Ady Gil in der Antarktis
Mittwoch, den 23. Dezember 2009Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-091222-2.html
Die Sea Shepherd Schiffe Ady Gil und Steve Irwin trafen sich auf hoher See am Mittwoch, 23.12.um 0.30 Uhr.
Das japanische Überwachungsschiff Shonan Maru No2 lag sieben Meilen achteraus der Steve Irwin und war nicht in der Lage die Ady Gil ankommen zu sehen. Die Ady Gil ist mit Radar reflektierender Farbe lackiert und somit ein effektives Tarnschiff. Selbst das Radar der Steve Irwin konnte die Ady Gil nicht erfassen.
Den Zufall der zwei Stunden absoluter Dunkelheit in der antarktischen Nacht ausnutzend, tauschten die beiden Schiffe Crew und Ausrüstungsteile aus. Danach setzte die Steve Irwin ihren Weg fort, um der Ady Gil die Möglichkeit zu geben die Shonan Maru No2 zu drangsalieren und auszubremsen. Das Ziel ist es, den Verfolger von der Steve Irwin abzubringen und den Sea Shepherds die Möglichkeit zu geben, die Walfangflotte bald aufzuspüren.
Am Anfang sah es gut aus. Die Steve Irwin machte etwa 12 Meilen zwischen sich und der Shonan Maru No2. Aber obwohl sie von der Ady Gil zwei Stunden beschäftigt wurde, gelang es ihr langsam sechs Meilen davon wieder gut zu machen. Dazu mussten sie ihre Geschwindigkeit auf über 20 Knoten erhöhen, eine Geschwindigkeit, welche die Steve Irwin leider nicht überbieten kann.
Während des Schlagabtauschs der Ady Gil und der Shonan Maru No2 erreichten beide Schiffe über 20 Knoten bei zwei Meter Seegang.
Die Shonan Maru No2 bearbeitete die Ady Gil mit Wasserkanonen und LRADs sobald diese in Sicht kam. Die Ady Gil Crew verteidigte sich mit photonischen Unterbrechern um die Shonan Maru No 2 auf einen sicheren Abstand zu halten.
Das Video dazu aus Sicht der Japaner
Die Ady Gil hat momentan fünf Mann Besatzung an Bord: vier Neuseeländer und einen Niederländer.
Wie Crewmitglied Laurens de Groot sagte: “Dies ist eine super abgestimmte Mannschaft um internationale Umweltschutzgesetze aufrechtzuerhalten. Wir haben 2 ehemalige Polizeibeamten, 2 ehemalige Marinesoldaten und einen Berufsfeuerwehrmann. Alle entschlossen und bereit, das Walmorden der Japaner in der südlichen Walschutzzone zu beenden.”
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