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Razzia bei Walfanggegnern

Montag, den 8. März 2010

Original:http://www.themercury.com.au/article/2010/03/07/132101_todays-news.html

Tim Martain

Beamte der Australischen Bundespolizei enterten gestern bei den Docks in Hobart zwei Schiffe von Walfanggegnern.

Die Beamten hatten Durchsuchungsbefehle dabei, als sie die beiden Schiffe der Sea Shepherd Conservation Society, Steve Irwin und Bob Barker, kurz nach ihrem Einlaufen an Princes Kai No.2 enterten.

Die Steve Irwin lief gegen 8.30 Uhr morgens ein und die Bob Barker machte um 14.30 Uhr neben ihr fest.

Die Mannschaften der Schiffe –eingeschlossen der Kapitän der Steve Irwin Paul Watson- wurden an Bord festgehalten, während die Durchsuchung andauerte. Der 43 Crewmitglieder der Steve Irwin wurde schließlich um 12.30 Uhr erlaubt von Bord zu gehen obwohl die Durchsuchung noch andauerte. Die 33 Mannschaftsmitglieder der Bob Barker gingen erst gegen 17.30 Uhr von Bord.

„In dem Durchsuchungsbefehl geht es um eine Unmenge von Behauptungen über Verstöße irgendwelcher obskuren Gesetze und allem Möglichen nach Australischem Recht“, sagte der Senator der Grünen, Bob Brown, nachdem er die Mannschaften der beiden Anti-Walfangschiffe begrüßt hat. „Ich finde es widerlich, das Tokio anscheinend nicht nur die Kontrolle über Australiens Antarktis Gewässer hat, sondern jetzt auch noch über den Kai von Hobart.“

Ein Sprecher der Australischen Bundespolizei AFP bestätigte, dass sie einen Durchsuchungsbefehl an Bord der Steve Irwin durchgeführt haben, aufgrund von formellen Verweisen von der japanischen Regierung.

Hunderte von Sea Shepherd Unterstützer versammelten sich am Eingang des Kais und johlten als Senator Bob Brown den Premierminister Kevin Rudd und den Umweltminister Peter Garrett als „rückratlos“ bezeichnete, weil sie Japan helfen.

Nach einer längeren Befragung durch die AFP, wurde Kapitän Watson erlaubt grade mal so lange von Bord der Steve Irwin zu gehen, um sich an die Presse und die Menge zu wenden. Er sagte es laufen Untersuchungen gegen Sea Shepherd wegen ungefähr hundert verschiedenen Beschwerden seitens Japans.

„Die Japaner haben Beschwerden eingelegt für jedes einzelne Mal wo wir eine Stinkbombe geschleudert haben, jedes Mal wo wir vor ihnen kreuzten, jedes Mal wo wir ihnen rüber riefen das Walmorden einzustellen, jedes Mal wenn wir sie aufgefordert hatten die Gewässer zu verlassen“, sagte er. „Sie beschuldigten uns sogar drei ihre Crewmitglieder verletzt zu haben, aber wir haben ein Video was beweist, das sie sich selber verletzt haben: man kann klar erkennen, das als sie versuchten uns mit Pfefferspray zu beschießen der Wind dieses zurück in ihre Gesichter geweht hat.“

Der Durchsuchungsbefehl erlaubte der AFP Videobänder zu sichten, Logbücher, Karten und Computeraufzeichnungen einzusehen die die Anschuldigungen der Japaner stützen könnten. Versuche mit dem japanischen Konsulat Kontakt aufzunehmen scheiterten. Ein japanisches Fernsehteam war ebenfalls anwesend als die beiden Schiffe gestern festmachten.

Die Tasmanische Polizei entfernte einen Anti Sea Shepherd Demonstranten vom Kai der im Tarnanzug und maskiert ein Schild hochhielt auf dem stand ‚Paul Watson Medienhure’

Sea Shepherd Mitglied Pete Bethune – Skipper des schnellen Trimaran Ady Gil- wird in Tokio festgehalten nachdem der wegen Entern des Walfängerschiffes Shonan Maru No 2 festgenommen wurde. Er forderte 3 Millionen Dollar als Ersatz für die versunkene Ady Gil, die von dem japanischen Schiff gerammt wurde.

Die Steve Irwin wird am 16. März in Hobart auslaufen und dann Richtung Galapagos Inseln fahren. Die Bob Barker wird Anfang April für Reparaturarbeiten nach Melbourne fahren.

Die Sea Shepherd Schiffe schließen ihre Operationen im Südpolarmeer für 2010 ab

Donnerstag, den 25. Februar 2010

Sea Shepherd News:http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100225-2.html

Donnerstag, 25. Februar 2010
Die Sea Shepherd Schiffe schließen ihre Operationen im Südpolarmeer für 2010 ab

1800 Uhr: Perth und Fremantle
2100 Uhr: Sydney und Hobart
0200 Uhr: (PST) Friday Harbor und Los Angeles

Kapitän Paul Watson beordert das Sea Shepherd Schiff Bob Barker dazu sich von einer weiteren Verfolgung des japanischen Fabrikschiffes Nisshin Maru abzusehen und den Kurs auf Hobart, Tasmanien zu setzen.

“Die Bob Barker hat ein Problem mit einem Treibstoffventil, welches für einen Maschinenschaden sorgen könnte”, sagte Kapitän Paul Watson. “Ich kann es nicht riskieren die Bob Barker mit diesem Problem an der Küste der Antarktis alleine zu lassen, ohne dass die Steve Irwin zur Hilfe kommen könnte. Für mich scheint es das sicherste zu sein, die Kampagne zu beenden und das Schiff in den Hafen zu bringen. Beide Schiffe haben dieses Jahr einen außerordentlich guten Job gemacht. Wir haben der japanischen Walfangflotte in diesem Jahr mehr Schaden zufügen können als in jedem anderen Jahr zuvor.”

Die offizielle Entscheidung, den Einsatz abzubrechen kam Mitternacht nachdem wir dafür sorgen konnten, dass die japanische Walfangflotte für volle drei Wochen nicht in der Lage war einen einzigen Wal zu töten.

Es bleiben nur noch zwei Wochen in der verbleibenden Walfangsaison. Während die Walfänger sich wieder erst organisieren müssen schlägt das Wetter um und sie werden nicht in der Lage sein ihre Verluste wettzumachen.

“Wenn wir zu diesen drei Wochen die zwei Tage hinzufügen, wo die Nisshin Maru behindert wurde und die 8-10 Tage, als die gesamte Flotte im Januar 2500 Meilen Richtung Westen floh, bedeutet dies der Ausfall eines ganzen Monats. Zu dieser Zeit kommen noch aufgrund des Wetters verlorene Tage und die Tatsache, dass zwei Harpunschiffe Wochen den Sea Shepherd-Schiffen folgten, die Shonan Maru 2 außer Acht gelassen, da diese auf dem Weg nach Japan ist, mit ihrem Gefangenen Peter Bethune, bedeutet dies eine finanzielle Katastrophe für die japanische Walfangflotte”, sagte Kapitän Paul Watson. “Operation Waltzing Mathilda war unsere erfolgreichste Kampagne in der sechsjährigen Geschichte unseres Einschreitens im südpolaren Walschutzgebiet. Wir haben den bestmöglichsten Job mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln getan und ich bin überzeugt, dass wir das Abschlachten hunderter Wale verhindert haben.”

Die geplante Ankunft des Sea Shepherd-Schiffs Steve Irwin in Hobart ist der 6. März. Die der Bob Barker ein paar Tage später.

Sea Shepherd versucht nun eine legale Verteidigung für Kapitän Peter Bethune in Japan zu arrangieren.

Die geplante Abfahrt der Steve Irwin ins Mittelmeer zum Einschreiten gegen die Wilderer des Blauflossenthunfischs, ist der 16. März

Sea Shepherd Update: Bob Barker jagt die japanische Walfangflotte weiter

Mittwoch, den 24. Februar 2010

Sea Shepherd News:http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100223-1.html

Nach 18 Tagen ständiger Verfolgung der illegalen japanischen Walfangflotte und der Verhinderung, das irgendein Wal getötet wurde, bricht das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin ab und kehrt nach Hobart in Tasmanien zurück. Ihre geplante Ankunft wird am 6. März sein. „Wir haben unser Limit an Treibstoffreserven erreicht“, sagte Kapitän Paul Watson. „Uns bleibt nichts anders übrig, als zurückzukehren. Wir haben grade noch genug Treibstoff um nach Hause zu kommen.“

Obwohl die Steve Irwin aus dem Rennen ist, steht die japanische Walfangflotte immer noch vor einem Problem. Das Sea Shepherd Schiff Bob Barker verfügt über genügend Reservern um die Walfangflotte den Großteil der restlichen Fangsaison weiter zu jagen. Die Bob Barker verfolgt die Nisshin Maru momentan durch ein Packeis in die Cooperation See. Sea Shepherd vermutet, dass die drei Harpunenboote der Flotte dort im Süden auf das Fabrikschiff warten. „Jeder Tag an dem wir das Töten von Walen verhindern ist ein siegreicher Tag für uns“, sagte Kapitän Chuck Swift von der Bob Barker. “Meine Mannschaft hat sich darauf eingestellt, hier so lange wie möglich ihre illegalen Walfangaktivitäten zu verhindern. Sie haben nicht mehr viel Zeit und diese Zeit werden sie die Bob Barker an ihrem Heck haben um die Wale zu verteidigen.“

Das Institut für Walforschung  in Japan berichtete, dass Togo der Bob Barker die Registrierung entzogen haben soll.“ Sollte das stimmen, ist es sehr interessant, dass Japan das weiß, aber Sea Shepherd nicht. Das zeigt, dass Japan Druck auf Togo ausgeübt haben muss, und die Flagge zu streichen“, sagte Kapitän Paul Watson. „ Wir haben das erwartet, weil Togo eine der Marionettenstaaten ist, die an Japan ihre Stimme bei der Internationalen Walfang Kommission verkaufen. Wir haben die Registrierung absichtlich in Togo vornehmen lassen, um notfalls die imperialistische Verbindung Japans zu Togo aufdecken zu können. Wir haben die Registrierung von Togo genauso bekommen, wie Japan ihre Stimme.“

Die Sea Shepherd Conservation Society hat bereits mit dem Vorgang des Umflaggens begonnen, da man das Abflaggen von seitens Togos erwartet hat. „Wir erreichen, dass die Japaner um den Globus reisen um unsere Schiffe abzuflaggen und hinterlassen somit breite Spuren über unsere „seeräuberischen“ Aktivitäten gegen ihre Walwilderer“, sagte Kapitän Watson. „Aber somit verbreitet sich die Tatsache weiter, das wir jeden Tag die Wahrheit über das illegale Treiben Japans in der Walschutzzone des Südpolarmeeres aufdecken. Und was viel wichtiger ist, wir verderben ihre Quote an Waltötungen und kosten sie somit ein Vermögen von Zig-Millionen Dollar. Unser Ziel ist es, sie finanziell zu ruinieren und ich bin zuversichtlich, daß wie sie dieses Mal ökonomisch versenken.“ Sea Shepherds Kampagne Waltzing Matilda hat sich zu unserer erfolgreichsten Kampagnen aller Zeiten entwickelt. Sea Shepherd erwartet diese Saison, dass mehr Wale verschont bleiben, als bei allen anderen fünf Kampagnen bisher.

Kapitän Pete Bethune wird weiterhin als Gefangener auf dem Sicherheitsschiff Shonan Maru No. 2 gehalten und befindet sich auf dem Weg nach Japan. Er wird der erste Neuseeländer seit dem Zweiten Weltkrieg sein, der als Gefangener vom Südpolarmeer nach Japan gebracht wird.

Die Sea Shepherd Conservation Society geht keine Kompromisse ein, die ein weiteres Waltöten im Südpolarmeer gestattet. „Der einzige Grund, warum Japan Angebote erhält um Kompromisse einzugehen ist, weil sie eine reiche, starke Nation sind, die wiederum besondere Aufwendungen für Wilderer verteilt“, sagte Kapitän Paul Watson. „Ich sehe weder, dass die Welt mit Elefantenwilderen in Ostafrika Geschäfte macht noch mit Buschfleischhändlern in Westafrika. Afrikanische Wilderer werden eingesperrt oder erschossen. Japanische Wilderer machen was sie wollen, wann sie es wollen, wo sie es wollen und die Regierungen der Welt schrecken aus Angst, Japan zu beleidigen, zurück. Es ist beschämend, dass die Nationen, die Naturschutzübereinkommen unterzeichnen, den Wilderern das Sagen zu überlassen.

Sea Shepherds Verfolgung der Walfangflotte hält seit 17 Tagen an

Dienstag, den 23. Februar 2010

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/sea-shepherd-news.html

Montag 22. Februar, 2010

Seit dem 6. Februar üben die Sea Shepherd Schiffe Steve Irwin und Bob Barker permanenten Druck auf das Fabrikschiff der japanischen Walfangflotte, Nisshin Maru aus. Die Verfolgungsjagd hat eine Strecke von 5.100 Meilen abgedeckt, die in alle möglichen Richtungen ging, aber ohne ein klares Ziel zu erkennen.

„Die Walfänger spielen ‚Flaschendrehen’ bei der Navigation“, sagte Sea Shepherd Helikopterpilot Chris Aultman. „An verschiedenen Tageszeiten ändert sich der Kurs, als ob ein Offizier die Wache übernimmt, einmal an der Flasche dreht und dann diesen Kurs einschlägt“

Gestern führte die Nisshin Maru die Steve Irwin und die Bob Barker durch eine schmale Sackgasse zwischen zwei Eisbergen direkt in ein dichtes Feld aus Eisschollen. Die Nisshin Maru wagte sich in das Eis und die beiden Sea Shepherd Schiffe folgten. Stunden nachdem sie fest saß und nicht mehr weiterkonnte, setzte die Nisshin Maru zurück und verließ das Feld auf demselben Weg wie sie hinein kam. Die Nisshin Maru drehte dann nach Norden ab, schwenkte dann nach Westen und entschloss sich diesen Morgen wieder nach Osten zu fahren.

„Ausgehend von ihren Manövern ist offensichtlich, dass die Japaner mit dem Navigieren in Eis wenig Erfahrung haben“, sagte der Erste Offizier der Steve Irwin Locky MacLean, „Unser Kapitän ist sehr erfahren im Navigieren in Eis, also ist, uns in das Eis zu locken, um uns abzuschütteln ungefähr so, als wenn man einen alten Hasen durch einen Dornengebüsch lockt. Wir sind schon fast heimisch im Eis, die Walfänger anscheinend nicht.“

Die Nisshin Maru hat nicht viel Tiefgang. Die Tiefenmarkierungen am Bug zeigt weniger als 2 Meter an. Am Anfang der Verfolgung waren es noch 4 Meter. Sie haben also eine große Menge an Treibstoff bei der Verfolgung gelassen und es sieht nicht danach aus als ob eine große Menge an Walfleisch an Bord ist.

„Es sind noch ungefähr drei Wochen bis zum Ende der Walfangsaison, bevor das Wetter hier noch schlechter wird als momentan“, sagte Kapitän Paul Watson von der Steve Irwin. Wir werden bis in den März bei der Flotte bleiben können. Ich bin zuversichtlich, dass wir das Ziel, die  Fangquote zu halbieren, erreicht haben.“

Japan führt Sea Shepherd als Grund für das Walmorden an

Freitag, den 19. Februar 2010

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100219-2.html

Donnerstag, 18. Februar 2010

Die Sea Shepherd Schiffe Steve Irwin und Bob Barker halten das illegale Fabrikschiff der japanischen Walfangflotte, Nisshin Maru, nun seit zwei Wochen in Bewegung. Seit dem 5. Februar wurden keine Wale mehr getötet.

Die Walfangsaison läuft noch drei Wochen und die Sea Shepherd Schiff haben genug Treibstoffreserven die Jagd fortzuführen. Die Bob Barker wurde als Verstärkung ausgestattet und hat die vierfachen Treibstoffkapazitäten als wie ursprünglich geplant.

„Ich glaube, die wiederholten Routen der Nisshin Maru von Osten nach Westen und wieder zurück, diente dem Versuch uns trocken laufen zu lassen“, sagte Kapitän Paul Watson. Ich denke die sind ganz schön überrascht, das wir ihnen immer noch am Heck kleben und ihre illegalen Walfangaktivitäten stören.“ Da die Shonan Maru No2 damit beschäftigt ist Kapitän Pete Bethune nach Japan zu bringen, fällt somit das vierte Harpunenboot aus der Flotte.

„Ich glaube nun können wir garantieren, dass die japanische Walfangflotte ihre Tötungsquote mit 30-55% verpassen, basierend auf unseren Beobachtungen aus vergangenen Sea Shepherd Störaktionen“, sagte Kapitän Watson. „ Sie werden dieses Jahr nicht ein bisschen Gewinn machen.“

Der ehemalige japanische Walfangbeauftragte, Herr Masayuki Komatsu, welcher Minkwale einmal als Kakerlaken der Meere bezeichnete, warnte Japan davor von ihrem Walfangprogramm in der Antarktis abzulassen, denn dies würde einen ausschlaggebenden Sieg für die Sea Shepherd Conservation Society bedeuten. „Unser Minister erklärte, dass sie sich aus der Antarktis zurückziehen wollen, Sea Shepherd könnte nicht glücklicher darüber sein“, sagte Kamatsu.

„Wenn der einzige Grund darin besteht, dass Japan an ihrem Walfang festhalten will, um zu verhindern das es aussieht, sie würden vor Sea Shepherd zurückweichen, dann ist das wirklich erbärmlich und extrem engstirnig seitens der japanischen Regierung“, sagte Kapitän Paul Watson. „ Was Komatsu damit eigentlich ausdrückt ist, dass wir Japan beschämen, da wir ihre illegalen Wildereien effektiv stören können. Wenn es hier nur darum geht das Gesicht zu wahren, was sie längst verloren haben, dann sollten sie sich zurückziehen solange ihnen noch die Hälfte des Gesichts bleibt.“

Die Sea Shepherd Schiffe werden auch dieses Wochenende die japanische Flotte verfolgen, während der japanische Außenminister Katsuya Okada Australien besucht.

Die japanische Flotte hält sich immer noch außerhalb der von Australien beanspruchten antarktischen Hoheitsgewässer (EEZ), höchstwahrscheinlich aus diplomatischen Gründen durch den Okada Besuch. Dieser Schritt kann als inoffizielle Anerkennung der EEZ angesehen werden. 2008 beschloss der Bundesgerichtshof von Australien, dass Japan keine Wale innerhalb der Gewässer der EEZ töten darf. Die japanische Walfangflotte missachtet diese Anordnung des Bundesgerichtshofes.

Kapitän Paul Watson fordert von Japan eine Entschuldigung

Sonntag, den 14. Februar 2010

Sea Shepherd News:http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100212-2.html
“Wenn der japanische Fischereiminister Hirotaka Akamatsu auch nur einen Funken Ehre und Würde hat, wird er sich für die Lügen des Instituts für Walforschung (ICR) entschuldigen, welches Sea Shepherd bezichtigt, am 11. Februar drei Walfänger verletzt zu haben”, sagte Paul Watson, Kapitän des Sea Shepherd Schiffes Steve Irwin.

Japans Fischereiminister Hirotaka Akamatsu verurteilte öffentlich die Sea Shepherd und sagte am Freitag zu Reportern: “Ich bin total wütend und konnte nicht glauben, dass sie so etwas getan haben.”

“Nun, Herr Alamatsu, so etwas haben wir nicht getan und wir haben entsprechendes Filmmaterial, welches beweist, dass sich die drei Besatzungsmitglieder der Shonan Maru 2 die Verletzungen selber zugefügt haben”, sagte Kapitän Paul Watson.

Das von Sea Shepherd aufgenommene Video erbringt den unwiderlegbaren Beweis, dass die drei japanischen Besatzungsmitglieder von Pfefferspray getroffen wurden. Sie hatten den chemischen Reizstoff versprüht und versucht, ihn auf die Besatzung eines Schlauchbootes von Sea Shepherd abzuschießen.

Die Sea Shepherd Conservation Society hat eine makellose Vergangenheit, während der es nie zu Verletzungen gekommen ist. Dieser Videobeweis spricht Sea Shepherd von jeglicher Schuld hinsichtlich des erwähnten Vorfalls frei. Er wird der Öffentlichkeit zeigen, dass das ICR und die Besatzung der Shonan Maru 2 absichtlich die Geschichte erfunden hat, dass sie von den Stinkbomben aus ranziger Butter verletzt wurden, die von der Besatzung der Sea Shepherd auf ihr Deck geworfen wurden.

Ranzige Butter ist Buttersäure, doch ihr Säuregehalt ist geringer als bei Bier. Buttersäure ist nicht ätzend, ungiftig, organisch und biologisch abbaubar. Sie verursacht keine Reizungen der Haut oder Augen, aber sie stinkt. Das Pfefferspray, welches von den Walfängern versprüht wurde ist ein Reizstoff, der auf Haut und Augen eine schmerzhafte Wirkung hat. Jetzt wissen die japanischen Walfänger welche Reizung Pfefferspray verursachen kann.

Die Besatzung der Sea Shepherd protestiert nicht gegen den Walfang im Südpolarmeer, sondern sie schreitet aktiv gegen die illegale Wilderei der japanischen Walfangflotte ein.

“Die Walfänger jagen den gefährdeten Finnwal und den geschützten Minkwal innerhalb eines internationalen Walschutzgebietes und verstoßen damit gegen das weltweite Moratorium zum Verbot des kommerziellen Walfangs und gegen das Antarktis-Abkommen. Diese Leute sind die gleichen Wilderer und Kriminellen wie die Elefanten-Wilderer in Ostafrika, mit dem Unterschied, dass es sich bei den afrikanischen Wilderern um Schwarze handelt, die arm sind und für ihre Verbrechen erschossen werden. Wenn die japanischen Wilderer von Stinkbomben getroffen werden dann jammern sie, wie unfair das ist”, sagte Kapitän Paul Watson.

“Die japanische Regierung sollte sich für die Lügen und den täglichen Propagandaschwall schämen, mit dem das ICR auf jämmerliche Art und Weise versucht, seine Verbrechen im Südpolarmeer zu rechtfertigen”, sagte Chuck Swift, Kapitän des Sea Shepherd Schiffes Bob Barker.


Japanische Walfänger jagen sich selber Pfefferspray ins Gesicht

Samstag, den 13. Februar 2010

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100212-1.html

Freitag 12.Februar 2010

Während der Auseinandersetzung am 11. Februar zwischen Sea Shepherd und dem japanischen Sicherheitsschiff Shonan Maru No2, kam es zu einem Vorfall, den das Institut zur Walforschung (ICR) als Vorwand nutzte eine Pressemitteilung herauszugeben, in der Sea Shepherd beschuldigt wird drei japanische Besatzungsmitglieder mit Buttersäure (ranziger Butter) verletzt zu haben.

Laut der Pressemitteilung der ICR wurden die drei Männer verletzt, als ihnen Buttersäure ins Gesicht gespritzt wurde.

Kapitän Paul Watson bezweifelte die Darstellung, denn Buttersäure, was nichts anderes als ranzige Butter ist, ist weder ätzend noch giftig  und außerdem organischer Natur. Es brennt nicht auf der Haut oder verursacht Augen- oder Hautreizungen.

Bei der Durchsicht des Filmmaterials der Auseinandersetzung, entdeckte die Sea Shepherd Crew die wahre Ursache der Verletzungen der drei japanischen Seeleute. Die drei Besatzungsmitglieder wurden in Wahrheit dadurch verletzt, weil sie sich selber Pfefferspray ins Gesicht gesprüht hatten.

Die Videoaufnahmen zeigen recht deutlich die drei japanischen Seeleute an Deck der Shonan Maru No2. Zwei von ihnen trugen Metalltanks auf ihren Rücken mit Düsen in ihren Händen. Sie sahen ein wenig wie Darsteller aus dem Film „Ghostbusters“ aus. Ein drittes Besatzungsmitglied stand neben ihnen. Das Video zeigt wie die beiden Seeleute mit den Tanks ihre Düsen auf die Sea Shepherd Crew in dem Schlauchboot richten. Die Düsen versprühten einen Stoß Pfefferspray in Richtung der Sea Shepherd Crew und dem Kameramann. Aber die Windverhältnisse waren für diese Taktik der Japaner nicht glücklich  gewählt und das Pfefferspray kam direkt zurückgeweht und traf die Gesichter der drei Seeleute, die sich danach ziemlich deutlich die Augen rieben. Es schien als ob sie unter Augenreizungen litten.

Die Sea Shepherd Conservation Society veröffentlicht Filmmaterial was beweist, das die Pressemitteilung der ICR eine Lüge ist und die nur versucht Sea Shepherd für die Verletzungen der drei japanischen Besatzungsmitglieder verantwortlich zu machen.

Die Sea Shepherd Conservation Society hat seit ihrer Gründung 1977  keine Verletzungen bei irgendeiner Person verursacht.

„Ich glaube, das Video spricht Sea Shepherd von jedem Fehlverhalten frei und zeigt das die japanischen Walfänger regelmäßig ihre Aussagen verdrehen, um die Bemühungen unsererseits zu verteufeln, die Wale vor ihren illegalen Aktivitäten zu schützen“, sagte Kapitän Paul Watson.

Die Sea Shepherd Schiffe Bob Barker und Steve Irwin halten die japanische Walfangflotte seit acht Tagen in Bewegung, ohne das ein einziger Wal in dieser Zeit getötet worden ist. Die Nisshin Maru bewegt sich weiter westwärts und die Flotte und die Sea Shepherd Schiffe befinden sich nun 2000 Meilen vor Südafrika.

Bob Barker von illegalem Walfangschiff gerammt worden

Samstag, den 6. Februar 2010

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100206-1.html

Um 12.09 Uhr (Ortszeit Fremantle, Australien) rammte die Yushin Maru 3 vorsätzlich das Sea Shepherd Schiff Bob Barker, beschädigte den Rumpf und gefährdete das Leben der Besatzung. Die Kollision ereignete sich bei 65° 21“ Süd und 67° 58“ Ost, etwa 180 Meilen vor Cape Darnley im australischen Hoheitsgebiet der Antartis.

Die Bob Barker hatte aktiv die Laderampe zum Verarbeitungsdeck der Nisshin Maru, dem Fabrikschiff der Walfangflotte, blockiert als sich die Kollision ereignete. Vier Harpunenschiffe, die Yushin Maru 1,2 und 3 und die Shonan Maru No2 umkreisten das Schiff und machten dichte Fahrmanöver vor dem Bug und hinter dem Heck des Sea Shepherd Schiffes. Die Bob Barker blieb auf ihrer Position. An diesem Punkt rammte die Yushin Maru 3 vorsätzlich die Bob Barker und verursachte einen 3 Fuß langen und 4 Zoll tiefen Riss in der Steuerbordseite des Sea Shepherd Schiffes oberhalb der Wasserlinie.

Niemand von der Besatzung wurde hierbei verletzt. Die Bob Barker blockiert weiterhin die Laderampe der Nisshin Maru, und verhindert, dass die erlegten Wale auf des Fabrikschiff geladen werden können. Somit werden die illegalen Walfangaktivitäten effektiv unterbunden.

„Der Vorfall zeigt eindeutig eine weitere Eskalation der Gewaltbereitschaft seitens der illegalen Walfänger in der Walschutzzone des Südpolarmeeres.“

Sagte Kapitän Paul Watson von der Brücke der Steve Irwin, augenblicklich auf dem Weg um in das Geschehen eingreifen zu können. „Da die Walfänger meinen, durch das ungeheuerliche Versenken der Ady Gil einen Freifahrtschein bekommen zu haben, denken sie nun sie können sich alles erlauben und haben keine Bedenken die Sea Shepherd Crew zu gefährden. Was wir hier wirklich gebrauchen können, sind die Regierungen von Australien und Neuseeland, die einschreiten und das Seerecht in diesen Gewässern durchsetzen. Wer weiß was den Walfängern als nächstes einfällt. Das Leben australischer und neuseeländischer Bürger wird hier täglich aufs Spiel gesetzt.”

Die Mannschaft der Bob Barker bemerkte das die Yushin Maru 3 kurz nach dem Zusammenstoß auf dem Wasser anhielt und anscheinend hinter der Bob Barker zurückfiel, wobei die Bob Barker ihre Position am Heck der Nisshin Maru beibehält. Es ist möglich das die Yushin Maru 3 sich bei der Kollision selbst Schaden zugefügt hat.

Die japanischen Walfänger sind dieses Jahr bei weitem aggressiver in ihrem Vorgehen als bei den letzten Kampagnen.

Ermittlungsbeamte aus Neuseeland befragen die Überlebenden des gesunkenen Schiffs

Donnerstag, den 28. Januar 2010

Original: http://www.watoday.com.au/environment/whale-watch/nz-officials-to-interview-survivors-of-sunken-ship-20100128-n0p2.html?autostart=1

28. Januar 2010

Ermittlungsbeamte der neuseeländischen Schifffahrtsbehörde sind in Australien eingetroffen, um die Mannschaft des Antiwalfangschiffes zu befragen, welches nach einer Kollision mit einem japanischen Walfangschiff gesunken ist.

Kapitän Paul Watson sagte, dass  die Besatzungsmitglieder der Ady Gil bereits von Beamten der neuseeländischen Schifffahrtsbehörde  erwartet werden,  als das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin heute früh in Freemantle anlegte.

Er sagte, dass wahrscheinlich auch australische Schifffahrtsbeamte die sechs Crewmitglieder im Rahmen ihrer Ermittlungen zu dem Zusammenstoß mit dem japanischen Walfangschiff Shonan Maru No. 2 am 6. Januar zu Befragungen heranziehen werden.

Das futuristische Kohlefaserschiff sank an den Folgen der Kollision, die bei Walschutzaktivitäten im Südpolarmeer vor der Antarktis in den australischen Hoheitsgewässern stattfand.

Kapitän Watson sagte, die Steve Irwin bleibt etwa 48 Stunden in Freemantle um zu tanken,  Lagerbestände aufzufüllen und vier Besatzungsmitglieder der Ady Gil an Land zu bringen, bevor sie wieder für sechs Wochen auslaufen.

Der Kapitän der Ady Gil, Pete Bethune und ein weiteres Crewmitglied kehren auf der Steve Irwin zum Südpolarmeer zurück, um die Jagd nach der japanischen Walfangflotte wieder auf zunehmen.

Kapitän Watson wiederholte seine Feststellung, dass die Shonan Maru No. 2 absichtlich auf die Ady Gil zugehalten habe – eine Behauptung die von den Japanern zurückgewiesen wird. Sie sagen, das Schiff wäre ihnen vor den Bug gefahren.

„Es war vorsätzliches Rammen“, erklärte er der Presse in Freemantle.

„Soweit es mich betrifft, war es ein Mordversuch. Dies waren keine (japanischen) Walfänger. Das waren die Sicherheitstruppen der Regierung an Bord.“

Kapitän Watson sagte, Ady Gil, eine amerikanische Fernsehgröße und Tierschutzaktivist nach dem das Schiff benannt worden ist, sei „sehr interessiert“ die Sea Shepherd-Gruppe mit einem weiteren Boot zu fördern.

„Er nahm es (das Sinken seines Schiffes) etwas persönlich und er ist sicherlich in der Lage Spenden dafür zu sammeln.“, sagte er.

Er sagte, eine Ady Gil 2 könne nächstes Jahr unter Pete Bethune in die Antarktis fahren.

Das Sea Shepherd Schiff Bob Barker nimmt unterdessen weiter die Jagd nach der japanischen Walfangflotte in der Antarktis auf.

Cyber Wars – Internetkriege

Donnerstag, den 21. Januar 2010

Sea Shepherd Kommentare: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100119-1.html

Dienstag, 19.Januar 2010

Kommentar von Kapitän Paul Watson

Es fällt einem schwer zu beschreiben, wie schwierig die Aufgaben der Sea Shepherd Conservation bei der Organisation unserer jährlichen Kampagnen gegen die gesetzlosen Walfangaktivitäten der japanischen Walfangflotte sind.

Zehntausende von Handwerkerstunden sind nötig, um die Schiffe sicher zu machen, vorzubereiten und in Stand zu halten, Proviant aufzunehmen und aufzutanken, um den Helikopter vorzubereiten, Spenden aufzubringen um die Kampagnen finanzieren,  sich um die Presse,  Regierungen, und Bürokratie zu kümmern und jedes auch noch so kleine Detail muss berücksichtigt werden, um eine Kampagne auf die Beine zu stellen und durchzuhalten.

Es ist genauso schwer, annähernd auszudrücken, wie gefährlich diese Kampagnen sind, und es legt Zeugnis über unsere Fähigkeiten ab, dass nach sechs Antarktiskampagnen mit insgesamt 24 Monaten auf See mit vier verschiedenen Schiffen  weder jemand von uns eine einzige schwerwiegende Verletzung erlitten haben noch das von uns eine einzige Verletzung an denen zugefügt worden ist, denen wir uns entgegenstellen.

Das ist beachtlich, denn wir führen diese Seereisen durch die  abgelegenen und meteorologisch feindlichen Gewässern der Welt. Wir fädeln uns auf unserem Weg durch Eisberge und Eisschollen, über Tausende von Meilen an kargen Küsten entlang. Es gibt keine Krankenhäuser dort unten, keine Polizei. Es gibt keinerlei Rettungsmöglichkeiten, falls irgendetwas schief gehen sollte. Wir sind buchstäblich zweitausend Meilen weg von allem, das uns helfen könnte, falls uns eine Katastrophe heimsuchen sollte.

Und so eine  Katastrophe könnte  in jeder Stunde eines jeden Tages passieren. Da wäre das Eis, das ein Loch in unsere Stahlwand reißen und uns versenken könnte. Da wären fürchterliche unvorhersehbare Wetterbedingungen, in denen wir unsere kleinen Boote oder unseren Helikopter verlieren könnten. Und dann wären dann noch die eiskalten Gewässer, in dem einem nur wenige Minuten zu Überleben blieben, falls einer meiner Crew über Bord ginge. Und schließlich ist da die gewaltbereite Feindseligkeit der japanischen Walfänger und der Sicherheitskräfte, die entsandt wurden um sie zu verteidigen. Diese Gewalttätigkeit hat jetzt schon, während dieser Saison, eines unserer drei Schiffe zerstört und versenkt, die Ady Gil.

Ich habe 76 andere Menschen in diesen Gewässern bei mir, 76 Menschen aus 16 verschiedenen Nationen, auf zwei Schiffen, Freiwillige, deren Leben in meinen Händen liegt.

Meine Entscheidungen wirken sich auf jeden Einzelnen von ihnen aus. Wenn ich einen Fehler mache, könnte jeder von ihnen – oder mehr als einer – ernsthaft verletzt oder getötet werden.

Das ist eine furchtbare Verantwortung und ich bin mir der möglichen Gefahren sehr wohl bewusst. Und jeder Einzelne meiner Crew ist sich der Risiken bewusst, die sie auf sich zu nehmen entschieden haben, als sie mit mir vereinbarten, hier herunter zu kommen um uns in die Schusslinie zu stellen und damit gefährdete Wale vor der grausamen Abschlachtung durch japanische Wilderer zu beschützen, die in das Walschutzgebiet des Südpolarmeers einfallen.

Die Realität ist, dass was wir hier tun, einer “Mission Impossible” nahe kommt, und das Eigenartige an diesen Kampagnen ist, dass wir dabei sogar gewinnen. Wir erreichen unsere Ziele durch puren Wagemut, Willensstärke und unsere Liebe zu den Ozeanen und diesen unglaublich schönen Geschöpfen, für die wir eintreten – den Walen.

Wir haben die selbstgesetzten Tötungsquoten der japanischen Walfangflotte in jedem Jahr über vier Jahre hinweg gekappt und die Walfänger für die letzten drei Jahre ihre Profite gekostet. Und wir haben der ganzen Welt die Verbrechen ins Bewusstsein gebracht, welche die japanische Walfangflotte in diesen einsamen abgeschiedenen Gewässern begeht. Wir haben über 1400 Wale gerettet und die Walfänger mehrere zehn Millionen Dollar gekostet und wir haben die Angelegenheit in eine politische Debatte hineingedrängt, unter Einbeziehung Dutzender Nationen. Die Kampagnen waren effektiver als wir es uns jemals hätten vorstellen können.

Wir haben sehr wohl gewusst, dass diese Kampagnen langwierig, hart und herausfordernd sein würden. Wir sind eine kleine Nicht-Regierungs-Organisation, die es mit einer der mächtigsten wirtschaftlichen Supermächte unseres Planeten aufnimmt – Japan.

Wir stellen uns einer Flotte von mehr als einem halben Dutzend Schiffen entgegen, alle schneller und stärker als wir und bemannt wurde mit Hundertschaften von professionellen Mannschaften einer Schifffahrtsgesellschaft, die von der japanischen Yakuza kontrolliert wird.

Wir stellen uns einem Feind entgegen, der über 120 Millionen US-Dollar an Fördermitteln von der Regierung erhalten hat. Es ist ein Feind mit hoch bezahlten Public-Relations-Firmen zur Meinungsmache und er hat das Geld und ausreichend Leute auf der Lohnliste um uns auf jeder Ebene zu schlagen.

Dieser Feind kann nautische “Experten” anheuern wie alte Admiräle und Kapitäne, damit sie schwören, dass die Zerstörung der Ady Gil nicht die Schuld der Japaner war. Er kann lächerliche Medienveröffentlichungen absondern, die Sea Shepherd beschuldigen, tödliche Waffen zu haben, wohl wissend dass es einige Abnehmer geben wird, die den Unsinn auflesen und veröffentlichen.

Eine der heimtückischsten und hinterhältigsten Attacken war die Fähigkeit der japanischen Walfangindustrie, Internetkriege einzusetzen. Wir haben Grund zur Annahme, dass sie sich (zumindest zeitweise)  mit böswilligen Angriffen Zugang zu unserer Website verschafft und allgemeine Internetforen und Websites infiltriert haben. Und das nur um mit einer großzügig finanzierten Kampagne der Desinformation und Strategie unsere Moral zu untergraben und unsere Unterstützung durch ein Trommelfeuer von Lügen, persönlicher Angriffe, Rufmord und Internetmobbing zu schwächen.

Manche dieser Eindringlinge sind schlichtweg angeheuert oder freiwillige Cybergun – Schützen aus Japan.  Andere sind ahnungslose aber leicht zu manipulierende und selbstverliebte Trolle, die durch psychologische Manipulation so verdreht wurden, dass sie nicht nur mich selbst oder meine Crew attackieren, sondern noch weit widerlicher, feige unsere Familien und unsere Lieben zu Hause ins Visier genommen.

Wie eine Armee hirnloser Zombies können diese Eindringlinge losgelassen werden, indem man einfach Köder in verschiedenen allgemeinen Netzwerkseiten wie MySpace, Facebook oder in Internetforen auslegt oder diese Trolle motiviert, Websites oder allgemeine Netzwerkseiten einzurichten, die dazu bestimmt sind, uns persönlich anzugreifen.

Dieser Köder reicht von fingierten Anschuldigungen von Rassismus und Korruption bis zu extrem persönlichen Attacken auf das Aussehen, die Motivation, Taktiken und Persönlichkeiten meiner selbst, meiner Crew und unserer Freunde und Familien.

Bedauerlicherweise sind außer den wohlwollenden Individuen die allgemeinen Netzwerke im Internet voll von frustrierten, selbst verachtenden, eifersüchtigen und Hass speienden Leute, für die sich die Bezeichnung Trolle entwickelt hat. Das entspringt der Volkssage von dem Troll, der unter der Brücke lebt und darauf wartet, ausnahmslos jeden auszuplündern, der oben vorbeikommt.

Der einzige Weg, mit diesen Trollen umzugehen ist sie zu ignorieren und ihren parasitären Drang zurückzuweisen, sich von ihren Opfern zu nähren indem sie ihnen Verletzungen und Skandale zufügen.

Wir haben den Verdacht, dass japanische Cyber Gangs entdeckt haben, dass sie Sea Shepherd attackieren können, indem sie die umher treibende Armee von Trollen benutzen, die nichts Besseres zu tun haben als hinter ihrer Tastatur zu sitzen und nach Opfern zu suchen um ihr schwaches Selbstwertgefühl zu regulieren.

Wenn ihr darüber nachdenkt, sind die einzigen Leute, die Zeit und Energie damit vergeuden können, andere Leute , die sie nicht einmal kennen, in Internetforen zu attackieren, Leute ohne Job, ein gesundes Sozialleben oder Stabilität – mit anderen Worten, Leute, die ein eigenes Leben bräuchten.

Was wirklich aufschlussreich an den persönlichen Angriffen gegen uns war, ist, dass dieser Typ von Zombies, die gegen uns aufgehetzt wurden, tatsächlich glaubt, dass sie Wale und andere Tiere schützen indem sie unseren Kampagnen die Schlagader herauszureißen und versuchen alles zu sabotieren, was wir tun um tatsächlich  Wale zu schützen.

Und sie sind betrügerisch. Vor einigen Monaten lud mich eine Frau, die sich selbst als Moderatorin eines Internetforums beschrieb, dazu ein, einige Fragen von “Fans” auf der Seite zu beantworten. Sie sagte, es gebe eine Notwendigkeit, die Wale vor den Fürsprechern des Walfangs zu schützen. Ich machte den Fehler, ihre Einladung anzunehmen, nur um herauszufinden,  welche Frage ich auch immer beantwortete, diese doch  ignoriert wurde, und ich stellte fest, dass ich nur persönlich angegriffen wurde. Ich merkte sehr bald, dass eine vernünftige Debatte nicht möglich war, und ich mich lediglich zum Ziel hasserfüllter und hämischer Attacken gemacht hatte. Zusätzlich fand ich heraus, dass diese Frau tatsächlich selbst Pro-Walfang und eine selbsternannte Moderatorin war.

Ich hatte auch den Fehler begangen eine persönliche Seite bei Myspace einzurichten , wo sich innerhalb eines Jahres fast 10.000 „Freunde“ um mich scharrten, die ich leichtsinnigerweise akzeptierte ohne zu dem Zeitpunkt zu bemerken, das viele von ihnen keine Freunde waren. Als die persönlichen Angriffe begannen, blieb mir keine Wahl als jeden von dieser Liste zu streichen, um zu verhindern, das meine persönlichen Einträge in jedes noch so niederträchtige Forum der virtuellen Welt verbreitet wurde.

Einige der 10.000 Leute auf MySpace haben mir nicht einmal eine Nachricht geschickt, ich habe auch keine Ahnung wer sie waren. Unter ihnen war aber eine Menge von Trollen die sich als Unterstützer ausgaben, mutwillig Gerüchte und  falsche Informationen verbreiteten und mich aus dem Zusammenhang zitierten. Ich beschloss, dass es keinen Sinn machte diese 10.000 Leute virtuell um mich zu haben. So gibt es eine offizielle Sea Shepherd MySpace Seite und die Sea Shepherd Webseite die alle mit Informationen über Sea Shepherd und unsere Kampagnen informiert.

Ich fand heraus, das meine unbeteiligte Freundin und ich selbst von so genannten „ Sea Shepherd Unterstützern“ aufs Korn genommen wurden, weil sie über die Löschung auf der MySpace Seite ärgerlich waren. Anscheinen hatten sie den Eindruck, ich würde ihr Eigentum sein, und somit ein Anrecht auf die Freundschaft haben.

Ich bekam die wohl seltsamsten Nachrichten von Leuten, die mich als das darstellen wollten was ich ihrer Ansicht war. In ihren wirren Köpfen war ich alles, vom KGB ausgebildeten Attentäter bis zum verkappten Walfleischhändler der durch seine Aktionen nur den Walfleischpreis hochtreiben will. Mal ernsthaft, mir ist noch nie untergekommen wie Leute so abgedreht und durchgeknallt sein können. Es war keine schöne Erfahrung und es machte mir klar das MySpace und Facebook eine moderne Form der Büchse der Pandora ist. Einmal den Deckel angehoben und reingeblickt und Ströme von Widerlichkeiten, Hass und Hinterlist ergießen sich daraus. Die eigenen privaten und persönlichen Miteilungen werden wie eine Ware gepackt und manipuliert, und das von den übelsten und perversesten Gemütern die dieser Planet hergibt, Menschen denen man durch die moderne Technologie einen Schlüssel zu unseren Herzen, unsern Köpfen und unseren Seelen gegeben hat.

Seit ich zu dieser Kampagne ausgelaufen bin, habe ich noch nie eine solche ungezügelte, gemeine Welle von virtueller bösartiger Einschüchterung erlebt – schamloses Morden von persönlichen Eigenschaften. Die Heftigkeit und Gemeinheit dieser Angriffe ist beunruhigend und nicht nachzuvollziehen, da sie von fremden Leuten kommen die weder mich, meine Crew oder unsere Lieben zu Hause kennen.

Aber wie Feiglinge nun mal sind, gingen sie uns an die Kehle und begannen ihr Pogrom des Hasses nachdem ich schon auf See war um die Wale zu verteidigen, und das Verwirrende daran ist, diese Menschen sich Unterstützer von Sea Shepherd oder/und Walschützer nennen.

Während sie wie Jäger hinter der Maske ihrer Tastatur lauern und ihren Hass in  Wellen von selbst gerechten Empörung aussenden, riskiert meine Crew und ich selber unser Leben um Wale zu beschützen, in dem Wissen, das diese „Unterstützer“ versuchen uns zu demoralisieren und unsere Bemühungen durch persönliche kriminelle Angriffe über das Internet zu sabotieren.

Die Kanonen dieser japanischen Internetkriminalität wissen genau was sie tun müssen, um diese Abläufe  so zu manipulieren, damit die zombieähnlichen Energien dieser verlorenen Internettruppe, frustriert, verstreut und manchmal einfach nur durchgeknallt so gelenkt werden, damit sie sich durch psychologische Kriegsführung auf die Störung unserer Aktionen konzentrieren können.

Es ist so einfach zu hassen. Es ist einfach zu kritisieren. Es ist einfach Lügen zu verbreiten und es ist einfach ein krimineller Netztyrann zu sein. Man braucht nicht mehr als einen Computer und schon stehen einem alle Wege zur Verfügung.

Schauen wir uns das mal genauer an. Da gibt es sieben Milliarden Menschen auf diesen Planeten, und nur 77 von ihnen sind in diesem Moment hier unten, in dieser abgelegenen Gegend, um Wale zu beschützen. Stören in diesem Moment die  illegalen Walfangaktivitäten der Japaner und heben sich somit aus der Masse ab.

Es gibt mehrere zehntausend Menschen die Sea Shepherd Conservation Society finanziell unterstützen.

Und es gibt nur eine handvoll Internettrolle  die versuchen uns durch Lügen und Has zu demoralisieren.

Alles was ich dazu sagen kann, ist das ich damit zufrieden bin die explodierenden Harpunen der japanischen Walfänger abzufangen und keiner dieser Mitleid erregenden und hinterlistigen Verlierer sein zu müssen.

Mein Dank geht an alle die Unterstützer und geliebten Menschen die aufrecht und stolz solchem Hass die Stirn bieten. Euer Mut belebt uns und durch Euch werden wir dieses Jahr hunderte Wale retten und die Operation Waltzing Mathilda wird ein voller Erfolg werden.