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Sea Shepherd Update: Bob Barker jagt die japanische Walfangflotte weiter

Mittwoch, den 24. Februar 2010

Sea Shepherd News:http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100223-1.html

Nach 18 Tagen ständiger Verfolgung der illegalen japanischen Walfangflotte und der Verhinderung, das irgendein Wal getötet wurde, bricht das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin ab und kehrt nach Hobart in Tasmanien zurück. Ihre geplante Ankunft wird am 6. März sein. „Wir haben unser Limit an Treibstoffreserven erreicht“, sagte Kapitän Paul Watson. „Uns bleibt nichts anders übrig, als zurückzukehren. Wir haben grade noch genug Treibstoff um nach Hause zu kommen.“

Obwohl die Steve Irwin aus dem Rennen ist, steht die japanische Walfangflotte immer noch vor einem Problem. Das Sea Shepherd Schiff Bob Barker verfügt über genügend Reservern um die Walfangflotte den Großteil der restlichen Fangsaison weiter zu jagen. Die Bob Barker verfolgt die Nisshin Maru momentan durch ein Packeis in die Cooperation See. Sea Shepherd vermutet, dass die drei Harpunenboote der Flotte dort im Süden auf das Fabrikschiff warten. „Jeder Tag an dem wir das Töten von Walen verhindern ist ein siegreicher Tag für uns“, sagte Kapitän Chuck Swift von der Bob Barker. “Meine Mannschaft hat sich darauf eingestellt, hier so lange wie möglich ihre illegalen Walfangaktivitäten zu verhindern. Sie haben nicht mehr viel Zeit und diese Zeit werden sie die Bob Barker an ihrem Heck haben um die Wale zu verteidigen.“

Das Institut für Walforschung  in Japan berichtete, dass Togo der Bob Barker die Registrierung entzogen haben soll.“ Sollte das stimmen, ist es sehr interessant, dass Japan das weiß, aber Sea Shepherd nicht. Das zeigt, dass Japan Druck auf Togo ausgeübt haben muss, und die Flagge zu streichen“, sagte Kapitän Paul Watson. „ Wir haben das erwartet, weil Togo eine der Marionettenstaaten ist, die an Japan ihre Stimme bei der Internationalen Walfang Kommission verkaufen. Wir haben die Registrierung absichtlich in Togo vornehmen lassen, um notfalls die imperialistische Verbindung Japans zu Togo aufdecken zu können. Wir haben die Registrierung von Togo genauso bekommen, wie Japan ihre Stimme.“

Die Sea Shepherd Conservation Society hat bereits mit dem Vorgang des Umflaggens begonnen, da man das Abflaggen von seitens Togos erwartet hat. „Wir erreichen, dass die Japaner um den Globus reisen um unsere Schiffe abzuflaggen und hinterlassen somit breite Spuren über unsere „seeräuberischen“ Aktivitäten gegen ihre Walwilderer“, sagte Kapitän Watson. „Aber somit verbreitet sich die Tatsache weiter, das wir jeden Tag die Wahrheit über das illegale Treiben Japans in der Walschutzzone des Südpolarmeeres aufdecken. Und was viel wichtiger ist, wir verderben ihre Quote an Waltötungen und kosten sie somit ein Vermögen von Zig-Millionen Dollar. Unser Ziel ist es, sie finanziell zu ruinieren und ich bin zuversichtlich, daß wie sie dieses Mal ökonomisch versenken.“ Sea Shepherds Kampagne Waltzing Matilda hat sich zu unserer erfolgreichsten Kampagnen aller Zeiten entwickelt. Sea Shepherd erwartet diese Saison, dass mehr Wale verschont bleiben, als bei allen anderen fünf Kampagnen bisher.

Kapitän Pete Bethune wird weiterhin als Gefangener auf dem Sicherheitsschiff Shonan Maru No. 2 gehalten und befindet sich auf dem Weg nach Japan. Er wird der erste Neuseeländer seit dem Zweiten Weltkrieg sein, der als Gefangener vom Südpolarmeer nach Japan gebracht wird.

Die Sea Shepherd Conservation Society geht keine Kompromisse ein, die ein weiteres Waltöten im Südpolarmeer gestattet. „Der einzige Grund, warum Japan Angebote erhält um Kompromisse einzugehen ist, weil sie eine reiche, starke Nation sind, die wiederum besondere Aufwendungen für Wilderer verteilt“, sagte Kapitän Paul Watson. „Ich sehe weder, dass die Welt mit Elefantenwilderen in Ostafrika Geschäfte macht noch mit Buschfleischhändlern in Westafrika. Afrikanische Wilderer werden eingesperrt oder erschossen. Japanische Wilderer machen was sie wollen, wann sie es wollen, wo sie es wollen und die Regierungen der Welt schrecken aus Angst, Japan zu beleidigen, zurück. Es ist beschämend, dass die Nationen, die Naturschutzübereinkommen unterzeichnen, den Wilderern das Sagen zu überlassen.

Japan führt Sea Shepherd als Grund für das Walmorden an

Freitag, den 19. Februar 2010

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100219-2.html

Donnerstag, 18. Februar 2010

Die Sea Shepherd Schiffe Steve Irwin und Bob Barker halten das illegale Fabrikschiff der japanischen Walfangflotte, Nisshin Maru, nun seit zwei Wochen in Bewegung. Seit dem 5. Februar wurden keine Wale mehr getötet.

Die Walfangsaison läuft noch drei Wochen und die Sea Shepherd Schiff haben genug Treibstoffreserven die Jagd fortzuführen. Die Bob Barker wurde als Verstärkung ausgestattet und hat die vierfachen Treibstoffkapazitäten als wie ursprünglich geplant.

„Ich glaube, die wiederholten Routen der Nisshin Maru von Osten nach Westen und wieder zurück, diente dem Versuch uns trocken laufen zu lassen“, sagte Kapitän Paul Watson. Ich denke die sind ganz schön überrascht, das wir ihnen immer noch am Heck kleben und ihre illegalen Walfangaktivitäten stören.“ Da die Shonan Maru No2 damit beschäftigt ist Kapitän Pete Bethune nach Japan zu bringen, fällt somit das vierte Harpunenboot aus der Flotte.

„Ich glaube nun können wir garantieren, dass die japanische Walfangflotte ihre Tötungsquote mit 30-55% verpassen, basierend auf unseren Beobachtungen aus vergangenen Sea Shepherd Störaktionen“, sagte Kapitän Watson. „ Sie werden dieses Jahr nicht ein bisschen Gewinn machen.“

Der ehemalige japanische Walfangbeauftragte, Herr Masayuki Komatsu, welcher Minkwale einmal als Kakerlaken der Meere bezeichnete, warnte Japan davor von ihrem Walfangprogramm in der Antarktis abzulassen, denn dies würde einen ausschlaggebenden Sieg für die Sea Shepherd Conservation Society bedeuten. „Unser Minister erklärte, dass sie sich aus der Antarktis zurückziehen wollen, Sea Shepherd könnte nicht glücklicher darüber sein“, sagte Kamatsu.

„Wenn der einzige Grund darin besteht, dass Japan an ihrem Walfang festhalten will, um zu verhindern das es aussieht, sie würden vor Sea Shepherd zurückweichen, dann ist das wirklich erbärmlich und extrem engstirnig seitens der japanischen Regierung“, sagte Kapitän Paul Watson. „ Was Komatsu damit eigentlich ausdrückt ist, dass wir Japan beschämen, da wir ihre illegalen Wildereien effektiv stören können. Wenn es hier nur darum geht das Gesicht zu wahren, was sie längst verloren haben, dann sollten sie sich zurückziehen solange ihnen noch die Hälfte des Gesichts bleibt.“

Die Sea Shepherd Schiffe werden auch dieses Wochenende die japanische Flotte verfolgen, während der japanische Außenminister Katsuya Okada Australien besucht.

Die japanische Flotte hält sich immer noch außerhalb der von Australien beanspruchten antarktischen Hoheitsgewässer (EEZ), höchstwahrscheinlich aus diplomatischen Gründen durch den Okada Besuch. Dieser Schritt kann als inoffizielle Anerkennung der EEZ angesehen werden. 2008 beschloss der Bundesgerichtshof von Australien, dass Japan keine Wale innerhalb der Gewässer der EEZ töten darf. Die japanische Walfangflotte missachtet diese Anordnung des Bundesgerichtshofes.

Fünfstündige Schlacht an der Grenze des südpolaren Walschutzgebietes

Donnerstag, den 11. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100211-1.html

Donnerstag, 11. Februar 2010
Fünfstündige Schlacht an der Grenze des südpolaren Walschutzgebietes

Eine Schlacht entbrannte zwischen den Sea Shepherd Schiffen Bob Barker und Steve Irwin und der japanischen Walfangflotte als die Walfänger die Warnung, nicht wieder in das südpolare Walschutzgebiet hineinzufahren, von Sea Shepherd ignorierten.

Die japanische Flotte wurde am Dienstag den 9. Februar um 1530 Uhr aus dem südpolaren Walschutzgebiet eskortiert. Sie verließen das Schutzgebiet bei 60° Süd und 76° 36 Minuten Ost.

Die Flotte floh Richtung Nord auf einem Kurs von 310° zu der Position 57° 14 Minuten Süd und 69° 6 Minuten Ost und machte dann eine 180 Grad Drehung und steuerte wieder auf das Schutzgebiet, mit einem Kurs von 230° am 10 Februar um 1700 Uhr, zu.

Um 1650 am Donnerstag den 11. Februar trat die japanische Flotte bei 60° Süd und 62° Ost wieder in das Walschutzgebiet ein.

Als die japanische Flotte wieder in das Walschutzgebiet einfuhr, ging das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin längsseits der Nisshin Maru um per Lautsprecher in japanischer Sprache eine Warnung zukommen zu lassen, nicht in das Walschutzgebiet einzufahren. Die Nisshin Maru antwortete mit Wasserkanonen- und LRAD-Beschuss. Die Steve Irwin erwiderte den Wasserkanonenbeschuss.

Die Steve Irwin wollte dann den Helikopter starten als drei Harpunenschiffe mit Wasserkanonen und LRADs auf sie zufuhren um den Helikopter an Deck zu zerstören. Die Bob Barker fuhr in Position um die Harpunenschiffe zu blockieren und die Steve Irwin wurde gezwungen Leuchtraketen vor die Harpunenschiffe zu schießen um sie zu zwingen sich zurückzuziehen.

Die sechs Schiffe, vier Walfangschiffe und zwei Umweltschutzschiffe, lieferten sich eine Schlacht von über fünf Stunden. Es gab viele nahe Begegnungen aber keine Kollisionen. Es gab keine Verletzten.

Ein Sea Shepherd Schlauchboot wurde von der Steve Irwin ausgesetzt und nervte die Harpunenschiffe mit Angriffen mit ranziger Butter.

Alle Schiffe haben von weiteren Angriffen abgesehen und nun fährt der Konvoi von Walfängern und Anti-Walfangschiffen weiter in Richtung Südwest ins südpolare Walschutzgebiet.

„Morgen ist es bereits eine komplette Woche wo nicht ein Wal getötet wurde“, sagte Kapitän Paul Watson , „Unser Ziel ist es nun daraus zwei Wochen und danach drei Wochen zu machen. Wir werden nicht den Tod eines einzigen Wales hinnehmen. Wenn sie erwägen sollten einen Wal zu töten und auf die Nisshin Maru zu transferieren wird es unabdinglich zu Kollisionen kommen. Wir werden ihnen zum einem keinen Platz machen und des weiteren den Weg zur Laderampe nicht freigeben. Das ist ein Versprechen.”

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Photo credit : Barbara Viega / Sea Shepherd Conservation Society

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Photo credit: Glenn Lockitch / Sea Shepherd Conservation Society
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Photo credit: Glenn Lockitch / Sea Shepherd Conservation Society

Sea Shepherd geht beim Walschutzgebiet im Südpolarmeer keine Kompromisse ein

Donnerstag, den 11. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100210-1.html

Mittwoch, 10. Februar 2010
Sea Shepherd geht beim Walschutzgebiet im Südpolarmeer keine Kompromisse ein

Japanische Medien berichten, dass der japanische Fischereiminister den sogenannten wissenschaftlichen Walfang zurückzufahren beabsichtigt.

Im Gegenzug möchte Japan den kommerziellen Walfang in japanischen Gewässern wieder aufnehmen.

Die japanische Zeitung Asahi Shimbun berichtet, dass der Fischereiminister Hirotaka Akamatsu diesen Vorschlag im Juni auf dem Treffen der internationalen Walfangkommission (IWC) in Marokko vortragen wird.

Der Plan den antarktischen Walfang zu reduzieren um den kommerziellen Walfang auf Minkewale in japanischen Gewässern wieder aufnehmen zu können zeigt einen Wechsel der Politik auf.

Japan hat diesen Vorschlag bereits mit anderen Anti-Walfang-Nationen wie den USA und Walfangbefürwortern wie Norwegen diskutiert.

Die Sea Shepherd Conservation Society lehnt einen solchen Kompromiss strikt ab und wird  sich weiterhin jeglichen Walfangaktivitäten im südpolaren Walschutzgebiet in den Weg stellen.

„Jeglicher Walfang muss im südpolaren Walschutzgebiet eingestellt werden“, sagt Kapitän Paul Watson. „Dies ist ein Walschutzgebiet. Was ist am Wort Schutzgebiet so schwierig, dass Japan es nicht versteht? Das südpolare Walschutzgebiet ist ein international anerkanntes Schutzgebiet. Solange dieses Schutzgebiet besteht ist es für Sea Shepherd eine Hauptpriorität dieses, nach geltendem internationalen Umweltschutzrecht, zu schützen.“

Japan zu erlauben Wale im südpolaren Walschutzgebiet zu töten ist so, als ob man einem Bankräuber erlaubt eine Bank auszurauben, nur weil er verspricht weniger Geld zu nehmen, als er eigentlich vorhatte.

Kommerzieller Walfang ist laut Antarktisvertrag verboten. Das Töten von bedrohten Finn- und Buckelwalen ist nach internationalem Umweltschutzrecht verboten.

„Japan versucht eine Erlaubnis dafür zu bekommen, legal Wale in ihren eigenen Gewässern zu töten und bietet dafür an, das Töten im südpolaren Walschutzgebiet einzuschränken“, sagte Kapitän Watson „Dies ist inakzeptabel. Die Quote im Schutzgebiet hat null zu sein.“

Update: Bob Barker beendet illegalen Walfang

Samstag, den 6. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100205-3.html

Freitag, 5. Februar 2010
Update: Bob Barker beendet illegalen Walfang

news_100205_3_1_Bob_Barker_Shuts_Down_Illegal_WhalingDas Sea Shepherd Schiff Bob Barker hat die illegalen Walfangoperationen in der Antarktis zum erliegen gebracht. Das Schiff hat mit seiner Crew von Freiwilligen das Fabrikschiff Nisshin Maru eingeholt und blockiert aktiv ihre Laderampe. Die Nisshin Maru wird, durch den Einsatz von Sea Shepherd, nicht mehr in der Lage sein Wale zu verarbeiten.

Die Bob Barker wird in dieser Position am Heck der Nisshin Maru bleiben, solange bis die Walfänger nach Hause fahren oder ihnen der Treibstoff ausgeht. Sea Shepherds weiteres Schiff, die Steve Irwin, rast auf das Gebiet zu um mit einzugreifen.

Vier weitere Walfangschiffe sind in diesem Gebiet unterwegs und umkreisen die Nisshin Maru und Bob Barker. Die Schiffe sind unter anderem die Yushin Maru 1,2 und 3 so wie die rücksichtslose Shonan Maru No.2, welches vor einem Monat das Sea Shepherd Schiff Ady Gil in einem Akt von unvorstellbarer Aggression versenkt hat.

Kapitän Chuck Swift sagte:”Während wir im Schatten dieser Wal-Todes-Maschine sitzen bin ich stolz darauf der Kapitän dieses Schiffes und seiner tollen Crew auf einer so ehrenvollen Mission zu sein. Wir werden diese illegalen Operationen, dank der Unterstützung unserer Belegschaft und der Unterstützer rund um den Erdball, ein und für alle Mal beenden.”

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photos: Glenn Lockitch

GEFUNDEN: Sea Shepherd jagt die illegalen Walfänger

Samstag, den 6. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100205-1.html

Freitag, 5. Februar 2010
GEFUNDEN: Sea Shepherd  jagt die illegalen Walfänger

news_100205_1_1_Nishan_MaruAm 6. Februar 2010 gegen 0430 (Melburne Zeit) hat das Sea Shepherd Schiff Bob Barker bei 67° 10 Minuten Süd und 67° 07 Minuten Ost die illegale japanische Walfangflotte wieder in Sichtweite. Sea Shepherds anderes Schiff, die Steve Irwin, ist auf direktem Kurs um am Einsatz teilzunehmen.

Die Bob Barker ist zur Zeit direkt hinter der Nisshin Maru und zwei Harpunenschiffen wo sie die Laderampe solange blockieren wird bis die Steve Irwin eintrifft.

Weitere Updates der Kampagne folgen.

Australische Regierung wird gedrängt Spionageflüge zu verbieten

Freitag, den 5. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100202-2.html

Mittwoch, 3. Februar 2010
Australische Regierung wird gedrängt Spionageflüge zu verbieten

Laut einer heute veröffentlichten Meldung bereitet die Opposition in Australien einen neuen Gesetzesentwurf vor der japanischen Walfängern verbieten soll australische Flugzeuge und Flughäfen für den Zweck des Ausspionierens von Sea Shepherd zu nutzen.

Offensichtlich wurde es bekannt, dass japanische Walfänger in Australien Flugzeuge charterten um den Kurs der Sea Shepherd Schiffe zu verfolgen. Nichts desto trotz haben die illegalen Walfänger immer noch die Möglichkeit australische Mittel für ihre Walfangaktivitäten auszunutzen um Anti-Walfangaktivisten zu sabotieren.

Obwohl japanischen Walfangschiffen selbst das betreten von australischen Gewässern verboten ist, hat es Japan nicht davon abgehalten sich den australischen Behörden im Südpolarmeer wie auch an Land zu wiedersetzen.

Der Sprecher für Umweltschutz der Opposition Greg Hunt sagte: „Flugzeuge heben von australischem Boden ab um den japanischen Walfang zu unterstützen indem sie Informationen sammeln und Aktivisten ausspionieren. Es ist an der Zeit diese Spionageflüge zu einem Ende zu bringen, die den japanischen Walfang in australischen Gewässern unterstützen.“

Hunt erneuerte den Aufruf an Premierminister Kevin Rudd sein Wahlversprechen, den illegalen Walfang zu beenden, endlich wahrzumachen.

Die Senatorin der Grünen, Rachel Siewert, unterstützt ebenfalls den neuen Gesetzesentwurf mit dem Kommentar:“Die australische Regierung sagt, sie versuchen den Walfang zu beenden und eine Möglichkeit wäre sicherzustellen, dass keine australischen Mittel für die Unterstützung des Walfangs genutzt werden.“

Die Sea Shepherd Schiffe Bob Barker und Steve Irwin jagen zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Walwilderer durchs Südpolarmeer.

Kapitän Paul Watson sagte:“Wir haben vor es für japanischen Walfänger wie einen endlosen Gang zum Zahnarzt werden zu lassen. Wir werden nicht einfach zusehen wie Wale sterben und sicherstellen, dass ihre Mörder nicht ohne massive ökonomische Kosten davonkommen und wir kommen ihnen teuer zu stehen. Danke Australien für Deine fortwährende Unterstützung.“

Die Steve Irwin greift wieder in die Verfolgung der illegalen Walfänger ein

Mittwoch, den 3. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100202-1.html

Dienstag, 2. Februar 2010
Die Steve Irwin greift wieder in die Verfolgung der illegalen Walfänger ein

Das Sea Shepherd Flaggschiff Steve Irwin war am Donnerstag den 28. Januar in Fremantle eingelaufen um dringend notwendige Reparaturen am Helikopter vorzunehmen, aufzutanken, Vorräte aufzufüllen und die gerettete Crew des Sea Shepherd Schiffes Ady Gil, welches sank nachdem es vorsätzlich vom japanischen Schiff Shonan Maru No.2 gerammt und in zwei Hälften geteilt wurde, abzusetzen.

Die Steve Irwin hielt ihren Aufenthalt sehr kurz um so schnell wie möglich wieder in Walschutzgebiet im Südpolarmeer zurückzukehren. Innerhalb von 48 Stunden kehrte die Steve Irwin bereits wieder zurück um die japanische Walfangflotte entlang der Küste der Antarktis zu jagen.

Das Sea Shepherd Schiff Bob Barker fährt ihrer Verfolgung der japanischen Walfangflotte in der Antarktis fort. Mit zwei Schiffen der Sea Shepherd Conservation Society, kann die Walfangflotte von einem Schiff auf der Flucht gehalten werden, während das andere neuen Treibstoff und Vorräte nachladen kann.

Kapitän Pete Bethune von der Ady Gil kehrt in die Kampagne als Offizier an Bord der Steve Irwin zurück. Vier der sechs Ady Gil Besatzungsmitglieder verließen die Steve Irwin an Land bei ihrem kurzen Zwischenstopp.

„Es gibt nichts was in dieser Kampagne einfach ist dieses Jahr“ sagte Kapitän Paul Watson. „Die Versorungswege sind lang, das Jagdgebiet ist riesig, gefährlich und fernab und die Japaner sind dieses Jahr deutlich gewaltbereiter als irgendein Jahr zuvor. Trotz dieser Hindernisse bin ich mir sicher, dass wir erneut in der Lage sein werden ihre Tötungsquote herunterzusetzen und damit in der Lage sind das Leben von hunderten von Walen zu retten.“

Ein spezieller Dank geht an die freiwilligen Sea Shepherds an Land, die uns halfen den zügigen Zwischenstopp sicherzustellen, dazu gehören unter anderen: Jeff Hansen, Heather Cue, Gavin Gillett, Liza Dicks und Michael Hawkins.

Zusätzlich geht ein besonderer Dank an Fremantle MLA Adele Charles und Helena Everkrans-Smith die halfen Unterkünfte für die zurückkehrende Crew der Ady Gil, nach ihrer harten Probe auf hoher See, zu bekommen.

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Photo Credit: Barbara Viega / Sea Shepherd Conservation Society

TV-Tipp: Jagdzeit

Montag, den 1. Februar 2010

Auf Arte am Dienstag den 2. Februar 2010.

Seit zwei Jahren gab es keine Kampagne von Greenpeace ins Südpolarmeer, da es scheinbar nach endlosen Diskussionen gegen den Walfang, erneut Zeit ist um wieder nur verbal und auf dem Papier etwas gegen den illegalen japanischen Walfang zu unternehmen. Einsätze im Südpolarmeer sind nach Angaben von Greenpeace kontraproduktiv und werden Japan nicht dazu bewegen ihren Walfang einzustellen.

Diese Einsicht kam relativ Zeitgleich mit der Festnahme von zwei Greenpeace-Aktivisten die Walfleisch aus einem Warenhaus entnahmen um den illegalen Handel damit zu belegen. Sollte aber Japan unbehelligt weiterhin Wale jagen können werden sie aller vorraussicht nach ihre volle Walfangquote von ca. 1000 Walen pro Jahr im Südpolarmeer erreichen können. Japans neue Regierung hat angekündigt auf absehbare Zeit nicht auf den Walfang verzichten zu wollen. Das einzige was zur Zeit hilft ist die Wirtschaftskrise und die Sensibilität der japanischen Bevölkerung was verschwendung von Steuergeldern und Subventionen betrifft. Dieses wird man nicht erreichen in dem man die japansichen Walfänger gewähren lässt wie sie wollen.

Der Film bietet einen interessanten Einblick in das Geschehen in der Antarktis in der der Walfangsaison von 2007/2008 auch wenn die Sichtweise sehr auf Greenpeace fokusiert ist.

Sea Shepherd geht im Walschutzgebiet des Südpolarmeeres in die Offensive

Mittwoch, den 6. Januar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100105-3.html

Sea Shepherd geht im Walschutzgebiet des Südpolarmeeres in die Offensive

Die Sea Shepherd Meeresschutz Gesellschaft hat den Kampf gegen das Walmorden im Südpazifik aufgenommen, die Verfolgerschiffe der japanischen Sicherheitskräfte ausmanövriert und nimmt nun volle Fahrt zur japanische Flotte auf.

Kapitän Paul Watson fühlt sich dieses Jahr fast wie ein Admiral. Er befindet sich zwar noch hunderte Meilen von der Frontlinie des Kampfes entfernt, der an der Commonwealth Bucht der Adelie Küste tobt, aber zwei seiner drei Schiffe sind voll in der Jagd auf die japanische Walfangflotte.

Die Steve Irwin wird in drei Tagen dort eintreffen und voll getankt und mit frischen Vorräten in den Kampf einsteigen.

Als die Patrouillenboote noch nördlich der Flotte nach der Steve Irwin suchten, überraschte Sea Shepherd die Walmörder mit einem Schiff, von dem sie nichts ahnten – die Bob Barker, ein ehemaliger Walfänger aus Norwegen das nun zu einem Walschützer wird.

Die Bob Barker, unter Kapitän Chuck Swift lief am 18. Dezember von Mauritius aus zu einer langen Reise durch den Süden des Indischen Ozeans. Am Morgen des 6. Januar fanden sie die Nisshin Maru und ihre vier Harpunenboote. Die japanischen Walfänger wurden komplett ungeschützt überrascht, ahnungslos das die Sea Shepherds in der diesjährigen Kampagne mit drei Booten operieren.

Das schnelle Aufklärungsschiff, die Ady Gil aus Neuseeland unter Kapitän Pete Bethune schloss heute Morgen zu der Bob Barker auf. Die beiden Schiffe jagten die Nisshin Maru aus der Walschutzzone und sämtliche Walfangaktivitäten wurden eingestellt.

Die japanische Strategie war es die Steve Irwin von der Flotte fernzuhalten indem ein schnelleres Schiff an das Heck der Sea Shepherd Crew geheftet wurde. Mit Luftunterstützung gelang es den Japanern die Steve Irwin am 9.Dezember außerhalb der 200 Meilenzone vor Australien auszumachen. Sie gaben die Position an die wartende Shonan Maru 2 weiter. Sechs Stunden später hatte das japanische Boot die Steve Irwin eingeholt und machte es den Sea Shepherds somit unmöglich das Fabrikschiff der Flotte auszumachen. Versuche den Verfolger abzuschütteln, scheiterten und zwangen Kapitän Watson nach Tasmanien umzudrehen. Voll ausgerüstet liefen sie von einem Sturmtief geschützt am Abend des 31.Dezembers aus.

Obwohl die Japaner einige Aufklärungsflüge am 1. Januar unternahmen, konnte die Steve Irwin hinter dem Harpunenboot Yushin Maru unentdeckt auf das offene Meer schlüpfen. Die Shonan Maru 2 war zur Flotte zurückgekehrt um Aufzutanken und wurde an der 200 Meilenzone bei der Yushin Maru zurückbeordert.

Das Ziel der Sea Shepherds Drei Boote Kampagne war es die illegalen Aktivitäten der japanischen Walfangflotte finanziell in die Knie zu zwingen und sie „wirtschaftlich zu versenken“.

„Dieses Jahr habe ich drei Schiffe, vier Beiboote, einen Jetski, einen Helikopter und 77 Besatzungsmitglieder mit einem großen Packen Ärger für die japanischen Walmörder“, sagte Kapitän Watson. „Wir werden ihnen die nächsten eineinhalb Monate das Leben schwer machen.“

In die Crew eingeschlossen ist die Filmcrew von Animal Planet die an Bord die dritte Staffel der TV Dokumentation „Whale Wars“ dreht.

Die Sea Shepherd Besatzung besteht aus 77 Menschen mit 16 Nationalitäten, wie Australien, Brasilien, Kanada, Ecuador, Estland, Frankreich, Deutschland, Ghana, Ungarn, Irland, Japan, die Niederlande, Neuseeland, Südafrika, Schweden, Großbritannien und den Vereinigten Staaten.

Bob Barker Mannschaft 30 Kapitän Chuck Swift (USA)

Steve Irwin Mannschaft 41 Kapitän Paul Watson (Kanada)

Ady Gil Mannschaft 6 Kapitän Pete Bethune