Spende für Sea Shepherd


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Japans Premierminister hasst Walfleisch

Samstag, den 31. Oktober 2009

Die Sankei Shimbun meldet heute, dass der japanische Premierminister Yukio Hatoyama nach eigenen Aussagen Walfleisch nicht mag. „Ich hasse Walfleisch“, sagte er bei einem Treffen mit dem niederländischen Ministerpräsident Jan Peter Balkenende. Als Premierminister eines Landes welches scheinbar immun gegen über jegliche „westliche“ Kritik zu Thema Walfang ist und westlichen Ländern immer wieder vorwirft gegenüber Japans Kultur und Traditionen keinerlei Feingefühl zu haben, ist eine solche Beichte recht ungewöhnlich.

Japan plant auch dieses Jahr im Walschutzgebiet im Südpolarmeer 935 Zwergwale und 50 Finnwale zu erlegen um sie auf dem heimischen Markt zu verkaufen. Japan nutzt dabei ein Schlupfloch in dem Moratorium zum kommerziellen Walfang von 1986 und wird nicht müde die Legalität zu beteuern. Japan wurde wiederholt von der IWC aufgefordert, die Quoten zu reduzieren und im Südpolarmeer das Waltöten komplett einzustellen.

Sea Shepherd fordert Taten von den Niederlanden

Donnerstag, den 29. Oktober 2009

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-091028-1.html
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Mittwoch der 28. Oktober 2009

Sea Shepherd fordert Taten von den Niederlanden

In einer Nachrichtenveröffentlichung heute, hat der niederländische Ministerpräsident erklärt, dass er eine Änderung eines holländischen Gesetzes unterstützt, welches es vereinfachen würde, Schiffen die Registration zu entziehen. Das holländische Sea Shepherd Vorstandsmitglied Laurens De Groot antwortete „Wir haben ein holländischen Schiff mit einem holländischen Kapitän und holländischen Crewmitgliedern und wir fordern, dass die niederländische Regierung einschreitet um unsere Sicherheit vor den gefährlichen und illegalen Attacken der japanischen Walfänger im Südpolarmeer zu schützen.“

De Groot ist ehemaliger Rotterdamer Polizist, der nun an Bord des in Rotterdam registrierten Meeresschutzschiffes Steve Irwin für Sea Shepherd dient.

Die Steve Irwin soll am 7. Dezember 2009 von Fremantle in West Australien auslaufen um wieder einmal gegen illegale Walfangoperationen vorzugehen und ihnen zuzusetzen.

Die japanischen Walfänger zielen auf geschützte Wale in einem bestehenden internationalen Walschutzgebiet ab, missachtend eines globalen Moratoriums von kommerziellen Walfang und in Verletzung des Antarktisvertrages.

„Ich bin entsetzt, dass der Ministerpräsident Jan Peter Balkenende zugestimmt hat holländisches Gesetz zu verändern um dem einzigen Schiff auf diesem Planeten, dass wirklich etwas gegen den illegalen Walfang unternimmt, die Flagge zu entziehen“, sagte De Groot. „Wir haben niemanden verletzt, wir wurden wegen keiner Zuwiderhandlung angeklagt. The japanischen Walfänger haben versucht uns zu töten und trotzdem verweigert der Ministerpräsident es sich unsere Version der Geschichte anzuhören. Er ist mehr daran interessiert die kriminellen Machenschaften der japanischen Walfänger zu beschönigen als daran die Sicherheit von Niederländern zu schützen. Wir fordern als Niederländer auf einem niederländisch beflaggten Schiff, dass unsere Regierung die Regierung von Japan warnt, dass die gewaltsamen Angriffe gegen die Crew des Sea Shepherd Schiffes Steve Irwin zu einzustellen und zu beenden sind.“

Ministerpräsident Balkenende antwortete auf die vom Premierminister von Japan geäußerten Sorgen, „zum Walfang habe ich erklärt, dass die niederländische Regierung daran arbeitet eine Änderung im Gesetz vorzunehmen, die es ermöglicht angemessene Schritte gegenüber in den Niederlanden registrierte Schiffe zu unternehmen, wenn diese ungesetzliche Taten begehen.“

Die Wahrheit ist, dass die Crew der Steve Irwin keine ungesetzlichen Taten begangen hat. Die niederländische Regierung hat weder gegen die Sea Shepherd Conservation Society, den Kapitän oder die Crew der Steve Irwin wegen irgendwelche Zuwiderhandlungen etwas zum Ausdruck gebracht. Die Regierungen von Japan und Australien haben bisher Sea Shepherd nicht wegen irgendwelchen Zuwiderhandlungen angeklagt.

„Das ist alles Politik und es ist für den niederländischen Ministerpräsidenten nicht angebracht bedroht zu werden um eine Gesetzgebung voranzubringen um einem Schiff die niederländische Flagge zu entziehen, das niemals deswegen angeklagt wurde, weil es etwas falsches getan hat,“ sagte Kapitän Paul Watson, der Gründer und Präsident von Sea Shepherd, „Der Ministerpräsident sollte mehr um den Schutz der Sicherheit der Niederländer besorgt sein als um den Schutz der Interessen der japanischen Walwilderer.“

Die diesjährige Wal-Verteidigungs-Kampagne von Sea Shepherd nennt sich Operation Waltzing Mathilda und wird die sechste Expedition sein um gegen den illegalen japanischen Walfang vorzugehen. Während den Zusammenstößen haben die japanischen Walfänger militärische Akkustikwaffen, Blendgranaten verwendet und sogar auf die Sea Shepherd Crew geschossen. Eine Kugel traf Kapitän Paul Watson in die Brust und wurde nur durch seine Kevlarweste aufgehalten.

„Ich denke der Ministerpräsident sollte sich mehr Sorgen um die japanische Gewalt machen als über unsere nicht gewalttätigen Maßnahmen um den illegalen Walfang zu beenden“, sagte De Groot.

Link zur englischen Meldung von AFP