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Sea Shepherd fordert Taten von den Niederlanden

Donnerstag, den 29. Oktober 2009

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-091028-1.html
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Mittwoch der 28. Oktober 2009

Sea Shepherd fordert Taten von den Niederlanden

In einer Nachrichtenveröffentlichung heute, hat der niederländische Ministerpräsident erklärt, dass er eine Änderung eines holländischen Gesetzes unterstützt, welches es vereinfachen würde, Schiffen die Registration zu entziehen. Das holländische Sea Shepherd Vorstandsmitglied Laurens De Groot antwortete „Wir haben ein holländischen Schiff mit einem holländischen Kapitän und holländischen Crewmitgliedern und wir fordern, dass die niederländische Regierung einschreitet um unsere Sicherheit vor den gefährlichen und illegalen Attacken der japanischen Walfänger im Südpolarmeer zu schützen.“

De Groot ist ehemaliger Rotterdamer Polizist, der nun an Bord des in Rotterdam registrierten Meeresschutzschiffes Steve Irwin für Sea Shepherd dient.

Die Steve Irwin soll am 7. Dezember 2009 von Fremantle in West Australien auslaufen um wieder einmal gegen illegale Walfangoperationen vorzugehen und ihnen zuzusetzen.

Die japanischen Walfänger zielen auf geschützte Wale in einem bestehenden internationalen Walschutzgebiet ab, missachtend eines globalen Moratoriums von kommerziellen Walfang und in Verletzung des Antarktisvertrages.

„Ich bin entsetzt, dass der Ministerpräsident Jan Peter Balkenende zugestimmt hat holländisches Gesetz zu verändern um dem einzigen Schiff auf diesem Planeten, dass wirklich etwas gegen den illegalen Walfang unternimmt, die Flagge zu entziehen“, sagte De Groot. „Wir haben niemanden verletzt, wir wurden wegen keiner Zuwiderhandlung angeklagt. The japanischen Walfänger haben versucht uns zu töten und trotzdem verweigert der Ministerpräsident es sich unsere Version der Geschichte anzuhören. Er ist mehr daran interessiert die kriminellen Machenschaften der japanischen Walfänger zu beschönigen als daran die Sicherheit von Niederländern zu schützen. Wir fordern als Niederländer auf einem niederländisch beflaggten Schiff, dass unsere Regierung die Regierung von Japan warnt, dass die gewaltsamen Angriffe gegen die Crew des Sea Shepherd Schiffes Steve Irwin zu einzustellen und zu beenden sind.“

Ministerpräsident Balkenende antwortete auf die vom Premierminister von Japan geäußerten Sorgen, „zum Walfang habe ich erklärt, dass die niederländische Regierung daran arbeitet eine Änderung im Gesetz vorzunehmen, die es ermöglicht angemessene Schritte gegenüber in den Niederlanden registrierte Schiffe zu unternehmen, wenn diese ungesetzliche Taten begehen.“

Die Wahrheit ist, dass die Crew der Steve Irwin keine ungesetzlichen Taten begangen hat. Die niederländische Regierung hat weder gegen die Sea Shepherd Conservation Society, den Kapitän oder die Crew der Steve Irwin wegen irgendwelche Zuwiderhandlungen etwas zum Ausdruck gebracht. Die Regierungen von Japan und Australien haben bisher Sea Shepherd nicht wegen irgendwelchen Zuwiderhandlungen angeklagt.

„Das ist alles Politik und es ist für den niederländischen Ministerpräsidenten nicht angebracht bedroht zu werden um eine Gesetzgebung voranzubringen um einem Schiff die niederländische Flagge zu entziehen, das niemals deswegen angeklagt wurde, weil es etwas falsches getan hat,“ sagte Kapitän Paul Watson, der Gründer und Präsident von Sea Shepherd, „Der Ministerpräsident sollte mehr um den Schutz der Sicherheit der Niederländer besorgt sein als um den Schutz der Interessen der japanischen Walwilderer.“

Die diesjährige Wal-Verteidigungs-Kampagne von Sea Shepherd nennt sich Operation Waltzing Mathilda und wird die sechste Expedition sein um gegen den illegalen japanischen Walfang vorzugehen. Während den Zusammenstößen haben die japanischen Walfänger militärische Akkustikwaffen, Blendgranaten verwendet und sogar auf die Sea Shepherd Crew geschossen. Eine Kugel traf Kapitän Paul Watson in die Brust und wurde nur durch seine Kevlarweste aufgehalten.

„Ich denke der Ministerpräsident sollte sich mehr Sorgen um die japanische Gewalt machen als über unsere nicht gewalttätigen Maßnahmen um den illegalen Walfang zu beenden“, sagte De Groot.

Link zur englischen Meldung von AFP

Fischer verstecken eifrig Beweise des illegalen Tötens von Schweinswalen

Freitag, den 20. März 2009

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-090316-3.htmlmigaloostella
Montag, 16. März 2009
Fischer verstecken eifrig Beweise des illegalen Tötens von Schweinswalen

Eine zunehmende Anzahl von verstümmelten Hafenschweinswal-Kadavern, im Schnitt 1,50m lang, wurden in den letzten Monaten an den Stränden von Texel, eine Insel nordöstlich vom Holländischen Festland, angespült. Laut Just van den Broek, Direktor des marinen Schutzzentrun Ecomare, können die, in den letzten Monaten gefundenen, toten Tiere Fischereifahrzeugen zugerechnet werden, die über den Winter entlang der Holländischen Küste operieren.

Es ist eine besorgniserregende Entwicklung, dass Fischer die Schweinswale töten und aus den Netzen schneiden, anstatt die Netze um die Tiere wegzuschneiden um sie von ihrer Falle zu befreien. Allerdings ist es nichts neues, dass diese Fischereifahrzeuge oft den billigeren Weg und die einfacheren Methoden wählen werden um den sogenannten “Beifang” los zu werden und somit ihre Investitionen und Profite zu schützen. Viele, wenn nicht alle, werden einer Anklage entkommen, da Behörden nur widerwillig angemessene Gesetze und Vorschriften durchsetzen, die dazu gedacht sind, Meeressäugetiere zu schützen.

In den letzten drei Monaten wurden über hundert getötete Hafen-Schweinswale an Holländischen Stränden angeschwemmt im Gegensatz zu insgesamt 46 von 2008. Ungefähr die Hälfte der Gefundenen waren aufgeschnitten und/oder verstümmelt. Manche Berichte sagen, dass Kadavern die Innereien ausgeschnitten wurden, offensichtlich als Versuch gedacht um sie schneller auf den Grund sinken zu lassen und die Beweise der illegalen Aktivitäten zu verstecken.

Die Royal Netherlands Institute for Sea Research (NIOZ) korrespondierte mit dem Holländischen Ministerium für Fischerei und Umwelt über die Situation und einige der Holländischen Presse deckten die illegalen Aktivitäten. Es ist klar, dass solch eine alarmierende Situation eine schnelle und knappe Antwort benötigt um dem ein Ende zu bereiten. Internationale Abkommen sowie das holländische Gesetz geben klare Möglichkeiten für eine Anklage der Verantwortlichen.

Holländische Behörden sagten, sie nehmen das Thema ernst.

Nichtsdestotrotz werden Aktivisten von Sea Shepherd und anderen Organisationen weiter die Situation beobachten und wenn nötig weiter nachforschen um sicherzustellen, dass diese schönen Kreaturen die Gerechtigkeit erhalten, die sie verdienen.

Einer von vielen verstümmelten, gefundenen Schweinswalen der letzten Monate

Einer von vielen verstümmelten, gefundenen Schweinswalen der letzten Monate Foto von CJ Camphuysen

Gefunden in Texel am 18. Januar 2009 Foto von Arthur Oosterbaan/Ecomare

Gefunden in Texel am 18. Januar 2009 Foto von Arthur Oosterbaan/Ecomare

Gefunden in Texel am 14. Dezember 2008 Foto von Christine Koersen

Gefunden in Texel am 14. Dezember 2008 Foto von Christine Koersen

Gefunden in Ouddorp am 26. März 2008 Foto von Jaap van der Hiele

Gefunden in Ouddorp am 26. März 2008 Foto von Jaap van der Hiele