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	<title>Migaloo - Anti Walfang Blog &#187; Greenpeace</title>
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	<description>News- und Diskussionsplattform über das sinnlose Schlachten der Wale</description>
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		<title>Wir sind Piraten!</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 04:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kommentar von Captain Paul Watson 
„Ich bin nicht, was man einen  zivilisierten Mann nennt, Professor. Mit der Gesellschaft bin ich, aus  Gründen die mir plausibel erscheinen, fertig.“ ~Captain Nemo (von Jules  Verne)
Oh, meine Freunde, wir sind Piraten!
Es  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2011/07/13/wir-sind-piraten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Kommentar von Captain Paul Watson </strong></h5>
<p><em>„Ich bin nicht, was man einen  zivilisierten Mann nennt, Professor. Mit der Gesellschaft bin ich, aus  Gründen die mir plausibel erscheinen, fertig.“ ~Captain Nemo (von Jules  Verne)</em></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 295px"><img title="Sea Shepherds Jolly Roger-Flagge mit dem Versorgungsschiff Sun Laurel im Hintergrund. Foto: Simon Ager" src="http://de.seashepherd.org/images/stories/editorials/2011/editorial_110708_1_1_We_be_pirates_%28SA110114%29.jpg" alt="Sea Shepherd’s Jolly Roger flag with the Sun Laurel refueling tanker in the background. Photo: Simon Ager" width="285" height="140" /><p class="wp-caption-text">Sea Shepherds Jolly Roger-Flagge mit dem Versorgungsschiff Sun Laurel im Hintergrund. Foto: Simon Ager</p></div>
<p>Oh, meine Freunde, wir sind Piraten!</p>
<p>Es bedarf eines Piraten, einen Piraten zu stoppen! Deswegen ist die  Sea Shepherd Flagge die Jolly Roger-Flagge. Ja, wir sind Piraten! Ich  werde nichts anderes behaupten. Auf hoher See sind wir in der Tat  Schurken und wir segeln unter den Sternen, die wir bestimmt haben,  unseren Bug dorthin zu leiten, wo wir am meisten gebraucht werden. Wir  sind nur jenen Rechenschaft schuldig, denen wir Loyalität geschworen  haben. In ihrem Namen stellen wir ihre Feinde, um ihr Leben und ihre  Freiheit zu verteidigen.</p>
<p>Über die Jahre hat man uns viele Namen gegeben, manche waren  zutreffend, aber ich habe nicht die Absicht darüber zu diskutieren. Weil  man uns Piraten genannt hat, habe ich die Jolly Roger-Flagge  angenommen. Ich habe sie verändert, damit sie zeigt wofür wir stehen.  Der gekreuzte Hirtenstab und Neptuns Dreizack sind das Symbol für unsere  Wache über die Lebewesen in den Ozeanen und unsere Entschlossenheit für  sie zu kämpfen, damit sie frei in der See sein können wer sie sind. Der  Totenkopf reflektiert den Tod, den die Menschheit den Ozeanen bringt.  Ying und Yang – Wal und Delfin &#8211; hingegen repräsentieren unser Ziel, die  See wieder ins Gleichgewicht zu bringen, die Anmut der Delfine und die  Weisheit der Wale zu erhalten. Es war das Auge eines Wals, das mich dazu  inspirierte Sea Shepherd vor so vielen Jahren zu gründen.</p>
<p>Schließlich war es auch nicht die britische Marine, die im 17.  Jahrhundert die Piraterie in der Karibik beendete. Diese Ehre gebührt  Henry Morgan – einem Piraten. Es war der Pirat Jean Lafitte, der mit  Andrew Jackson 1814 New Orleans verteidigte. Es war der Pirat John Paul  Jones, der vor zwei Jahrhunderten die Marine der USA und Russlands  gründete. Es waren die Piraten Sir Francis Drake und Sir Walter Raleigh,  die ehrenhaft Ihrer Majestät Queen Elizabeth I. dienten. Einfach  gesagt: Piraten erledigen die Dinge, ohne die Bremse der Bürokratie.</p>
<p>Ja, wir sind stolz darauf Piraten zu sein, jedoch sind wir  disziplinierte Piraten mit unserem eigenen, ganz speziellen Ehrenkodex.  Dieser Ehrenkodex verlangt, dass wir unsere Gegner weder verletzen noch  töten und uns im Rahmen internationaler Umweltschutzgesetze bewegen –  das bedeutet, dass wir nur gegen die illegale Ausbeutung der  Meereslebewesen vorgehen. Wir sind eine Organisation gegen Wilderei.</p>
<p>Wir sind Piraten, die Piraten jagen. Ähnlich wie Dexter aus der  bekannten gleichnamigen Fernsehserie, wählen wir genau aus, wer unser  nächster Gegner wird. Wir agieren nicht gegen den legale Betrieb, selbst  wenn wir mit ihm nicht einverstanden sind. Wir sind keine  Protestorganisation. Wir hängen keine Banner auf, wir gehen gegen  illegale Aktivitäten direkt vor.</p>
<p>Deshalb hat man uns auch schon Selbstjustiz vorgeworfen. Und es  stimmt tatsächlich, wir nehmen das Gesetz in die eignen Hände. Wenn es  Gesetze gibt, sie aber nicht durchgesetzt werden, entsteht ein Vakuum,  das nach Selbstjustiz verlangt. Unsere Rechtfertigung ist die UN World  Charter for Nature, die es Nicht-Regierungsorganisationen und  Privatpersonen gestattet, einzugreifen um internationale  Umweltschutzgesetze zu wahren. Wir sind Piraten, die Selbstjustiz üben,  jedoch gebunden an einen Ehrenkodex, der es uns verbietet andere zu  verletzen oder zu töten.</p>
<p>Greenpeace verurteilt uns, weil wir Gewalt anwenden. Wir haben jedoch  noch nie einen einzigen Menschen verletzt. Was wir allerdings getan  haben, ist, Dinge zu zerstören, die dazu benutzt wurden illegal Leben  auszulöschen. Wir halten solche Aktionen für gewaltfrei und bezeichnen  sie als aggressive Gewaltlosigkeit. Sogar Dr. Martin Luther, Jr.  bemerkte, Gewalt kann sich nicht gegen Gegenstände richten. <em>„Ich  weiß, es gibt viele, die vor einer Unterscheidung zwischen Dingen und  Personen zurückschrecken, viele die beides für unantastbar halten. Meine  Ansicht ist da nicht so starr. Ein Leben ist heilig. Gegenstände sind  da, um dem Leben zu dienen und egal wie sehr wir sie mit Rechten und  Respekt ummanteln, sie haben keine Menschlichkeit. Es ist ein Teil der  Erde auf dem die Menschheit lebt; es hat keine Menschlichkeit.“</em> ~ Dr. Martin Luther King, Jr., The Trumpet of Conscience, 1967.</p>
<p>Deswegen ist das Zerstören einer Harpune, einer Schusswaffe, eines  Robbentöters oder einer Langleine in unseren Augen ein Akt der  Gewaltlosigkeit, denn es verhindert Grausamkeit, Leiden und Tod von  fühlenden Geschöpfen.</p>
<p>Sea Shepherd hat noch nie ein Besatzungsmitglied verloren, noch wurde  eines ernsthaft verletzt. Sea Shepherd wurde auch noch nie wegen einer  Straftat verurteilt oder zivilrechtlich verklagt. Trotzdem bezichtigt  uns Greenpeace gewalttätig zu sein. Und das, obwohl Greenpeace selbst  Todesfälle und Verletzungen zu beklagen hatte, wegen Straftaten  verurteilt wurde und diverse zivilrechtliche Klagen verloren hat.</p>
<p>Aber wir sind Greenpeace oder anderen etablierten Organisationen  nicht wirklich böse, dass sie uns nicht leiden könne, denn, naja, die  Wahrheit ist … wir sind Piraten! Und als Piraten sind wir wie die  leichten Mädchen der Umweltschutzbewegung, im Geheimen finden uns alle  gut, öffentlich will sich keiner dazu bekennen. Damit können wir leben.</p>
<p>Wir wurden auch schon Öko-Terroristen genannt. Aber heutzutage wird  ja jeder, der mit der Meinung eines anderen nicht einverstanden ist,  gleich als Terrorist bezeichnet. Früher bedeutete das Wort ‚Terrorist‘  noch etwas und es verbreitete Angst und Schrecken, aber jetzt wo sogar  seine Heiligkeit der Dalai Lama offiziell von China als „Terrorist“  bezeichnet wird, stört es uns auch nicht, so genannt zu werden. Unsere  Antwort darauf ist einfach. Wir verstecken uns nicht in afghanischen  Höhlen, und unsere Ankläger könne uns entweder festnehmen oder der  Rhetorik eine Pause gönnen, bevor sie die Sprache und solch ein Wort  komplett verwässern. Nein, wir sind definitiv keine Öko-Terroristen. Der  Beweis: Wir sind nicht im Gefängnis und wir sind nicht auf der  Gehaltsliste von BP oder Mitsubishi.</p>
<p>Als stolze Sea Shepherd Piraten haben wir kein Problem damit, von den  Zerstörungsmächten dieses Planeten verurteilt zu werden, diese Hetze  ist ein dauernder Angriff von Walfängern, Robbenjägern,  Haifischflossenjägern, Robbentotschlägern, Fischwilderern und  Umweltverschmutzern. Je mehr Gegner wir im Lager der Öko-Kriminellen  haben, desto erfolgreicher und glaubwürdiger werden wir.</p>
<p>Die Walfänger, Robbenjäger und andere zur See fahrende Wilderer  hassen uns wie keinen anderen ihrer Gegner. Tatsächlich sind sie so  fanatisch in ihrem Hass auf uns, dass ihre Versuche uns zu stoppen, nur  noch lächerlich wirken. Wenn wir keine Bedrohung wären, wenn wir nicht  so effektiv arbeiten würden, hätten wir auch nicht solch  leidenschaftliche Feinde.</p>
<p>Einige der anderen Tier- und Umweltschutzorganisationen sind gegen uns,  hauptsächlich weil wir nicht das sind, was wir ihrer Meinung nach sein  sollten. Als wir die Grenze des Petitionenunterzeichnens, der  Lobbyarbeit, des Demonstrierens und des Banneraufhängens überschritten,  haben wir es uns mit den meisten „Grünen“ verscherzt. Unser Ziel aber  ist, den Walfang zu stoppen, nicht dagegen zu protestieren. Wir dienen  nicht der Tier- und Umweltschutzbewegung, wir dienen dem globalen  Ökosystem, im Speziellen dem maritimen Ökosystem. Sea Shepherd hat  nichts mit Befangenheit und Engstirnigkeit der so genannten Tier- und  Umweltschutzbewegung gemein. Wir haben weder eine linke Agenda noch  haben wir eine rechts gerichtete Agenda. Wir haben schlichtweg keine  politische Agenda. Wir sind wohl nicht politisch korrekt aber wir geben  unser Bestes ökologisch korrekt zu sein. Ökologisch korrekt zu sein  bedeutet, im Einklang mit den drei grundlegenden Gesetzen der Ökologie  zu stehen. (1) Das Gesetz der Artenvielfalt, (2) Das Gesetz der  wechselseitigen Abhängigkeit und (3) das Gesetz des begrenzten  Wachstums. Das bedeutet auch echte Ungereimtheiten aufzuzeigen und sie  nicht unter dem Deckmantel der sozialpolitischen Korrektheit zu  begraben.</p>
<p>Das Gesetz der Artenvielfalt besagt, dass die Dezimierung von Arten  nicht im Interesse der Stabilität des weltweiten Ökosystems ist. Das  Gesetz der wechselseitigen Abhängigkeit besagt, dass alle Arten von  einander abhängig sind. Das Gesetz des begrenzten Wachstums besagt, dass  es Grenzen beim Wachstum und bei der Tragfähigkeit des Ökosystems gibt.  Dies bedeutet, dass das Überleben von Fischen, Walen, Würmern,  Bakterien, Bäumen und Menschen gleichrangig ist. Es bedeutet auch, dass  die Menschheit die Rechte anderer Arten in ihre Überlebenspläne für die  Zukunft einbeziehen muss, und es bedeutet, dass das Problem der  Überbevölkerung angegangen werden muss.</p>
<p>Sea Shepherd arbeitet unabhängig von Kulturen, Rassen, Nationalitäten  und philosophischen Überzeugungen. Wir repräsentieren ausschließlich  die Interessen der Meeresbewohner und wir tun dies von einem zutiefst  ökologischen und biozentrischen Standpunkt aus. In anderen Worten, der  Vorteil für die Menschheit ist für uns nicht relevant. Deshalb wurden  wir schon menschenfeindlich genannt. Damit haben wir kein Problem.</p>
<p>Die Leute können uns nennen, wie die wollen, alles was ihnen  einfällt, sie können uns aller möglichen Dinge bezichtigen. Das ist uns  gleichgültig, ihre Meinung ist für uns irrelevant, denn schließlich sind  wir Piraten und da interessiert es uns nicht, wenn Leute anderer  Meinung sind.</p>
<p>Uns interessiert der Schutz der Lebewesen in den Ozeanen, die wir  repräsentieren. Und solange wir dies im Rahmen der Gesetze tun und  niemanden dabei verletzen, sind alle Bedenken, Meinungen,  Beschuldigungen und Verurteilungen schlichtweg irrelevant.</p>
<p>Uns ist klar, dass wir nicht jedermanns Sache sind. Manche Menschen  mögen nicht, was wir tun und gegen wen wir vorgehen, andere finden gut,  was wir tun, mögen aber nicht, wie wir es tun. Das lässt uns jedoch  völlig kalt, denn wir heißen die willkommen, die uns unterstützen und  bleiben unbeeindruckt von jenen, die gegen uns sind. Wir versuchen  nicht, es jedem recht zu machen, sondern bleiben uns selbst treu.</p>
<p>Wir sind Sea Shepherd und wir sind aggressive Streiter.  Möglicherweise zerstören und beschlagnahmen wir Dinge, die benutzt  werden um illegal Leben zu zerstören. Möglicherweise sagen wir Sachen,  die andere nicht hören wollen. Wir werden unweigerlich Dinge tun, die  manche Menschen nicht mögen. Und manchmal wenden wir Taktiken an, mit  denen manche nicht einverstanden sind. <em>Dementsprechend erwarten wir Widersacher.</em></p>
<p>Wir sind keine große Organisation und wir haben nicht die Absicht,  eine solche zu werden. Wir sind eine Mannschaft Freiwilliger, Aktivisten  und Seemänner mit dem Ziel die Ozeane vor uns Menschen zu schützen und  der ökologischen Vernichtung der Menschheit zu verhindern. Wir lehnen  eine bürokratische Struktur ab und wir haben kein Interesse daran,  etabliert oder seriös zu werden. Ich meine &#8211; wer hat schon mal von einem  seriösen Piraten gehört? Wir sind Aufrührer, Wagehalse, Störenfriede  und, naja, Piraten – das waren wir schon immer und werden wir immer  sein.</p>
<p>Wenn du diese Grundsätze unterstützt, kannst du mit uns ein Pirat sein. Willkommen an Bord, Kumpel.</p>
<p>Quelle: <a href="http://de.seashepherd.org/news-and-media/editorial-110708-1.html" target="_blank">Sea Shepherd Deutschland</a></p>
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		<title>Ein grosser Dank an Greenpeace</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2011/02/28/ein-grosser-dank-an-greenpeace/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 00:34:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor knapp 3 Jahren gab es im Blog von Greenpeace einige Ungereihmtheiten zu den Taktiken diverser Umwelt- bzw. Tierschutzorganisationen.
Ich muss und möchte an dieser Stelle Greenpeace Deutschland e.V. danken, da sie es ermöglichten endlich wieder Sea Shepherd in Deutschland zu  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2011/02/28/ein-grosser-dank-an-greenpeace/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://www.seashepherd.org/images/stories/editorials/2011/editorial_110226_1_1_Steve_Irwin_Portrait_In_Franklin_Island_Ross_Sea_Antarctica_BV7416.jpg" alt="" width="280" height="200" />Vor knapp 3 Jahren gab es im <a title="Original nicht mehr verfügbar" href="http://blog.greenpeace.de/blog/2011/02/18/japan-beendet-diesjaehrige-walsaison-fur-immer/" target="_blank">Blog von Greenpeace</a> einige Ungereihmtheiten zu den Taktiken diverser Umwelt- bzw. Tierschutzorganisationen.</p>
<p>Ich muss und möchte an dieser Stelle Greenpeace Deutschland e.V. danken, da sie es ermöglichten endlich wieder Sea Shepherd in Deutschland zu etablieren.</p>
<p>Vorangegangen war ein Streit im Greenpeace-Blog wo Greenpeace sich weigerte die Koordinaten der Walfänger an Sea Shepherd weiterzugeben. Dieses Verhalten stösst nach wie vor bei Vielen auf Unverständnis. Es ging damals NICHT um eine Zusammenarbeit sondern nur um den Austausch von Daten, die keinem wehgetan hätten. Doch Greenpeace zog es vor, Sea Shepherd die Koordinaten nicht zu geben um alleine (und hilflos) vor den Walfängern zu stehen. Es wurde medienwirksam ein Schlauchboot zwischen der Oriental Bluebird und der Nisshin Maru gestellt ohne auch nur im geringsten das Auftanken mit Treibstoff und das Umladen von Walfleisch zu verhindern.</p>
<p>Im gleichen Blog wurde auch muniert, dass es ja im deutschsprachigen Raum keine Meckerecke gegen Sea Shepherd geben würde.</p>
<p>Der Migaloo-Blog wurde in dieser Minute geboren.</p>
<p>Der erste und einzige Kommentar von Greenpeace in diesem Blog lies über 2 Jahre auf sich warten und stellt leider ein Armutszeugnis gegenüber Beate Steffens und Greenpeace Deutschland dar.</p>
<p>Der Höhepunkt wurde nun vor kurzem erreicht, als Greenpeace den Abzug der japanischen Walfangflotte sich selbst als Triumph hinstellte.</p>
<p>Greenpeace hat seit der Saison 2007/2008 kein Schiff mehr ins Südpolarmeer geschickt und stattdessen Origami-Wale nach Japan geschickt.</p>
<p>Ok. Papierwale schicken mag weniger kosten als Schiffe, doch hat keiner dieser Papierwale auch nur einen realen Wal geholfen. Das Enzige was die Papierwale brachten ist Umweltverschmutzung und weitere Spenden für eine Organisation, die nicht mal im Ansatz am Schutz von Meeressäugern interessiert ist.</p>
<p>Greenpeace ist bis zum heutigen Tage nicht daran interessiert den Walfang ernsthaft zu beenden. Noch ist Greenpeace daran interessiert das Robbenmorden oder das Abschlachten von Delphinen zu beenden.</p>
<p>Greenpeace ist nach eigener Aussage nicht am Erhalt der Arten interessiert, sondern nur nach dem Erhalt des Lebensraumes für den Menschen.</p>
<p>Dies mag kurzfristig sinn machen, aber generell sollten wir alle nach dem Erhalt des Lebensraumes für alle Tiere streben.</p>
<p>Trotzdem nochmal ein grosses Dankeschön an Greenpeace:</p>
<p>Ohne Euch gäbe es keinen Migaloo-Blog und vorallem kein Sea Shepherd Deutschland.</p>
<p>Danke.</p>
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		<title>Sea Shepherd bittet um Unterstützung durch ein Greenpeace-Schiff</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2011/01/15/sea-shepherd-bittet-um-unterstutzung-durch-ein-greenpeace-schiff/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 05:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: http://de.seashepherd.org/news-and-media/news-110111-2.html
Schiffe der Sea Shepherd Conservation Society, die Steve Irwin, die Bob Barker und die Gojira verfolgen die Walfangflotte seit Beginn der Walfangsaison. Sea Shepherd kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass zwei der drei illegalen Harpunenschiffe diese Saison nicht in  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2011/01/15/sea-shepherd-bittet-um-unterstutzung-durch-ein-greenpeace-schiff/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Quelle: <a href="http://de.seashepherd.org/news-and-media/news-110111-2.html" target="_blank">http://de.seashepherd.org/news-and-media/news-110111-2.html</a></h6>
<p><img class="alignright" title="Delta_crew_launches_to_track_harpooner" src="http://www.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110111_2_2_Delta_crew_launches_to_track_harpooner_(GS955).jpg" alt="" width="260" height="195" />Schiffe der Sea Shepherd Conservation Society, die <em>Steve Irwin</em>, die <em>Bob Barker</em> und die <em>Gojira</em> verfolgen die Walfangflotte seit Beginn der Walfangsaison. Sea Shepherd kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass zwei der drei illegalen Harpunenschiffe diese Saison nicht in der Lage waren einen einzigen Wal zu töten. Die Harpunenschiffe wurden entdeckt bevor sie mit dem Walfang begonnen haben und werden seit den letzten 13 Tagen dauerhaft überwacht.</p>
<p>Die <em>Nisshin Maru </em>und ein Harpunenschiff sind permanent auf der Flucht vor der Sea Shepherd-Flotte. Sea Shepherd hofft, dass keine Wale getötet wurden, es besteht jedoch die Möglichkeit, dass die Walfänger vielleicht einige Wale fangen konnten oder noch fangen werden, während sie sich auf der Flucht befinden.</p>
<p>Die <em>Yushin Maru No. 2</em> gab die Verfolgung der <em>Bob Barker</em> auf, wurde aber gleich durch die <em>Yushin Maru No. 1</em> ersetzt. Auf diese Weise waren die drei Harpunenschiffe zumindest einige Tage nicht in der Lage, Wale zu töten. Die zwei Harpunenschiffe, die derzeit die <em>Bob Barker </em>und die <em>Steve Irwin </em>verfolgen, haben sich entschieden, dass das Fernhalten der Sea Shepherd-Schiffe von dem Fabrikschiff <em>Nisshin Maru </em>wichtiger ist als Wale zu töten. Die <em>Gojira</em> ist weiterhin als Spähschiff vor den anderen Schiffen von Sea Shepherd tätig und verfolgt die <em>Nisshin Maru</em> und die <em>Yushin Maru No. 2</em>.</p>
<p>Diese Saison ist bis jetzt die erfolgreichste, was das Retten von Walen betrifft. Die japanischen Walfänger sind in ihrer Handlungsfähigkeit stark eingeschränkt. Wir schätzen, dass ihre Fangquote um zwei Drittel vermindert ist.</p>
<p><img class="alignleft" title="Delta_crew_sets_sights_on_Yushin_Maru" src="http://www.seashepherd.org/images/stories/news/2011a/news_110111_2_1_Delta_crew_sets_sights_on_Yushin_Maru_(GS7298).jpg" alt="" width="260" height="195" />Alles was dazu nötig ist, die japanische Flotte hundertprozentig auszuschalten, ist ein drittes großes Schiff, um das dritte Harpunenboot auf Trab zu halten, aber Sea Shepherd verfügt über kein drittes großes Schiff. Greenpeace hat jedoch zwei Schiffe in Taiwan. Ein Greenpeace-Schiff im Südpolarmeer könnte das Töten der Wale komplett beenden und alles was Greenpeace tun müsste, ist hier unten aufzutauchen.</p>
<p>Greenpeace bringt erhebliche Mengen an Spendengeldern für ihre „Kampagne“ zur Verteidigung der Wale in der Antarktis auf, obwohl sie seit 2006 kein Schiff mehr dorthin geschickt haben, um der japanischen Flotte entgegenzutreten. Sea Shepherd ist der Ansicht, dass Greenpeace eine moralische Verpflichtung hat, diese Spendengelder zur Beendigung des Walfangs im Südpolarmeer so effektiv und effizient wie möglich einzusetzen.</p>
<p>Sea Shepherd bittet ausdrücklich um die Unterstützung von Greenpeace, um gemeinsam die illegalen Walfangaktivitäten der Japaner komplett zu beenden. Nur ein Greenpeace-Schiff würde hier im antarktischen Walschutzgebiet einen riesigen Unterschied ausmachen. Sea Shepherd würde Greenpeace die Koordinaten der Walfangflotte übermitteln und ein Greenpeace-Schiff könnte in nur zwei Wochen vor Ort sein.</p>
<p>Die Möglichkeit den Walfang im antarktischen Walschutzgebiet dauerhaft zu beenden ist jetzt gegeben. Wir haben eine Chance, die japanische Walfangflotte mit leeren Händen und ohne blutige Harpunen nach Hause zu schicken.</p>
<p>Greenpeace muss weder die Taktiken von Sea Shepherd unterstützen, noch mit Sea Shepherd-Schiffen oder deren Mannschaften kommunizieren, sondern lediglich die Positionsdaten der Walfänger entgegennehmen, während wir die japanische Flotte verfolgen. Es muss einfach nur ein Greenpeace-Schiff hier her kommen.</p>
<p>Greenpeace muss sicher erkennen, dass der Schutz dieser prachtvollen Wale zuerst kommen muss – vor irgendwelchen Groll, den Greenpeace vielleicht gegenüber Sea Shepherd hegt. Dies ist eine Möglichkeit der Welt zu zeigen, dass die Zusammenarbeit zweier Organisationen positive Ergebnisse erbringen kann.</p>
<p>Das Leben hunderter Wale kann durch die Unterstützung eines zusätzlichen Schiffes verschont werden, das die Walfänger von ihren Opfern ablenkt. Greenpeace verfügt über die Schiffe und die finanziellen Mittel, sie müssen nur mitmachen. Nicht wegen Sea Shepherd, sondern für die Wale und ihre Unterstützer, die das Ende des Walschlachtens in der Antarktis sehen wollen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sollten wir Papier-Wale, virtuelle Wale oder richtige Wale retten?</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2011/01/02/sollten-wir-papier-wale-virtuelle-wale-oder-richtige-wale-retten/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 07:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-101222-1.html
Kommentar von Kapitän Paul Watson
Als Mitbegründer der Greenpeace Foundation mache ich mir etwas Sorgen, dass die derzeitige Greenpeace-Führung den Bezug zur Realität verliert. Greenpeace sendet keine Schiffe mehr in die Antarktis, um Wale zu verteidigen. Stattdessen haben sie jetzt  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2011/01/02/sollten-wir-papier-wale-virtuelle-wale-oder-richtige-wale-retten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Original: <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-101222-1.html" target="_blank">http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-101222-1.html</a></strong></h6>
<h5><strong>Kommentar von Kapitän Paul Watson</strong></h5>
<p><a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2011/01/editorial_101222_1_1_paper_virtual_or_real_whales.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2473" title="editorial_101222_1_1_paper_virtual_or_real_whales" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2011/01/editorial_101222_1_1_paper_virtual_or_real_whales.jpg" alt="" width="260" height="165" /></a>Als Mitbegründer der Greenpeace Foundation mache ich mir etwas Sorgen, dass die derzeitige Greenpeace-Führung den Bezug zur Realität verliert. Greenpeace sendet keine Schiffe mehr in die Antarktis, um Wale zu verteidigen. Stattdessen haben sie jetzt ein Videospiel, bei dem Wale auf virtuelle Weise gerettet werden können. Warum sollte man auch den langen Weg zur entlegenen, kalten und feindseligen Küste der Antarktis zurücklegen, wenn man Wale mit dem Spiel „Greenpeace rettet die Wale“ im Wohnzimmer spielen kann?</p>
<p>Übrigens: Wenn Sie Greenpeace heute eine Spende zukommen lassen, dann wird Greenpeace in Ihrem Namen einen richtigen Origami-Wal aus Papier an Präsident Obama schicken.</p>
<p>Dies ist der neueste Aufruf von Greenpeace:</p>
<h5 style="padding-left: 30px;"><em><strong>“Vor 35 Jahren wurde Greenpeace die erste Organisation, die sich den kommerziellen Walfangflotten auf hoher See in den Weg stellte.“</strong></em></h5>
<p>Doch jetzt tun sie das:</p>
<h5 style="padding-left: 30px;"><strong><em>“Wenn Sie heute spenden, werden das Greenpeace-Team und ich auch einen Origami-Wal mit Ihrem Namen darauf an das Weiße Haus schicken. Und wir werden dafür sorgen, dass jeder Ihre Unterstützung wahrnimmt, indem wir die Bilder der Origami-Wale auf der ganzen Welt zeigen.“</em></strong></h5>
<h5 style="padding-left: 30px;"><strong><em>John Hocevar, Meereskampagnen-Direktor von Greenpeace</em></strong></h5>
<p>John Hocevar war gerade einmal vier Jahre alt als Bob Hunter und ich unsere Körper zwischen acht flüchtende Pottwale und ein sowjetisches Harpunenschiff platzierten. All die Menschen, die damals dabei waren, sind heute nicht mehr bei Greenpeace. John kann also sagen, dass Greenpeace die erste Organisation war, die den kommerziellen Walfang bekämpft hat und andeuten, dass er damit gemeint ist. Ich kann aber sagen, dass ich und meine Schiffskameraden die ersten waren, die es wirklich getan haben und deshalb, weil wir die Wale vor unseren Augen sterben sahen und weil wir an diesem Tag fast selbst starben, haben wir immer noch eine feste Verbindung mit der Wirklichkeit des Walfangs.</p>
<p>Genau deshalb werde ich auch so wütend über die Trivialisierung von dem, was wir getan haben und was wir seit dreieinhalb Jahrzehnten machen. <span style="text-decoration: underline;">Für uns sind Wale keine Abstraktion</span>!</p>
<p>Vor einigen Jahren schrieb John Hocevar auch:</p>
<h5 style="padding-left: 30px;"><em><strong>“Ich freue mich auf einen Weltmeerestag, an dem ich mich mit einem Bier zurücklehnen und entspannen kann, weil ich weiß, dass sich die Meere in einem großartigen Zustand befinden. Ich hoffe aufrichtig, dass dazu keine Zeitreise oder eine intergalaktische Reise nötig ist.“</strong></em></h5>
<p>Nein, wie sich herausstellt, sind für John dazu Videospiele und Origami-Wale nötig.</p>
<p>Warum mich das wütend macht? Weil Sea Shepherd gerade drei Schiffe mit 88 Freiwilligen in die Antarktis schickt. Wir sind jetzt hier unten, erwarten die Mörder und sind bereit die Unschuldigen zu verteidigen. Wir sind Weihnachten nicht zu Hause und werden das neue Jahr nicht mit unseren Freunden und Familien einläuten und wir werden keine „Rettet die Wale“ Videospiele spielen, bei denen wir Zeichentrickwalfänger auf einem Computerbildschirm verfolgen.</p>
<p>Wir verwenden kein Geld für großartige Aufrufe per Brief und wir setzen keine bezahlten Werber auf der Straße jeder großen Stadt dieser Welt ein und betteln um Geld, von dem jeder Werber einen großen Anteil bekommt. Spenden, die an Sea Shepherd gehen, werden direkt für Kampagnen verwendet, weil ich vor vielen Jahren herausfand, dass es zwei Arten von Organisationen gibt: solche, die handeln und solche, die Briefe versenden.</p>
<p>Greenpeace war früher eine Organisation, die mit Schiffen und direkt vor Ort gehandelt hat. Sie hat Hand angelegt und schützte Wale effektiv vor dem Tod. Jetzt ist es eine Organisation, die Briefe verschickt, die posiert, in Büros sitzt, Geld sammelt und jetzt Origami-Wale herstellt!</p>
<p>Während Greenpeace das tut und John sich mit seinem Bier zurücklehnt, jagen wir wirkliche Walfangschiffe in Echtzeit. Dies ist das siebte Jahr, in dem wir die Urlaubszeit mit der Verteidigung von Walen am unteren Ende der Welt verbringen. Unsere Schiffe kosten sehr viel Geld und wir haben nicht genug davon. Es ist ein Kampf unsere Schiffe in Position zu bringen, sie zu betanken und sie mit Proviant zu versorgen. Greenpeace dagegen verfügt über eine hocheffiziente Geldbeschaffungsmaschinerie, die zehn Millionen von Dollar aufbringt, um „die Wale zu retten“.</p>
<p>Und was machen sie? Sie schicken Origami-Wale an den Präsidenten der Vereinigten Staaten! Nicht an den Premierminister oder den Kaiser von Japan, oder die Premierminister von Island, Norwegen oder Dänemark, sondern an den Präsidenten eines Landes, das sowieso gegen den kommerziellen Walfang ist und keinen kommerziellen Walfang betreibt!</p>
<p>Was stimmt an diesem Bild nicht? Die Antwort lautet: totaler Realitätsverlust. Es geht Greenpeace darum die Gelegenheit zu ergreifen, möglichst viel Spenden mit möglichst wenig Aufwand aufzubringen. Warum hunderttausende von Dollar für Treibstoff und Proviant, Ausrüstung und Unkosten ausgeben, wenn man irgendeine Firma damit beauftragen kann Briefe und Origami-Wale an den Präsidenten zu schicken?</p>
<p>Ich stelle mir gerade den Präsidenten der Vereinigten Staaten am Telefon vor: „Hi, Naoto. Entschuldigung, aber könntest du bitte deine nervigen Walfänger und deine widerwärtigen Delfinmörder zurückpfeifen? Ich werde hier mit diesen Origami-Teilen überschwemmt und um ehrlich zu sein, Herr Premierminister, hier muss etwas unternommen werden. Ja, ich weiß, dass ich dir nicht vorschreiben kann, was du zu tun hast, Naoto, aber Greenpeace hat mir gesagt, dass ich dir sagen soll mit dem Töten von Walen und Delfinen aufzuhören, weil sie nicht mögen, dass Sea Shepherd dir sagt, was du tun sollst und deine Schiffe behindert und so weiter. Und sie sagen, dass sie mehr von diesen lästigen Papierteilen schicken und wenn sie das machen, dann hab ich Al Gore am Hintern wegen all dem verschwendeten Papier und diese Art von Ärger brauche ich echt nicht, Naoto.“</p>
<p>Sea Shepherd hat ein Team im japanischen Taiji seit Anfang September und wir werden dort die gesamte Jagdsaison bis Ende März bleiben. Greenpeace hat sich hier nicht ein einziges Mal blicken lassen, um gegen das Töten vorzugehen und bezeichnet das Abschlachten als „Tradition“. Sea Shepherd ist seit 1999 auf den Galapagos und arbeitet mit den Parkaufsehern zusammen, um gegen Wilderer und das Abschlachten von Haien wegen ihrer Flossen vorzugehen. Greenpeace hat sich nie mit dieser Problematik befasst. Auch für die Robben und gegen den illegalen Fischfang tut Greenpeace nichts. Greenpeace ist sicher auch nicht im Südpolarmeer, wo das Töten schon nächste Woche beginnen könnte. Sie haben die Schiffe und die Mittel, aber sie sind mit Spendenbeschaffungsaktionen oder dem Aufhängen von Bannern beschäftigt.</p>
<p>Ich habe ihnen gesagt, dass wir ihre Hilfe brauchen könnten. Ich habe ihnen gesagt, dass wir mit ihnen zusammenarbeiten würden und ihnen die Koordinaten der Walfänger durchgeben, wenn wir sie finden. Doch sie weigern sich zu antworten. Sie haben mir nicht einmal einen dieser Origami-Wale geschickt, um mich zu besänftigen. Man würde doch denken, dass sie das tun würden, wenn man berücksichtigt, dass sie daran glauben, dass die Origami-Wale den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika davon überzeugen Maßnahmen gegen Japan zu ergreifen.</p>
<p>Nein, sie wollen keine Spenden für ein Schiff und eine Mannschaft, um gegen die Walfänger einzuschreiten. Ihre Spende wird dazu verwendet, einen Origami-Wal aus Papier mit Ihren Namen darauf an den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zu senden.</p>
<p>Ich weiß nur, dass ich mich auf einem Schiff im Südpolarmeer mit hohem Seegang befinde und mein Stuhl hin- und her rutscht während ich diese Zeilen schreibe. Draußen heult der Wind und Schneeregen rutscht außen an den Bullaugen herunter. In der Zwischenzeit ist irgendwo dort draußen die japanische Walfangflotte und steuert auf das antarktische Walschutzgebiet zu, mit der Absicht über tausend Wale zu töten.</p>
<p>Und wo ist John? Er lehnt sich mit einem Bier zurück, höchstwahrscheinlich nach einer sehr teuren Weihnachtsfeier von Greenpeace. Und am Heiligabend wird er lächeln und dankbar sein, dass er zu Hause mit seiner Familie feiern kann, weil Greenpeace richtige Schiffe und wahre Leidenschaft mit Videospielen und Origami ersetzt hat, während er sich ein Stück Truthahn abschneidet und sich etwas Füllung auf seinen Teller auftut.</p>
<p>Gut gemacht, John! Wirklich gut gemacht!</p>
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		<title>Wo ist Greenpeace?</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2010/12/13/wo-ist-greenpeace-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 02:46:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>
		<category><![CDATA[Antarktis]]></category>
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		<description><![CDATA[Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-101209-1.html
Kommentar von Kapitän Paul Watson
Greenpeace hat seit 2007 kein Schiff mehr zur Verteidigung der Wale in die Antarktis geschickt, aber ich wünsche mir sie würden es tun. Je mehr Schiffe vor Ort sind, um gegen die illegalen Aktivitäten der  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/12/13/wo-ist-greenpeace-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Original: <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-101209-1.html" target="_blank">http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-101209-1.html</a></strong></h6>
<h5><strong>Kommentar von Kapitän Paul Watson</strong></h5>
<p><a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/12/editorial_101209_1_1_Where_is_Greenpeace_180.gif"><img class="alignright size-full wp-image-2466" title="editorial_101209_1_1_Where_is_Greenpeace_180" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/12/editorial_101209_1_1_Where_is_Greenpeace_180.gif" alt="" width="180" height="58" /></a>Greenpeace hat seit 2007 kein Schiff mehr zur Verteidigung der Wale in die Antarktis geschickt, aber ich wünsche mir sie würden es tun. Je mehr Schiffe vor Ort sind, um gegen die illegalen Aktivitäten der japanischen Walfangflotte vorzugehen, desto besser. Greenpeace hat die Schiffe und sicherlich die finanziellen Mittel. Angeblich sind sie auch gegen den Walfang, doch wo sind ihre Schiffe?</p>
<p>Und wo ist Greenpeace, wenn es um die Verteidigung der Delfine in Taiji geht? Sie sind nirgends zu finden. Sie haben ein Büro und Angestellte in Japan, aber kein einziger Greenpeace-Aktivist ist zu der Bucht gegangen.</p>
<p>Und wo ist Greenpeace, wenn es um die Verteidigung der Grindwale auf den Färöer-Inseln geht? Sie sind nirgends zu finden.</p>
<p>Island? Niemand dort. Auch in Norwegen sind sie nicht zu finden!</p>
<p>Die Verteidigung der Robben in Kanada haben sie schon von Jahrzehnten aufgegeben.</p>
<p>Warum also denkt ein Großteil der Öffentlichkeit, dass Greenpeace den Kampf zur Rettung der Wale, Delfine und Robben anführt? Es könnte etwas damit zu tun haben, für welche Zwecke Greenpeace Geld ausgibt:</p>
<p>Werbebriefe und Internetaufrufe! Sie brauchen Ihr Geld, um noch mehr Menschen um mehr Spenden zu bitten.</p>
<p>Ich gönne Greenpeace das Recht, die Dinge auf ihre Art und Weise zu tun, doch wenn ich, wie letzten März geschehen, auf der Straße in Melbourne angehalten und um eine Spende gebeten werde, um ein Greenpeace-Schiff zur Walverteidigung in die Antarktis zu schicken, werde ich natürlich sehr neugierig. Das Paar mit dem Notizbrett in der Hand erkannte mich nicht. Deshalb fragte ich, wann Greenpeace das letzte Mal mit einem Schiff in der Antarktis gewesen ist.</p>
<p>Sie sagten mir, dass zwei Greenpeace-Schiffe gerade von einer Fahrt zur Rettung der Wale zurückgekommen sei.</p>
<p style="padding-left: 30px;">“Meinen Sie die Steve Irwin und die Bob Barker?”, fragte ich.</p>
<p style="padding-left: 30px;">“Ja”, antworteten sie.</p>
<p style="padding-left: 30px;">“Wirklich?”, gab ich zurück “Ich dachte das seien Sea Shepherd-Schiffe.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">“Ja”, sagte die Frau, “aber Sea Shepherd gehört zu Greenpeace.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich sah sie an und sagte ruhig, “Das stimmt nicht.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">“Doch, das stimmt!”, sagte sie verteidigend.</p>
<p>Jetzt stellte ich mich als Kapitän der Steve Irwin und Gründer der Sea Shepherd Conservation Society vor. Plötzlich sah sie etwas verängstigt aus und sagte, „Ich arbeite nur für Greenpeace und sie haben mir gesagt, dass ich das sagen soll.“</p>
<p>Wenn dies nur ein Einzelfall gewesen wäre, könnte man es als Missverständnis ansehen. Doch andere Mitglieder meiner Mannschaft haben ähnliche Unterhaltungen mit Greenpeace-Werbern gemacht: auf den Straßen von Paris, Washington D.C. und Perth (Westaustralien).</p>
<p>Und heute erhielt ich die folgende Botschaft von Greenpeace über das Internet:</p>
<p>Ich war so frei und habe meine Kommentare in Kursivschrift eingefügt.</p>
<p>_________________________________________________________</p>
<p>Liebe Freunde,</p>
<p>Während Sie diese Zeilen lesen, ist die japanische Walfangflotte auf dem Weg in das Südpolarmeer, um, wie jedes Jahr, Wale abzuschlachten. Ihre geplante Todes“quote“ beträgt diese Saison fast 1000 Zwergwale, 50 Buckelwale und 50 gefährdete Finnwale.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Kapitän Paul Watson: Die richtige Zahl lautet 935 Zwergwale.</em></p>
<p>Wir müssen dieses Massaker sofort beenden!</p>
<p>Während des Wahlkampfes im Jahre 2008 sagte Obama, der damals Senator war: „Als Präsident werde ich dafür sorgen, dass die USA eine Führungsrolle beim Durchsetzen internationaler Naturschutzabkommen einnehmen wird. Dies betrifft auch das internationale Moratorium gegen den kommerziellen Walfang.“ Drei weitere Walfangjahre sind vergangen seit Obama dies gesagt hat und nichts hat sich verändert. Bitte machen Sie eine möglichst großzügige Spende und wir werden den Druck auf Präsident Obama erhöhen, damit er sein Wahlversprechen einhält.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Kapitän Paul Watson: Präsident Obama war der erste Präsident seit Ronald Reagan, der um einen Kompromiss mit den japanischen Walfängern bemüht war. Greenpeace hat seinen Kompromissvorschlag bei der Internationalen Walfangkommission (IWC) unterstützt – eine Vereinbarung, die den Walfang legalisiert hätte. Zum Glück wurde dieser Kompromissantrag abgelehnt. Obama wird den Walfang nicht beenden, doch Sea Shepherd ist in der Lage dies durch direktes Eingreifen und die Reduzierung der Fangquoten zu tun. Greenpeace weigert sich den Erfolg von Sea Shepherds Kampagnen anzuerkennen und verurteilt unsere Vorgehensweise. Was ich nicht verstehen kann, ist wie „eine möglichst großzügige Spende“ Präsident Obama dazu zwingen wird, ein Wahlversprechen einzuhalten, das er bereits gebrochen hat.</em></p>
<p>„Zuzulassen, dass Japan weiterhin kommerziellen Walfang betreibt ist inakzeptabel“. Dies waren Obamas eigene Worte und Greenpeace sucht Unterstützung, um das Abschlachten ein für alle Mal zu beenden.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Kapitän Paul Watson: Ich habe keine Ahnung was das bedeutet. Natürlich ist das inakzeptabel, aber Präsident Obama war bereit den Walfang zu legalisieren, wenn Japan im Gegenzug die Quote in der Antarktis halbiert und das trotz der Tatsache, dass Sea Shepherd diese Quote letzte Saison bereits halbiert hat.</em></p>
<p>Kommerzieller Walfang ist nicht nur inakzeptabel, sondern er bricht internationale Gesetze.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Kapitän Paul Watson: Wirklich, Sherlock?</em></p>
<p>Stellen Sie sich ein Harpunenschiff vor, das durch die Antarktis jagt. Plötzlich entdeckt der Harpunier eine Walkuh und ihr Kalb. Die Geräusche des Meeres werden von der Explosion der Harpunen übertönt, welche auf die Wale abgefeuert werden.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Kapitän Paul Watson: Wir brauchen uns das nicht vorzustellen, John. Wir sind dort unten, wo es passiert. Die Frage ist: Wo sind die Greenpeace-Schiffe?</em></p>
<p>Die beiden kämpfen fast eine Stunde, um sich von den Seilen der Harpunen zu befreien und schlagen verzweifelt mit ihrer Schwanzflosse auf das Wasser, bevor ein Walfänger an Deck kommt und sie erschießt. Die Walkuh und ihr Kalb werden die Gleitbahn des Schiffes hochgezogen und ziehen eine lange Blutspur hinter sich her.</p>
<p>Es frustriert uns sehr, dass sich diese tragische Szene im Südpolarmeer in ein paar Tagen immer wieder abspielen wird. Greenpeace braucht Ihre Hilfe und die Hilfe von Präsident Obama, um das Abschlachten der einzigartigsten, intelligentesten und emotionalsten Geschöpfe unserer Meere zu beenden.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Kapitän Paul Watson: Wenn du frustriert bist, John, dann schicke ein paar Schiffe in die Antarktis, so wie früher. Die Leute machen also eine Spende, doch was erhalten sie im Gegenzug dafür? Wirst du auf den Präsidenten der Vereinigten Staaten Einfluss nehmen, um den japanischen Walfang zu beenden? Was wird das kosten? Sicherlich nicht besonders viel. Wir wissen, dass Greenpeace Millionen von Dollar mit dem Aufruf zur Rettung der Wale einnimmt. Ein Teil des Geldes könnte sicherlich dafür verwendet werden ein Schiff zu entsenden. Ihr habt doch ein Schiff, nicht weit entfernt in Indonesien. Wie wär’s damit? Komm schon, John, wenn du wirklich wütend und frustriert wärst, dann würdest du dafür sorgen, dass Greenpeace im antarktischen Walschutzgebiet aktiv werden würde. Doch es passiert nichts, John. Ich könnte den Vorschlag machen, dass du dich mit uns zusammenschließt und unsere Aktionen finanziell unterstützt, doch ich weiß, dass du unsere Art, wie wir Wale retten nicht magst, also wird das nicht passieren. Verschone uns dann aber bitte mit deinen Frustanwandlungen. Du hast nicht die Absicht, etwas zu tun, oder?</em></p>
<p>Bitte helfen Sie uns dieses schreckliche Gemetzel zu beenden und das Leben dieser Wale mit einer möglichst großzügigen Spende zu retten. JETZT!</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Kapitän Paul Watson: Sea Shepherd versucht das gerade, John. Wir schicken 88 Freiwillige und drei Schiffe JETZT in die Antarktis, um die japanische Walfangflotte abzufangen. Wir könnten wirklich etwas Hilfe gebrauchen und ein wenig Beistand würden wir sehr schätzen. Wenn das nicht möglich ist, dann höre wenigstens damit auf, dringend benötigte Gelder für Massenbriefe und Aufrufe zu verschwenden, um für etwas Spenden zu erbitten, gegen das Ihr nichts tut. Wir haben ein Team in Taiji, John. Wo ist Greenpeace? Wir waren kürzlich bei den Färöer-Inseln. Auch dort haben wir euch nicht gesehen. Wir arbeiten seit zehn Jahren auf den Galapagos und nicht einmal ist dort ein Greenpeace-Schiff aufgetaucht. Im Juni haben wir zwei eurer Schiffe im Mittelmeer gesehen, doch als wir die Kapitäne gefragt haben, ob sie uns beim Befreien der Blauflossenthunfische aus den Netzen helfen wollen, haben sie sich geweigert und sind verschwunden. Ja, jetzt ist die Zeit dieses „schreckliche Gemetzel“ zu beenden und deshalb frage ich noch mal: Wo sind Eure Schiffe, John?</em></p>
<p>Zusammen können wir Japan wissen lassen, dass der kommerzielle Walfang im 21. Jahrhundert keinen Platz mehr hat.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Kapitän Paul Watson: Ja, wir würden das sehr gerne zusammen mit dir tun, John. Das Problem ist, dass du zu Hause bleibst und dein Geld in die Keksdose steckst. Die Wale brauchen dich aber JETZT!</em></p>
<p>Für die Wale</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Kapitän Paul Watson: Du meinst für Greenpeace, nicht wahr, John?</em></p>
<p>John Hocevar<br />
Oceans Campaigner<br />
Greenpeace USA</p>
<p>_________________________________________________________</p>
<h5><strong>Von Kapitän Paul Watson</strong></h5>
<p>Ich bin nicht gegen Greenpeace. Als Mitbegründer von Greenpeace und früherer Kampagnenführer war ich einmal stolz auf Greenpeace. Doch die, die Greenpeace jetzt leiten, sind nicht diejenigen, die die Organisation gegründet haben. Die jetzigen Leiter sind Bürokraten, die unsere ursprünglichen Ziele aus den Augen verloren haben. Greenpeace ist zum Mainstream geworden und dieser Brief zeigt, dass sich die Organisation politischer Lobbyarbeit anstelle von direkten Aktionen auf hoher See zuwendet. Sie haben den Sitz in ihren Schlauchbooten gegen einen Stuhl hinter ihren Schreibtischen eingetauscht.</p>
<p>Nein, ich bin nicht gegen Greenpeace, aber ich bin dagegen, was aus Greenpeace geworden ist.</p>
<p>Greenpeace hat die Schiffe, das Geld und die Mittel, um in die Antarktis zu fahren und gegen den illegalen japanischen Walfang einzuschreiten. Ihre Spendenaufrufe bringen Millionen von Dollar ein. Sea Shepherd hat ungefähr 2 Prozent des Budgets von Greenpeace, doch unsere Schiffe und Freiwilligen sind dort, wo wir alle sein müssen. Und wo wir alle sein müssen, ist nicht der Ort, an dem Greenpeace ist.</p>
<p>Nicht einmal ist Greenpeace gegen das Abschlachten der Delfine in Taiji oder der Grindwale auf den Färöer-Inseln vorgegangen. Sie haben die Wale in der Antarktis 2007 im Stich gelassen und sind seitdem nicht wieder dorthin zurückgekehrt.</p>
<p>Greenpeace beschuldigt Sea Shepherd “gewalttätig” zu sein, obwohl wir in unserer 33-jährigen Geschichte keine einzige Person verletzt haben.</p>
<p>Ich würde Greenpeace-Schiffe im Südpolarmeer willkommen heißen und wenn wir die Flotte gefunden haben, würde ich ihnen gerne die Koordinaten übermitteln, damit sie sich uns anschließen können. Ich bin gerne bereit mit ihnen bei der Verteidigung der Wale zusammenzuarbeiten. Doch sie weigern sich mit uns zu kooperieren. Genau genommen weigern sie sich überhaupt sich zu engagieren, außer wenn es um Spendenaufrufe geht. Beim Auftreiben von Spendengeldern sind sie sehr gut, aber nicht dabei, die Gelder für die Ziele einzusetzen, für die sie eigentlich gesammelt wurden.</p>
<p><a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/12/editorial_101209_1_2_PW_and_Bob_Hunter_in_front_of_ship.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2465" title="editorial_101209_1_2_PW_and_Bob_Hunter_in_front_of_ship" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/12/editorial_101209_1_2_PW_and_Bob_Hunter_in_front_of_ship.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a></p>
<h6><em>Paul Watson und Bob Hunter vor einem Robbenfängerschiff im Jahre 1976 während der ersten Greenpeace-Kampagne gegen die Robbenjagd.</em></h6>
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		<title>Somewhere Over the Rainbow, Bluefin Swim Free!</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2010/06/21/somewhere-over-the-rainbow-bluefin-swim-free/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 04:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>
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		<description><![CDATA[Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100618-1.html
Freitag, 18. Juni 2010
Somewhere Over the Rainbow, Bluefin Swim Free!
Operation Blue Rage: Tag Elf der Mittelmeer&#8211;Patrouille
Freitag, 18. Juni 2010
Position: Vor der Küste Libyens
Bericht von Kapitän Paul Watson, Steve Irwin
In der Morgendämmerung, diesig vom feinen, aus der Wüste Sahara herübergewehten  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/06/21/somewhere-over-the-rainbow-bluefin-swim-free/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Original: <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100618-1.html" target="_blank">http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100618-1.html</a></strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Freitag, 18. Juni 2010</span></p>
<p><strong>Somewhere Over the Rainbow, Bluefin Swim Free!</strong></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><strong>Operation Blue Rage: Tag Elf der Mittelmeer&#8211;Patrouille</strong></span></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><strong>Freitag, 18. Juni 2010</strong></span></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><strong>Position: Vor der Küste Libyens</strong></span></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><strong>Bericht von Kapitän Paul Watson, <em>Steve Irwin</em></strong></span></p>
<p><a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/06/news_100618_1_1_Steve_Irwin_and_Arctic_Sunrise_BV2185.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2140" title="news_100618_1_1_Steve_Irwin_and_Arctic_Sunrise_(BV2185)" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/06/news_100618_1_1_Steve_Irwin_and_Arctic_Sunrise_BV2185.jpg" alt="" width="272" height="182" /></a>In der Morgendämmerung, diesig vom feinen, aus der Wüste Sahara herübergewehten Sand, fanden wir uns ohne von Beschattern der libyschen oder maltesischen Marine verfolgt zu werden und so setzten wir unsere Patrouille fort.</p>
<p>Wir trafen auf das Greenpeace-Schiff <em>Arctic Sunrise</em>, das Richtung Südwesten unterwegs war zu den Koordinaten, wo wir gestern den Käfig frei gelegt hatten. Wir änderten den Kurs, um sie anzuhalten mit der Absicht, uns mit ihnen auszutauschen, aber sie drehten ab und flohen vor uns mit voller Geschwindigkeit. Wir folgten ihnen und konnten sie gegen 1630 Uhr einholen.</p>
<p>Es war wirklich ganz nett, die zwei Schiffe beieinander zu haben und als wir näher kamen, tauchte eine Delfinschule auf und begann, die Bugwellen sowohl des Sea Shepherd-Schiffes <em>Steve Irwin</em> als auch des Greenpeace-Schiffes<em> Arctic Sunrise</em> zu reiten. Mein Freund, der verstorbene Greenpeace-Mitgründer Bob Hunter, hätte das sicher als ein Zeichen für uns gesehen, zusammenzuarbeiten.</p>
<p>Die <em>Arctic Sunrise</em> funkte uns an und fragte, was wir vorhätten und wir sagten, dass wir nur unseren Fotojob machen und nebenbei, wie es denn wäre wenn sie mitkommen, die Fische retten.</p>
<p>„<em>Arctic Sunrise</em>, hier ist die <em>Steve Irwin</em>. Wir haben einen Käfig mit rund 800 illegalen Fischen darin ausgemacht und das ist eine wunderbare Gelegenheit für unsere beiden Organisationen, zusammenzuarbeiten“ sagte der erste Offizier der <em>Steve Irwin</em>, Locky MacLean.</p>
<p>Nach einem kurzen Zögern funkte der Kapitän der <em>Arctic Sunrise</em> Joel Stewart zurück und sagte schlicht „negativ“.</p>
<p>“Ok”, sagte Locky, “<em>Arctic Sunrise</em>, danke für den Foto-Termin, schönen Tag noch. Wir sind weg um  ein einige Fische zu retten“.</p>
<p>Es war offensichtlich, dass die <em>Arctic Sunrise</em> keine gemeinsame Luftaufnahme von unseren beiden Schiffen Seite an Seite wollte und daher fing sie an, Kreise zu ziehen um das zu verhindern. Allerdings erlaubte uns die höhere Geschwindigkeit der <em>Steve Irwin</em>, das Foto zu machen und dann brachen wir auf.</p>
<p>Ich bin wirklich sehr glücklich darüber, die Greenpeace-Schiffe im Mittelmeer zu sehen. Sie sind in den letzten paar Jahren nicht dort gewesen, aber als sie hörten, dass Sea Shepherd kommen würde, um den Blauflossenthun zu schützen, mobilisierten sie die <em>Arctic Sunrise </em> und die <em>Rainbow Warrior</em>. Sie unternahmen ein paar mißglückte Versuche, einige Fische zu befreien, verloren zwei ihrer kostspieligen Schlauchboote und eines ihrer Crewmitglieder wurde ernsthaft verletzt, daher besteht kein Zweifel, dass sie sich ernsthaft darum bemühen, Aufmerksamkeit auf die Bedrohung zu lenken, der das Überleben des Blauflossenthuns ausgesetzt ist.</p>
<p>Wir wünschen uns, sie würden in Erwägung ziehen, auch gemeinsam mit uns ins Südpolarmeer zurückzukehren um die Wale zu beschützen, aber bei Greenpeace hat sich mit den Jahren viel verändert und dieses Feuer der Begeisterung, das einstmals meine Mitstreiter und mich motivierte, als wir Greenpeace vor vier Jahrzehnten aufbauten, ist deutlich abgekühlt.</p>
<p>Doch ich muss sagen, als ich zu der  <em>Arctic Sunrise</em> herüberschaute mit den Delfinen, die vor unser beider Bug schwammen, fühlte ich einen Hauch von Stolz als einer der Gründerväter von Greenpeace. Ich weiß, dass Robert Hunter es geliebt hätte, das zu sehen und ich weiß, was er dann gesagt hätte. „Schau, Paul, die Delfine haben beide Schiffe (an-)erkannt und dass nachdem eine ganze Woche lang kein einziger Delfin zu sehen war und plötzlich, als die beiden Schiffe zusammenkamen, erscheinen sie vor Euer beider Bug, also, diese herrlichen Buddhas ohne Arme sind weiser als wir es sind, und wir scheinen niemals auf sie zu hören“.</p>
<p>Und so kam es, dass wir nach Süden abdrehten, zurück in die libyschen Gewässer und die <em>Arctic Sunrise</em> in unserem Kielwasser zurück ließen. Es ist wirklich jammerschade. Gemeinsam könnten Greenpeace und Sea Shepherd die Weltmeere erschüttern, gemeinsam könnten wir eine noch stärkere Macht sein, mit der ernsthaft zu rechnen ist.</p>
<p>Als wir Richtung Süden steuerten, schloss ich meinen iPod an und spielte “Somewhere Over the Rainbow” als Tribut an Robert Hunter und alle meine alten Greenpeace-Schiffskameraden und staunte, was wir alles erreicht haben seit dem Tag als Bob und ich uns im Juni 1975 in den kalten Wassern des Nordatlantik dieser sowjetischen Harpune mit unserem eigenen Körper in den Weg stellten. Seit damals ist so viel passiert, sowohl Positives als auch Negatives, aber das Wichtigste ist, dass manche von uns niemals diesen Traum aufgegeben haben, den jeder von uns in sich trägt, und das ist die Kraft, die Welt zu verändern. Alles, was wir tun müssen, ist, zu wagen, etwas zu verändern und zu verstehen, dass es manchmal erforderlich ist, das Unmögliche zu tun um das Mögliche zu erreichen.</p>
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		<title>TV-Tipp: Jagdzeit</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 10:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Antarktis]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf Arte am Dienstag den 2. Februar 2010.
Seit zwei Jahren gab es keine Kampagne von Greenpeace ins Südpolarmeer, da es scheinbar nach endlosen Diskussionen gegen den Walfang, erneut Zeit ist um wieder nur verbal und auf dem Papier etwas gegen  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/02/01/tv-tipp-jagdzeit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1078180,day=4,week=5,year=2010.html" target="_blank">Arte am Dienstag den 2. Februar</a> 2010.</p>
<p>Seit zwei Jahren gab es keine Kampagne von Greenpeace ins Südpolarmeer, da es scheinbar nach endlosen Diskussionen gegen den Walfang, erneut Zeit ist um wieder nur verbal und auf dem Papier etwas gegen den illegalen japanischen Walfang zu unternehmen. Einsätze im Südpolarmeer sind nach Angaben von Greenpeace kontraproduktiv und werden Japan nicht dazu bewegen ihren Walfang einzustellen.</p>
<p>Diese Einsicht kam relativ Zeitgleich mit der Festnahme von zwei Greenpeace-Aktivisten die Walfleisch aus einem Warenhaus entnahmen um den illegalen Handel damit zu belegen. Sollte aber Japan unbehelligt weiterhin Wale jagen können werden sie aller vorraussicht nach ihre volle Walfangquote von ca. 1000 Walen pro Jahr im Südpolarmeer erreichen können. Japans neue Regierung hat angekündigt auf absehbare Zeit nicht auf den Walfang verzichten zu wollen. Das einzige was zur Zeit hilft ist die Wirtschaftskrise und die Sensibilität der japanischen Bevölkerung was verschwendung von Steuergeldern und Subventionen betrifft. Dieses wird man nicht erreichen in dem man die japansichen Walfänger gewähren lässt wie sie wollen.</p>
<p>Der Film bietet einen interessanten Einblick in das Geschehen in der Antarktis in der der Walfangsaison von 2007/2008 auch wenn die Sichtweise sehr auf Greenpeace fokusiert ist.</p>
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		<title>Brief an den Herausgeber des The Australian</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2010/01/24/brief-an-den-herausgeber-des-the-australian/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 16:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>madison</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Paul Watson]]></category>
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		<description><![CDATA[Freitag, 22. Januar 2010
Original unter: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100122-2.html
Junichi Sato’s opinion piece vom 18. Januar 2010 rief Walfanggegner auf, die  öffentliche Meinung Japans für sich zu gewinnen und kritisierte die Taktiken der  Sea Shepherd Conservation Society als befremdlich für die japanische Öffentlichkeit.
Er sagte  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/01/24/brief-an-den-herausgeber-des-the-australian/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag, 22. Januar 2010</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Original unter: <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100122-2.html">http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100122-2.html</a></span></p>
<p>Junichi Sato’s <a href="http://www.onlineopinion.com.au/view.asp?article=9948" target="_blank">opinion piece</a> vom 18. Januar 2010 rief Walfanggegner auf, die  öffentliche Meinung Japans für sich zu gewinnen und kritisierte die Taktiken der  Sea Shepherd Conservation Society als befremdlich für die japanische Öffentlichkeit.</p>
<p>Er sagte “viele wären überrascht, dass Greenpeace in den letzten zwei Jahren kein Schiff da runter und der Walfangflotte entgegen geschickt hätte“.</p>
<p>Ich bin sicher, dass Leute tatsächlich überrascht wären, besonders solche, die von Greenpeace-Spendensammlern auf der Straße angehauen wurden, die sich tatsächlich Sea Shepherd Kampagnen als ihren eigenen Verdienst angerechnet haben. Ich weiß das, weil solch ein Straßenhausierer das so zu mir selbst sagte, ohne zu wissen, wer ich war.</p>
<p>Sato sagt, dass wir die Herzen und die Köpfe der japanischen Öffentlichkeit gewinnen müßten und er sagt, die Herangehensweise von Greenpeace sei konstruktiver.</p>
<p>Allerdings war die Herangehensweise von Greenpeace,  ein vermutliches Verbrechen zu begehen indem sie in eine Posteinrichtung einbrachen und eindrangen und dort ein Paket Walfleisch stahlen, das an eine Privatperson adressiert war. Die Rechtfertigung von Greenpeace dabei war, das Walfleisch sei vorher von der Nisshin Maru gestohlen worden und hätte nun privat verkauft werden sollen.</p>
<p>Hierfür entschieden die Greenpeace-Mitglieder Toru Suzuki und Junichi Sato, dass die Aufdeckung eines Verbrechens wert sei, dafür selbst ein Verbrechen zu begehen. Sie wurden gefangengenommen und wegen Einbruchs, Hausfriedensbruchs und  Diebstahls angeklagt.</p>
<p>Und das Verbrechen, das sie aufgedeckt haben, war eine interne Unterschlagung innerhalb der Walfangindustrie, während doch das eigentliche Verbrechen die Walfangindustrie selbst ist.</p>
<p>Das ist wie wenn die australische Bundespolizei zum Nutzen von Gang-Anführern Verbrechen aufdeckt, die die kriminellen Mitglieder der Gang gegen ihre Gang-Anführer begehen. Die Walfangindustrie sagte, es sei gar kein Verbrechen begangen worden und bei den Abzweigungen der Crewmitglieder habe es sich lediglich um einen Bonus gehandelt.</p>
<p>Greenpeace hat daraufhin die zwei vermutlichen Diebe zu walrettenden Helden gemacht mit Multi-Millionen-Dollar direct mail-Bettelbriefen für ihre Verteidigung und das gab ihnen die Entschuldigung, kein weiteres ihrer teuren Schiffe mehr ins Südpolarmeer zu schicken, um Transparente hochzuhalten und sterbende Wale zu knipsen.</p>
<p>Greenpeace verurteilt die Sea Shepherd Taktiken, obwohl nicht eine einzige Sea Shepherd Aktion innerhalb der drei Jahrzehnte seit der Gründung von Sea Shepherd zu einer einzigen strafrechtlichen Verurteilung geführt hat</p>
<p>Der Greenpeace-Rekord beinhaltet Hunderte von Verhaftungen und Verurteilungen einschließlich schwerer Straftaten und zahlreicher erfolgreicher Gerichtsverfahren gegen Greenpeace. Greenpeace hat außerdem zahlreiche verletzte Aktivisten gehabt und sie hatten sogar Unglücksfälle auf ihren Schiffen.</p>
<p>Greenpeace erklärt, ihre Aufgabe sei, Zeugnis abzulegen; eine Quaker -Tradition, die aus den  Gründungszeiten von Greenpeace stammt und die besagt, dass das Böse überwunden werden kann, indem man davon Zeugnis ablegt.</p>
<p>Als Gründungmitglied von Greenpeace kannte ich das nicht. Diese revisionistische Philosophie war während des ersten Jahrzehnts von Operationen in den 70ern nicht Teil der Greenpeace-Aktionen. Sie wurde später angenommen und für mich ist es lediglich eine theologische Rechtfertigung für Feigheit.</p>
<p>Du gehst nicht eine Straße entlang, siehst, wie eine Frau angegriffen wird und tust nichts. Du gehst nicht eine Straße entlang, siehst, wie ein Kind belästigt wird und tust nichts und Du gehst nicht eine Straße entlang, siehst zu, wie ein Hündchen oder Kätzchen auf dem Gehweg totgetreten wird und tust nichts –außer ein Transparent hochzuhalten und Fotos von dem Verbrechen zu knipsen. Und deshalb betrachtest Du nicht einen Wal beim Sterben eines qualvollen Todes und hältst dabei Transparente hoch und knipst Fotos.</p>
<p>Ich halte Junichi Sato für weniger interessiert an der Rettung von Walen im Südpolarmeer als daran, die Greenpeace-Spenden für seine eigene Verteidigung gegen die Anklage einzusetzen, ein kleiner Dieb zu sein.</p>
<p>Greenpeace ließ die Wale im Ozean im Stich um in Japan eine Kampagne zur Veränderung des Bewusstseins der japanischen Öffentlichkeit zu führen. Es ist ein Fehlschlag. Die japanische Unterstützung für den Walfang ist fest verwurzelt. Sie haben null Fortschritte mit dieser erzieherischen Herangehensweise gemacht.</p>
<p>Sea Shepherd hingegen nimmt einen realistischeren Weg – den wirtschaftlichen! Wir müssen jedes Jahr ihre Fangquoten kappen, durch unser Eingreifen und Stören der Flotte.</p>
<p>Wir haben das über Jahre so gemacht. Und über vier Jahre lang hat die japanische Walfangflotte keinen Profit gemacht.</p>
<p>Das ist die Sprache, die sie verstehen – Profite und Verluste und wenn wir fortgesetzt ihre Profite beeinträchtigen, werden wir unser realistischeres Ziel erreichen, die japanische Walfangflotte ökonomisch zu versenken. Wir beabsichtigen, sie in den Bankrott zu treiben.</p>
<p>Ich würde die Hilfe von Greenpeace bei der direkten Intervention im Walschutzgebiet des Südpolarmeers begrüßen, immerhin bauen sie gerade ein 40 Mio.- Dollar-Schiff um ihre Flotte aufzustocken und das wäre zweckmäßig; jedoch seine Ressourcen in die Verteidigung zweier gemeiner Einbrecher zu leiten ist für eine so große Organisation, die ich in 1972 mitgegründet habe, einfach erbärmlich und Verrat an den Walen.</p>
<p>Kapitän Paul Watson</p>
<p>Kapitän Paul Watson ist Mitbegründer von Greenpeace (1972) und Greenpeace International (1979), der Gründer der Sea Shepherd Conservation Society und ist gegenwärtig Kapitän der Steve Irwin, die sich zur Zeit im Südpolarmeer aufhält und sich der japanischen Walfangflotte entgegenstellt.</p>
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		<title>Brief von Kapitän Watson aus der Tasmanischen See</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2008/12/09/brief-von-kapitan-watson-aus-der-tasmanischen-see/</link>
		<comments>http://blog.migaloo.de/2008/12/09/brief-von-kapitan-watson-aus-der-tasmanischen-see/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 21:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>
		<category><![CDATA[Antarktis]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Greenpeace]]></category>
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		<category><![CDATA[Sea Shepherd]]></category>
		<category><![CDATA[Tasmanien]]></category>
		<category><![CDATA[Walfang]]></category>

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		<description><![CDATA[Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-081208-1.html

Montag, 08. Dezember 2008
Brief von Kapitän Watson aus der Tasmanischen See
Liebe Freunde,

wir sind endlich auf unserem Weg. Mein Schiff, die Steve Irwin und meine Crew haben Brisbane in Queensland, Australien, am 04. Dezember verlassen. Wir haben einen kurzen Zwischenstop  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2008/12/09/brief-von-kapitan-watson-aus-der-tasmanischen-see/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: xx-small;">Original: </span></strong><a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-081208-1.html" target="_blank"><strong><span style="font-size: xx-small;">http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-081208-1.html</span></strong></a><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-542" title="migaloofrauke" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2008/12/migaloofrauke.jpg" alt="" width="65" height="70" /><br />
Montag, 08. Dezember 2008<br />
<strong><span style="font-size: small;">Brief von Kapitän Watson aus der Tasmanischen See</span></strong></p>
<p><strong>Liebe Freunde,<br />
</strong><br />
wir sind endlich auf unserem Weg. Mein Schiff, die <em><strong>Steve Irwin</strong></em> und meine Crew haben Brisbane in Queensland, Australien, am 04. Dezember verlassen. Wir haben einen kurzen Zwischenstop in Newcastle in Neusüdwales gemacht, um Benzin und Öl aufzunehmen und sind dort am 07. Dezember ausgelaufen. Wir werden einen weiteren kurzen Zwischenhalt in Hobart in Tasmanien einlegen, um vollzutanken, damit wir die maximale Reichweite haben, wenn wir die Ross See ansteuern um die japanische Walfangflotte abzufangen.</p>
<p>Wir geben uns keiner Illusion hin, dass dies eine leichte Kampagne wird. Japan hat ein Budget von 8 Millionen Dollar angesetzt um unseren Einsatz zu bekämpfen. Wir haben keine Idee, was das bedeutet. Werden sie ein Kanonenboot aussenden? Wir wissen es nicht sicher, aber sie haben gesagt, dass sie uns gefangen nehmen werden, wenn wir in ihre illegalen Walfangtätigkeiten eingreifen. Wie sie das machen wollen, ist nicht bekannt. Werden sie auf unser Schiff schießen oder es entern? Wir wissen es nicht. Wir müssen eben auf alle Möglichkeiten gefasst sein.<br />
<span id="more-572"></span><br />
Dies ist eine vierteilige Kampagne. Im Wesentlichen geht es darum „vorzubereiten, zu suchen, einzugreifen und zu stoppen&#8221;.</p>
<p>Wir sind vorbereitet. Wir haben das Schiff seit der letzten Kampagne grundlegend verbessert.<br />
Wir haben ein neu konstruiertes Helikopterdeck und einen Hangar, einen komplett überholten Helikopter und zusätzlich zu unserem sehr erfahrenen ehemaligen Militärpiloten der U.S. Marine einen passionierten Hubschraubermechaniker.</p>
<p>An Deck haben wir eine neue hydraulische Winsch und zwei neue schnelle Abfangboote.<br />
Wir haben dreimal mehr Sicherheitsausrüstung als notwendig, inklusive Taucheranzüge, Überlebensanzüge, Rettungsboote und Seenotrettungsbojen. Wir haben außerdem einen Arzt an Bord und Offiziere, die als Rettungssanitäter zertifiziert sind.</p>
<p>Wir haben einen Schweißermeister, einen Schreinermeister und eine Crew von sehr erfahrenen Maschinisten unter der Leitung unseres langjährigen Ersten Maschinisten Charles Hutchings. Wir haben qualifizierte Taucher, Kommunikationstechniker und Navigatoren.</p>
<p>Wir haben zudem neue Taktiken, neue Ausrüstung und neue Ideen zur Unterstützung unserer Mission.<br />
Und wir haben eine ausgezeichnete Crew. Es sind gegenwärtig 40 Crewmitglieder plus ein Kamerateam von Animal Planet, um die 2. Folge von Whale Wars zu drehen. Ein Drittel der Crew sind Australier und ein Drittel Amerikaner, wobei das verbleibende Drittel sich aus Staatsbürgern Kanadas, Großbritanniens, Deutschlands, der Bermudas, Neuseelands, Südafrikas, Schwedens, Ungarns und Japans zusammensetzt.</p>
<p>Ein Drittel der Crew sind Frauen und die Hälfte der Crew sind zurückgekehrte Veteranen.<br />
Mit dem Auslaufen aus Hobart werden wir mit der 2. Phase der Kampagne beginnen &#8211; der Suche. Dieses Jahr operiert die japanische Walfangflotte in der Ross See und dorthin werden wir uns wenden. Es ist ein schleppend langer Weg, dorthin zu gelangen und einmal angelangt, ist ein riesiges Gebiet zu durchsuchen, aber wir werden diese abgelegenen, zugefrorenen Gewässer durchkämmen, bis wir sie finden und sobald wir das haben, werden wir sie unterbrechen und das hoffentlich, bevor sie zu viele Wale geschlachtet haben.</p>
<p>Es gibt durchaus ein paar Unterschiede zwischen dieser Kampagne und unseren vorangegangenen vier Fahrten in das Walschutzgebiet des Südpolarmeers.</p>
<p>Dieses Jahr werden wir dort unten sehr einsam sein.</p>
<p>Die neue australische Regierung von Kevin Rudd und Peter Garrett hat ihre Wahlversprechen gebrochen und sie werden keinerlei Schiffe im Südpolarmeer haben. Tatsächlich wurde die australische Marine in den Hafen beordert &#8211; praktisch all ihre Schiffe, und ihre Offiziere und Mannschaften wurden für zwei Monate Urlaub nach Hause geschickt. Es gibt kein einziges australisches Regierungsschiff, das im australischen Antarktisterritorium patrouilliert, trotz der Tatsache, dass die japanische Walfangflotte Wale unter unmittelbarer Missachtung der Rechtsprechung eines australischen Bundesgerichtshofs geschlachtet hat, welche gezielt die Schlachtung von Walen in Gewässern verbietet, über die Australien das deklarierte Hoheitsrecht hat.</p>
<p>Greenpeace wird nicht unten im Südpolarmeer sein, obwohl sie Millionen Dollars an Spenden ausdrücklich für diesen Zweck gesammelt haben. Sie sind hauptsächlich ausgestiegen, weil sie nicht mit Sea Shepherd &#8211; Aktionen in Verbindung gebracht werden wollen. Ihre Entschuldigung ist, dass sie das Gerichtsverfahren zweier ihrer japanischen Aktivisten angehen müssten. Die Wahrheit ist, dass sie das Südpolarmeer der japanischen Walfangflotte überlassen haben. Sie haben nicht mehr den Mumm für die Konfrontation.</p>
<p>Der Schlüssel zum Erfolg mit den japanischen Walfängern ist Beharrlichkeit. Wir dürfen uns niemals zurückziehen oder ihnen das Südpolarmeer überlassen. Wir müssen fortfahren, ihre Profite zu untergraben und wir müssen fortfahren, der Welt ihre illegalen Aktivitäten aufzuzeigen.<br />
Wir müssen das tun, unabhängig davon, welche Hindernisse sie vor uns auftürmen, unabhängig davon, wie gewalttätig sie werden, unabhängig davon, welchen politischen, Medien- oder wirtschaftlichen Druck sie gegen uns richten.</p>
<p>Sie können uns alle Bezeichnungen dieser Welt geben, aber sie können nicht die Realität leugnen, dass sie auf bedrohte und gefährdete Wale Jagd machen, in einem ausgewiesenen Walschutzgebiet unter Verletzung eines internationalen Stillhalteabkommens zum kommerziellen Walfang und unter Missachtung der australischen Gerichtshöfe.</p>
<p>Sea Shepherd andererseits hat niemals internationales Recht verletzt und tut es jetzt auch nicht. Wir haben nie jemanden verletzt und wir wurden nie einer Straftat wegen angeklagt. Wir handeln in Übereinkunft mit den Grundsätzen, die in der Charta der Vereinten Nationen für die Natur festgelegt wurden indem wir uns einsetzen für die Aufrechterhaltung und Durchsetzung internationaler Umweltschutzbestimmungen.</p>
<p>Ich habe die diesjährige Kampagne Operation Musashi genannt. Dies geschieht in Würdigung Miyamoto Musashis, der für die Japaner das ist, was Robin Hood, Ned Kelly und Jesse James für die Briten, die Australier und die Amerikaner sind.</p>
<p>Abgesehen davon, dass er ein Gesetzloser war, war Musashi ein Meister der Strategie. Ich habe seine Strategie des zweifachen Weges, des Stifts und des Schwerts, aufgenommen, was die Annäherung an ein Problem mittels Konfrontation und Kommunikation oder Erziehung bedeutet.</p>
<p>Unsere physische Intervention zum Stoppen des Walschlachtens ist das Schwert, und unsere Teilnahme an der TV &#8211; Serie Whale Wars ist der Stift.</p>
<p>Und wir führen die wirksamste Waffe mit, die jemals erfunden wurde &#8211; eine Kamera.<br />
Was wird dieses Jahr geschehen?</p>
<p>Das ist schwer mit Sicherheit vorherzusagen. Werden wir die Flotte finden? Ich bin zuversichtlich, dass wir das werden. Werden sie in diesem Jahr gewalttätiger reagieren als im letzten? Wir erwarten, dass sie das werden. Werden wir sie vom Wale schlachten abhalten? Ich bin zuversichtlich, dass wir in der Lage sein werden, das zu tun.</p>
<p>Aber wie Musashi einst beobachtete, müssen wir uns in strategischer Hinsicht der Walfangflotte mit absoluter Entschlossenheit, mit Mut und Hingabe nähern, konzentriert auf das Ziel, das Leben von so vielen Walen wie möglich zu retten, unbeeindruckt durch Drohungen oder physische Gewalt, unbesorgt über die Konsequenzen, bereit und vorsichtig und doch verpflichtet einem Vorgehen, das keinen Rückzug und kein Aufgeben duldet. Wir müssen verstehen, dass wenn wir sagen, wir seien bereit, unser Leben für die Wale zu riskieren, das kein bedeutungsloser Slogan auf einer Fahne für uns ist &#8211; es ist das, was wir tun. Wir müssen der Welt demonstrieren, dass es menschliche Wesen gibt, die bereit sind, alles zu riskieren um die Biodiversität zu schützen und das Recht anderer Spezies, unbelästigt von der räuberischen Raffgier der Menschheit zu leben. Wir kämpfen nicht nur für die Wale in diesen abgelegenen südlichen Gewässern &#8211; wir kämpfen für die Diversität des Lebens und damit für die Zukunft unserer eigenen Art auf diesem Planeten.</p>
<p>Es wird eine dramatische Kampagne werden und ich werde all meine Energien darauf ausrichten sicherzustellen, dass es eine effektive Kampagne wird und dass die Leben der Wale gerettet werden.<br />
Ich kann Euch nicht in Worten sagen, wie wundervoll es einfach ist, in den vergangenen Zeiten für die Wale eingeschritten zu sein. Zu wissen, in diesem Augenblick sind da draußen Wale, die in Freiheit in diesen einsamen Gewässern umherschwimmen und die jetzt tot wären ohne unser Eingreifen. Zu wissen, dass so viele Walbabies zur Welt gebracht wurden, weil wir die Waljäger dazu zwingen konnten, ihre Mütter zu verschonen, ist eine Quelle großer Freude für mich. Ich spüre sie da draußen, so lebendig und so bewusst, in diesen dunklen und kalten Gewässern und es ist diese Verbindung, die meiner Seele Ruhe gibt mit einem schnurrenden Brummen der Zufriedenheit in meinem Herzen. In Wahrheit ist, in Verteidigung eines Lebens zu sterben, der ehrenvollste Tod, den ich mir denken kann und darum kann es keine Furcht geben &#8211; nur Erleuchtung und Zufriedenheit.</p>
<p>Und so ist es gen Süden, wohin unser Bug zeigt und es geht zweitausend Meilen nach Süden zwischen die Eisberge in die abgelegene, vereiste Südpolarsee, wo wir ein weiteres Mal gegen die Killer der sanften Riesen der See antreten.</p>
<p>Und zu ihrem Wohl und für das Wohl unserer Kinder werden wir siegen und werden diese niederträchtigen Killer aus dem Walschutzgebiet des Südpolarmeers vertreiben und damit die Unversehrtheit des Schutzgebietes wiederherstellen, in einer Welt, in der den Regierungen anscheinend die Bedeutung des Begriffes „Sanktuarium&#8221; * verloren gegangen ist.</p>
<p>Und so segeln wir weiter für die Wale, dem entgegen, wovon ich glaube, dass es unsere aggressivste und effektivste Konfrontation mit den japanischen Walfängern wird, die es je gegeben hat.</p>
<p><strong>Captain Paul Watson<br />
</strong>Master of the <em>Steve Irwin</em><br />
Fonder and President &#8211; The Sea Shepherd Conservation Society</p>
<p><em>* Schutzgebiet, engl. sanctuary, von lateinisch „sanctus&#8221;: heilig, unantastbar (Anm. d. Ü</em>.)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Noch 2 Tage bis zur Operation Musashi &#8211; Update</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2008/11/23/noch-23-tage-bis-zur-operation-musashi/</link>
		<comments>http://blog.migaloo.de/2008/11/23/noch-23-tage-bis-zur-operation-musashi/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 20:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Greenpeace]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Fabrikschiff Nisshin Maru hat den Hafen von Innoshima in Richtung antarktisches Walschutzgebiet verlassen. Die Fangschiffe werden wohl bald folgen. Das alljährliche Abschlachten der hochintelligenten Meeressäuger zu &#8220;wissenschaftlichen&#8221; Zwecken ist als rein kommerzieller Walfang anzusehen und das geben inderekt auch die  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2008/11/23/noch-23-tage-bis-zur-operation-musashi/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Fabrikschiff Nisshin Maru hat den Hafen von Innoshima in Richtung antarktisches Walschutzgebiet verlassen. Die Fangschiffe werden wohl bald folgen. Das alljährliche Abschlachten der hochintelligenten Meeressäuger zu &#8220;wissenschaftlichen&#8221; Zwecken ist als rein kommerzieller Walfang anzusehen und das geben inderekt auch die Verantworlichen in Japan zu. Nun erschiehn noch eine Meldung der Iceland Review wonach nun Walfleisch von neun Finnwalen von Island nach Japan exportiert werden (bzw. schon exportiert wurden aber noch nicht auf den japanischen Markt durften).<br />
<a href="http://www.icelandreview.com/icelandreview/daily_news/?cat_id=16568&amp;ew_0_a_id=315688" target="_blank">http://www.icelandreview.com/icelandreview/daily_news/</a></p>
<p>Auch dieses Jahr sollen 850 Minkwale und 50 Finnwale den Harpunen zu Opfer fallen um einen nicht vorhandenen Walfleischmarkt in Japan zu decken (es sind noch über 4000 Tonnen Walfleisch in den Kühlhäusern).</p>
<p>Sea Shepherd ist erneut bereit sich den Walfängern im Südpolarmeer wieder zu stellen. Greenpeace zog es vor, sich dieses Jahr da rauszuhalten.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Du hast nicht gelebt, bevor Du etwas gefunden hast für das Du sterben würdest<br />
<br /><img src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2008/11/whale_wars_thumb.jpg" alt="media" /><br />
</strong></span></p>
]]></content:encoded>
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