Über Unnachgiebigkeit – Update aus dem antarktischen Walschutzgebiet

von Captain Peter Hammarstedt, Bob Barker

Die Kapitäne der Operation Relentless Photo: Eliza Muirhead

Nachdem alle drei Sea Shepherd-Schiffe aufgetankt und die Vorräte wieder aufgefüllt sind, und alle drei ohne Verfolger, wird nun die zweite Etappe der Operation Relentless fortgesetzt, wobei die Sea Shepherd-Flotte auf dem Weg ist, einen Rekord geretteter Leben abzuliefern.

Um die erste Etappe der Kampagne zusammenzufassen, die Walfangflotte wurde das erste Mal am 05. Januar im antarktischen Walschutzgebiet geortet, als der Helikopter der Steve Irwin vier bedrohte und geschützte Zwergwale filmte, die auf dem Flensdeck des schwimmenden Schlachthauses Nisshin Maru geschlachtet worden waren. Nimmt man das Datum, an dem die Walfangflotte Japan verließ, dann blieben nur wenige Tage für den Walfang, bevor sie gefunden wurde.

Über drei Tage hinweg hat die Sea Shepherd-Flotte die Nisshin Maru verfolgt und sie aus ihrem selbsternannten Walfanggebiet verjagt, als sie nördlich des 60° Breitengrades Süd eskortiert wurde. Unglücklicherweise ist die einzige Kehrseite des Auffindens der Walwilderer zu Beginn der Walfangsaison, dass die Menge an Treibstoff, die die Sea Shepherd-Schiffe mit sich führen, und die ihr Durchhaltevermögen auf See sicherstellen, auch ihre Höchstgeschwindigkeit begrenzt. Nach drei Tagen verloren wir den Sichtkontakt zur Nisshin Maru, doch sie brauchten zwei weitere Tage, um wieder ins Eis zurückzukehren, wo sie den Walfang wieder hätten aufnehmen können, hätte das Wetter es erlaubt.

Sowohl die Steve Irwin als auch die Bob Barker blieben zurück, mit sie verfolgenden Walfangschiffen in ihrem Schlepptau, die die Position der Sea Shepherd-Flotte weitergaben, womit sie der Nisshin Maru ermöglichten, außer Reichweite zu bleiben. Die Bob Barker machte sich sofort auf den Weg zur Macquarieinsel und der Grenze des australischen Walschutzgebiets, wo die Wilderer nicht einzudringen wagen und wo sie rechtliche Konsequenzen für die Verletzung der australischen Bundesgerichtshofsverordnung von 2008 riskieren. So stärkt der Zufluchtsort für die Wale auch die Effektivität der einzigen Gesetzeshüter, die ihnen Schutz bieten – Sea Shepherd. An der Grenze der 200-Meilen-Zone der Macquarie Insel, die die ausschließliche Wirtschaftszone Australiens absteckt, ließ die Yushin Maru, das Harpunenschiff, das die Bob Barker belästigte, ab und gab die Bob Barker frei, die Jagd auf die Nisshin Maru wieder aufzunehmen. In der Zwischenzeit hielten die Steve Irwin und die Sam Simon den Rest der Walfangflotte auf der Flucht, und während die Wilderer vor den Sea Shepherd-Schiffen auf der Flucht waren, waren ihre Möglichkeiten, Wale zu töten, eingeschränkt.

Am 24. Januar “stolperten” die Bob Barker und die Sam Simon, in Suchformation, über Walinnereien und folgten einer Spur von Wal-Eingeweiden geradewegs zum Fabrikschiff der Walfangflotte. In der vorangegangenen Woche hatte weiteres schlechtes Wetter den Walfang schwierig, wenn nicht unmöglich, gemacht. Während die Sea Shepherd-Schiffe das Fabrikschiff aus dem Sichtkontakt verloren hatten, trommelte das Südpolarmeer mit einer Serie von Tiefdrucksystemen auf die Walfangflotte ein, eins nach dem anderen, wie ein wahrhaftiger, außer Kontrolle geratener Güterzug aus Wind, der das Meer aufwühlte und das Wasser aufpeitschte und die Wale behütete, bis die Sea Shepherd-Flotte den Job als einziger Beschützer wieder übernehmen konnte.

Nachdem sie die Nisshin Maru zum zweiten Mal gefunden hatten, hielten die Steve Irwin und die Bob Barker sie alle für zehn Tage auf der Flucht. Kein einziger Wal wurde während dieser Zeit getötet, als die Sea Shepherd-Schiffe Wache an der Gleitbahn hielten.

Am 02.Februar, nachdem sie mehr als drei Viertel des Monats Januar an entweder Sea Shepherd oder die göttlichen Winde verloren hatten, die die Tötungen auf ein Mindestmaß beschränkten, griffen die drei zu der Walfangflotte gehörenden Harpunenschiffe an. In einem verzweifelten Manöver kreuzten die drei Harpunenschiffe wiederholt den Bug der Steve Irwinund der ob Barker, jeweils 45 und 41 mal, mit dem Ziel, Propeller und Ruder zu beschädigen, indem sie 300 Meter lange Stahlkabel hinter sich herzogen. Bei einem dieser Manöver kollidierte das Achterschiff der Yushin Maru No. 3 mit dem Bug der Bob Barker und riß beinahe unseren Anker ab. Jedes dieser gefährlichen Manöver erlaubte es der Nisshin Maru, sich weiter zu entfernen. Der Seegang, mit einer Wellenhöhe von drei Metern, war gezielt für die Attacke ausgewählt worden, um die Möglichkeiten der Sea Shepherd-Schlauchboote einzuschränken, den Angriff zu verhindern.

 

Die Steve Irwin und die Bob Barker bewachen die Gleitbahn der Nisshin Maru Photo: Simon Ager

Jedoch war es nicht das Schlimmste, was passieren konnte, die Walfangflotte zu verlieren. Die Sea Shepherd-Flotte mußte auftanken, um die gesamte Walfangsaison durchstehen zu können und glücklicherweise war die Bob Barker nur vier Tage von der Macquarie Insel entfernt und die Steve Irwin nur 5 Tage von Neuseeland. Als die Steve Irwin in neuseeländische Gewässer einfuhr, verfolgte die Shonan Maru No. 2, das Gefahrenabwehrschiff der Waljäger, sie trotz einer offiziellen Aufforderung der neuseeländischen Regierung und löste damit eine diplomatische Krise zwischen Neuseeland und Japan aus. Die Yushin Maru No. 3 drehte erneut an der Grenze zur australischen ausschließlichen Wirtschaftszone ab. Die Sam Simon tankte ebenfalls in Dunedin, Neuseeland, auf und mit der Unterstützung unserer hart arbeitenden Freiwilligen an Land waren sie in weniger als 20 Stunden wieder auf hoher See.

Alle drei Sea Shepherd-Schiffe sind nun bereit und verfolgen wieder die Nisshin Maru. Es ist ein riesiges Suchgebiet, aber ich bin zuversichtlich, dass wir sie ein drittes und letztes Mal finden werden. In der Zwischenzeit, während die Medien von einigen Schiffen berichten, die im Eis stecken bleiben und anderen, die auf Grund laufen, hält sich das Wetter in der Antarktis in einer Rekord-Schlechtwetterlage, die den Walfang noch schwieriger macht als es für uns ist, die Waljäger zu finden.

Sea Shepherds zehnte antarktische Walschutzkampagne wurde aus einem bestimmten Grund Operation Relentless benannt. Dieser war, dass bei dieser Kampagne nur Beharrlichkeit siegen kann. Wegen des Erfolgs der vorangegangenen Kampagnen wäre Operation Relentless nie eine Kampagne geworden, bei der die Walwilderer versucht hätten, direkt vor den Augen Sea Shepherds Walfang zu betreiben. Sie wäre nie eine Kampagne geworden, bei der die Walwilderer versucht hätten, vor den Augen von Sea Shepherd aufzutanken. Inzwischen wissen die Walwilderer sehr genau, dass die drei Sea Shepherd-Kapitäne ihre Schiffen exakt da positionieren werden, wo sie nötig sind, um diese Verbrechen zu verhindern.

Für diese Kampagne war stets abzusehen, dass die Walfänger versuchen würden, die Sea Shepherd-Flotte abzuhängen, selbst wenn sie dafür rücksichtslose und grundlose Attacken fahren müßten.

Als Captain Ogawa, der Kapitän der Nisshin Maru, während einer eidlichen Aussage vor Gericht gefragt wurde, ob er glaube, dass irgendetwas die Sea Shepherd-Kampagnen in der Antarktis stoppen werden, antwortete er bloß „Nein“. Als er aufgefordert wurde, zu erklären, weshalb, äußerte er schroff – „weil sie niemals aufgeben“. Das ist der Grund, aus dem seit dem 03. Februar kein Tag verging, an dem Captain Ogawa nicht über seine Schulter nach hinten schaut. Er weiß, dass wir kommen, und er weiß, dass es nichts macht, wenn wir zurückgeworfen werden; wir holen ihn immer ein.

Niemals zuvor sah sich Sea Shepherd einer solchen Aggression der Walwilderer gegenüber. Wir stehen dieses Jahr einem verzweifelten Gegner in der Walfangindustrie gegenüber, denn er ist ein Widersacher, der im Begriff ist, die Whale Wars zu verlieren.

Im Verlauf der letztjährigen Kampagne bekämpften wir die Waljäger, indem wir ihre Treibstoffzufuhr blockierten, das Tankschiff Sun Laurel.

In diesem Jahr müssen wir kämpfen, indem wir die Gleitbahn der Nisshin Maru blockieren.

Wir haben die Walfangflotte zweimal gefunden. Und wir haben sie zweimal verloren. Ich bin zuversichtlich, dass wir ihnen den entscheidenden Schlag versetzen werden, wenn wir sie das dritte Mal finden und dieser sie in eine der schlechtesten Schlachtsaisons stürzen wird, die sie bisher hatten.

Wir werden an diese Gleitbahn zurückkehren, weil das der Ort ist, an den jedes Sea Shepherd-Schiff im Südpolarmeer gehört. Und wenn wir das tun, werden wir die Waljäger genau daran erinnern, was es heißt, unnachgiebig zu sein.

Die Steve Irwin ist während eines neunstündigen Angriffs auf die Sea Shepherd-Schiffe von den 3 Harpunenschiffen umgeben Photo: Marianna Baldo

Quelle: Sea Shepherd Australia

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Ein Schiff und eine Nation “on the Rocks”*

Eine tragische Historie der Verleugnung

Kommentar von Captain Paul Watson

Es ist amüsant, wie die japanische Regierung durchwegs die Realität verleugnet. Fukushima stellt keine Bedrohung dar. Alles in Fukushima ist unter Kontrolle! Wir brauchen keinerlei Hilfe. Die Olympischen Spiele in Tokyo werden durch ein bißchen radioaktive Strahlung nicht beeinträchtigt. 500 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer zu verklappen, ist kein Problem. Alles ist gut. Ahh, wir brauchen Geld für die Tsunami-Opfer, damit wir einen Teil davon abzweigen können, um Sea Shepherd anzugreifen und illegalen Walfang zu verteidigen. Es gibt mehr als genug Wale und wir führen sehr bedeutende wissenschaftliche Forschung durch. Die Schlächterei an Delfinen in Taiji ist human. Wir überfischen die Ozeane nicht. Jeder, der uns kritisiert oder entgegentritt, ist ein Terrorist. Die Vergewaltigungen von Nanking sind eine chinesische Erfindung? Sie fanden nie statt. Trostfrauen, welche Trostfrauen? Sie waren volljährig und einverstanden. Die Bombardierung von Pearl Harbor war Selbstverteidigung. Wir waren im Begriff, den Krieg zu gewinnen, bis jemand einige Atombomben abgeworfen hat – nicht ganz richtig!

Und nun sitzt ihr größter Eisbrecher auf einem Felsen in Antarktika (s. Wortspiel oben, Anm.d.Ü.), aber keine Sorge, alles ist in Ordnung. Sie werden ihn bei Flut von dem Felsen ‘runterbekommen, ja ich weiß, das sagten sie am Sonntag, aber jetzt ist Mittwoch, also werden sie ihn heute da ‘runterbekommen, auch wenn die Flut weniger hoch ist als am Sonntag. Das hat eine profunde Logik. Das Eis rückt näher, aber das ist kein Problem, die Shirase ist ein Eisbrecher, genau wie die Eisbrecher, die im letzten Monat das russische Touristenschiff nicht erreichen konnten. Vielleicht sollten die Sea Shepherd-Schiffe sie retten, oder, noch besser, vielleicht könnte die Walfangflotte ihre “Forschung” beenden, um ihre Landsleute zu retten. Bedauerlicherweise sind die Waljäger erfolgreich, nicht viele Wale zu töten, weil die Sea Shepherd-Schiffe ihnen am Hintern kleben.

Die Frage ist, wann wird die japanische Regierung lernen, die Realität zu akzeptieren?

P.S. Ein kleiner Rat von mir, um von diesem Felsen ‘runterzukommen. Bei der nächsten Flut stellt alle unwichtigen Crewmitglieder aufs Eis und entladet soviel Ausrüstung wie möglich. Entleert eure Wassertanks und verlagert Treibstoff in Bereiche, die Gewicht von der Stelle entlasten können, die auf dem Felsen sitzt. Kann sein, dass ihr das Schiff mit der Verlagerung von Treibstoff in eine Seitenlage bringen müßt. Wenn ihr das tut, könnt ihr es schaffen, es von dem Felsen ‘runter zu schaukeln („you can rock it off the rock“). Oh und nächstes Mal nehmt bessere Karten. Ich empfehle australische Antarktis-Karten oder britische Admiralitätskarten. Mich dünkt, diese Karten aus Tokyo haben ein paar Fehler.

Wendet euch gerne vertrauensvoll an uns wegen der Navigation im Eis und nautischen Rats hinsichtlich antarktischer Küstenlinien. Wir werden gerne behilflich sein.

Besser jedoch, ihr laßt eure gierigen Finger von der Tierwelt und den Ressourcen von Antarktika. Wir alle wissen, dass ihr die Kohle, das Öl, Kobalt, Uran und noch mehr Wale im Auge habt, und höchstwahrscheinlich habt ihr noch Pläne für die Pinguine; wie der Plan, den ihr hattet, als ihr Argentinien bei den Falklands/Malvinas unterstützt habt, im Tausch gegen einen Vertrag über die Fertigung von einer Million Paar Damenhandschuhe aus Pinguinleder. Zu schade für euch, dass die Briten gewonnen haben und damit auch die Pinguine. Ich vertraue darauf, dass die Damen von Tokyo infolgedessen keine Frostbeulen davongetragen haben.

*Wortspiel, das nicht 1:1 ins Deutsche übertragbar ist: “on the rocks” bedeutet nicht nur “auf Eis”, sondern spielt ebenso darauf an, dass das Schiff auf einen Fels (rock) aufgelaufen ist und bedeutet außerdem “kaputt” bzw. „in Schwierigkeiten“ (Anm.d.Ü.)

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Eine Ehrenbezeugung an Sea Shepherds leidenschaftliche Professionalität in gefährlichen Gewässern

Zehn Jahre der Kompetenz, des Mutes und des Erfolgs

Im Gegensatz dazu: Der Stolz der japanischen Antarktisflotte ist heute auf einen Felsen aufgelaufen!

Seit 2002 fahren Sea Shepherd-Schiffe hinunter ins Südpolarmeer, an die Küste von Antarktika. Wir haben 10 Kampagnen durchgeführt.

2002/2003: Deep Freeze – Ocean Warrior
2005/2006: Operation Minke – Farley Mowat
2006/2007: Operation Leviathan – Farley Mowat & Robert Hunter
2007/2008: Operation Migaloo – Steve Irwin
2008/2009: Operation Musashi – Steve Irwin
2009/2010: Operation Waltzing Matilda – Steve Irwin and Bob Barker
2010/2011: Operation No Compromise – Steve Irwin, Bob Barker & Gojira
2011/2012: Divine Wind – Steve Irwin, Bob Barker & Brigitte Bardot
2012/2013: Operation Zero Tolerance – Steve Irwin, Bob Barker, Sam Simon & Brigitte Bardot
2013/2014: Operation Relentless: Steve Irwin, Bob Barker & Sam Simon.

Insgesamt haben wir 36 Monate in den feindlichsten und abgelegensten Gewässern der Welt verbracht, ohne einen Todesfall oder eine ernsthafte Verletzung.

Im Gegensatz dazu hat die japanische Walfangflotte 3 Todesfälle erlitten, zahllose Verletzungen, zwei vernichtende Feuer, eine Ölkatastrophe und sie haben absichtlich die Ady Gil, im Besitz von Ady Gil, gerammt und zerstört. Sie haben wiederholt Sea Shepherd-Schiffe gerammt, illegal in der Antarktisvertragszone aufgetankt und sind illegal in die Territorialgewässer Australiens und Neuseelands eingedrungen. Die japanische Walfangflotte mißachtet außerdem dauerhaft eine Anordnung eines australischen Bundesgerichtshofs, die Walfang in den australischen Territorialgewässern der Antarktis verbietet.

Und doch ist es Sea Shephherd, die ständig kritisiert wird, dass sie unerfahren, inkompetent und leichtsinnig sei.

Der Sicherheitsrekord von Sea Shepherd ist makellos. Zehn Kampagnen mit zahlreichen Schiffen und Hunderten von Besatzungsmitgliedern, die gefährlichen Eisbedingungen und mächtigen Stürmen standhalten. Als die HMCS Wellington nicht in der Lage war, im Dienste einer Suche und Rettungsaktion im Rossmeer einem Sturm standzuhalten, schaffte es die Steve Irwin und machte das Rettungsboot des gesunkenen Schiffs ausfindig.

Nach einem Jahrzehnt haben die Sea Shepherd-Schiffe und –Crews bewiesen, dass sie kompetente Navigatoren und Seeleute im Südpolarmeer sind und es ist ein Rekord, der unseren Verleumdern ins Gesicht spuckt, die unsere Fähigkeiten, unseren Rekord und unsere Erfolge verleugnen.

Noch viel wichtiger aber ist, dass die Sea Shepherd-Schiffe und –Crew die Missionen erfüllt haben, die sie sich zu erfüllen vorgenommen hatten. Die alljährliche Reduktion von Japans illegalen Tötungsquoten. Unter Operation No Compromise führten die Waljäger nur 17% ihrer beabsichtigten Tötungen aus. Unter Operation Divine Wind führten die Waljäger weniger als 30% ihrer beabsichtigten Tötungen aus und unter Operation Zero Tolerance erreichten sie nur 10% ihrer beabsichtigten Tötungen. Operation Relentless verspricht, sogar noch einen besseren Rekord zu erzielen.

Heute zeigten die Japaner ein weiteres Mal, dass sie den Sea Shepherd-Offizieren und der Crew nicht ebenbürtig sind. Das japanische Eisbrecher-Schiff Shirase ist vor Antarktika auf Grund gelaufen. Das japanische Verteidigungsministerium, dem das Schiff mit 240 Mann an Bord gehört und das es betreibt, hat am Sonntag einen Fels im Meer gerammt, etwa 700 Kilometer von der Russischen Beobachtungsstation Molodyouzhnaya in der Antarktis entfernt. In das Schiff ist Meerwasser eingedrungen und nur die doppelte Rumpfwand hat es vor dem Sinken bewahrt. Das Ministerium ließ verlauten, der Eisbrecher wolle bei Flut versuchen, von dem Fels freizukommen.

Im letzten Jahr landeten die Helikopter der Shirase während der Nacht Militärpersonal an Bord des japanischen Auftankschiffs an. Die Sea Shepherd-Crew identifizierte die Shirase eindeutig über das AIS-Systen und die Helikopter waren deutlich zu sehen. Wir konnten das jedoch nicht dokumentieren, weil der Helikopter-Pilot, den wir verpflichtet hatten, sich weigerte, nahe an das Schiff heranzufliegen, da er fürchtete, abgeschossen zu werden, nachdem die Shirase ein Militärschiff ist. Das war bedauerlich, weil die Shirase später bestritt, da gewesen zu sein, nachdem es einem Militärschiff per Gesetz untersagt ist, militärische Einsätze im Südpolarmeer durchzuführen.

Es ist amüsant, dass, während so genannte Marineexperten die Seemannskunst der Sea Shepherd-Schiffe kritisieren, das russische Schiff Akademik Shokalsky – ein kleines Kreuzfahrtschiff der Eisklasse – am 26. Dezember 2013 im Eis eingeschlossen wurde und die Passagiere um den Preis von Millionen Dollar evakuiert werden mußten.

Die Besatzungen der Sea Shepherd-Schiffe sind allerdings Freiwillige aus der ganzen Welt, aus allen unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft, aber sie werden angeleitet und trainiert von professionellen Seeleuten.

Mir selbst wird ständig vorgeworfen, dass ich kein “echter” Kapitän sei, trotz meiner 350 Sea Shepherd-Reisen und meiner umfassenden Erfahrung als Eis-Navigator.

Die Gründe für diese Kritik sind einfach. Wir tun etwas, woran die meisten Seeleute kein Interesse haben. Wir befahren die Meere, um die Meere zu retten, nicht, um Fischbestände auszubeuten oder Lasten zu transportieren, oder nach Öl zu bohren oder Passagiere zu unterhalten. Unsere Klienten sind die lebendige Bio-Diversität in den Ozeanen und unsere Kritiker kommen vorzugsweise aus Industriezweigen, die von der Ausbeutung der Meere profitieren. Daher bekämpfen sie unsere Maßnahmen, mit denen wir Leute bekämpfen, die aus den Meeren Profit schlagen.

Ich bin stolz auf die Sea Shepherd-Offiziere und –Crews, die in die abgelegensten und gefährlichsten Gewässer der Welt fahren, um die Wale zu beschützen. Ich bin stolz auf ein Jahrzehnt der Konfrontationen mit Walkillern, das nicht eine einzige Verletzung verursacht hat. Ich bin stolz, dass keins unserer Schiffe Feuer gefangen hat oder auf Grund gelaufen ist. Ich bin stolz, dass wir niemals gerettet werden mußten. Ich bin stolz, dass wir das Leben so vieler Wale vor einem entsetzlichen Tod durch die Harpunen der japanischen Walwilderer gerettet haben.

Und ich bin enorm stolz auf die Hunderte Männer und Frauen aus Dutzenden verschiedener Nationen (einschließlich Japans), die ihr Leben riskiert und so hart gearbeitet haben, um die Unversehrtheit des antarktischen Walschutzgebietes zu verteidigen.

Wir haben einen Platz in der Geschichte der Befahrung des Südpolarmeers und im Schutz des antarktischen Walschutzgebietes verdient. Unser Rekord spricht für sich, ein Rekord der Sicherheit, der Seefahrtskunst, des Einfallsreichstums, der Verantwortung und der Erfolge.



Quelle:  Facebook

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Dem Direktor der Cove Guardian-Kampagne, Scott West, wird Einreise nach Japan verweigert

Die Delfinkiller wollen verzweifelt ihre barbarische Schlächterei verbergen, trotz ihrer Behauptungen über “Kultur” und “Tradition”

 

Cove Guardian Kampagnen-Direktor Scott West. Photo: Sea Shepherd

Dem Führungs- und Kampagnendirektor der Sea Shepherd Conservation Society Cove Guardians, Scott West, wurde die Einreise nach Japan verweigert – in dem Bestreben, zu verhindern, dass die barbarischen Aktionen der Fishermen’s Union von Taiji, die Abschlachtung Tausender von Delfinen und kleinen Walen in jedem Jahr, an die Öffentlichkeit gebracht wird.

Bei dem Versuch, nach Japan einzureisen, um sich den Sea Shepherd Cove Guardians vor Ort in Taiji anzuschließen, wurde Scott West von der Einwanderungsbehörde verhaftet, festgehalten und über 4 Stunden vernommen. Im Anschluß an die Befragung verweigerte die Einwanderungsbehörde ihm die Einreise und entließ ihn unter der Maßgabe, Japan zu verlassen und nach Hause zurückzukehren.

West wurde mitgeteilt, die Einreise sei ihm aufgrund dessen verweigert worden, dass er die Fischer von Taiji gegen ihren Willen fotografiere. Es ist nicht schwer zu erkennen, warum die Delfinkiller von Taiji nicht fotografiert werden wollen, während sie ganze Delfin- und Walschulen in die Killerbucht treiben, wo sie ihre Familien auseinanderreißen, um einige für ein Leben in der Sklaverei der Gefangenschaft zu verkaufen und die anderen brutal abzuschlachten. Traumatisierte Delfine und kleine Wale, die in dem blutroten Wasser der Bucht schwimmen, geben kein Bild ab, das Japan von der ganzen Welt gesehen wissen will.

Sea Shepherds Cove Guardians werden regelmäßig vom japanischen Zoll festgehalten und befragt, warum sie in das Land einreisen wollen. Einigen wird die Einreise gestattet, während andere wieder nach Hause geschickt werden.

Die Delfinkiller und die japanische Regierung behaupten fortgesetzt, dass die Jagd in Taiji eine seit langem bestehende kulturelle Tradition sei. Entscheidend ist, dass diese barbarische „Tradition“ erst 1969 entstand, als die Industrie mit gefangengehaltenen Delfinen zu wachsen begann, und die Jagd geht aus dem gleichen Grund weiter, aus dem sie begann: Gier. Wenn das eine stolze Tradition ist, warum versucht Japan dann so verzweifelt, unsere Cove Guardians davon abzuhalten, sie der Welt zu zeigen?“ sagte Scott West.

Die Treibjagd und Abschlachtung von Tausenden von Delfinen, Schweinswalen und kleinen Walen geschieht jedes Jahr in ganz Japan. Die am besten bekannte unter all diesen jährlichen Jagden geschieht in Taiji vom 1. September und dauert üblicherweise bis zum 1. März des folgenden Jahres. Die Sea Shepherd Conservation Society lenkte erstmalig die Aufmerksamkeit der Welt auf die Bucht, indem sie im Jahr 2003 Foto- und Filmmaterial von den brutalen Jagden und Abschlachtungen, während derer sich die Bucht blutrot färbte, aufnahm und veröffentlichte. Diese Bilder haben mittlerweile Ikonenstatus. Später warf der Oscar-prämierte Film „Die Bucht“ ein Schlaglicht auf die Jagden und bescherte den Tötungen weltweite Beachtung. Diese Delfinjagden kamen ebenso regelmäßig in anderen Teilen Japans vor, wie Futo und der Insel Iki, aber sie wurden inzwischen beendet. Die unaufhörliche Massenabschlachtung hat keine Delfine mehr übriggelassen. Wenn das alljährliche Massaker an Delfinen und Walen in Taiji so weitergeht, werden sie genauso aus den Gewässern rund um Taijis Killerbucht verschwinden.

Obwohl viele einzelne Personen dachten, der Film “Die Bucht” würde ein Ende dieser Jagd mit sich bringen, war das nicht der Fall. Im Jahre 2010 startete Sea Shepherd die Operation Infinite Patience, und entsandte seitdem jedes Jahr Cove Guardians noch Taiji. Trotz der Bemühungen seitens der Delfinkiller und Japans, das Blutbad in Taiji zu verstecken, haben Sea Shepherds Cove Guardians die Aufmerksamkeit der Welt auf die mittlerweile berüchtigte Killerbucht gelenkt. Sea Shepherd ist die einzige Organisation, die während der gesamten sechsmonatigen Tötungssaison entlang der Küsten vor Ort in Taiji ist und Live streams von jeder Gefangennahme und jeder Tötung erstellt, damit die Welt diese zu sehen bekommt. Sea Shepherds Cove Guardians werden nicht aufhören, bevor die Schlächterei beendet ist.

Quelle: Sea Shepherd Australia

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Albino Delfin von Taiji – Update

Das Albino-Tümmler-Baby wurde von dem außengelegenen Pool in das innengelegene Aquarium des Taiji Whale Museum verbracht.

Gefangengehalten in einem modrigen Aquarium am Taiji Whale Museum, schwimmt der Albino mit 2 Fleckendelfinen und einem Streifendelfin.

In seinem engen Gefängnis schwimmt das Albinokälbchen auf der verzweifelten Suche nach seiner Mutter umher.

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Schiffs-Update

Die Steve Irwin, Bob Barker und Sam Simon befinden sich im Südpolarmeer auf Verfolgungsjagd und gehen gegen den illegalen japanischen Walfang vor. Die japanische Walfangflotte ist seit dem 05. Januar auf der Flucht. Operation Relentless entwickelt sich zu der erfolgreichsten Antarktiskampagne des letzten Jahrzehnts des Einschreitens.

Die Jairo Mora Sandoval patrouilliert in Partnerschaft mit der Regierung des Senegal in senegalesischen Gewässern, um gegen Wilderer vorzugehen.

Die Brigitte Bardot patrouilliert in Partnerschaft mit der Marine Guatemalas in guatemaltekischen Gewässern, um gegen Wilderer vorzugehen.

Fünf Sea Shepherd-Schiffe mit fünf Freiwilligen-Crews aus 27 verschiedenen Nationen patrouillieren gegenwärtig vor drei Kontinenten, der Antarktis, dem westlichen Zentralamerika und Westafrika.

Quelle: Facebook

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Schließ’ Dich der Sea Shepherd Conservation Society & den Sea Shepherd Cove Guardians bei den “World Love For Dolphins”-Tag Demonstrationen an diesem Valentinstag an

In den U.S.A. und Übersee werden Demonstrationen gegen Taijis brutale Delfinjagd stattfinden

Anknüpfend an den kürzlich erfolgten weltweiten Aufschrei, der die brutalen und unmenschlichen Delfinjagden in Taiji, Japan, verurteilt, lädt die Sea Shepherd Conservation Society Unterstützer und alle betroffenen Einzelpersonen ein, sich mit uns und unseren Sea Shepherd Cove Guardians zu gezielten Demonstrationen am 14. Februar 2014 gegen Taijis brutale Gefangennahme und Abschlachtung von Delfinen zusammenzutun.

Am 14. Februar 2014 werden Ortsgruppen von Sea Shepherd USA Demonstrationen an der japanischen Botschaft in Washington D.C. und japanischen Konsulaten in Städten überall im Land anführen, um solidarisch an der Seite der Cove Guardians zu stehen und ein Ende des Blutvergießens in Taiji zu fordern. Sea Shepherd lädt jeden, dem etwas an Delfinen liegt, ein, sich uns für friedliche „World Love for Dolphins Day“ Demonstrationen am Valentinstag anzuschließen, um unsere Stimme für die Delfine zu erheben. An einem Tag, der gedacht ist, um Liebe zu feiern, wollen wir Japan die Liebe zeigen, die die Menschen auf der Welt für Delfine empfinden.

Der Valentinstag ist der perfekte Zeitpunkt, gemeinsam mit Sea Shepherd vor den Botschaften und Konsulaten Japans zu stehen und der japanischen Regierung zu zeigen, dass der Welt die Delfine besonders am Herzen liegen und wir diese brutale Schlächterei, ausgeführt von einer kleinen Gruppe Männer, die Japan durch den Verkauf von Delfinen an die Gefangenhaltungs-Industrie entehrt, nicht tolerieren werden. Wir hoffen, dass Tausende Menschen sich aufmachen, um ihre Liebe für Delfine zu zeigen und Japan aufzufordern, das nutzlose Schlachten zu beenden“, sagte Susan Hartland, Verwaltungsdirektorin der Sea Shepherd Conservation Society USA.

Einzelheiten, wie die Öffentlichkeit an Sea Shepherds “World Love for Dolphins Day”- Demonstrationen teilnehmen kann, findet ihr unten:

World Love for Dolphin’s Day

Valentinstag-Demonstrationen 14. Februar 2014

Schließ‘ dich am Valentinstag der Sea Shepherd Conservation Society & den Cove Guardians vor den Japanischen Botschaften und Konsulaten an, um den Delfinen die Ehre zu erweisen, die in der Bucht von Taiji so brutal behandelt werden.

Es gibt zwei Möglichkeiten, zu helfen:

1. Demonstriere vor japanischen Botschaften & Konsulaten

Sea Shepherd wird vor den folgenden japanischen Konsulaten und der japanischen Botschaft in Washington DC demonstrieren. Schließ‘ dich Sea Shepherd und den Sea Shepherd Cove Guardians an diesen Orten an, um die japanische Regierung daran zu erinnern, dass die Delfin-Treibjagden in Taiji Japan entehren. Japan kann nur damit beginnen, seine Ehre wiederherzustellen, wenn es den Horror in der Bucht von Taiji beendet. Downloade & drucke dir hier ein Poster von unserer Website aus und schließ‘ dich uns an.

An folgenden Orten beginnen die Demonstrationen um 12:00 Uhr und enden um 13:00 Uhr:

Seattle
601 Union Street, Suite 500
Seattle WA 98101-4015

San Francisco
50 Fremont Street, Suite 2300
San Francisco CA 94105-2236

Los Angeles
350 South Grand Ave, Suite 1700
Los Angeles CA 90071-3459

Denver
1225 17th Street, Suite 3000
Denver CO 80202-5505

Houston
2 Houston Center Building
909 Fannin Street
Suite 3000
Houston TX 77010

New York City
299 Park Ave, 18th Floor
New York NY 10171-0025

Washington DC
2520 Massachusetts Avenue, N.W.
Washington, DC 20008

2. Schicke einen Valentinsgruß für einen Delfin direkt an die japanische Botschaft

Erinnere die japanische Regierung daran, dass Delfine von Millionen geliebt und verehrt werden. Downloade & drucke hiereinen Valentinsgruß für einen Delfin aus und sende ihn direkt an:

Ambassador Kenichiro Sasae
C/O The Embassy of Japan in Washington, D.C.
2520 Massachusetts Avenue, N.W.
Washington, DC 20008

Fax: 001 -202-328-2187

E-MAIL: jicc@ws.mofa.go.jp

Sea Shepherd ruft zu internationalen Demonstrationen auf: Sea Shepherd lädt unsere Unterstützer und Delfinfreunde auf der ganzen Welt auf, sich den Demonstrationen anzuschließen und ihr Anliegen am gleichen Tag direkt vor die Haustür der japanischen Regierung in den Städten der ganzen Welt zu tragen. Eine Liste japanischer Botschaften und Konsulate in aller Welt findet sich hier: Ministry of Foreign Affairs of Japan.

Die Treibjagd und Abschlachtung von Tausenden von Delfinen, Schweinswalen und kleinen Walen geschieht jedes Jahr in ganz Japan. Die am besten bekannte unter all diesen jährlichen Jagden geschieht in Taiji vom 1. September und dauert üblicherweise bis zum 1. März des folgenden Jahres. Fischer treiben ganze Meeressäuger-Familien in flache Buchten. Diejenigen, die man als „am schönsten“ erachtet, werden für den Verkauf an Meerespark-Anlagen auf der ganzen Welt ausgewählt und bringen Hunderttausende von Dollars. Den anderen wird erbarmungslos ein Metallbolzen in die Rückseite gerammt, um ihr Rückenmark zu durchtrennen. Die Delfine verbluten langsam und schmerzvoll zu Tode oder ertrinken in dem Blut ihrer Familie, oder, wenn einer nach dieser Verletzung noch am Leben ist, wird er ertränkt, während sie ins Schlachthaus geschleppt werden. Anschließend wird ihr Fleisch zum menschlichen Verzehr verkauft, trotz seiner hohen Giftigkeit durch Schadstoffbelastung. Diese unmenschlichen Tötungen würden in keinem Schlachthaus der Welt erlaubt werden. Japan weigert sich, viele Schutzbemühungen und Regulierungen für Meeressäuger zu unterzeichnen, obwohl der größte Teil der Welt die Notwendigkeit anerkennt, diese gefährdeten Tiere zu schützen.

Die Sea Shepherd Conservation Society lenkte erstmalig die Aufmerksamkeit der Welt auf die Bucht, indem sie im Jahr 2003 Foto- und Filmmaterial von den brutalen Jagden und Abschlachtungen, während derer sich die Bucht blutrot färbte, aufnahm und veröffentlichte. Diese Bilder haben mittlerweile Ikonenstatus. Später warf der Oscar-prämierte Film „Die Bucht“ ein Schlaglicht auf die Jagden und bescherte den Tötungen weltweite Beachtung. Viele Personen dachten, der Film würde den Erfolg bringen, die Jagden zu beenden, doch das war nicht der Fall. Daher begründete Sea Shepherd 2010 die Operation Infinite Patience und unsere freiwilligen Cove Guardians bezogen Stellung entlang der Bucht, um zu dokumentieren, berichten und Live streams dieser Grausamkeiten zu erstellen, in der Hoffnung, Aufmerksamkeit zu erregen, um Druck aufzubauen, damit diese Barbarei gestoppt wird. Sea Shepherd ist die einzige Organisation, die während der gesamten sechsmonatigen Tötungssaison ein Team vor Ort in Taiji hat und die einzige Gruppe, die Live streams von jeder Gefangennahme und jeder Tötung erstellt, damit die Welt diese zu sehen bekommt. Sea Shepherds Cove Guardians werden nicht aufhören, bevor die Schlächterei beendet ist.

MACH’ MIT AM VALENTINSTAG UND HILF, DIE SCHLÄCHTEREI ZU BEENDEN!

Quelle: Sea Shepherd

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Die moralische Verderbtheit des Kopenhagener Zoos und der Schlächter der Färöer Inseln

HORATIO: Kommt, folgen wir! Welch Ende wird dies nehmen?

MARCELLUS: Etwas ist faul im Staate Dänemark.

Marcellus, erschüttert von den vielen jüngsten verstörenden Ereignissen und ohne Zweifel verärgert (so wie Hamlet) durch Claudius Misswirtschaft im Staatswesen, stellt scharfsinnig fest, dass Dänemark an moralischer und politischer Korruption verfault.

Und auch heute gibt es eine faulige Korruption der Moral in der Seele des Staates Dänemark.

Ich sage das nicht leichtfertig dahin, denn ich sage es als jemand, dessen Großvater (Otto Larsen) in Kopenhagen geboren ist. Die Familie meiner Mutter ist dänisch.

Und daher bin ich persönlich beschämt, dass Marius, diese Babygiraffe, vor den Augen einer Gruppe von Kindern im Kopenhagener Zoo ermordet wurde, vor denselben Kindern zerteilt und dann, wie einst die Herren des Zirkus in Rom, warfen sie die abgetrennten blutigen Leichenteile den Löwen zum Fraß vor.

Es ist beunruhigend, dass die Dänen und ihr Protektorat, die Färöer Inseln, kleine Kinder dem Horror der Schlächterei aussetzen und im Fall der Färinger zulassen, dass die Kinder an der Verstümmelung der Leichen teilnehmen.

Der gesamte anständige Rest der Welt ist entsetzt über diese abgestumpfte Respektlosigkeit vor dem Leben und darüber, Kinder solch einem blutigen, pornographisch-gewalttätigen Schauspiel auszusetzen.

Es ist, als ob der Kopenhagener Zoo und die Menschen von den Färöer-Inseln glaubten, dass Kinder gegen solche Gewalt und Grausamkeit in einem frühen Alter abgestumpft werden sollten.

Es gibt keine Entschuldigung für die Ermordung dieser schönen, 18 Monate alten Giraffe durch den Kopenhagener Zoo. Ein großer Geldbetrag wurde geboten, um das Leben der Babygiraffe zu verschonen und die Bittgesuche von zehntausenden von Menschen aus der ganzen Welt wurden in arroganter Weise ignoriert.

Wie können wir Kinder Respekt vor dem Leben lehren mit der fortgesetzten Abschlachtung von Grindwalen auf den Färöern und der grausamen Hinrichtung einer unschuldigen Babygiraffe in Kopenhagen?

Ich weiß nicht, wer im Kopenhagener Zoo für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, doch wer immer das ist, sie haben eine gröbliche Gefühllosigkeit für Moral und gesunden Menschenverstand an den Tag gelegt.

Was können sie sich dabei gedacht haben, die öffentliche Hinrichtung einer Babygiraffe anzuordnen?

Es ist offensichtlich, dass sie überhaupt nicht gedacht haben, und dass die allgemeine Gefühllosigkeit der in Zoos arbeitenden Leute gegenüber dem Wohlergehen von Tieren vor den wütenden Augen der Welt vor sich hin faulen durfte.

Welch Ende wird dies nehmen?

Dass es offensichtlich etwas verfaultes am Kopenhagener Zoo und vor der Küste eine verfaulende Gesellschaft moralischer Verrottung im Dänischen Protektorat der Färöer-Inseln gibt.

Warum bin ich dermaßen wütend?

Ich werde euch sagen, warum.

Ich habe kürzlich wegen des Kopenhagener Zoos all meine Fröhlichkeit verloren. Ihre Aktionen haben diesen Planeten und alle anständigen Menschen so besudelt, dass der Gestank ihres Verbrechens mir nichts anderes scheint als ein faulig stinkender Pesthauch.

Was sind das für Leute! Wie unanständig in ihren Motiven, wie grenzenlos ignorant. Wie todbringend und böse in der Form und dem Verfahren! Im Handeln wie Monster, wie dämonisch in ihrer Auffassung! Der Horror der Welt. Das Niedrigste der Menschheit.

Das ist ein Verbrechen, das nicht so bald vergessen sein soll, denn es wird einen solchen Gestank fauliger Grausamkeit auf dem Wappen Dänemarks hinterlassen, dass sich Menschen auf der ganzen Welt mit Widerwillen und Abscheu daran erinnern werden.

Quelle: Facebook

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Das unberechtigte Eindringen der japanischen Walfangflotte zieht mögliche “Konsequenzen für die diplomatischen Beziehungen“ nach sich

 

Ein geschützter Buckelwal, eine der Arten, auf die die japanischen Walfangoperationen es abgesehen haben. Photo: Tim Watters

Das japanische Walfangschiff, verantwortlich für das Sinken des in Neuseeland registrierten Trimaran Ady Gil im Jahre 2010, drang am Samstag in den frühen Morgenstunden in die 200-Meilen-Zone der ausschließlichen Wirtschaftszone Neuseelands ein, trotz der Aufforderung der neuseeländischen Regierung, dies zu unterlassen.

Der neuseeländische Außenminister Murray McCully hat die japanischen Walfangoperationen als “abscheulich” in den Augen den Neuseeländer bezeichnet und hat angedeutet, dass das unberechtigte Eindringen der Shonan Maru No. 2 in neuseeländische Gewässer „Konsequenzen für die Beziehungen“ zwischen Neuseeland und Japan haben könnte.

Über die Walfangoperationen teilte Minister McCully Radio Neuseeland mit: “es gibt keine seriöse Wissenschaft, die aus diesen Aktionen resultiert und wenn Warenlager quer durch ganz Japan voll mit gefrorenem Fleisch sind, dann spricht der Absatzmarkt für sich“.

Ein Vertreter des Institute of Cetacean Research (ICR), der Organisation, die hinter den japanischen Walfangoperationen steht, hat Radio Neuseeland mitgeteilt, dass die Shonan Maru No. 2 mit voller Zustimmung der japanischen Regierung gehandelt habe. Dabei sagte er wörtlich: „Keine der Bewegungen, die die Schiffe ausführen, die japanischen Schiffe, erfolgt ohne die Zustimmung der japanischen Regierung.“

In demselben Interviews wies das ICR darauf hin, dass die Shonan Maru No. 2, ebenso wie alle anderen Schiffe der japanischen Walfangflotte, sowohl japanische Küstenwache als auch japanische Polizei an Bord habe.

Gegenwärtig ist die genaue Position der Shonan Maru No. 2 unbekannt. Jedoch würde das Schiff von dem Moment an, als die Steve Irwin den Radarkontakt mit dem Walfangschiff verlor, 24 Stunden brauchen, um Neuseelands ausschließliche Wirtschaftszone zu verlassen. Demzufolge befindet sich das Gefahrenabwehrschiff immer noch in Neuseelands ausschließlicher Wirtschaftszone, Minister McCullys Aufforderung zum Trotz.

 

Die Steve Irwin verläßt Dunedin, frei von Verfolgern. Photo: Eliza Muirhead

Der Kapitän der Steve Irwin, Siddarth Chakravarty, sagte:” Es ist eine traurige Tatsache, dass die japanische Regierung, aus dem einzigen Grund des Schutzes für eine Walwildereioperation, die Entscheidung getroffen hat, eine Aufforderung der neuseeländischen Regierung zu ignorieren und gegenüber der gesamten Nation Neuseeland einen solchen Affront herbeizuführen. Japan hat um Australiens ausschließliche Wirtschaftszone einen Bogen gemacht, erwies aber der konkret von Neuseeland ausgesprochenen Aufforderung nicht dieselbe Höflichkeit. Das ist eine höchstgradige Respektlosigkeit und bezeichnend für Japans Mißachtung internationalen Rechts und Diplomatie, mit der sie ihre Walwilderei in einem international anerkannten Walschutzgebiet fortsetzen.“

Captain Chakravarty hat zudem bestätigt, dass sein Schiff nun frei von der Verfolgung durch die Shonan Maru No. 2 und in der Lage ist, die Jagd auf das Fabrikschiff der Walfangflotte, die Nisshin Maru, wieder aufzunehmen.

Die japanische Walfangflotte agiert im Südpolarmeer unter Verletzung des weltweiten Moratoriums zum kommerziellen Walfang von 1986 und unter Zuwiderhandlung gegen das antarktische Walschutzgebiet, errichtet im Jahre 1994.

Quelle: Sea Shepherd Australia

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Walfangschiff dringt in neuseeländische Gewässer ein

 

Archiv: 06. Januar 2010 – Bruchstücke der Ady Gil, nachdem sie von der Shonan Maru No. 2 gerammt wurde Photo: JoAnne McArthur

Um 01:36 Uhr neuseeländischer Sommerzeit, am heutigen Tage, Samstag, 08. Februar, ist die Shonan Maru No. 2, das japanische Gefahrenabwehrschiff der japanischen Regierung, verantwortlich für das Sinken des in Neuseeland registrierten Trimarans Ady Gil im Jahre 2010, in die 200-Meilen-Zone von Neuseelands ausschließlicher Wirtschaftszone bei 49° 10’Süd, 172° 35‘ Ost eingedrungen. Sie verfolgte das Sea Shepherd-Schiff Steve Irwin.

Das Schiff, das japanisches Küstenwachpersonal an Bord hat, schirmt Japans illegale Walfangoperationen im antarktischen Walschutzgebiet ab. Neuseeland ist einer der Unterzeichnerstaaten.

Der neuseeländische Außenminister, Murray McCully, hatte gesagt, dass die Walfangoperationen im Wesentlichen aus Gründen des Stolzes durchgeführt würden und dass „die Ausübung des Walfangs in den Meeren südlich Neuseelands sinnlos ist und für eine große Anzahl Neuseeländer anstößig. Die Regierung Neuseelands hat wiederholt Japan dazu aufgerufen, sein Walfangprogramm einzustellen“.

Außerdem ist Neuseeland offiziell dem Prozeß vor dem Internationalen Gerichtshof beigetreten, in dem Fall, den Australien gegen den japanischen Walfang im Südpolarmeer vorgebracht hat. Der Fall ist noch bei Gericht anhängig.

Am 05. Januar fand die Sea Shepherd-Flotte die japanische Walfangflotte im Ross-Nebengebiet mit drei toten geschützten Zwergwalen und den Überresten eines vierten abgeschlachteten Wals auf ihren blutbefleckten Decks. Die Wale waren von ihnen im antarktischen Walschutzgebiet gewildert worden. Zu diesem Zeitpunkt machte Minister McCully geltend, dass die Gewässer nicht der neuseeländischen Seegerichtsbarkeit unterlägen.

Sea Shepherd fordert Minister Cullys Hilfe an, um sicherzustellen, dass die Shonan Maru No. 2 mit aller Macht aus den neuseeländischen Gewässern entfernt wird.

Das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (UNCLOS) überträgt Nationen das Recht, die Fischerei innerhalb der Gewässer ihrer ausschließlichen Wirtschaftszone zu regulieren. Der geschäftsführende Direktor von Sea Shepherd Australien, Jeff Hansen, sagt: „In der Vergangenheit hat die neuseeländische Regierung eine sehr bestimmte Haltung gegenüber Wilderern in seiner AWZ eingenommen. Nun fordern wir sie auf, die gleichen Regeln gegenüber der japanischen Walfangflotte anzuwenden, die sie gegenüber anderen Wilderern angewandt hat und die Shonan Maru No.2 umgehend aus den neuseeländischen Gewässern hinauszuwerfen.“

UNCLOS legt außerdem fest, dass Schiffe, die die Territorialgewässer einer Nation befahren „das Recht auf friedliche Durchfahrt durch das Territorialgewässer genießen“. Captain Siddarth Chakravarty sagt: „Die Shonan Maru No. 2 belästigt gegenwärtig die Steve Irwin. Unser Umweltschutzschiff erhält internationales Recht und die bestimmte Anti-Walfang-Haltung der neuseeländischen Regierung aufrecht. Das ist Neuseelands Gelegenheit, ihren diplomatischen Versprechen gemäß zu handeln und Stellung gegen das illegale Vorgehen der japanischen Walfangflotte zu beziehen.“

Die japanische Walfangflotte agiert im Südpolarmeer unter Verletzung des weltweiten Moratoriums zum kommerziellen Walfang von 1986 und unter Zuwiderhandlung gegen das antarktische Walschutzgebiet, eingerichtet im Jahr 1994.

Quelle: Sea Shepherd Australia

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