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	<title>Migaloo - Anti Walfang Blog &#187; Ady Gil</title>
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	<description>News- und Diskussionsplattform über das sinnlose Schlachten der Wale</description>
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		<title>Pressekonferenz mit dem freigekommenen Anti-Walfang-Helden Kapitän Pete Bethune</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 18:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100711-1.html
Sonntag, 11.Juli 2010-07-12
Pressekonferenz mit dem freigekommenen Anti-Walfang-Helden Kapitän Pete Bethune
Am Morgen des Montag, 12. Juni 2010, um 10:00 Uhr neuseeländischer Zeit wird Kapitän Pete Bethune bei einer Pressekonferenz zugegen sein, um die Ereignisse der letzten 8 Monate, die schließlich  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/07/12/pressekonferenz-mit-dem-freigekommenen-anti-walfang-helden-kapitan-pete-bethune/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Original: <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100711-1.html" target="_blank">http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100711-1.html</a></strong></h6>
<h5>Sonntag, 11.Juli 2010-07-12</h5>
<h4><strong>Pressekonferenz mit dem freigekommenen Anti-Walfang-Helden Kapitän Pete Bethune</strong></h4>
<p>Am Morgen des Montag, 12. Juni 2010, um 10:00 Uhr neuseeländischer Zeit wird Kapitän Pete Bethune bei einer Pressekonferenz zugegen sein, um die Ereignisse der letzten 8 Monate, die schließlich in seiner Rückkehr aus der japanischen Gefangenschaft am Samstag gipfelten, zu diskutieren und Fragen dazu zu beantworten.</p>
<p><a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/07/news_100711_1_1_Pete_on_the_beach_in_Auckland.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2235" title="news_100711_1_1_Pete_on_the_beach_in_Auckland" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/07/news_100711_1_1_Pete_on_the_beach_in_Auckland.jpg" alt="" width="240" height="210" /></a>Der Tagungsort ist:</p>
<p>Hotel Grand Chancellor<br />
1 Hobson Street<br />
Auckland City<br />
New Zealand</p>
<p>Kapitän Bethune war eingekerkert worden für das Betreten desjenigen Schiffes, das sein Schiff gerammt und zerstört hatte und die Sea Shepherd Conservation Society hat über eine halbe Million U.S. Dollar für Kapitän Bethunes Verteidigung eingesetzt, um sein Urteil abzumildern.</p>
<p>Sea Shepherd sieht Kapitän Bethune als eine Inspiration für Mut und Einsatzbereitschaft und möchte die Öffentlichkeit und die Förderer von Sea Shepherd zur Teilnahme an der Konferenz auffordern, um dort Ihre Unterstützung für diesen Helden zu demonstrieren, der von den Whale Wars zurückgekehrt ist.</p>
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		<title>Anti-Walfang Held „Captain Pete Bethune“ kann als freier Mann nach Hause zurückkehren</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 13:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>madison</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ady Gil]]></category>
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		<description><![CDATA[Sea Shepherd News:http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100706-2.html
Am 6. Januar 2010 rammte Kapitän Hiroyuki Komura mit dem illegalen japanischen Walfangschiff Shonan Maru No2 vorsätzlich die Ady Gil, ein Schiff der Sea Shepherd Conservation Society, und zerstörte es. Kapitän Komura hätte dadurch beinahe die sechs Freiwilligen  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/07/07/anti-walfang-held-%e2%80%9ecaptain-pete-bethune%e2%80%9c-kann-als-freier-mann-nach-hause-zuruckkehren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sea Shepherd News:<a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100706-2.html">http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100706-2.html</a></p>
<p>Am 6. Januar 2010 rammte Kapitän Hiroyuki Komura mit dem illegalen japanischen Walfangschiff <em>Shonan Maru No2</em> vorsätzlich die <em>Ady Gil</em>, ein Schiff der Sea Shepherd Conservation Society, und zerstörte es. Kapitän Komura hätte dadurch beinahe die sechs Freiwilligen der Sea Shepherd Besatzung getötet und reagierte nicht einmal auf das Notrufsignal der <em>Ady Gil</em>. Japanische Regierungsbeamte weigerten sich in irgendeiner Weise an den Ermittlungsarbeiten zu beteiligen und verweigerten sogar Antworten zu der Bitte seitens der australischen und neuseeländischen Seefahrtsbehörden, den Kapitän Komaru zu dem Vorfall zu befragen.</p>
<p>Anstelle dessen wurde Kapitän Peter Bethune, der Mann, der von Kapitän Komaru beinahe getötet und dessen Schiff zerstört wurde, buchstäblich als Kriegsgefangener aus den von Australien beanspruchten Gewässern der Antarktis nach Japan verschleppt. Kapitän Bethune wurde für das Entern des Schiffes festgenommen, das sein eigenes gerammt und versenkt hatte, wobei er rechtlich gesehen, Kapitän Komaru persönlich für diese Straftat verantwortlich machen  und festnehmen darf.</p>
<p>Kapitän Komaru hätte derjenige sein müssen, gegen den Anklage erhoben werden sollte. Wurde er aber nicht, denn in den Gewässern der Walschutzzone im Südpolarmeer gilt -Macht über  Gesetz- und somit wurde Kapitän Bethune nach Japan gebracht um an ihm ein Exempel zu statuieren und ihn für den Schutz der Wale zu bestrafen.</p>
<p>Das Urteil des Japanischen Gerichts war grundsätzlich „schuldig“. Sea Shepherd war klar, das Kapitän Bethune in keinem Fall eine faire Gerichtsverhandlung zu erwarten hatte. Vor Gericht wurde keine Diskussion über die Gründe des Enterns der <em>Shonan Maru No2</em> zugelassen, geschweige denn, dass Kapitän Komaru als Zeuge aufgerufen worden ist. Um es kurz zu machen, das Gericht erlaubte keine Beweisaufnahme über die Zerstörung der <em>Ady Gil</em>.</p>
<p>Sea Shepherd hat nicht deshalb mehr als eine halbe Million US-Dollar in die Verteidigung von Kapitän Bethune investiert, weil man glaubte, er könne freigesprochen werden, sondern um nur das Strafmaß zu mildern.</p>
<p>Kapitän Bethune erwarteten bis zu fünfzehn Jahre Haft. Er wurde nun zu zwei Jahren  verurteilt und soll am 9. Juli nach Neuseeland zurückgebracht werden, da seine Strafe zur Bewährung ausgesetzt wurde.</p>
<p>Die Mission von Kapitän Bethune war somit ein voller Erfolg. Sein Handeln hat 528 Walen das Leben gerettet. Er war in der Lage eines der Harpunenschiffe aus den Jagdaktivitäten zu nehmen, da es beschäftigt war ihn nach Japan  zu bringen. Weitaus wichtiger ist aber, dass er die Ungesetzmäßigkeit und Brutalität der japanischen Walfangflotte für alle Welt ersichtlich aufgedeckt hat. Wenn Du bereit bist für die Rettung der Wale Dein Leben zu riskieren, sind fünf Monate in einem japanischen Gefängnis eine guter Kompromiss für die, die dadurch gerettet werden.</p>
<p>Kapitän Bethune ist ein Vorbild für die Bewegung zur <em>Rettung der Wale</em> und er wird zu Hause in Neuseeland wie ein Nationalheld willkommen geheißen, weil er für etwas den Mut aufgebracht hat, wo seine Regierung ängstlich versagte – die Wale vor den japanischen Wilderern in der Walschutzzone des Südpazifiks zu schützen.</p>
<p>Die weltweite Unterstützung für Kapitän Bethune und die negative Berichterstattung über das japanische Walfangprogramm haben zu diesem Erfolg geführt. Durch Kapitän Bethune war sich die japanische Regierung immer bewusst, dass jeder seiner Tage in Haft auch den Protest gegen das abscheuliche Walabschlachten weiter vorantreibt. Diese Tatsache, verbunden mit den Protesten über  die Aufführung der Oskarprämierten Dokumentation „The Cove“, machten somit das Abschlachten der Wale und Delfine zu der wohl unangenehmsten Angelegenheit für das Auswärtige Amt und weitet sich aktuell zu einem Skandal für die japanische Regierung aus.</p>
<p>Das japanische Gericht erkannte an, dass Kapitän Bethune niemals beabsichtigte jemanden zu verletzen und nur von seiner Überzeugung, die Wale vor den illegalen Walfang zu retten, geleitet wurde. In Wahrheit will Japan Kapitän Bethune so schnell wie möglich außer Landes haben und mit der Bewährungsstrafe haben sie auch die Möglichkeit ihn sofort nach Hause zu schicken.</p>
<p>Sea Shepherd ist stolz auf Kapitän Bethunes Leistungen und glücklich über das Ergebnis dieses lächerlichen Prozesses, in dem ein Mann für die Rettung der Wale eingesperrt werden soll und gleichzeitig die Schuldhaftigkeit eines japanischen Wilderer ignoriert wird, der ein Schiff versenkt und dabei fast noch sechs Naturschützer umbringt.</p>
<p>Kapitän Bethune ist frei und das ist es was zählt. Sea Shepherd wird wieder ins Südpolarmeer fahren um das Leben der Wale zu verteidigen und wir werden wieder einmal versuchen diesmal noch effektiver zu sein als in der vergangenen erfolgreichen Saison.</p>
<p>Kapitän Bethune ist eine Inspiration für Mut und Leidenschaft und sein Handeln, seine Hingabe und seine Entschlossenheit wird unvergessen bleiben.</p>
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		<title>Ritter der Konsequenzen</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2010/06/11/ritter-der-konsequenzen/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 03:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100609-1.html
Mittwoch, 09. Juni 2010
Ritter der Konsequenzen
Verteidigung und Ehrung Kapitän Paul Bethunes und der Grundsätze der Sea Shepherd Conservation Society
Kommentar von Kapitän Paul Watson
Die Komplikationen, die die Sea Shepherd-Kampagnen begleiten, sind immens. Selten sind die Dinge einfach, und die Gründe  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/06/11/ritter-der-konsequenzen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Original: <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100609-1.html" target="_blank">http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100609-1.html</a></strong></span><span style="font-size: x-small;"><br />
Mittwoch, 09. Juni 2010</span><br />
<strong>Ritter der Konsequenzen</strong></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><strong>Verteidigung und Ehrung Kapitän Paul Bethunes und der Grundsätze der Sea Shepherd Conservation Society</strong></span></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><strong>Kommentar von Kapitän Paul Watson</strong></span></p>
<p>Die Komplikationen, die die Sea Shepherd-Kampagnen begleiten, sind immens. Selten sind die Dinge einfach, und die Gründe dafür ist die Komplexität, eine internationale marine Umweltschutzorganisation zu betreiben, die abhängig von Leidenschaft, Hingabe und unglücklicherweise der Unberechenbarkeit von Freiwilligen.</p>
<p>Ich habe immer betont, dass die Art der Leidenschaft, die Freiwillige mitbringen, etwas ist, das nicht angeheuert werden kann. Profis sind einfach nicht vergleichbar. Wie Sir Ernest Shackleton einst bemerkte, als er wegen der Unerfahrenheit und mangelnden Professionalität seiner Crew kritisiert wurde „ich brauche Männer voll Leidenschaft, die mich zum Pol bringen und diese Art von Leidenschaft kann man nicht kaufen, die ist nur im Engagement Freiwilliger zu finden“.</p>
<p>Seit 1977 habe ich das Steuerruder der Sea Shepherd Conservation Society unter meinem Kommando gehabt und während dieser Zeit war es mir Ehre und Sorge zugleich, die Einsatzbereitschaft von 4500 Freiwilligen erlebt zu haben. Einige wenige ließen zu wünschen übrig, aber die meisten von ihnen waren bemerkenswert und Einige ganz außergewöhnlich.</p>
<p>Ausbalanciert innerhalb des fragilen Rahmenwerks organisierter Leidenschaftlichkeit, muss ich praktikable logistische Entscheidungen fällen, nicht nur in Hinblick darauf , dass wir Erfolg mit unseren Kampagnen erzielen, sondern auch im Hinblick darauf, die Integrität und das Fortbestehen Sea Shepherds als Organisation zu schützen.</p>
<p>Und es war diese Strategie der Balance, die zum Erreichen des bemerkenswerten Rekords geführt hat, dessen sich Sea Shepherd erfreut: keine Verletzungen verursacht, keine ernstlichen Verletzungen erlitten, keine zivilen Gerichtsprozesse und keine richterlichen Verurteilungen wegen strafbarer (Kapital-) Vergehen.</p>
<p>Die Anwendung dieser Strategie hat manchmal zu Kritik in der Öffentlichkeit geführt, in den Medien und gelegentlich unter unserer eigenen Crew und Unterstützern. Und diese Kritik ist unabhängig von der Kritik, die wir üblicherweise aus der Öffentlichkeit und den Medien für die Strategien und Taktiken unserer Kampagnen bekommen.</p>
<p>Kürzlich war Sea Shepherd genötigt, eine Entscheidung zu fällen, die uns verständlicherweise bei einigen unserer Unterstützer unbeliebt gemacht hat. Wir hatten zu verkünden, dass Kapitän Pete Bethune nicht zur Sea Shepherd Crew wird zurückkehren können, wenn wir im Dezember 2010 ins Südpolarmeer  zurückkehren um die Wale zu verteidigen.</p>
<p>Das war keine leichte Entscheidung, es war eine Entscheidung, die aus Notwendigkeit getroffen wurde, sowohl für Kapitän Bethune als auch für die Sea Shepherd Conservation Society.</p>
<p>Kapitän Bethune ist ein wahrer Held, nicht nur für Sea Shepherd, sondern für die Menschen rund um die ganze Welt, die Wale lieben und die brutale und erbarmungslose Schlächterei dieser Wale beendet sehen wollen. Er hat Opfer gebracht und er hat wiederholt sein Leben riskiert, um die Wale zu verteidigen. In dieser Hinsicht ist Kapitän Bethune kein Einzelfall in meiner Crew, aber in Hinblick auf die Operation Waltzing Matilda war er außerordentlich.</p>
<p>Doch er hat einen elementaren Grundsatz der Einsatzregularien der Sea Shepherd Conservation Society verletzt und so blieb uns keine Alternative, als die Entscheidung zu fällen, dass Kapitän Bethune nicht an zukünftigen Kampagnen teilnehmen wird.</p>
<p>Kapitän Bethune hatte dem japanischen Gerichtshof bereits mitgeteilt, dass er nicht zurückkehren würde und unsere Entscheidung überzeugte die japanischen Richter noch weitergehend davon, dass sie nichts zu befürchten haben, wenn sie Pete nach Hause zurückkehren lassen. Die Richter sind besorgt, dass sie ihr Gesicht verlieren würden, wenn sie ihn bloß freiließen um gleich wieder ein anderes Walfangschiff im Südpolarmeer zu besteigen. Dass Kapitän Bethune aussagte, er werde nicht zurückkehren, war nicht ausreichend um die Richter zu überzeugen, doch seine Aussage, unterstützt durch Sea Shepherds Entscheidung, dass er nicht mehr teilnehmen werde, wird wesentlich dazu beitragen, die Besorgnis der Richter zu mindern.</p>
<p>Was die Verletzung der Grundsätze Sea Shepherds angeht, liegt es nicht in unserem oder Kapitän Bethunes Interesse, in irgendwelche Details zu gehen. Es ist einfach ausreichend für uns zu sagen, dass wir gezwungen waren, diese Entscheidung zu treffen, aus sehr guten Gründen sowohl im Interesse Kapitän Bethunes als auch Sea Shepherds.</p>
<p>Anschuldigungen, dass Sea Shepherd Kapitän Bethune aufgegeben hätte, sind unwahr. Kapitän Bethunes Prozesskosten, die Sea Shepherd abzudecken hilft, sind schnell auf hunderttausende Dollars angelaufen. Wir haben geholfen, das beste verfügbare Anwaltsteam in Japan für ihn zu beschaffen. Wir werden auch weiterhin Rechtshilfe für Kapitän Bethune bereitstellen.</p>
<p>Anschuldigungen, dass Sea Shepherd, und insbesondere ich, Kapitän Bethune angewiesen hätten, die <em>Shonan Maru 2</em> im Südpolarmeer zu betreten, sind unwahr. Kapitän Bethune hatte zu einem Zeitpunkt während seines Verhörs der japanischen Küstenwache gesagt, er hätte auf meinen Befehl hin gehandelt. Diese Beschuldigung führte dazu, dass die japanische Küstenwache einen Haftbefehl gegen mich erließ. Kapitän Bethune sandte mir einige Wochen später ein Schreiben, in dem er sich dafür entschuldigte und sagte, dass er die Aussage zurückziehen würde und das hat er getan.</p>
<p>Unglücklicherweise hat die japanische Küstenwache den Haftbefehl nicht zurückgezogen. Ich glaube, unter Berücksichtigung der eindringlichen Verhörmethoden der japanischen Vernehmungsbeamten ist es verständlich, warum Kapitän Bethune ihnen die Information gab, die sie wollten und ihnen Dinge sagte, die er ihnen zu hören geben wollte. Ich hege deswegen keinen Groll gegen ihn.</p>
<p>Kapitän Bethune stand im Verlauf seiner Einkerkerung mit stundenlangen, Tag für Tag stattfindenden Verhören unter enormem Druck. Wir wissen, wie heftig das sein kann, weil im November 2003 Kapitän Alex Cornelissen und Crewmitglied Allison Lance ohne Möglichkeit, auf Kaution freizukommen, festgehalten wurden, ohne Rechtsanwalt und mit Verhören über etliche Wochen, bevor sie freigelassen wurden.</p>
<p>Er wurde zudem von seiner eigenen Regierung im Stich gelassen, einer Regierung, die sich feige weigerte, die Neuseeland-Flagge seines Schiffes <em>Ady Gil</em> zu verteidigen und verweigerte, seine Rechte als Staatsbürger Neuseelands zu verteidigen. Der Kapitän der Shonan Maru 2 rammte und zerstörte die <em>Ady Gil</em> mit voller Absicht. Das war ein Schiff, das Bethune selbst gebaut hatte und mit dem er einen Weltrekord der Weltumseglung aufgestellt hatte. Und dennoch weigerte sich die japanische Regierung, den japanischen Kapitän wegen des Rammens zu vernehmen und gab damit grundsätzlich grünes Licht für weitere japanische Gewaltakte gegen Sea Shepherd in der nächsten Saison.</p>
<p>Ich denke dennoch, dass es Licht am Horizont gibt für Kapitän Bethunes Freilassung. Der japanische Gerichtshof wird ihn wahrscheinlich schuldig sprechen.(Schließlich haben sie eine 98%ige Verurteilungsrate, was genug ist um sich zu fragen, warum sie sich überhaupt damit plagen, Anwälte zu haben und verdammt teure noch dazu!)</p>
<p>Sea Shepherd konzentriert sich darauf, Bethune aus der japanischen Gefangenschaft freizubekommen, wo er als Kriegsgefangener behandelt wird und ihn in sein Heim in Neuseeland zurückkehren zu sehen, wo er wieder mit seiner Familie und Freunden vereint ist. Wir glauben, wir haben alles getan, was möglich ist, um dieses Ziel zu erreichen.</p>
<p>Wir glauben, dass wir die richtigen Entscheidungen getroffen haben um sowohl Kapitän Bethune als auch die Sea Shepherd Conservation Society zu schützen. Wir sind uns darüber im Klaren, dass nicht jeder mit unseren Entscheidungen einverstanden sein wird, aber andererseits müssen alle die, die nicht einverstanden sind, nicht mit den Konsequenzen umgehen. Die Konsequenzen sind unsere, und manchmal können negative Konsequenzen entstehen, egal wie man entscheidet.</p>
<p>Gegenwärtig konzentriert sich Sea Shepherd darauf, Kapitän Bethune freizubekommen, im Mittelmeer gegen Blauflossenthun-Wilderer einzugreifen, Delphinschlachten in Taiji, Japan zu bekämpfen, beim Schutz der Galapagos zu helfen, die Ölteppichkatastrophe im Golf von Mexiko anzugehen, Haie in Lateinamerika zu schützen und mit dem unglaublich schwierigen und aufwendigen Arbeitsaufwand zu beginnen, die <em>Operation Kein Kompromiss</em> zu organisieren – unsere Rückkehr ins Südpolarmeer, um die Wale des antarktischen Südpolarmeer-Walschutzgebietes zu beschützen, zum 7. Mal.</p>
<p>Kapitän Bethunes Aktionen haben das Leben vieler Wale gerettet und die Aktionen der gesamten Sea Shepherd Crew in dieser letzten Saison haben 528 Walen das Leben gerettet. Es war eine enorm erfolgreiche Kampagne und diese Wale schwimmen dank unseres Einsatzes frei und lebendig im Südpolarmeer herum.</p>
<p>Achtzig Männer und Frauen aus achtzehn unterschiedlichen Nationen verbrachten beinahe vier Monate auf drei verschiedenen Schiffen auf See, unter dem  Kommando dreier verschiedener Kapitäne, und sie alle nahmen außerordentliche Risiken auf sich und setzten selbstlos ihre Zeit ein. Wir haben ein Schiff verloren, die <em>Ady Gil</em>, wir erlitten Schaden an unserem Schiff <em>Bob Barker</em> und Kapitän Bethune wurde von dem skrupellosen Walfänger gefangengenommen, der sein Schiff zerstörte und beinahe seine Schiffskameraden tötete, ein Walfänger, der der Strafverfolgung für sein Verbrechen entkommen ist während sein Opfer in Japan dafür gepeinigt wird, dass er es wagte, seinen Angreifer zur Rede zu stellen.</p>
<p>Wir erwarten, dass der Konflikt in der Saison 2020/2011 eskalieren wird und wir müssen damit rechnen, dass weitere Crewmitglieder von Sea Shepherd gefangen genommen oder verletzt werden. Aber wenn wir sagen, dass wir bereit sind, unser Leben und unsere Freiheit zu riskieren um die Wale zu beschützen, müssen wir darauf vorbereitet sein, den Weg zu gehen.</p>
<p>Kapitän Bethune wurde, wie  viele Sea Shepherd Crewmitglieder vor ihm, gefangengenommen. Es war nicht das erste Mal, dass dies bei Sea Shepherd passierte, noch wird es das letzte Mal sein. Es ist ein gefährliches Spiel, das wir spielen mit denen, die skrupellos aus den Ozeanen des Lebens plündern.</p>
<p>Bethune sagte mir, dass er auf die Konsequenzen vorbereitet war, als er die Entscheidung gefällt hatte, auf den japanischen Walfänger zu gehen und ich glaube, dass er sich bewundernswert verhalten hat und standhaft war in seiner Überzeugung, die Wale im Walschutzgebiet des Südpolarmeers vor den Wilderern aus Japan zu beschützen. Er ist ein Ausnahme-Walkrieger und ein Held und er hat einen Platz in der Geschichte des Umweltschutzes verdient, für seinen Einsatz, seinen Mut und sein Opfer.</p>
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		<title>Sea Shepherd weiterhin aggressiv und gewaltfrei</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2010/06/05/sea-shepherd-weiterhin-aggressiv-und-gewaltfrei/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 09:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ady Gil]]></category>
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		<category><![CDATA[Operation Waltzing Mathilda]]></category>
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		<category><![CDATA[Sea Shepherd]]></category>

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		<description><![CDATA[Sea Shepherd weiterhin aggressiv und gewaltfrei
von Chuck Swift
Kapitän der M/V Bob Barker
stellvertretender Hauptgeschäftsführer
Die Sea Shepherd Conservation Society unterstützt Kapitän Pete Bethunes  Bemühungen zum Schutz der Meeresfauna und der Wale im Südpolarmeer. Wir  sind auch stolz auf die Hingabe,  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/06/05/sea-shepherd-weiterhin-aggressiv-und-gewaltfrei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sea Shepherd weiterhin aggressiv und gewaltfrei</strong></span></p>
<p><em>von <strong>Chuck Swift</strong></em></p>
<p><em>Kapitän der M/V Bob Barker<br />
stellvertretender Hauptgeschäftsführer</em></p>
<p>Die Sea Shepherd Conservation Society unterstützt Kapitän Pete Bethunes  Bemühungen zum Schutz der Meeresfauna und der Wale im Südpolarmeer. Wir  sind auch stolz auf die Hingabe, die er und alle unsere Freiwilligen  während der Operation Waltzing Matilda, unserer sechsten  Walverteidigungskampagne in der Antarktis an den Tag gelegt haben.</p>
<p>Sea Shepherds Ausleseprozess von Freiwilligen ist detailliert und streng  und beinhaltet einen Überprüfungsprozess, der sicherstellen soll, dass  sich unsere Mannschaft und alle anderen, die mit Sea Shepherd in  Verbindung stehen, völlig über die aggressive, aber gewaltfreie  Einstellung hinsichtlich direkter Aktionen zur Einhaltung  internationaler Naturschutzgesetze im klaren sind.</p>
<p>Der Pfeil und Bogen, welcher auf dem Sea Shepherd Schiff Ady Gil  aufgetaucht ist und im Besitz von Kapitän Bethune auf diesem Schiff war,  steht im absoluten Widerspruch zu den Richtlinien von Sea Shepherd.  Auch wenn wir wissen, dass Kapitän Bethunes Ziele aufrichtig waren, dass  der Pfeil und Bogen niemals bei Sea Shepherd Aktionen verwendet wurde  und er sicher niemals beabsichtigte den Pfeil und Bogen gegen  irgendeinen Menschen einzusetzen, ist seine Entscheidung ihn zu einer  Sea Shepherd Kampagne mitzubringen absolut inakzeptabel.</p>
<p>Deshalb wird Sea Shepherd Kapitän Bethune für zukünftige Kampagnen nicht  mehr als Freiwilligen auswählen, ihn jedoch weiterhin bei seinem Kampf  vor Gericht in Japan unterstützen. Kapitän Bethune ist ein  bewundernswerter und mutiger Umweltschützer und er ist ein Held für die  Wale. Leider wird er formell nicht mehr in Verbindung mit der Sea  Shepherd Conservation Society stehen, noch einer unserer Vertreter sein,  da seine Methoden nicht in völliger Übereinstimmung mit denen unserer  Organisation sind.</p>
<p>Sea Shepherd wird ihre Politik der Gewaltlosigkeit auch weiterhin  umsetzen und darauf hinarbeiten, dass es zukünftig zu keinerlei  Verstößen gegen diese Politik kommt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Update: Prozess gegen Pete Bethune – erste Phase abgeschlossen</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 09:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100603-2.html
Donnerstag, 3. Juni 2010
Update: Prozess gegen Pete Bethune – erste Phase abgeschlossen
Original: Update: Captain Pete Bethune’s Trial – First Phase Complete
Die erste Phase des Prozesses gegen Pete Bethune in Japan ist zu Ende. Er ist nach wie vor ungebeugt  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/06/05/update-prozess-gegen-pete-bethune-%e2%80%93-erste-phase-abgeschlossen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Original: <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100603-2.html" target="_blank">http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100603-2.html</a><br />
</strong></span><span style="font-size: x-small;">Donnerstag, 3. Juni 2010</span><br />
<span style="font-size: small;"><strong>Update: Prozess gegen Pete Bethune – erste Phase abgeschlossen</strong></span><br />
Original: Update: Captain Pete Bethune’s Trial – First Phase Complete</p>
<p>Die erste Phase des Prozesses gegen Pete Bethune in Japan ist zu Ende. Er ist nach wie vor ungebeugt und bei guter Laune. Kapitän Bethune wird von einem hochprofessionellen Team japanischer Anwälte vertreten.<a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/06/news_100603_2_1_Peter_Bethune.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2050" title="news_100603_2_1_Peter_Bethune" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/06/news_100603_2_1_Peter_Bethune.jpg" alt="" width="240" height="218" /></a></p>
<p>Die Behauptung einiger Medien, dass sich Kapitän Pete Bethune zu vier von fünf Anklagepunkten schuldig bekannt hat, ist falsch. Er bekennt sich zu keinem der Anklagepunkte schuldig. Er bestritt einige der Behauptungen des japanischen Staatsanwalts, vor allem jene, dass es zu irgendwelchen Verletzungen der Besatzung des japanischen Schiffes Shonan Maru 2 durch Aktionen von irgendjemandem an Bord von Sea Shepherd-Schiffen gekommen ist. Ein Besatzungsmitglied der Shonan Maru 2 behauptete durch ranzige Butter, die auf die Shonan Maru 2 von Sea Shepherd-Freiwilligen geworfen wurde, verletzt worden zu sein. Die Beweise brachten allerdings zutage, dass kein Arzt die angebliche Verletzung tatsächlich gesehen hat und es gab keine Meinungsverschiedenheit darüber, dass das Besatzungsmitglied unverletzt war bevor sein Schiff überhaupt im Heimathafen ankam.</p>
<p>Kapitän Bethunes Gesamtverteidigung basiert auf der Illegalität des Walfangs und der Weltcharta für Natur der Vereinten Nationen, die private Organisationen wie Sea Shepherd dazu bevollmächtigt sich an staatsähnlichen Aktivitäten zum Schutz der Umwelt zu beteiligen. Die Shonan Maru 2 war an illegalen Walfangaktivitäten beteiligt und Kapitän Bethunes Handlungen gegen dieses Schiff waren identisch mit denen einer Küstenwache, die diese Handlungen unterbindet.</p>
<p>Am ersten Tag der Verhandlung verlasen die Anwälte von Kapitän Bethune und der Staatsanwalt ihre Eröffnungsplädoyers und ein Besatzungsmitglied der Shonan Maru 2 sagte als Zeuge aus, was er gesehen hatte. Am zweiten Verhandlungstag sagte ein weiteres Besatzungsmitglied der Shonan Maru 2 aus, dass es einen kleinen, drei Tage lang andauernden Hautausschlag von ca. 2,5 cm Größe erlitt. Dieser Ausschlag war laut Aussage des Walfängers durch ranzige Butter verursacht worden, welche von Kapitän Bethune benutzt wurde. Ein Arzt, der dieses Besatzungsmitglied gar nicht gesehen hat (weil die Verletzung keine direkte Untersuchung der Person erforderte) sagte aus, dass die Verletzung durch ranzige Butter verursacht worden sein könnte. Sea Shepherd hat eine strenge Richtlinie, welche die Anwendung von Gewalt verbietet und während der seit über dreißig Jahren durchgeführten Operationen wurde auch noch nie jemand von Sea Shepherd verletzt.</p>
<p>Kapitän Bethune sagte den ganzen dritten Verhandlungstag aus und begründete seine Aktionen. Er sprach über seine Wut auf die japanischen Walfänger, welche Wale in internationalen Gewässern töten. Kapitän Bethune drückte es so aus: „Sie kommen in meinen Garten und töten das, was uns allen gehört.“</p>
<p>Der Prozess wird am 10. Juni fortgesetzt. Dann werden Kapitän Bethunes Verteidiger und der Staatsanwalt ihre Schlussplädoyers halten. Kapitän Bethune wird auch ein Plädoyer auf Japanisch verlesen, das an das Gericht, die Welt und im Besonderen an das japanische Volk gerichtet ist. Es war alleine Kapitän Bethunes Idee dieses Plädoyer auf Japanisch zu verlesen. Er will dies als Zeichen seines Respekts für das japanische Volk tun. Ihm ist es wichtig, dass Japan versteht, dass weder er noch Sea Shepherd irgendein Problem mit Japan oder dem japanischen Volk haben. Die Aktionen von Kapitän Bethune und Sea Shepherd dienen dem Ziel, den Walfang zu beenden, egal wo dieser stattfindet. Es geht um den Walfang, nicht um Japan.</p>
<p>Nach der Verhandlung am 10. Juni wird es zwischen einer und vier Wochen dauern bis die drei verantwortlichen Richter ihr Urteil und ihre Strafe verkünden, falls es überhaupt dazu kommt. Sea Shepherds sehnliche Hoffnung ist, dass die Richter erkennen, dass Kapitän Bethune keine Gesetze gebrochen hat und ihn sofort frei lassen. Er ist seit dem 12. März in einem japanischen Gefängnis und befand sich vorher auf der Shonan Maru 2 in Gewahrsam, was eine Gesamtgefangenschaft von über 100 Tagen ausmacht. Die japanische Küstenwache weigert sich weiterhin das absichtliche Versenken der Ady Gil (das Schiff, welches Kapitän Bethune steuerte) durch die Shonan Maru 2 zu untersuchen, geschweige denn mit den fortlaufenden Ermittlungen der neuseeländischen und australischen Seefahrtsbehörden zusammenzuarbeiten.</p>
<p>Hintergrundinformationen und Spendenmöglichkeiten findest du auf der <a href="http://www.seashepherd.org/matilda/support-captain-bethune.html">Support Captain Bethune-Seite</a>.</p>
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		<title>Australien will Japan wegen Walfang vor Gericht bringen</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 15:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach mehreren Androhungen einer Anklage hat Australien nun erklärt, dass sie Japan vor den Internationalen Gerichtshof im niederländischen Den Haag bringen wollen. Der Grund sei laut Außenminister Stephen Smith die sich immer wieder wiederholenden Zusammenstöße zwischen den japanischen Walfängern und  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/05/28/australien-will-japan-wegen-walfang-vor-gericht-bringen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach mehreren Androhungen einer Anklage hat Australien nun erklärt, dass sie Japan vor den Internationalen Gerichtshof im niederländischen Den Haag bringen wollen. Der Grund sei laut Außenminister Stephen Smith die sich immer wieder wiederholenden Zusammenstöße zwischen den japanischen Walfängern und  Aktivisten von Sea Shepherd. Der Ausschlag zu dieser Entscheidung dürfte das absichtliche Rammen und Versenken des Aktivistenschiffes <em>Ady Gil</em> gewesen sein, wo fast sechs Mitglieder der Besatzung ums Leben gekommen wären. Durch viel Glück kam es nur zu Rippenbrüchen eines Besatzungsmitgliedes.</p>
<p>Neuseeland hat angekündigt Australien vorerst nicht zu folgen und setzt weiterhin auf diplomatischen Druck, schließt aber eine ähnliche Klage für dieses Jahr nicht aus.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, ob Japan die Anklage annimmt. Japan hat bereits vor kurzem abgelehnt im Fall der gesunkenen <em>Ady Gil</em> mitzuhelfen und somit wurden die Akten auf Eis gelegt.</p>
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		<title>[UPDATE] Der Prozess gegen Kapitän Pete Bethune beginnt heute</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 13:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>madison</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100526-1.html
Der Strafprozess gegen den freiwilligen Mitarbeiter der Sea Shepherd Conservation Society Kapitän Pete Bethune begann heute am 27. Mai in Tokio. Kapitän Bethune wird seit März dieses Jahres festgehalten und bleibt in Hochsicherheitsverwahrung in Tokio. Er wurde  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/05/27/update-der-prozess-gegen-kapitan-pete-bethune-beginnt-heute/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: xx-small;">Sea Shepherd News: <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100526-1.html">http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100526-1.html</a></span></p>
<p>Der Strafprozess gegen den freiwilligen Mitarbeiter der Sea Shepherd Conservation Society Kapitän Pete Bethune begann heute am 27. Mai in Tokio. Kapitän Bethune wird seit März dieses Jahres festgehalten und bleibt in Hochsicherheitsverwahrung in Tokio. Er wurde festgenommen, nachdem er im Februar das japanische Walfangschiff Shonan Maru 2 geentert hatte, um gegen das Versenken des Sea Shepherd Schiffes Ady Gil (auf welchem er Kapitän war) und Japans illegale Walfangaktivitäten Protest einzulegen. Ihn erwarten einige Anklagepunkte, eingeschlossen unbefugtes Betreten und Sachbeschädigung.</p>
<p>Entgegen der vielen Falschmeldungen aus den Medien die bereits im Umlauf sind, erklärt sich Kapitän Bethune zu keinem der angegebenen Anklagepunkte für „schuldig“. Sollte dies der Fall sein, wäre eine Gerichtsverhandlung praktisch sinnlos. Es entspricht zwar den Tatsachen, dass Kapitän Bethune einige Fakten bestätigt habe die zu den Anklagepunkten führen (sowie das Entern der Shonan Maru 2, welches ja öffentlich bekannt ist), aber dies noch kein Schuldeingeständnis darstellt. In Japan werden Anklagegründe anders behandelt als wie in der  Strafgerichtsbarkeit der Vereinigten Staaten.</p>
<p>Kapitän Bethune enterte die Shonan Maru 2, um dem Kapitän des Schiffes die Rechnung über 3 Millionen Dollar zu präsentieren, der die Beschädigungen durch die Shonan Maru 2 zu verantworten hat, die letztendlich zu der Zerstörung der Ady Gil führten. Bethune enterte dieses Schiff aber auch, um es vom Abschlachten weiterer Wale abzuhalten. Seine Aktion bewirkte, dass die Shonan Maru 2 sich frühzeitig von den illegalen Walfangaktivitäten in der Walschutzzone des Südpazifiks zurückziehen musste.</p>
<p>Sea Shepherds Rechtsbeistand in Seattle, die Kanzlei Harris &amp; Moure, stellt zwei ihrer Anwälte für den Zeitraum der Verhandlung in Tokio zu Verfügung, um Bethunes Verteidiger in Japan zu unterstützen und um Sea Shepherds Position in Bezug auf die Strafsache und Japans illegale Walfangaktivitäten darzustellen. Harris &amp; Moures Geschäftsführer, Dan Harris, wird ab 26. Mai und während der Verhandlungen für Fragen der Medien in Tokio verfügbar sein.</p>
<p>Steve Dickinson, welcher Harris &amp; Moures Angelegenheiten in Asien von Qingdao, China leitet, wird bei der Gerichtsverhandlung als Übersetzer und Verbindungsmann zu Sea Shepherd in den Vereinigten Staaten fungieren. Herr Dickinson begann seine juristische Laufbahn bei einer bekannten Anwaltskanzlei in Tokio und spricht fließend japanisch.</p>
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		<title>Maritime Gerechtigkeit im Lande Australien</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2010/05/17/maritime-gerechtigkeit-im-lande-australien/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 07:14:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100510-2.html
Montag, 10. Mai 2010
Maritime Gerechtigkeit im Lande Australien
Antwort von Captain Paul Watson auf die offizielle australische Stellungnahme zur Zerstörung des Sea-Shepherd-Schiffes Ady Gil
Gerade haben wir den Bericht der Australischen Behörde für die Sicherheit auf See (AMSA) erhalten, der den  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/05/17/maritime-gerechtigkeit-im-lande-australien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Original: <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100510-2.html" target="_blank">http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100510-2.html</a></strong></span></p>
<p><span style="font-size: x-small;">Montag, 10. Mai 2010</span><br />
<strong>Maritime Gerechtigkeit im Lande Australien</strong></p>
<p><strong><span style="font-size: x-small;">Antwort von Captain Paul Watson auf die offizielle australische Stellungnahme zur Zerstörung des Sea-Shepherd-Schiffes Ady Gil</span></strong></p>
<p>Gerade haben wir den Bericht der Australischen Behörde für die Sicherheit auf See (AMSA) erhalten, der den Titel trägt: “Untersuchungsbericht über die gemeldete Kollision zwischen dem in Neuseeland registrierten Schiff <em>Ady Gil</em> und dem in Japan registrierten Walfangschiff<em> Shonan Maru No. 2</em> am 6. Januar 2010 im Südpolarmeer.“</p>
<p>Ich habe schon vor Monaten vorhergesagt, dass die Untersuchung zu keinem Ergebnis kommen würde, weil sich Japan wie schon 2007 einer Zusammenarbeit verweigern würde, als sie unser Schiff <em>Robert Hunter </em>gerammt haben.</p>
<p>Und tatsächlich: das Fazit der AMSA ist, dass die Untersuchung nicht abgeschlossen werden konnte, weil Japan sich geweigert habe, an der Untersuchung mitzuwirken.</p>
<p>Genauso gut könnte die Polizei sagen, “ja, wir haben den Banküberfall auf Video und wir haben jede Menge Zeugen, ABER leider wollte der Bankräuber nichts dazu sagen und deshalb haben wir den Fall zu den Akten gelegt“.</p>
<p>Jetzt haben wir einen Bericht mit 22 Seiten Umfang darüber, warum sie über den Vorfall zu keinem Ergebnis kommen konnten.</p>
<p>Auf Seite 4 stellt der Bericht fest, dass der Vorfall nicht in den territorialen Gewässern Australiens stattgefunden habe. Die von uns festgestellte GPS-Position der nur wenige hundert Meter entfernt gewesenen <em>Bob Barker</em> war 64 Grad, 2 Minuten, 0,835 Sekunden Süd und 143 Grad, 5 Minuten, 52 Sekunden Ost. Das ist innerhalb der australischen antarktischen Wirtschaftszone.</p>
<p>Im Bericht steht, die Untersuchung sei durch fehlende Zeugen erschwert worden, aber in Wirklichkeit wurde der gesamte Vorfall von sechs Crewmitgliedern der <em>Ady Gil</em> und zahlreichen Crewmitgliedern von Sea Shepherd sowie dem TV-Team auf der nahe gelegenen <em>Bob Barker</em> miterlebt.</p>
<p>Im Bericht steht, die Untersuchung sei durch die „Qualität“ des Videomaterials erschwert worden. Tatsächlich aber gab es drei Blickwinkel, aus zweien von ihnen machten professionelle Kameramänner Aufnahmen, einer auf der <em>Ady Gil</em> und der andere auf der <em>Bob Barker</em>. Die dritte Blickrichtung war die aus Richtung des japanischen Schiffes <em>Shonan Maru 2</em>. Die Videos stammen also vom getroffenen Schiff, der <em>Ady Gil</em>, vom rammenden Schiff, der<em> Shonan Maru 2</em>, und aus der Position des beobachtenden Kameramanns auf der <em>Bob Barker</em>. In der maritimen Geschichte dürfte es vermutlich sehr wenige Kollisionen geben, die aus drei unterschiedlichen Perspektiven auf Film dokumentiert wurden. Zu behaupten, die Qualität des Filmmaterials sei schlecht, ist lächerlich. Millionen von Menschen konnten die Aufnahmen in HD-Qualität im Fernsehen sehen.</p>
<p>Im Bericht steht, die Untersuchung sei erschwert worden, weil es schwierig gewesen sei, Zeugen zu befragen. Tatsächlich aber wurden alle sechs Crewmitglieder der <em>Ady Gil</em> befragt.</p>
<p>Auf Seite vier des Berichts wird festgestellt, dass der Bericht unabhängig von den Untersuchungen der Australischen Bundespolizei über die Kollision, die auf Ersuchen Japans stattfinden, durchgeführt wurde. Mit anderen Worten, Japan weigert sich, zur AMSA-Untersuchung beizutragen, verlangt aber, dass die Australische Bundespolizei eine eigene Ermittlung gegen Sea Shepherd durchführt.</p>
<p>Auf Seite sechs des Berichts wird festgestellt, die Position der Kollision habe an einem Ort stattgefunden, der sich 1300 Seemeilen südlich von Tasmanien und 170 Seemeilen nördlich der Küste des antarktischen Kontinents befindet. Dann hat der Zwischenfall innerhalb der australischen antarktischen 200-Meilen-Territorialzone (AATZ) stattgefunden, aber der Bericht behauptet, der Vorfall habe sich nicht innerhalb der AATZ ereignet.</p>
<p>Damit argumentiert der AMSA-Bericht, dass der Vorfall zwar innerhalb der AATZ stattgefunden habe, er jedoch für den Zweck des Berichts dennoch in internationalen Gewässern geschehen sei.</p>
<p>Auf Seite 11 stellt der AMSA-Report fest, dass die <em>Shonan Maru 2</em> in der Nähe geblieben sei, aber auf das Notruf-Signal der <em>Ady Gil </em>nicht geantwortet habe. Die <em>Bob Barker</em> habe geantwortet und die Crew gerettet. Der Bericht enthält die Zeugenaussagen und das Filmmaterial der <em>Ady-Gil</em>-Mannschaft und die Filmaufnahmen von der <em>Bob Barker</em>. Die Japaner weigerten sich, Videos oder Zeugenaussagen zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Auf Seite 12 wird berichtet, dass die AMSA Informationen von der japanischen Regierung angefordert habe. Im Bericht steht, „Die japanische Regierung hat daraufhin der australischen Regierung mitgeteilt, dass sie keine Informationen zu den Fragen der AMSA zur Verfügung stellen könnten, weil die Möglichkeit bestünde, dass das Material in Untersuchungen durch japanische Behörden benötigt würde.“ (Anscheinend gibt es in Japan keine Kopierläden).</p>
<p>Der Bericht stellt fest, dass Japan sich geweigert habe, Informationen für den Zeitpunkt des Zwischenfalls in Bezug auf Uhrzeit, Position, Wetterbedingungen, Seegang und Meeresströmungen zur Verfügung zu stellen. Mit anderen Worten, die Botschaft war: „mit Euch reden wir nicht“.</p>
<p>Abschließend schreibt die AMSA, dass “es nicht Aufgabe dieser Untersuchung sei, den Beschuldigungen nachzugehen, die die japanische Regierung gegen Sea Shepherd erhebt“. Dem Bericht zufolge werde aber derzeit eine solche Untersuchung auf Bitte der japanischen Regierung durch die australische Bundespolizei vorgenommen.</p>
<p>Daraus lässt sich nur der Schluss ziehen, dass Australien Japan in dessen Untersuchung gegen Sea Shepherd behilflich ist, Japan sich aber weigert, Australien in seiner Untersuchung gegen das Tun der <em>Shonan Maru 2</em> zu unterstützen.</p>
<p>Tatsache bleibt, dass der Kapitän der <em>Shonan Maru 2</em> ein Multimillionen-Schiff gerammt und versenkt hat und dabei um ein Haar sechs Crewmitglieder getötet hat, von denen einer gebrochene Rippen davontrug, aber niemand aus Australien, Neuseeland oder Japan diesen Kapitän befragt hat.</p>
<p>Stattdessen wurde der Kapitän der <em>Ady Gil</em> verhaftet und wird immer noch als Gefangener festgehalten, obwohl er das Opfer des Kapitäns der <em>Shonan Maru 2</em> war.</p>
<p>Die <em>Ady Gil</em> hatte Wegerecht, weil sich die <em>Ady Gil </em>auf der Steuerbordseite der <em>Shonan Maru 2</em> befand, aber das wird in dem Bericht nirgendwo erwähnt. Stattdessen behauptet der Bericht, das Video scheine zu zeigen, dass die <em>Shonan Maru 2</em> zurückgekehrt sei, um der <em>Ady Gil</em> Hilfe anzubieten. Das ist nicht geschehen und das Wort „scheine“ im Bericht ist vorurteilsbehaftet. Außerdem wird nirgendwo erwähnt, die <em>Shonan Maru 2</em> „scheine“ auf der Backbordseite der <em>Ady Gil</em> gewesen zu sein, obwohl das Video deutlich aufzeigt, dass die <em>Shonan Maru 2</em> ausweichspflichtig gewesen ist. Stattdessen kann man sehen, dass sie ihren Kurs in Richtung steuerbord und nicht backbord geändert hat, eine Kursänderung, die zu der Kollision geführt hat, durch die die <em>Ady Gil</em> in zwei Stücke zerrissen wurde. Weiterhin sieht man im Video wie die <em>Shonan Maru 2</em> ihre Wasserkanone vor, während und nach dem Rammen auf die Crew der <em>Ady Gil</em> ausrichtet. Kein Wort davon im Bericht. Stattdessen wird im Bericht festgestellt, die <em>Ady Gil</em> habe die japanische Flotte ständig belästigt, wodurch suggeriert wird, aus diesem Grund sei die <em>Ady Gil</em> für den Vorfall verantwortlich.</p>
<p>Die AMSA-Analyse</p>
<p>“Aufgrund des eingeschränkten Auftrags an die AMSA den Vorfall zu untersuchen, des mangelnden Zugangs zur Crew und des Fehlens einer detaillierten Stellungnahme der <em>Shonan Maru 2</em>, war die AMSA nicht in der Lage, genügend Beweismittel zusammen zu tragen, um die Umstände hinsichtlich der Einhaltung der [Seerechts-]Regularien vollständig untersuchen oder den Tatbestand erschließen zu können.“</p>
<p>Der Bericht spricht von fehlenden persönlichen Befragungen (Seite 13), tatsächlich wurden jedoch alle Crewmitglieder der <em>Ady Gil</em> und Crewmitglieder der <em>Bob Barker</em> persönlich befragt.</p>
<p>Im Bericht steht, AMSA hätte den Wahrheitsgehalt der Antworten des Kommandanten und der Mannschaft der <em>Ady Gil</em> nicht durch andere, unabhängige Zeugenaussagen oder Informationen überprüfen können, obwohl die professionelle Filmcrew an Bord der <em>Bob Barker</em> als Augenzeugen zur Verfügung standen.</p>
<p>Letzten Endes ist also ein neuseeländisches Schiff von einem japanischen Walfänger im australischen Antarktisterritorium gerammt und zerstört worden. Der Zwischenfall wurde von drei Kameras festgehalten und von dutzenden Menschen an Bord von zwei Schiffen beobachtet, darunter unabhängige Pressevertreter, und die AMSA sagt, sie könne keine abschließenden Einschätzung abgeben, weil eine der beteiligten Parteien, die japanischen Walfänger, sich weigern, an der Untersuchung mitzuarbeiten.</p>
<p>Dieser Bericht setzt neue Maßstäbe darin, wofür Untersuchungen nicht geeignet sind. Eine Untersuchung abzuschließen, weil eine der verantwortlichen Seiten nicht willens ist mitzuwirken, ist die Botschaft an andere, dass man einer Anschuldigung leicht entgehen kann, wenn man einfach nur die Zusammenarbeit mit den Behörden verweigert.</p>
<p>Auch die neuseeländische Marinebehörde führt eine Untersuchung durch und hat ebenfalls bekannt gegeben, dass Japan sich einer Zusammenarbeit verweigert. Ich wette darauf, dass Japan den Tipp aus dem AMSA-Bericht gerne aufnehmen wird, welchen Vorteil die Verweigerung einer Mitwirkung hat, und mit Neuseeland auch weiterhin nicht zusammenarbeiten werden.</p>
<p>Das hat natürlich zur Folge, dass Japan grünes Licht dafür hat, die Gewalt in der nächsten Saison zu steigern. Nachdem sie jetzt wissen, dass sie ein Schiff versenken können, ohne dazu auch nur befragt zu werden, wird ihnen klar sein, dass sie noch aggressivere Mittel einsetzen können, um die illegalen Aktivitäten der Walfangflotte zu verteidigen.</p>
<p>Im unwahrscheinlichen Fall, dass auf den Sea-Shepherd-Schiffen in der nächsten Saison jemand von der japanischen Walfangindustrie getötet wird oder Personen verletzt werden, haben Australien und Neuseeland eine Teilschuld daran, weil sie vor Japan gekuscht und das Recht nicht aufrecht erhalten haben.</p>
<p>Schließlich gilt es, an Handelsverträge zu denken, und Japan ist es gewohnt, das zu bekommen was Japan will.</p>
<p>Es ist erstaunlich, dass nur eine kleine regierungsunabhängige Organisation den Mumm hat, den Verbrechen der japanischen Walfangflotte Paroli zu bieten, während Regierungen ihren Schwanz einziehen oder von den Japanern dafür bestochen werden, wegzuschauen oder das Abschlachten der sanftesten, intelligentesten und sozial komplexesten fühlenden Wesen auf diesem Planeten – den Walen &#8211; zu unterstützen.</p>
<p>Die australische Regierung hat versprochen, sich für die Wale einzusetzen. Sobald sie gewählt waren, haben sie dieses Versprechen gebrochen. Stattdessen haben sie im Umgang mit den Verteidigern der Wale eine passiv aggressive Rolle eingenommen. Mit anderen Worten, sie reißen ihr Maul auf, tun aber kaum etwas, und was geblieben ist, sind „Postkartenbilder von Walen, betrügerische Ablenkungstricks und hohles Posieren.“ Genau diese Worte hat der jetzige Umweltminister Peter Garrett vor seiner Wahl und vor der Übernahme des Ministeramtes benutzt, als er darüber sprach, dass die Liberale Regierung nichts tue, um die Wale vor Japan zu schützen.</p>
<p>Anders ausgedrückt, auf die Opposition in Australien können sich die Wale immer verlassen, wer auch immer sie ist oder sein wird, aber höchstwahrscheinlich niemals auf eine gewählte Regierung (mit der Ausnahme, dass die Grünen an die Macht kämen).</p>
<p>Glücklicherweise haben die Wale die Unterstützung der australischen Bevölkerung und die wird Kevin Rudds Regierung bei den Wahlen in diesem Jahr daran erinnern, dass die Wahlurnen in Australien stehen und nicht in Japan.</p>
<p>Der AMSA-Bericht ist wertlos und stinkt nach politischer Einflussnahme. Eine Untersuchung einzustellen, weil eine der beteiligten Seiten sich einer Zusammenarbeit verweigert, bedeutet, den ganzen Untersuchungsprozess der Lächerlichkeit preiszugeben.</p>
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		<title>Japan beschuldigt Kapitän Paul Watson der Behinderung japanischen Walfangs: “Ach nee, meint ihr wirklich?”</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 14:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.migaloo.de/?p=1981</guid>
		<description><![CDATA[Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100429-1.html
Dienstag, 29. April 2010
Japan beschuldigt Kapitän Paul Watson der Behinderung japanischen Walfangs: “Ach nee, meint ihr wirklich?”
Japan entdeckt, dass Sea Shepherd den illegalen Walfang blockiert
Von Kapitän Paul Watson
Kyodo News Service
http://home.kyodo.co.jp/modules/fstStory/index.php?storyid=498414
TOKYO, April 30 KYODO
Wie mit der Ermittlung befasste Quellen am  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/05/01/japan-beschuldigt-kapitan-paul-watson-der-behinderung-japanischen-walfangs-%e2%80%9cach-nee-meint-ihr-wirklich%e2%80%9d/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Original: <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100429-1.html" target="_blank">http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100429-1.html</a></strong></span></p>
<p><span style="font-size: x-small;">Dienstag, 29. April 2010</span><br />
<strong>Japan beschuldigt Kapitän Paul Watson der Behinderung japanischen Walfangs: “Ach nee, meint ihr wirklich?”</strong></p>
<p><em><span style="font-size: x-small;"><strong>Japan entdeckt, dass Sea Shepherd den illegalen Walfang blockiert</strong></span></em></p>
<p>Von Kapitän Paul Watson</p>
<p><em>Kyodo News Service</em></p>
<p><em><a href="http://home.kyodo.co.jp/modules/fstStory/index.php?storyid=498414" target="_blank">http://home.kyodo.co.jp/modules/fstStory/index.php?storyid=498414</a></em></p>
<p><em>TOKYO, April 30 KYODO</em></p>
<p><em>Wie mit der Ermittlung befasste Quellen am Freitag bekanntgaben, hat die japanische Küstenwache einen Haftbefehl gegen den Anführer der gegen den Walfang gerichteten  Sea Shepherd Conservation Society erhalten  wegen angeblicher Anordnungen an Gruppenmitglieder, Einsätze der japanischen Walfangflotte zu behindern.</em></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Ich habe heute entdeckt, dass die japanische Küstenwache einen Haftbefehl gegen mich selbst ausgestellt hat, weil ich meine Crew anweise, japanische Walfangeinsätze im Walschutzgebiet des Südpolarmeers zu behindern.</p>
<p>Es scheint wirklich erstaunlich, dass die japanische Küstenwache fünf Jahre gebraucht hat, um zu entdecken, dass Freiwillige von Sea Shepherd illegale Walfangeinsätze behindert haben. Wir sind bloß seit Dezember 2005 dabei, Walfangeinsätze zu blockieren und wir wurden jedes Jahr erfolgreicher als im Jahr zuvor. In dieser letzten Saison haben wir mehr Walen das Leben gerettet als die japanischen Walfänger abgeschlachtet haben und wir kosten sie mehrere zehn Millionen Dollar.</p>
<p>Darüberhinaus wurde Japan gedemütigt durch die Veröffentlichung von “The Cove”, einem Dokumentarfilm, der seine Entstehung der SeaShepherd Kampagne aus 2003 verdankt, die erstmalig die Brutalität des Delphinschlachtens in Taiji aufdeckte.</p>
<p>Die japanische Regierung versucht verzweifelt, die Sea Shepherd – Schiffe  von ihrer Rückkehr ins Walschutzgebiet im Südpolarmeer in der Saison 2010/2011 abzuhalten.</p>
<p>Es besteht kein Zweifel, dass die Beweggründe der japanischen Küstenwache und der japanischen Regierung politischer Natur sind.</p>
<p>Weder japanische, neuseeländische noch australische Behörden haben den Kapitän der <em>Shonan Maru 2</em> vernommen, weil er absichtlich ein Drei–Millionen–Dollar-Schiff von Sea Shepherd gerammt und zerstört hat und beinahe sechs freiwillige Crewmitglieder von Sea Shepherd getötet.</p>
<p>Es gibt in der jüngeren Seeschifffahrtsgeschichte keinen einzigen Fall, in dem ein Schiff auf hoher See mit einem anderen kollidierte und der Kapitän des verantwortlichen Schiffes nicht einmal verhört wurde. Kapitän Peter Bethune ist ein Staatsbürger Neuseelands und er befand sich als Kommandeur eines in Neuseeland registrierten Schiffes in den Gewässern des australischen Antarktisterritoriums. Das Schiff <em>Ady Gil </em>wurde durch das Vorgehen der<em> Shonan Maru 2</em> zerstört und versenkt, und dennoch hat nicht ein Vertreter dieser drei Nationen den angreifenden Kapitän vernommen.</p>
<p>Stattdessen nahm Japan Kapitän Peter Bethune fest, weil er dem Kapitän der<em> Shonan Maru 2</em> gegenübertrat und jetzt haben sie noch einen Haftbefehl gegen mich ausgestellt.</p>
<p>Als Japan darum ersuchte, dass die Australische Bundespolizei an Bord der <em>Steve Irwin</em> und der<em> Bob Barker </em>ginge, um Beweise zum Wohle Japans sicherzustellen, leisteten sie Folge. Doch hat Japan sich anscheinend geweigert, an Bord der <em>Shonan Maru 2</em> zu gehen um den australischen oder neuseeländischen Behörden zu assistieren?</p>
<p>Will Australien wirklich den von Japan ausgestellten Haftbefehl anerkennen und werden sie mich verhaften und ausliefern, weil Japan verlangt, dass sie das tun?</p>
<p>Was auch immer geschieht, eines ist klar: die Sea Shepherd Conservation Society wird in das Walschutzgebiet des Südpolarmeers zurückkehren um die Wale vor den fortgesetzten illegalen Walfangaktivitäten zu beschützen.</p>
<p>Solange es ein Walschutzgebiet im Südpolarmeer gibt, wird die Sea Shepherd Crew weitermachen, dort patrouillieren und das Schutzgebiet verteidigen.</p>
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		<title>Wir müssen uns gegen Japan behaupten</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2010/04/22/wir-mussen-uns-gegen-japan-behaupten/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 10:38:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>madison</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ady Gil]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Pete Bethune]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd]]></category>
		<category><![CDATA[Shonan Maru]]></category>
		<category><![CDATA[Walfang]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittwoch, 21.April 2010
Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100421-1.html
Der untenstehende Artikel wurde am 21. April 2010 von Ady Gil Crewmitglied Mike Smith im Gisborne Herald veröffentlicht. Smith war an Bord der Ady Gil, als das Schiff in der Antarktis von dem japanischen Walfangschiff Shonan Maru  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/04/22/wir-mussen-uns-gegen-japan-behaupten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittwoch, 21.April 2010</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Original: <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100421-1.html">http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100421-1.html</a></span></p>
<p>Der untenstehende Artikel wurde am 21. April 2010 von <em>Ady Gil</em> Crewmitglied Mike Smith im Gisborne Herald veröffentlicht. Smith war an Bord der <em>Ady Gil</em>, als das Schiff in der Antarktis von dem japanischen Walfangschiff <em>Shonan Maru 2</em> gerammt wurde.</p>
<p><em><a href="http://www.gisborneherald.co.nz/article/?id=16937" target="_blank">Gisborne Herald</a></em></p>
<p>Von <em> Ady Gil</em> Crewmitglied Mike Smith, Tauranga</p>
<p>Ich gehörte zu der Crew der Ady Gil, dem Boot, das früher als Earthrace Bekanntheit erlangt hatte und das von den Japanern in der Antarktis gerammt wurde. Ich bin Feuerwehrmann bei der neuseeländischen Feuerwehr, weder ein radikaler Aktivist noch ein Terrorist, wie viele Menschen von der gesamten Sea Shepherd Crew  annehmen. Ich finde es dringend nötig, dass dem Walfang im Walschutzgebiet des Südpolarmeers ein Ende gesetzt wird, so dass ich die Gelegenheit wahrgenommen habe, für das einzutreten, woran ich glaube.</p>
<p>Wir waren eine sechsköpfige Crew auf dem unter neuseeländischer Flagge laufenden Schiff Ady Gil – zwei Ex-Polizisten, ein Marinetaucher, ein Feuerwehrmann, ein Maschinenbauingenieur und ein  Kameramann. Wir haben uns nicht vorsätzlich in Gefahr begeben (siehe dazu die unveröffentlichten Filmaufnahmen von der Ady Gil auf youtube). Stattdessen dümpelten wir untätig im Wasser, warteten auf das Nachtanken und saßen, ein Schwätzchen haltend, auf dem Dach, als der Kapitän der Shonan Maru No. 2 mit voller Absicht auf uns zudrehte. Er hatte Wasserkanonen auf uns abgefeuert und das LRAD (akustische Waffe) aktiviert und er rammte uns absichtlich, wobei er unser Leben gefährdete. Und das alles, ohne (rechtliche, Anm.d.Ü.) Konsequenzen.</p>
<p>Ich frage mich, was mir passieren würde, wenn ich entschieden hätte, Ihnen mit einem vollbeladenen Lastwagen aufzufahren, während Sie mit ein paar Freunden in ihrem Auto sitzen, das am Straßenrand parkt, und Sie hätten das alles auf Video eingefangen? Sie hätten es alle geschafft, aus dem Auto zu entkommen, aber nur ganz knapp und der Wagen wurde zerstört. Würden Sie mich auffordern, für Ihr Auto zu bezahlen? Würden Sie wollen, dass man mich festnimmt?</p>
<p>Genau das ist es, was Pete Bethune (Skipper der Ady Gil) getan hat. Er wollte Gerechtigkeit und nachdem es sonst niemand anderes tun wollte, trat er für sich selbst und seine Crew ein und ging an Bord der Shonan Maru No.2, um ihren  Kapitän nach bürgerlichen Recht festzunehmen und ihm eine Rechnung für sein zerstörtes Boot auszuhändigen.</p>
<p>Die Ady Gil war für Pete nicht nur ein Boot, sie war in den letzten paar Jahren sein Leben – er steckte all sein Geld und alle Energie in den Bau des Rekord brechenden, umweltfreundlichen Schiffs und musste dann mit an sehen, wie es durch die  Kampfhandlungen illegaler Walfänger im Südpolarmeer versenkt wurde.</p>
<p>Pete wird nun als Gefangener festgehalten, bekommt in einem japanischen Gefängnis Reis mit Kohl zu Essen, und unsere Regierung unternimmt überhaupt gar nichts.</p>
<p>Die Regierung hat ihre Staatsangehörigen zu vertreten und muss Druck auf die Japaner ausüben, Pete Bethune freizulassen. Sie sollte außerdem fordern, dass die Japaner mit der neuseeländischen Behörde für Seeverkehrssicherheit bei der Untersuchung des Rammens der Ady Gil kooperieren und dann gegen den Kapitän der Shonan Maru No. 2 Anklage erheben.</p>
<p>Die Regierung sagt, sie sei in ihrer Einstellung grundsätzlich gegen den Walfang, aber sie wolle einen Handel mit den Walfangnationen (Japan, Norwegen, Island) machen, der den kommerziellen Walfang als gesetzlich legitimiert anerkennen würde. Das lässt Neuseeland scheinheilig und feige aussehen und wirft uns um Jahrzehnte zurück.</p>
<p>Wir sind stark genug, zu den U.S.A. in Nuklearen Angelegenheiten Nein zu sagen und treiben weiter mit ihnen Handel, aber wenn es um Japan geht und das Abschlachten von Walen im Walschutzgebiet des Südpolarmeers, können wir uns anscheinend nicht auf die Hinterbeine stellen und das tun, wovon wir eigentlich wissen, dass es das Richtige ist.</p>
<p>Wir müssen NEIN sagen zu Japan und stark genug sein das Vorhaben der australischen Regierung unterstützen, dem Walfang im Walschutzgebiet des Südpolarmeers ein Ende zu setzen.</p>
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