Delfin-Dokumentation „Die Bucht” erhält Oscar
Montag, den 8. März 2010Taiji/Japan (apn) So viel Aufmerksamkeit für die umstrittene Delfinjagd hätte das japanische Fischerdorf Taiji nie befürchtet. Doch nachdem in der Nacht auf Montag der Dokumentarfilm «Die Bucht» den Oscar gewann, blickt die Welt auf einmal auf das blutige Treiben. Die Filmemacher zeichneten mit versteckten Kameras auf, wie die Tiere in einer abgeriegelten Bucht massenhaft abgeschlachtet werden. Außerdem heißt es in dem Film, Delfinfleisch sei mit Quecksilber belastet. Die Einwohner verteidigten die Delfinjagd als Teil ihrer Tradition.
Die Einwohner Taijis zeigten sich am Montag empört über den Film, der ihrer Ansicht nach die Wahrheit verdreht. Allerdings sagten nur wenige, dass sie die Dokumentation vollständig gesehen hätten. Das Büro des Bürgermeisters erklärte in einer Mitteilung, die Delfinjagd in Taiji sei gesetzlich erlaubt. Außerdem enthalte der Film Aussagen, die nicht wissenschaftlich gedeckt seien. «Es ist wichtig, regionale Essenstraditionen zu verstehen und zu respektieren», hieß es in der Erklärung.
Regisseur Louie Psihoyos sagte nach der Preisverleihung, sein Film sei nicht dazu gedacht, die Japaner niederzumachen. In Wahrheit handele es sich um eine Liebeserklärung an das Land. «Wir hoffen, dass die Leute den Film anschauen und danach entscheiden, ob Tiere zum Essen oder zur Unterhaltung benutzt werden sollten», sagte er der Nachrichtenagentur AP.
Der ganze Beitrag: http://de.news.yahoo.com/1/20100308/ten-das-dorf-der-delfinjger-jay-alabaste-19f3157.html

Original:

Seitdem arbeitet die Sea Shepherd Conservation Society mit Surfers for Cetaceans (Surfer für Wale) und der Oceanic Preservation Society zusammen um das jährliche Abschlachten von 23.000 Delphinen durch japanische Fischer zu beenden.




