Spende für Sea Shepherd


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TV-Tipp: Jagdzeit

Montag, den 1. Februar 2010

Auf Arte am Dienstag den 2. Februar 2010.

Seit zwei Jahren gab es keine Kampagne von Greenpeace ins Südpolarmeer, da es scheinbar nach endlosen Diskussionen gegen den Walfang, erneut Zeit ist um wieder nur verbal und auf dem Papier etwas gegen den illegalen japanischen Walfang zu unternehmen. Einsätze im Südpolarmeer sind nach Angaben von Greenpeace kontraproduktiv und werden Japan nicht dazu bewegen ihren Walfang einzustellen.

Diese Einsicht kam relativ Zeitgleich mit der Festnahme von zwei Greenpeace-Aktivisten die Walfleisch aus einem Warenhaus entnahmen um den illegalen Handel damit zu belegen. Sollte aber Japan unbehelligt weiterhin Wale jagen können werden sie aller vorraussicht nach ihre volle Walfangquote von ca. 1000 Walen pro Jahr im Südpolarmeer erreichen können. Japans neue Regierung hat angekündigt auf absehbare Zeit nicht auf den Walfang verzichten zu wollen. Das einzige was zur Zeit hilft ist die Wirtschaftskrise und die Sensibilität der japanischen Bevölkerung was verschwendung von Steuergeldern und Subventionen betrifft. Dieses wird man nicht erreichen in dem man die japansichen Walfänger gewähren lässt wie sie wollen.

Der Film bietet einen interessanten Einblick in das Geschehen in der Antarktis in der der Walfangsaison von 2007/2008 auch wenn die Sichtweise sehr auf Greenpeace fokusiert ist.

Brief an den Herausgeber des The Australian

Sonntag, den 24. Januar 2010

Freitag, 22. Januar 2010

Original unter: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100122-2.html

Junichi Sato’s opinion piece vom 18. Januar 2010 rief Walfanggegner auf, die  öffentliche Meinung Japans für sich zu gewinnen und kritisierte die Taktiken der  Sea Shepherd Conservation Society als befremdlich für die japanische Öffentlichkeit.

Er sagte “viele wären überrascht, dass Greenpeace in den letzten zwei Jahren kein Schiff da runter und der Walfangflotte entgegen geschickt hätte“.

Ich bin sicher, dass Leute tatsächlich überrascht wären, besonders solche, die von Greenpeace-Spendensammlern auf der Straße angehauen wurden, die sich tatsächlich Sea Shepherd Kampagnen als ihren eigenen Verdienst angerechnet haben. Ich weiß das, weil solch ein Straßenhausierer das so zu mir selbst sagte, ohne zu wissen, wer ich war.

Sato sagt, dass wir die Herzen und die Köpfe der japanischen Öffentlichkeit gewinnen müßten und er sagt, die Herangehensweise von Greenpeace sei konstruktiver.

Allerdings war die Herangehensweise von Greenpeace,  ein vermutliches Verbrechen zu begehen indem sie in eine Posteinrichtung einbrachen und eindrangen und dort ein Paket Walfleisch stahlen, das an eine Privatperson adressiert war. Die Rechtfertigung von Greenpeace dabei war, das Walfleisch sei vorher von der Nisshin Maru gestohlen worden und hätte nun privat verkauft werden sollen.

Hierfür entschieden die Greenpeace-Mitglieder Toru Suzuki und Junichi Sato, dass die Aufdeckung eines Verbrechens wert sei, dafür selbst ein Verbrechen zu begehen. Sie wurden gefangengenommen und wegen Einbruchs, Hausfriedensbruchs und  Diebstahls angeklagt.

Und das Verbrechen, das sie aufgedeckt haben, war eine interne Unterschlagung innerhalb der Walfangindustrie, während doch das eigentliche Verbrechen die Walfangindustrie selbst ist.

Das ist wie wenn die australische Bundespolizei zum Nutzen von Gang-Anführern Verbrechen aufdeckt, die die kriminellen Mitglieder der Gang gegen ihre Gang-Anführer begehen. Die Walfangindustrie sagte, es sei gar kein Verbrechen begangen worden und bei den Abzweigungen der Crewmitglieder habe es sich lediglich um einen Bonus gehandelt.

Greenpeace hat daraufhin die zwei vermutlichen Diebe zu walrettenden Helden gemacht mit Multi-Millionen-Dollar direct mail-Bettelbriefen für ihre Verteidigung und das gab ihnen die Entschuldigung, kein weiteres ihrer teuren Schiffe mehr ins Südpolarmeer zu schicken, um Transparente hochzuhalten und sterbende Wale zu knipsen.

Greenpeace verurteilt die Sea Shepherd Taktiken, obwohl nicht eine einzige Sea Shepherd Aktion innerhalb der drei Jahrzehnte seit der Gründung von Sea Shepherd zu einer einzigen strafrechtlichen Verurteilung geführt hat

Der Greenpeace-Rekord beinhaltet Hunderte von Verhaftungen und Verurteilungen einschließlich schwerer Straftaten und zahlreicher erfolgreicher Gerichtsverfahren gegen Greenpeace. Greenpeace hat außerdem zahlreiche verletzte Aktivisten gehabt und sie hatten sogar Unglücksfälle auf ihren Schiffen.

Greenpeace erklärt, ihre Aufgabe sei, Zeugnis abzulegen; eine Quaker -Tradition, die aus den  Gründungszeiten von Greenpeace stammt und die besagt, dass das Böse überwunden werden kann, indem man davon Zeugnis ablegt.

Als Gründungmitglied von Greenpeace kannte ich das nicht. Diese revisionistische Philosophie war während des ersten Jahrzehnts von Operationen in den 70ern nicht Teil der Greenpeace-Aktionen. Sie wurde später angenommen und für mich ist es lediglich eine theologische Rechtfertigung für Feigheit.

Du gehst nicht eine Straße entlang, siehst, wie eine Frau angegriffen wird und tust nichts. Du gehst nicht eine Straße entlang, siehst, wie ein Kind belästigt wird und tust nichts und Du gehst nicht eine Straße entlang, siehst zu, wie ein Hündchen oder Kätzchen auf dem Gehweg totgetreten wird und tust nichts –außer ein Transparent hochzuhalten und Fotos von dem Verbrechen zu knipsen. Und deshalb betrachtest Du nicht einen Wal beim Sterben eines qualvollen Todes und hältst dabei Transparente hoch und knipst Fotos.

Ich halte Junichi Sato für weniger interessiert an der Rettung von Walen im Südpolarmeer als daran, die Greenpeace-Spenden für seine eigene Verteidigung gegen die Anklage einzusetzen, ein kleiner Dieb zu sein.

Greenpeace ließ die Wale im Ozean im Stich um in Japan eine Kampagne zur Veränderung des Bewusstseins der japanischen Öffentlichkeit zu führen. Es ist ein Fehlschlag. Die japanische Unterstützung für den Walfang ist fest verwurzelt. Sie haben null Fortschritte mit dieser erzieherischen Herangehensweise gemacht.

Sea Shepherd hingegen nimmt einen realistischeren Weg – den wirtschaftlichen! Wir müssen jedes Jahr ihre Fangquoten kappen, durch unser Eingreifen und Stören der Flotte.

Wir haben das über Jahre so gemacht. Und über vier Jahre lang hat die japanische Walfangflotte keinen Profit gemacht.

Das ist die Sprache, die sie verstehen – Profite und Verluste und wenn wir fortgesetzt ihre Profite beeinträchtigen, werden wir unser realistischeres Ziel erreichen, die japanische Walfangflotte ökonomisch zu versenken. Wir beabsichtigen, sie in den Bankrott zu treiben.

Ich würde die Hilfe von Greenpeace bei der direkten Intervention im Walschutzgebiet des Südpolarmeers begrüßen, immerhin bauen sie gerade ein 40 Mio.- Dollar-Schiff um ihre Flotte aufzustocken und das wäre zweckmäßig; jedoch seine Ressourcen in die Verteidigung zweier gemeiner Einbrecher zu leiten ist für eine so große Organisation, die ich in 1972 mitgegründet habe, einfach erbärmlich und Verrat an den Walen.

Kapitän Paul Watson

Kapitän Paul Watson ist Mitbegründer von Greenpeace (1972) und Greenpeace International (1979), der Gründer der Sea Shepherd Conservation Society und ist gegenwärtig Kapitän der Steve Irwin, die sich zur Zeit im Südpolarmeer aufhält und sich der japanischen Walfangflotte entgegenstellt.

Brief von Kapitän Watson aus der Tasmanischen See

Dienstag, den 9. Dezember 2008

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-081208-1.html

Montag, 08. Dezember 2008
Brief von Kapitän Watson aus der Tasmanischen See

Liebe Freunde,

wir sind endlich auf unserem Weg. Mein Schiff, die Steve Irwin und meine Crew haben Brisbane in Queensland, Australien, am 04. Dezember verlassen. Wir haben einen kurzen Zwischenstop in Newcastle in Neusüdwales gemacht, um Benzin und Öl aufzunehmen und sind dort am 07. Dezember ausgelaufen. Wir werden einen weiteren kurzen Zwischenhalt in Hobart in Tasmanien einlegen, um vollzutanken, damit wir die maximale Reichweite haben, wenn wir die Ross See ansteuern um die japanische Walfangflotte abzufangen.

Wir geben uns keiner Illusion hin, dass dies eine leichte Kampagne wird. Japan hat ein Budget von 8 Millionen Dollar angesetzt um unseren Einsatz zu bekämpfen. Wir haben keine Idee, was das bedeutet. Werden sie ein Kanonenboot aussenden? Wir wissen es nicht sicher, aber sie haben gesagt, dass sie uns gefangen nehmen werden, wenn wir in ihre illegalen Walfangtätigkeiten eingreifen. Wie sie das machen wollen, ist nicht bekannt. Werden sie auf unser Schiff schießen oder es entern? Wir wissen es nicht. Wir müssen eben auf alle Möglichkeiten gefasst sein.
(weiterlesen…)

Noch 2 Tage bis zur Operation Musashi – Update

Sonntag, den 23. November 2008

Das Fabrikschiff Nisshin Maru hat den Hafen von Innoshima in Richtung antarktisches Walschutzgebiet verlassen. Die Fangschiffe werden wohl bald folgen. Das alljährliche Abschlachten der hochintelligenten Meeressäuger zu “wissenschaftlichen” Zwecken ist als rein kommerzieller Walfang anzusehen und das geben inderekt auch die Verantworlichen in Japan zu. Nun erschiehn noch eine Meldung der Iceland Review wonach nun Walfleisch von neun Finnwalen von Island nach Japan exportiert werden (bzw. schon exportiert wurden aber noch nicht auf den japanischen Markt durften).
http://www.icelandreview.com/icelandreview/daily_news/

Auch dieses Jahr sollen 850 Minkwale und 50 Finnwale den Harpunen zu Opfer fallen um einen nicht vorhandenen Walfleischmarkt in Japan zu decken (es sind noch über 4000 Tonnen Walfleisch in den Kühlhäusern).

Sea Shepherd ist erneut bereit sich den Walfängern im Südpolarmeer wieder zu stellen. Greenpeace zog es vor, sich dieses Jahr da rauszuhalten.

Du hast nicht gelebt, bevor Du etwas gefunden hast für das Du sterben würdest

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Greenpeace kapituliert vor der japanischen Walfangflotte

Mittwoch, den 12. November 2008

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-081104-1.html

Tuesday, November 04, 2008

Greenpeace kapituliert vor der japanischen Walfangflotte

Greenpeace hat offiziell bekannt gegeben das es dieses Jahr keine Aktion,bzw. kein Schiff  geben wird,das sich im antarktischen Meer den japanischen Schlächtern in den Weg stellt.

Im Klartext bedeutet das,das Sea Shepherd dieses Jahr als einzigster Fels in der Brandung zwischen den Walen und der illegal operierenden japanischen Flotte steht
“Als ein Mitbegründer von Greenpeace bin ich zutiefst erschüttert,das Greenpeace im Namen des Walschutzes Millionen von Dollar an Spenden angesammelt hat,und zwei Wochen vor Auslaufen der japanischen Flotte bekannt gibt das es dieses Jahr keine Kampagne seitens Greenpeace geben wird.” sagte Captain Paul Watson.”Meiner Ansicht nach sammelt Greenpeace Spenden unter Vortäuschung falscher Tatsachen und hat die Wale aufgegeben.Schande über Greenpeace”
Sea Shepherd startet die diesjährige Kampagne zur Verteidigung der Wale,Operation Musashi,gegen Ende November.
Die Steve Irwin wird von Australien aus unsere fünfte Reise in die antarktischen Walschutzgebiete antreten um einzuschreiten und die Walfänger bei ihren illegalen Aktivitäten zu behindern.
Während unseren vergangenen Walschutzkampagnen konnten wir hunderte von Walen vor den Japanern retten.
“Sea Shepherd wird niemals nachgeben und erst recht nicht aufgeben bis die illegalen Walschlächter für immer aus dem Walschutzgebiet des antarktischen Ozeans vertrieben sind,”sagte Geschäftsführer Kim McCoy

Letzte Woche hat Steve Shallhorn,der australische Pressesprecher von Greenpeace,angekündigt das ein Greenpeace-Schiff in die Antarktis geschickt wird.
Noch am gleichen Tag liess die japanische Regierung verlauten das ein Kanonenboot der Küstenwache die Walfangflotte beschützen wird.
Es sieht so aus als habe Japan Greenpeace erfolgreich Angst eingejagt.

“Die können die komplette japanische Marine da runter schicken wenn sie wollen,aber Sea Shepherd und die Besatzung der Steve Irwin werden sich nicht von dieser Art des militärischen Säbelrasselns einschüchtern lassen.
Wenn wir sagen wir setzen unser Leben aufs Spiel um die Wale zu schützen,dann meinen wir das auch so.Das ist nicht nur ein Werbespruch”sagte Captain Paul Watson.”Seit ich Greenpeace 1977 verlassen habe,habe ich keinen Wal sterben sehen und ich habe nicht die Absicht dieses Jahr einen sterben zu sehen.Sie töten keine Wale wenn wir in Reichweite sind und sie werden auch dieses Jahr keine Wale töten wenn wir dabei sind.Dazu müssten sie uns erst versenken.”

Greenpeace überlässt die Wale im Südpolarmeer den japanischen Walschlächtern

Mittwoch, den 5. November 2008

Kurzmeldung:

Greenpeace plant dieses Jahr den Walen im Südpolarmeer nicht zur Hilfe zu kommen und riskieren damit den Tod von hunderten von Walen. Die Argumentation warum keine Aktionen in den antarktischen Gewässern stattfinden ist in meinen Augen mehr als fragwürdig.

Info von Greenpeace (Deutsch)
Blog von Greenpeace zum Thema

Info von Sea Shepherd (Englisch)

Kein Frieden mit Greenpeace wie es scheint

Dienstag, den 1. Juli 2008

Original: http://www.seashepherd.org/editorials/editorial_080618_1.html

18.06.2008

Kein Frieden mit Greenpeace wie es scheint

Kommentar von Kapitän Paul Watson
Gründer und Präsident von Sea Shepherd Conservation Society

Die Antwort von Greenpeace auf meine Anfrage zur Zusammenarbeit um die illegalen Aktivitäten der japanischen Walfangflotte zu stoppen, war dass es absolut keine Antwort gab. Keine E-Mail, Anruf, Brief oder auch nur eine billige Postkarte.

Einer unserer Unterstützer erhielt die folgende Antwort:

Lieber (Name Bekannt),

Danke für Deine E-Mail und Dein Interesse an Greenpeace!

Gewaltlosigkeit ist nicht begebbar. Es ist der Eckpfeiler für Greenpeaces Unterstützung und Erfolg in den letzten 37 Jahren.

Sea Shepherd hat konsequent angedroht Schiffe auf See, in dem rauhesten Ozean der Welt – dem Südpolarmeer, zu rammen. Sea Shepherd hat auch die Crew der Walfangflotten mit Geschossen ins Visier genommen, inklusive Glasflaschen mit Buttersäure. Keiner dieser Akte kann als nur Beschädigung von Besitztümern dargestellt werden. Beides sind eine Gefährdung von menschlichem Leben und solche sind für Greenpeace unaktzeptabel.

Greenpeace wird fortfahren, die Wale im Südpolarmeer-Walschutzgebiet zu verteidigen, aber wird niemals die Walfänger angreifen oder gefährden.

Sei nochmals für Deine Unterstützung gedankt und wir freuen uns in Zukunft wieder von Dir zu hören!

Für eine Grüne und Friedliche Zukunft,
Sebastian Jannelli

Antwort an Herrn Jannelli

Also ungeachtet der Tatsache, dass Sea Shepherd niemals eine einzige Verletzung auch nur einer einzigen Person zugefügt zu hat oder wir jemals eine ernsthafte Verletzung davongetragen haben und in Missachtung der Tatsache, dass seine Heiligkeit der Dalai Lama Sea Shepherd unterstützt, fährt Greenpeace fort ihren Mythos vorranzutreiben, dass Sea Shepherd eine gewalttätige Organisation ist.
Paul Watson und Roberta Hunter bei der 1976 Greenpeace Antiwalfangkampagne vor einem sowietischen Walfangschiff.

Sea Shepherd hat noch nie ein japanisches Walfangschiff im Südpolarmeer gerammt, aber wir wurden von den Japanern gerammt und sie beschuldigten uns, wir hätten sie gerammt, was haargenau die gleiche Geschichte ist, die Greenpeace passierte. Sie wurden genauso in Kollisionen mit japanischen Walfängern involviert, wo Japan auch Greenpeace beschuldigte für die Rammung verantwortlich zu sein.

Wenn man nach den japanischen Walfängern geht, ist Greenpeace eine gewalttätige Organisation. Bisher hat Greenpeace fälschlicher weise behauptet dass Sea Shepherd Geschosse wirft und gewalttätig ist. Warum? Weil wir ein bischen verrottete Butter auf die Decks eines Wal-Tötungs-Schiff geworfen haben?

Ich weiss nicht wer Du bist, Sebastian Jannelli, aber Du hast heute einen Job bei Greenpeace, weil Bob (Robert) Hunter, ich und ein paar andere die Organisation ins Leben gerufen haben für die Du nun arbeitest. Und nun sitzt Du da und verurteilst die Menschen, die ihre Leben für die Wale als Freiwillige riskiert haben, bevor Du überhaupt geboren wurdest.

Einer meiner Kontakte bei Greenpeace war ein wenig ehrlicher zu mir. Er sagte, dass Sea Shepherd eines der grössten Fund-Raising-Schemas von Greenpeace angreift. Wenn wir den japanischen Walfang im Südpolarmeer beenden, würde das Greenpeace schätzungsweise 40 Millionen Dollar an Spenden kosten, die sie für ihr jährliches Erscheinen bei den Walen, um sie zu retten, sammeln.

Ich finde es unglaublich, dass eine Organisation, die ihre Schiffe mit den Leichen von Kühen, Schweinen, Hühnern, Enten (Inklusive Stopflebergänsen) und Fischen belädt es wagt ein 100% veganes Schiff und seine Crew als gewalttätig zu bezeichnen.

Aber nichts desto trotz ist die Ablehnung von Greenpeace für eine Zusammenarbeit mit Sea Shepherd ein Verlust für die Wale – nicht für Sea Shepherd.

Wir werden trotzdem fortfahren Greenpeace die Koordinaten der japanischen Walfangflotte mitzuteilen, wenn wir sie gefunden haben, auch wenn sie wie letztes Jahr sich weigern die Koordinaten von uns zu aktzeptieren.

Wir wünschen ihnen Glück mit dem Filmen der Tötung der Wale und ihrer Banner. Gute Bilder, aber es hilft nicht die Harpunen zum Schweigen zu bringen.

Die Sea Shepherd Conservation Society ist eine nicht-gewalttaetige Organisation aber wir haben nicht viel Verwendung fuer diese “Zeugen sein” Philosophie, die Greenpeace angenommen hat nachdem ich die Organisation 1977 verlassen habe.

Du bist nicht Zeuge von Mord und Vergewaltigung und machst nichts um es zu verhindern. Du schaust nicht zu, wie ein Kind sexuell missbraucht wird und tust nichts. Du schaust nicht zu wenn jemand auf eine Katze tritt oder einen Hund tritt und machst nichts weiter als Photos zu machen, du haengst keine Banner vor einem Vergewaltiger auf wenn er eine Frau angreift und du bist nicht Zeuge eines Mordes und tust gar nichts. Das ist das, was Greenpeace beim Toeten von Walen aber macht – Wir schauen zu, wir machen Photos, wir haengen Banner auf und wir greifen nicht ein.

Sea Shepherd findet, dass das eine feige und moralisch inaktzeptable Position ist und als ein Mitbegruender von Greenpeace kann ich attestieren, dass diese Philosophie war kein leitendes Prinzip als wir im Oktober 1971 mit einen Greenpeace Schiff erstmals auf See gingen und es war kein Grundtenor der Foundation als ich 1977 ausschied.

Dieser “Zeuge sein” Mist ist eine revisionistische Entschuldigung um, was meiner Meinung nach eine jaehrliche Zurschaustellung von Feigheit ist, zu verteidigen.

Diese letzte Saison haben wir ueber 500 Wale vor einem grauenvollen und qualvollen Tod bewahrt. Ich weiss es nicht bei dir, aber ich denke, dass das eine eindrucksvolle Demonstration von Gewaltlosigkeit ist. Tod und Leiden vorzubeugen ist der ultimative Ausdruck von Gewaltlosigkeit. Es schlaegt das aufhaengen von Bannern meiner Meinung nach.

Mit dem was Greenpeace jedes Jahr für Werbung ausgibt um die Wale zu retten, könnte Sea Shepherd alle Walfangaktivitäten auf dieser Welt beenden – so einfach ist das. Unsere Effektivität wird nur durch unseren Mangel an Resourcen beeinträchtigt.

Was die Frage aufwirft, warum Sea Shepherd nach drei Jahrzehnten immer noch relativ klein geblieben ist, während Greenpeace eine $300 Millionen Dollar Mega-Öko-Gesellschaft ist?

Die Antwort ist einfach. Ich habe es konsequent abgelehnt grossen Summen von gespendetem Geld auszugeben um mehr Spenden zu sammeln. Wenn jemand einen Dollar spendet um eine Kampagne zu finanzieren, die zur Rettung der Wale sein soll, so sollte das Geld auch dort hinfliessen. Es sollte nicht verwendet werden um mehr Geld von anderen Leuten zu erbitten. Ich persönlich finde es moralisch verwerflich.

And it is this concentration on raising more funds from already donated funds that leads to the build up of an organization of bureaucrats who take their direction from the fund raisers and the lawyers who caution that effective fund raising requires not upsetting as many people as possible – the same reason that politicians say very little on the principle of the less you say the fewer people you will offend.

Sea Shepherd auf der anderen Seite repräsentiert unsere Klienten – Die Wale und die anderen Spezies die in den Ozeanen leben und wir sind nicht besorgt über Leute, die die Wahrheit über das was wir für das Leben in den Meeren machen, nicht hören wollen.

Wir glauben daran, das die beste Verteidigung der Ozeane, eine starke Offensive ist und wir drücken das auf See damit aus, dass wir unsere Opposition verärgern und wenn wir manche Leute verärgern auf diesem Weg, die denken wir zu aktionsorientiert, dann zur Hölle mit auch mit denen. Wir fahren auf See um zu verteitigen und zu agieren – wir fahren auf See um Leben zu retten und um das Umfeld zu schützen.

Und da ist ein Grundprinzip welche alle unsere Aktionen unterliegt und dass ist das ein resoluter Respekt für Leben und das ist der Grund warum wir niemals, in unserer gesamten Geschichte, eine Verletzung an einer Person verursacht haben und das ist der Grund warum unsere Schiffe vegane Schiffe sind.

So was ist der wahre Grund Greenpeace ? Und kommt uns nicht wieder mit dem scheinheiligen Argument, wir seien Gewalttätig. Wir wurden niemals eines Verbrechens überführt – Greenpeacer wurden. Keiner in unserer Crew wurde getötet oder ernsthaft verletzt, bei Greenpeace schon. Wir töten keine Säugetiere, Vögel und Fische um unsere Crews zu ernähren, Greenpeace tut dieses – So wo ist der Beweiss, dass Sea Shepherd gewaltätiger ist als Greenpeace?

Es ist an der Zeit diesen Kreis zu durchbrechen und die Lügen zu beenden. Und es ist an der Zeit die Älteren zu respektieren, welche von uns in Sea Shepherd, Greenpeace kreierten in seinem Anfang. Keiner von den Gründervätern ist noch bei euch. Selbst die Kinder der Greenpeace-Gründer segeln mit Sea Shepherd heute.

Sind Greenpeace solche Verfechter von Gewaltlosigkeit, dass sie dem Dalai Lama widersprechen, der Sea Shepherd nicht unterstützen würde, wenn wir so gewalttätig wären, wie Greenpeace behauptet. Verachtet ihr unsen berühmten Beirat von Wissenschaftlern, Anwälten, Künstlern und Berühmtheiten weil sie Sea Shepherd unterstützen? Beschuldigt Greenpeace die Tausenden von Sea Shepherd Mitgliedern, gewalttätige Menschen zu sein?

Seid ihr euch bewusst, dass von der ersten Crew, die nach Amchitka segelte um gegen die Bombe für Greenpeace zu stellen, neben mir selbst, auch Robert Hunter, Rod Marining, Lyle Thurston und John Cormack, alle von ihnen sind mit Sea Shepherd gesegelt. Beschuldigt ihr diese Männer, die Leute die Greenpeace erschaffen haben, Gewalt zu befürworten weil sie mit mir segeln?

Seit ihr euch bewusst, dass von den ersten Greenpeace Wal und Robben Kampagnien, neben mir auch Robert Hunter, Rod Marining, John Cormack, Al Hewitt, David Garrick, Roberta Hunter, Matt Herron, Ron Precious, Al Johnson, George Korotva, Ross Thornwood, Myron MacDonald und so viele mehr mit Sea Shepherd gesegelt sind und Sea Shepherd unterstütz haben?

All die Kritiker heute bei Greenpeace waren nicht bei mir, als wir in die Klauen von dem nuklear Test in Amchitka segelten. Keiner von euch war bei uns als wir die sowjetischen Walfänger im Pazifik angegriffen haben im Jahre 1975 und 1976. Keiner von euch war auf dem Eis mit mir als wir 1976 und 1977 die Robben verteidigt haben. Dennoch behauptest du Sebastian Jannelli verwegen, dass du und nicht wir beurteilen kannst, wie wir waren, als wir Greenpeace gründeten.

Als ich den illegalen Walfänger Sierra seeuntüchtig gemacht habe und ihre Karriere 1979 beendete, unterstützte Greenpeace meine Taktiken im Greenpeace Newsletter und ich schrieb die Titelstory der Kampagnie. Greenpeace unterstützte meine Taktik 1979, also warum nicht heute?

Wo ist ein Tropfen Blut, menschliches oder tierisches, von dem Greenpeace behaupten kann, dass von Sea Shepherd vergossen wurde?

Und dafür wiederhole ich, wo ist der Beweis für die “Gewalt” von Sea Shepherd?

Greenpeace spuckt diesen Blödsinn über Sea Shepherd schon so lange aus, dass viele Greenpeacer es wirklich schon selbst glauben?

Als Sea Shepherd auf den Färöer Inseln war um die Wale zu beschützen, ist es niemandem bei Greenpeace in den Sinn gekommen, dass durch eure Anschuldigungen, Sea Shepherd sei ein “Öko-terroristische” Organisation, beinahe einige unserer Crew Mitglieder getötet wurden weil die Polizei der Färöer Inseln von Greenpeace überzeugt wrude, dass wir gewalttätig seien. Ist die Gefährdung unserer Leben durch die Verbreitung von Unwahrheiten eine gewaltlose Methode von Greenpeace?

Es bringt nichts mit der Zusammenarbeit fortzufahren, denke ich.
Greenpeace hat wohl die Bedeutung des Wortes “Peace” vergessen und hat beschlossen sich auf das Grün des Geldes zu konzentrieren und soviel wie möglich davon in die eigene Tasche zu stecken.

Letztes Jahr kaufte Greenpeace den ganzen Online-Werbeplatz bei allen großen australischen und neuseeländischen Zeitungen, zusätzlich zu Fernsehwerbung für Milch, verzwanzigfachte die Erlöse aus der Öffentlichkeit, als es wirklich für den Walschutz gespendet hat. Man verbrachte ein paar Wochen damit, Fotos zu machen und dann die Szene zu zerstören, mit dem symbolischen, jährlichen Erscheinen für ein wieteres Jahr.

Ich habe über 40 Jahre meines Lebens mit em Kampf verbracht, Wale zu schützen und zu verteidigen und ich kann ehrlich sagen, dass Greenpeace ein Teil des Problems ist und nicht die Lösung. Wenn man wirklich die schrecklichen, jährlichen Abschlachtungen beenden will dann würde man 100 % der Fonds, die man aus Walfang-Stopp schöpft, geben und nicht zögern mit Sea Shepperd zusammen zuarbeiten.

Unsere zwei Organisationene hatten das Potential den japanischne Walfang nächstes Jahr komplett auszuschalten und wenn wir die Resourcen hätten, würdne wir es selbst tun.

Aber wir werden zurück kommen und werden alles tun, was wir können mit unseren Resourcen und ja, wir werden euch Koordinaten schicken mit der Hoffnung, dass ihr dorthin kommen werdet. Sogar eure Kameras und eure Banner isnd besser als nichts – also heißen wir euch willkommen.

Aber merkt euch – ich kritisiere Greenpeace nicht, weil ich die organisation zerstören möchte. Ich über Kritk, weil ich half eure Bewegung zu gründen – Ich bin einer eurer “Gründer Väter”, ob ihr es wollt oder nicht.

Sea Sheperd hat vielleicht nicht die aparten Büros oder die Kampfeslust von Greenpeace, weil wir Angst davor haben unsere größte Stärke zu verlieren wenn wir es wären und diese ist unser leidenschaftlicher/voller Einsatz unserer Freiwilligen, die jedes Jahr ihr Leben auf ein Ziel richten: das Leben im Meer zu verteidigen und das in solch verantwortungsbewussten Auftreten zu tun, ohne Schaden anzurichten und ohne Verbrechen zu begehen.

Ich weiß nicht wer Sie sind Sebastian Jannelli, aber eines kann ich sagen: Wenn Sie diesem Planeten dienen wollen und wenn Sie Veränderungen machen wollen, dann fangen Sie an für sich selber zu denken und hören Sie auf die lächerliche Propaganda nachzuplappern, die Sie über uns hören.
Lesen Sie sich eine Kopie von Isaac Asimovs Foundation durch und es wird Ihnen helfen, die Beziehung zwischen Sea Shepherd und Greenpeace zu verstehen. Wir sind die 2. Stiftung und we tun genau das, was eine 2. Stiftung tun soll: nämlich nicht Greenpeace zu zerstören, aber einen Arschtritt verpassen um es zu den Grundlagen zurückzuholen, um es auf dem richtigen Weg zu halten und dafür zu sorgen, dass es sich auf die wirklich wichtigen Sachen konzentriert.

Und vergiss eines nicht – wenn wir das Leben eines Wales retten ist das die einzige Belohnung die wir brauchen. Alle Kritik und Anschuldigungen dieser Welt können uns nicht die Genugtuung für diese noble Geste nehmen. Es sind genau diese Aktionen und Resultate die uns motiviert halten und solange wir keine Verletzungen verursachen werden wir, auch wegen Sebastian, mit unseren Strategien und Taktiken fortfahren. Die Wahrheit in dieser ganzen Problematik ist, dass wir noch keinen einzigen Wal gefunden haben, der mit uns nicht einverstanden gewesen wäre und letztenendes sind das unsere Kienten – nicht Greenpeace und auch nicht die Menschheit.

Wir nerden ihnen NICHT beim sterben zusehen. Wir werden ihre Tode NICHT filmen und wir werden NICHT nett und höflich mit ihren Schlächtern umgehen und wir werden uns NICHT den feigen Luxus des “Zeugen sein” leisten.

Also Sebastian, wenn Du jemals ernsthaft für das Retten der Wale bist – ruf uns an. Wir stehen allzeit bereit um zu kooperieren und wenn du unsere Hilfe für Koordinaten oder Logistig benötigst, wirst du sie bekommen, aber wenn diese Gefälligkeit nicht erwidert wird. Capish!

Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen.

Japanische Walfänger sind Gauner? Wer hätte das gedacht?

Donnerstag, den 22. Mai 2008

Original: http://www.seashepherd.org/editorials/editorial_080515_1.html

Japanische Walfänger sind Gauner? Wer hätte das gedacht?

Kommentar von Kapitän Paul Watson
Gründer und Präsident von Sea Shepherd Conservation Society

Die Greenpeace Stiftung hielt heute (15.05.08) eine Medienkonferenz in Japan ab um die Tatsache zu enthüllen, dass die Arbeiter auf dem japanischen Fabrikschiff Nisshin Maru Walfleisch nach Hause schmuggeln und es nebenbei verkaufen.

Die Schlagzeile war: Harpuniert: Greenpeace enhüllt Skandal im Herzen des Walfangs.

Greenpeace fing eine Kiste mit Walfleisch ab, dass 23,5 kilo wog und so beschriftet war als enthielte die Kiste Pappe, und sagten, dass über eine Tonne bestes Walfleisch von den Arbeitern auf dem Schiff direkt unter der Nase der Walfangfirma gestohlen wurde.

Nicht das es wirklich was ausmacht. Wir sehen es nicht als Skandal an nur weil einige Walfänger nebenbei Geld machen. Die Wale sind tot, wurden illegal getötet und das ist der wahre Skandal. Wo das Geld hingeht, ob in die Hände der Firma oder in die Taschen der Mörder ist irrelevant.

Aber warum ist Greenpeace so überrascht? Die japanische Walfangindustrie wird von der Yakuza (Die japanische Mafia) seit Jahren kontrolliert.  Die Gesellschaft, die die Crew versorgt ist eine Gesellschaft der Yakuza. Also was für tätoowierte Gängster die was auf sich halten wären das, wenn sie nicht von der Firma was stibitzen und die Regierung abzocken würden?

Greenpeace fragte, wie es sein kann, dass der Diebstahl stattfand ohne dass es jemand bemerkt hat. Natürlich haben sie es bemerkt, aber anscheinend hat die japanische Yakuza der Firma ein Angebot gemacht, welches sie nicht ablehnen konnte, wie das Japanische Equivalent von “Du hast nichts gesehen”.

Greenpeace beschreibt das als eine “grosse Verschwörung von Korruption im Herzen von Japans regierungsgestützten, pseudowissenschaftlichen Walfang Operationen”.

Ich schätze wir können es zu der langen Liste von grossen Verschwörungen im Herzen der japanischen Regierung hinzufügen wie die Vergewaltigung von Nanking die scheinbar nie stattgefunden hat und “Delphine, was für Delphine werden in Taiji getötet?” Ich denke es ist eine grosse Verschwörung im Herzen von Greenpeace Japan, dass sie das jährliche Abschlachten von 22.000 Delphinen an japanischen Stränden ignorieren.

Laut Greenpeace haben sie eine weitreichende Unterschlagung von Walfleisch aufgedeckt und das geschieht seit Jahrzehnten unter der Nase der öffentlichen Beamten. Achne, wirklich?*

Natürlich hat es das. Die japanische Walfangindustrie ist und war schon immer eine kriminelle Vereinigung, betrieben von Kriminellen in einem Land, wo routinemässig Politiker gekauft werden. Der japanische Reichstag ist ein Parlament von Nutten und das sollte niemanden überraschen.

Nicht dass sie in irgendeiner Weise anders wären als das kanadische oder norwegische Parlament wo Walfänger und Robbenjäger bestimmen was geschieht, wie gewählte Regierungsvertreter.

Greenpeace hat nach der Regierung von Japan gerufen um die Lizens zum Töten von Walen von Kyodo Senpaku zu entziehen. Dafür halten wir unseren Atem nicht an.

Greenpeace hat auf ihrer Medienkonferenz die folgenden Skandale auch noch aufgedeckt;

  • Tonnen von Walfleisch werden täglich über Bord geworfen, weil sie nicht die Verarbeitungskapazität für die erhöhte Quote haben.
  • Krebstumore die gefunden werden, werden rausgeschnitten und das übrige Fleisch für den Verkauf weiterverarbeitet.
  • Gezielte Jagd um einen maximalen Fang sicherzustellen und kein zufälliges Probensammeln, wie es die Forschungserlaubnis vorschreibt.
  • Harsche Arbeitsbedingungen wegen des erhöhten Arbeitspensums durch die erhöhten Fangquoten.

Die Sea Shepherd Conservation Society könnte sich nicht weniger Sorgen um die harschen Arbeitsbedingungen der japanischen Walfänger machen.  Umso harscher desto besser, soweit wir besorgt sind. Jede Person die vom illegalen Abschlachten von Walen lebt, hat keinerlei Sympathie verdient. Sie haben sich das selbst ausgesucht unter solchen Bedingungen zu arbeiten.
Die anderen Anklagen sind längst bekannt, also nichts neues soweit.

Trotz alledem ist es eine gute Sache, dass Greenpeace diese Medienkonferenz abgehalten hat. Alles was die Angelegenheit in den japanischen und weltweiten Medien am leben erhält ist für uns in Ordnung.

Aber wir sollten nicht so naiv sein, dass wir von den Vorwürfen der Kriminalität von Walfängern schockiert sind. Wir wissen, dass es Kriminelle sind und sie machen was Kriminelle machen.

Das wahre Verbrechen ist, dass sie auf bedrohte und geschützte Wale in einem internationalen Walschutzgebiet abzielen, verstossend gegen das globale Moratorium für den Walfang. Alles andere ist im Vergleich dazu nebensächlich.

Randnotiz: Bereits früher in diesem Jahr berichtete die Asahi Shimbun Zeitung, dass die Walfänger schwierigkeiten haben 1 Milliarde Yen zurückzuzahlen die von öffentlichen Mitteln geliehen wurden. Mit einem massiven Bestand von 4.000 Tonnen nicht konsumierten Walfleisches, berichtet Asahi Shimbun ein Desinteresse der Konsumenten an “Bluttriefendem”, scheinen die Walfänger auf der Seite der sicheren Verlierer zu stehen. Um die Probleme noch zu vergrössern, sorgt die grösserwerdene Quote von Südlichen Zwergwalen dafür dass das Angebot die Nachfrage völlig erholt, eine Situation, die für einen “normalen Geschäftsbetrieb undenkbar ist” laut einen Buchhalter einer grossen Firma von der Asahi Shimbun zitiert wird.

 
Die Begleitpapiere zeigen, in japanisch, dass der Inhalt der persönlichen Box des Crewmitgliedes, welches vom Walfang-Fabrikschiff Nisshin Maru entladen wurde, 23,5 kilogrammvon gestohlenen Walfleisch enthält.
Das Papier zeigt, dass Inhalt der Box “Pappe” ist. Photo: Greenpeace


Greenpeace Japans Wal-Kampagnen-Leiter Junichi Sato wiegt 23,5 kg Walfleisch, dass von einem Crewmitglied des Nisshin Maru Walfangsschiffs gestohlen wurde.Der Inhalt der Box wurde als “Pappe” deklariert. Photo: Greenpeace

*[Anm.d.Ü] Duh, you think? Heisst es im Original, was auch heissen kann : Dummkopf, was denkst Du Dir?

Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen.

Anfahrt zur Demo

Freitag, den 28. März 2008

Am Montag findet wie schon erwähnt eine Demonstration in Hamburg statt.

Hier nun die Anfahrtsbeschreibung:

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Mit dem Auto
Folgt dem Hamburger City-Parkleitsystem “rot” in den Bereich Ballindamm / Alstertor zum Parkhaus Europa Passage (Zufahrt Hermannstraße 11). 700 Plätze stehen Euch zur Verfügung.

1. Stunde = 2,50 EURO
2 Stunden = 5,00 EURO
3 bis 8 Stunden = 6,00 EURO
Ab der 9. Stunde gilt der Tagestarif für 24 Std. = 10,00 EURO

Mit Bus & Bahn
U- und S-Bahn
U-Bahn: U1 und U2 Haltestelle: Jungfernstieg. U3/Haltestelle: Rathaus.
S-Bahn: S1/S2/S3 Haltestelle: Jungfernstieg.

Deutsche Bahn
vom Hauptbahnhof über Mönckebergstraße und Spitalerstraße in Richtung Rathaus.

Mit dem Bus
alle Linien / Haltestellen: Jungfernstieg und Rathausmarkt

Demonstration in Hamburg

Montag, den 24. März 2008

Am Montag den 31. März findet in Hamburg eine

Demonstration gegen das Robbenabschlachten

statt. Treffpunkt ist Ballindamm 35, 20095 Hamburg, direkt vor dem Kanadischen Konsulat. Die Demo soll ab 12:00 starten. Es sind auch Aktionen und Präsentationen geplant. Ich hoffe, daß möglichst viele Zeit finden um sich uns anzuschliessen.

Demo Hamburg

Weitere Informationen zur Robbenjagd unter www.robben.migaloo.de

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