Spende für Sea Shepherd


Archiv des Tags ‘Ady Gil’

Aktivistenschiff wurde abgeflaggt

Dienstag, den 9. März 2010

Original: http://www.themercury.com.au/article/2010/03/09/132411_tasmania-news.html

Sally Glaetzer/ themercury.com.au

Anti-Walfang Aktivisten machen das Beste aus der Situation um ihr zwangsgestrandetes Schiff in Hobart.

Das Sea Shepherd Schiff Bob Barker wird wohl noch einige Wochen in Hobart festliegen, denn das afrikanische Land Togo hat ihnen die Flagge gestrichen. Aber die Organisation wird die Zeit nutzen, um Schiffsführungen zu machen und Spenden zu sammeln.

„Wir suchen noch nach einem Land für die neue Schiffsregistrierung der Bob Barker, nun ist sie ein flaggenloses Schiff und liegt somit bis auf weiteres am Dock fest“, sagte Sea Shepherd Mannschaftsmitglied Locky MacLean gestern. „Wir arbeiten daran, vielleicht bekommt sie eine Registrierung in den Niederlanden, so wie die Steve Irwin.“

Der 50 Jahre alte, ehemalige Walfänger wird während seines Zwangsurlaubs am Macquire Kai festgemacht.

„Wir werden Touren durch das Schiff veranstalten und wir machen einen MerchandiseStand“, sagte Herr MacLean.

„Bob wurde viel Male umgebaut. Momentan ist es wie ein Schiff in einem Schiff mit unsichtbaren Decks… es gibt jede Menge versteckter Gänge.“

Die Bob Barker und die Steve Irwin liefen am Samstag nach einer dramatischen Kampagne gegen japanische Walfänger im Südpolarmeer in Hobart ein.

Auf beiden Schiffen wurde einer Razzia von der Australische Bundespolizei durchgeführt, die Anschuldigungen der japanischen Regierung nachgingen. Es wurden keine Anklagen erhoben.

Die Steve Irwin wird sich bald auf dem Weg zu ihrer nächsten Kampagne gegen die Blauflossenthunfischwilderei im Mittelmeer machen.

„Wir brauchen etwa 60 Tage um nach Frankreich zu kommen, somit hat die Steve Irwin eine lange Fahrt vor sich“, sagte Locky MacLean, der auf dieser Reise als Kapitän fungiert.

Die Mannschaft hofft, dass Tasmanien ihnen vegane Lebensmittel spendet, sowie Sojamilch, frisches Obst und Tofu.

Die Sea Shepherds werden im August nach Australien zurückkehren und die „stärkste Flotte aller Zeiten“ für die nächste Sommerkampagne mitbringen. Das heißt mit einem Ersatz für den im Januar nach einer Kollision mit einem Walfangschiff versunkenen Karbonfaser Trimaran Ady Gil.

„Wir versuchen uns für einen Schiffstyp zu entscheiden, der manövrierfähiger und schneller als die Harpunenboote sein wird“, sagte Herr MacLean.

Anschuldigungen über Walfang in Verbindung mit organisiertem Verbrechen

Montag, den 8. März 2010

Original: http://www.seashepherd.com.au/forum/showthread.php?t=8425

Sea Shepherds Paul Watson beschuldigt die japanische Walfangindustrie von organisierten Verbrecherbanden kontrolliert zu werden.

Kapitän Watson und den Mannschaftsmitgliedern der Steve Irwin und der Bob Barker wurde gestern ein heldenhafter Empfang am Salamanca Platz in Hobart bereitet, im krassen Kontrast zu der Razzia durch die Australische Bundespolizei AFP am Samstag.

Die Mannschaften beider Schiffe wurden bei der Durchsuchung festgesetzt, während Dokumente, Bildmaterial und andere Sachen eingesehen wurden die die Anschuldigungen der japanischen Walfänger stützen könnten.

Ein Sprecher der AFP sagte, dass die Ermittlungen noch andauerten.

Es ist unklar ob irgendwelche Anklagen erhoben werden.

Kapitän Watson erklärte den über einhundert Unterstützern bei dem gestrigen Empfang, er hoffe angeklagt zu werden.

„Ich möchte diese ganze Sache hier vor einem Australischen Gericht verhandeln und jede Einzelheit der illegalen Aktivitäten der japanischen Walfangflotte aufzeigen“, sagte er.

„In den letzten sechs Kampagnen ist nicht einmal Anklage gegen uns erhoben worden. Wir haben nicht einen einzigen Menschen verletzt. Wir sind keine Öko-Terrorristen, was auch immer das bedeuten soll, und wir sind ganz bestimmt keine Kriminellen.“

Kapitän Watson sagt die Walfangindustrie würde von den berüchtigten Yakuza, einem  Netzwerk der organisierten Kriminalität in Japan beherscht.

„Kaum jemand merkt, dass dies eine von der japanischen Mafia kontrollierte Industrie ist. Und der beste Beweis den ich dafür habe ist: Sie leugnen es nicht einmal“, sagte er.

Sea Shepherd Mitglied Pete Bethune wird immer noch auf dem japanischen Begleitschiff Shonan Maru No2 festgehalten, nachdem er an Bord kletterte und 3 Millionen Dollar als Entschädigung für die gesunkene Ady Gil forderte, die im Januar nach einer Kollision mit dem Walfänger sank.

Japan plant Kapitän Betune festzunehmen wenn das Schiff am Freitag nach Tokio zurückkehrt, berichtete die Asahi Shimbun Zeitung laut Angaben anonymer Quellen.

Der Senator der australischen Grünen, Bob Brown, attackierte die Bundesregierung Australiens sich dem Druck der Japaner zu beugen und Kapitän Bethune keine diplomatische Unterstützung zu gewähren.

„Ich werde bei der Parlamentssitzung diese Woche die Regierung auffordern sämtliche Korrespondenz mit den Japanern zu veröffentlichen“, sagte Senator Brown.

„Kevin Rudd sagt, dieses wäre eine polizeiliche Angelegenheit und keine politische. Aus irgendeinem Grund möchte Australien Tokio nicht vor den Kopf stoßen, obwohl Tokio anscheinend Gefallen daran findet bei 20 Millionen Australiern anzuecken.“

Die Steve Irwin läuft am 16.März in Hobart aus um Blauflossenthunfischwilderer im Mittelmeer zu vertreiben.

Die Beamten der AFP wurden angehalten die Flagge von Togo an der Bob Barker zu entfernen und sie somit ohne eine Registrierung in einem Heimathafen zu überlassen. Kapitän Watson sagte das Schiff würde bis zu seiner neuen Beflaggung in Hobart bleiben.

Razzia bei Walfanggegnern

Montag, den 8. März 2010

Original:http://www.themercury.com.au/article/2010/03/07/132101_todays-news.html

Tim Martain

Beamte der Australischen Bundespolizei enterten gestern bei den Docks in Hobart zwei Schiffe von Walfanggegnern.

Die Beamten hatten Durchsuchungsbefehle dabei, als sie die beiden Schiffe der Sea Shepherd Conservation Society, Steve Irwin und Bob Barker, kurz nach ihrem Einlaufen an Princes Kai No.2 enterten.

Die Steve Irwin lief gegen 8.30 Uhr morgens ein und die Bob Barker machte um 14.30 Uhr neben ihr fest.

Die Mannschaften der Schiffe –eingeschlossen der Kapitän der Steve Irwin Paul Watson- wurden an Bord festgehalten, während die Durchsuchung andauerte. Der 43 Crewmitglieder der Steve Irwin wurde schließlich um 12.30 Uhr erlaubt von Bord zu gehen obwohl die Durchsuchung noch andauerte. Die 33 Mannschaftsmitglieder der Bob Barker gingen erst gegen 17.30 Uhr von Bord.

„In dem Durchsuchungsbefehl geht es um eine Unmenge von Behauptungen über Verstöße irgendwelcher obskuren Gesetze und allem Möglichen nach Australischem Recht“, sagte der Senator der Grünen, Bob Brown, nachdem er die Mannschaften der beiden Anti-Walfangschiffe begrüßt hat. „Ich finde es widerlich, das Tokio anscheinend nicht nur die Kontrolle über Australiens Antarktis Gewässer hat, sondern jetzt auch noch über den Kai von Hobart.“

Ein Sprecher der Australischen Bundespolizei AFP bestätigte, dass sie einen Durchsuchungsbefehl an Bord der Steve Irwin durchgeführt haben, aufgrund von formellen Verweisen von der japanischen Regierung.

Hunderte von Sea Shepherd Unterstützer versammelten sich am Eingang des Kais und johlten als Senator Bob Brown den Premierminister Kevin Rudd und den Umweltminister Peter Garrett als „rückratlos“ bezeichnete, weil sie Japan helfen.

Nach einer längeren Befragung durch die AFP, wurde Kapitän Watson erlaubt grade mal so lange von Bord der Steve Irwin zu gehen, um sich an die Presse und die Menge zu wenden. Er sagte es laufen Untersuchungen gegen Sea Shepherd wegen ungefähr hundert verschiedenen Beschwerden seitens Japans.

„Die Japaner haben Beschwerden eingelegt für jedes einzelne Mal wo wir eine Stinkbombe geschleudert haben, jedes Mal wo wir vor ihnen kreuzten, jedes Mal wo wir ihnen rüber riefen das Walmorden einzustellen, jedes Mal wenn wir sie aufgefordert hatten die Gewässer zu verlassen“, sagte er. „Sie beschuldigten uns sogar drei ihre Crewmitglieder verletzt zu haben, aber wir haben ein Video was beweist, das sie sich selber verletzt haben: man kann klar erkennen, das als sie versuchten uns mit Pfefferspray zu beschießen der Wind dieses zurück in ihre Gesichter geweht hat.“

Der Durchsuchungsbefehl erlaubte der AFP Videobänder zu sichten, Logbücher, Karten und Computeraufzeichnungen einzusehen die die Anschuldigungen der Japaner stützen könnten. Versuche mit dem japanischen Konsulat Kontakt aufzunehmen scheiterten. Ein japanisches Fernsehteam war ebenfalls anwesend als die beiden Schiffe gestern festmachten.

Die Tasmanische Polizei entfernte einen Anti Sea Shepherd Demonstranten vom Kai der im Tarnanzug und maskiert ein Schild hochhielt auf dem stand ‚Paul Watson Medienhure’

Sea Shepherd Mitglied Pete Bethune – Skipper des schnellen Trimaran Ady Gil- wird in Tokio festgehalten nachdem der wegen Entern des Walfängerschiffes Shonan Maru No 2 festgenommen wurde. Er forderte 3 Millionen Dollar als Ersatz für die versunkene Ady Gil, die von dem japanischen Schiff gerammt wurde.

Die Steve Irwin wird am 16. März in Hobart auslaufen und dann Richtung Galapagos Inseln fahren. Die Bob Barker wird Anfang April für Reparaturarbeiten nach Melbourne fahren.

Petition für die Freilassung von Pete Bethune

Mittwoch, den 17. Februar 2010

Ein Aufruf aus dem australischen Forum für die Freilassung von Pete Bethune, der derzeit auf der Shonan Maru Nr.2 gefangengehalten wird und nach Japan verbracht werden soll.

Bitte unterstützt diese Petition!

Kapitän Pete Bethune entert die Shonan Maru No2 um japanischen Kapitän festzunehmen

Montag, den 15. Februar 2010

Sea Shepherd News : http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100215-1.html

Um 06.29 Uhr (Perth Zeit) überwand der Neuseeländer Pete Bethune, Kapitän des jüngst versenkten Sea Shepherd Schiffes Ady Gil, die Sicherheitsvorkehrungen des japanischen Regierungsschiffes Shonan Maru No2 und enterte das Boot im Schutze der Dunkelheit.

Seine Mission ist es den Schiffsführer der Shonan Maru No2 nach bürgerlichen Recht zu verhaften, für die Zerstörung der Ady Gil und dem Mordversuch an sechs Ady Gil Besatzungsmitgliedern.

Um 06.00 Uhr verließ Kapitän Bethune (aus Neuseeland) das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin auf einem Jet Ski das von Larry Routledge (aus England) gesteuert wurde.

Das Jet Ski lag auf der Lauer und wartete bis die Shonan Maru No2 herankam. Das Japanische Schiff machte 14 Knoten im Wasser und Routledge lenkte das Jet Ski unter die Dornen an der Backbordseite der Shonan Maru No2 die eigentlich einen Enterversuch verhindern sollen.

Kapitän Bethune machte einen Satz und kletterte an Bord des Schiffes ohne bemerkt zu werden. Kapitän Bethune ist an Bord der Shonan Maru No2 und wartete bis zum Sonnenaufgang um seine Anwesenheit zu zeigen.

Kapitän Bethune hat außerdem eine Rechung über 3 Millionen Dollar dabei, die er dem Schiffsführer der Shonan Maru No2 präsentieren will. Die Rechnung ist über die Kosten um die Ady Gil zu ersetzen.

Kapitän Bethune wird verlangen, dass der Kapitän der Shonan Maru No2 sich selber an Sea Shepherd ausliefert oder sein Schiff zum nächsten Hafen von Neuseeland oder Australien steuert, um sich den Justizbehörden zu stellen.

Kapitän Bethune machte deutlich, dass er nicht wünschte an Bord eines Sea Shepherd Schiffes gebracht zu werden ohne den Kapitän der Shonan Maru No2 mitzunehmen.

Sea Shepherd geht davon aus, dass die Japaner Kapitän Bethune an Bord der Shonan Maru No2 als Gefangenen festhalten werden.

„Es war eine ‚Mission Impossible’“, sagte Kapitän Paul Watson. „Kapitän Bethune enterte ein Sicherheitsschiff der japanischen Walfangflotte bei hoher Geschwindigkeit in kompletter Finsternis, überwand die Dornen und Anti-Enternetze und befindet sich an Bord und die japanische Besatzung kriegt nicht mit das er da ist. Er ist dort um Gerechtigkeit für sein Schiff zu verlangen.“

Update: Sea Shepherd Kapitän wird an Bord eines japanischen Walfangschiffes festgehalten

Montag, den 15. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100215-2.html

Montag, 5. Februar 2010
Update: Sea Shepherd Kapitän wird an Bord eines japanischen Walfangschiffes festgehalten

Um 0630 Uhr hat der Sea Shepherd Kapitän Peter Bethune von der Ady Gil, die vom japanischen Sicherheitsschiff Shonan Maru 2 versenkt wurde, das Walfangschiff betreten um eine bürgerliche Verhaftung an dem Schiffsführer der Shonan Maru 2 durchzuführen.

Peter Bethune betrat das Walfangschiff im Schutze der Dunkelheit von einem Jet Ski aus, während die Shonan Maru 2 mit 14 Knoten durchs Südpolarmeer fuhr. Sein erster Versuch schlug fehl und er fiel in das eiskalte Wasser. Trotz diesem Zwischenfall bemerkte ihn die Crew der Shonan Maru 2 nicht und er konnte erfolgreich den Walfänger betreten ohne Aufmerksamkeit zu erregen.

Kapitän Bethunes überwand die Sicherheitsvorrichtungen des Sicherheitsschiffes der Walfangflotte und wurde ein und eine halbe Stunde nicht entdeckt.

Um 0800 Uhr, nachdem die Sonne aufging, klopfte Peter Bethune leise an die Seitentür der Brücke, betrat das Steuerhaus und stellte sich dem Kapitän der Shonan Maru 2 vor, wo er ihn darüber informierte, dass er unter Arrest für das Versenken des Sea Shepherd Schiffes Ady Gil vom 6. Januar 2010 steht.

Jegliche Funkverbindungen mit Peter Bethune kamen um 0805 zum erliegen. Die Shonan Maru 2 erkannte nun, dass Bethune an Bord war.

Die Sea Shepherd Schiffe Steve Irwin und Bob Barker verfolgen weiterhin das japanische Walfangschiff Nisshin Maru in Richtung Osten durch das Südpolarmeer. Die Schiffe befinden sich zurzeit südlich der zu Australien gehörenden Insel Heard Island.

Bob Barker von illegalem Walfangschiff gerammt worden

Samstag, den 6. Februar 2010

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100206-1.html

Um 12.09 Uhr (Ortszeit Fremantle, Australien) rammte die Yushin Maru 3 vorsätzlich das Sea Shepherd Schiff Bob Barker, beschädigte den Rumpf und gefährdete das Leben der Besatzung. Die Kollision ereignete sich bei 65° 21“ Süd und 67° 58“ Ost, etwa 180 Meilen vor Cape Darnley im australischen Hoheitsgebiet der Antartis.

Die Bob Barker hatte aktiv die Laderampe zum Verarbeitungsdeck der Nisshin Maru, dem Fabrikschiff der Walfangflotte, blockiert als sich die Kollision ereignete. Vier Harpunenschiffe, die Yushin Maru 1,2 und 3 und die Shonan Maru No2 umkreisten das Schiff und machten dichte Fahrmanöver vor dem Bug und hinter dem Heck des Sea Shepherd Schiffes. Die Bob Barker blieb auf ihrer Position. An diesem Punkt rammte die Yushin Maru 3 vorsätzlich die Bob Barker und verursachte einen 3 Fuß langen und 4 Zoll tiefen Riss in der Steuerbordseite des Sea Shepherd Schiffes oberhalb der Wasserlinie.

Niemand von der Besatzung wurde hierbei verletzt. Die Bob Barker blockiert weiterhin die Laderampe der Nisshin Maru, und verhindert, dass die erlegten Wale auf des Fabrikschiff geladen werden können. Somit werden die illegalen Walfangaktivitäten effektiv unterbunden.

„Der Vorfall zeigt eindeutig eine weitere Eskalation der Gewaltbereitschaft seitens der illegalen Walfänger in der Walschutzzone des Südpolarmeeres.“

Sagte Kapitän Paul Watson von der Brücke der Steve Irwin, augenblicklich auf dem Weg um in das Geschehen eingreifen zu können. „Da die Walfänger meinen, durch das ungeheuerliche Versenken der Ady Gil einen Freifahrtschein bekommen zu haben, denken sie nun sie können sich alles erlauben und haben keine Bedenken die Sea Shepherd Crew zu gefährden. Was wir hier wirklich gebrauchen können, sind die Regierungen von Australien und Neuseeland, die einschreiten und das Seerecht in diesen Gewässern durchsetzen. Wer weiß was den Walfängern als nächstes einfällt. Das Leben australischer und neuseeländischer Bürger wird hier täglich aufs Spiel gesetzt.”

Die Mannschaft der Bob Barker bemerkte das die Yushin Maru 3 kurz nach dem Zusammenstoß auf dem Wasser anhielt und anscheinend hinter der Bob Barker zurückfiel, wobei die Bob Barker ihre Position am Heck der Nisshin Maru beibehält. Es ist möglich das die Yushin Maru 3 sich bei der Kollision selbst Schaden zugefügt hat.

Die japanischen Walfänger sind dieses Jahr bei weitem aggressiver in ihrem Vorgehen als bei den letzten Kampagnen.

Ermittlungsbeamte aus Neuseeland befragen die Überlebenden des gesunkenen Schiffs

Donnerstag, den 28. Januar 2010

Original: http://www.watoday.com.au/environment/whale-watch/nz-officials-to-interview-survivors-of-sunken-ship-20100128-n0p2.html?autostart=1

28. Januar 2010

Ermittlungsbeamte der neuseeländischen Schifffahrtsbehörde sind in Australien eingetroffen, um die Mannschaft des Antiwalfangschiffes zu befragen, welches nach einer Kollision mit einem japanischen Walfangschiff gesunken ist.

Kapitän Paul Watson sagte, dass  die Besatzungsmitglieder der Ady Gil bereits von Beamten der neuseeländischen Schifffahrtsbehörde  erwartet werden,  als das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin heute früh in Freemantle anlegte.

Er sagte, dass wahrscheinlich auch australische Schifffahrtsbeamte die sechs Crewmitglieder im Rahmen ihrer Ermittlungen zu dem Zusammenstoß mit dem japanischen Walfangschiff Shonan Maru No. 2 am 6. Januar zu Befragungen heranziehen werden.

Das futuristische Kohlefaserschiff sank an den Folgen der Kollision, die bei Walschutzaktivitäten im Südpolarmeer vor der Antarktis in den australischen Hoheitsgewässern stattfand.

Kapitän Watson sagte, die Steve Irwin bleibt etwa 48 Stunden in Freemantle um zu tanken,  Lagerbestände aufzufüllen und vier Besatzungsmitglieder der Ady Gil an Land zu bringen, bevor sie wieder für sechs Wochen auslaufen.

Der Kapitän der Ady Gil, Pete Bethune und ein weiteres Crewmitglied kehren auf der Steve Irwin zum Südpolarmeer zurück, um die Jagd nach der japanischen Walfangflotte wieder auf zunehmen.

Kapitän Watson wiederholte seine Feststellung, dass die Shonan Maru No. 2 absichtlich auf die Ady Gil zugehalten habe – eine Behauptung die von den Japanern zurückgewiesen wird. Sie sagen, das Schiff wäre ihnen vor den Bug gefahren.

„Es war vorsätzliches Rammen“, erklärte er der Presse in Freemantle.

„Soweit es mich betrifft, war es ein Mordversuch. Dies waren keine (japanischen) Walfänger. Das waren die Sicherheitstruppen der Regierung an Bord.“

Kapitän Watson sagte, Ady Gil, eine amerikanische Fernsehgröße und Tierschutzaktivist nach dem das Schiff benannt worden ist, sei „sehr interessiert“ die Sea Shepherd-Gruppe mit einem weiteren Boot zu fördern.

„Er nahm es (das Sinken seines Schiffes) etwas persönlich und er ist sicherlich in der Lage Spenden dafür zu sammeln.“, sagte er.

Er sagte, eine Ady Gil 2 könne nächstes Jahr unter Pete Bethune in die Antarktis fahren.

Das Sea Shepherd Schiff Bob Barker nimmt unterdessen weiter die Jagd nach der japanischen Walfangflotte in der Antarktis auf.

Steve Irwin fährt nach Fremantle für Notreparaturen

Mittwoch, den 27. Januar 2010

Das Flagschiff der Sea Shepherd Conservation Society, die Steve Irwin, wird morgen in Fremantle erwartet wo Notreparationen am Helikopter vorgenommen werden sollen. Zugleich wird das Schiff auftanken und neuen Proviant laden um spätestenst 48 Stunden später wieder auf Waljägerjagd zu gehen.

Die Bob Barker wird in dieser Zeit weiterhin dem Fabrikschiff Nisshin Maru nachjagen um sie vom Morden abzuhalten.  Solange das Fabrikschiff mit voller Fahrt fliehen muss ist es für die Walfänger quasi unmöglich Beute zu machen.

Der Japanische Außenminister

Mittwoch, den 20. Januar 2010

Sea Shepherd Kommentare: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100114-1.html
Donnerstag, 14. Januar 2010

Kommentar vom The Wellington (New Zealand)

Stellungnhme: Verurteile, wen du willst für die Kollision, welche die Ady Gil versenkte, aber die Person, die ihren Kopf vor Scham senken sollte, ist Murray McCully

Obwohl ein Mitglied des Parlaments für Albany, Herr McCully lebt in Wellington.. Wir haben mehr von einem Wellingtonian erwartet.

Die Sea Shepherd Antiwalfang Protestierer, die die potenziell gewalttätigen Konfrontationen angetrieben haben und Japan´s Walfanginstitut, welches sich verpflichtet fühlt, herauszufinden, wie viel Geld man durch die Jagd bis zum Aussterben der Wale machen kann, haben ihre Beschuldigungen ausgetauscht und werden sicher auch so weiter machen.

In einer idealen Welt würde der Missetäter in einem Abwasch von offiziellen Untersuchungen herausgespült werden.

Die Neuseeländische Seefahrtsbehörde und die Kommission für Transportunfälle sind verpflichtet, Ereignisse, in die in Neuseeland registrierte Schiffe verwickelt sind, zu untersuchen. Die Japanischen Kollegen haben die gleichen Verpflichtungen.

Jetzt scheint unser Außenminister mehr darüber besorgt zu sein, das die Japanisch – Neuseeländischen Verbindungen gefährdet sein könnten und hat Verlautbarungen über die Kollision herausgegeben, welche die Opfer beschuldigen, die beinahe getötet worden sind.

Herr McCully sagte, Neuseeländische Bürger, die” eindeutig mit ihrem Verhalten ihr Leben riskieren”, sind ins Südpolarmeer gefahren, um Ärger zu machen und er kann nichts tun, um sie zu stoppen mit der Ausnahme “sie zu drängen, ihr Verhalten zu ändern”.

Er hat außerdem Sea Shepherd Praktiken verurteilt, wie die Benutzung von Lasern oder Propellerstoppende Leinen, aber hat die Wasserkanonen und militärischen Gegenstände, die von den Walfängern benutzt werden, zu erwähnen.

Herr McCully hat sich klar auf eine Seite gestellt und die ist gegen die Neuseeländer. Filmmaterial zeigt, wie die Shonan Maru in die Ady Gil fährt, trotzdem sagt eine Schifffahrtssicherheitsexperte, Fehler gab es auf beiden Seiten.

Die Meinung der Öffentlichkeit wird mit Sicherheit einen der beiden Skipper verurteilen.

Wie auch immer, es ist schwierig zu glauben, das die für die offiziellen Untersuchungen zuständigen Behörden bei der Tragödie zu einem unparteiischen Urteil kommen werden.

Richter Peter Mahon wurde einmal von der Muldoon – Regierung beauftragt, den Fehler bei einer früheren Antarktis Tragödie mit der Nationalen Fluglinie, dem Erebus – Desaster, herauszufinden.

Er wurde öffentlich gedemütigt für nicht weniger als seine fleißige und mutige Leitung der Untersuchung, die den Fehler bei einer Regierungskooperation fand.

Während der unmittelbaren Zeit nach dem Erebus – Crash hörten wir immer wieder Sätze von Herrn Muldoon, der darüber nachdachte, Richter Mahon´s Untersuchungen zu bezahlen.

Für einige besorgte Außenstehende haben sich die Neuseeländer selbst in Gefahr gebracht, aber das entschuldigt das Verhalten des Außenministers bei der Repräsentierung seines Landes und dessen Bürger nicht

Japan mag eine der größten Weltmächte und Neuseeland eine der kleinsten sein, aber das macht eine starke Repräsentierung umso wichtiger.

Herr McCully hatte Recht, wenn er sagt, er kann nichts für die Sicherheit derer tun, die sich in Gefahr begeben.

Ungeachtet dessen, wenn Japaner sich illegal Feindselig verhalten, müssen sie auch so benannt werden

Bis jetzt hat Herr McCully es unterlassen, dies zu tun und hat sein bestes gegeben, um die Untersuchungen zu kaufen. Noch schlimmer, seine Worte waren tadelnder weise Pro – Japan und Anti – Neuseeländisch.