinge, die benutzt  werden um illegal Leben zu zerstören. Möglicherweise sagen wir Sachen,  die andere nicht hören wollen. Wir werden unweigerlich Dinge tun, die  manche Menschen nicht mögen. Und manchmal wenden wir Taktiken an, mit  denen manche nicht einverstanden sind. <em>Dementsprechend erwarten wir Widersacher.</em></p>
<p>Wir sind keine große Organisation und wir haben nicht die Absicht,  eine solche zu werden. Wir sind eine Mannschaft Freiwilliger, Aktivisten  und Seemänner mit dem Ziel die Ozeane vor uns Menschen zu schützen und  der ökologischen Vernichtung der Menschheit zu verhindern. Wir lehnen  eine bürokratische Struktur ab und wir haben kein Interesse daran,  etabliert oder seriös zu werden. Ich meine &#8211; wer hat schon mal von einem  seriösen Piraten gehört? Wir sind Aufrührer, Wagehalse, Störenfriede  und, naja, Piraten – das waren wir schon immer und werden wir immer  sein.</p>
<p>Wenn du diese Grundsätze unterstützt, kannst du mit uns ein Pirat sein. Willkommen an Bord, Kumpel.</p>
<p>Quelle: <a href="http://de.seashepherd.org/news-and-media/editorial-110708-1.html" target="_blank">Sea Shepherd Deutschland</a></p>
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