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Die Sea Shepherd Schiffe schließen ihre Operationen im Südpolarmeer für 2010 ab

Donnerstag, den 25. Februar 2010

Sea Shepherd News:http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100225-2.html

Donnerstag, 25. Februar 2010
Die Sea Shepherd Schiffe schließen ihre Operationen im Südpolarmeer für 2010 ab

1800 Uhr: Perth und Fremantle
2100 Uhr: Sydney und Hobart
0200 Uhr: (PST) Friday Harbor und Los Angeles

Kapitän Paul Watson beordert das Sea Shepherd Schiff Bob Barker dazu sich von einer weiteren Verfolgung des japanischen Fabrikschiffes Nisshin Maru abzusehen und den Kurs auf Hobart, Tasmanien zu setzen.

“Die Bob Barker hat ein Problem mit einem Treibstoffventil, welches für einen Maschinenschaden sorgen könnte”, sagte Kapitän Paul Watson. “Ich kann es nicht riskieren die Bob Barker mit diesem Problem an der Küste der Antarktis alleine zu lassen, ohne dass die Steve Irwin zur Hilfe kommen könnte. Für mich scheint es das sicherste zu sein, die Kampagne zu beenden und das Schiff in den Hafen zu bringen. Beide Schiffe haben dieses Jahr einen außerordentlich guten Job gemacht. Wir haben der japanischen Walfangflotte in diesem Jahr mehr Schaden zufügen können als in jedem anderen Jahr zuvor.”

Die offizielle Entscheidung, den Einsatz abzubrechen kam Mitternacht nachdem wir dafür sorgen konnten, dass die japanische Walfangflotte für volle drei Wochen nicht in der Lage war einen einzigen Wal zu töten.

Es bleiben nur noch zwei Wochen in der verbleibenden Walfangsaison. Während die Walfänger sich wieder erst organisieren müssen schlägt das Wetter um und sie werden nicht in der Lage sein ihre Verluste wettzumachen.

“Wenn wir zu diesen drei Wochen die zwei Tage hinzufügen, wo die Nisshin Maru behindert wurde und die 8-10 Tage, als die gesamte Flotte im Januar 2500 Meilen Richtung Westen floh, bedeutet dies der Ausfall eines ganzen Monats. Zu dieser Zeit kommen noch aufgrund des Wetters verlorene Tage und die Tatsache, dass zwei Harpunschiffe Wochen den Sea Shepherd-Schiffen folgten, die Shonan Maru 2 außer Acht gelassen, da diese auf dem Weg nach Japan ist, mit ihrem Gefangenen Peter Bethune, bedeutet dies eine finanzielle Katastrophe für die japanische Walfangflotte”, sagte Kapitän Paul Watson. “Operation Waltzing Mathilda war unsere erfolgreichste Kampagne in der sechsjährigen Geschichte unseres Einschreitens im südpolaren Walschutzgebiet. Wir haben den bestmöglichsten Job mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln getan und ich bin überzeugt, dass wir das Abschlachten hunderter Wale verhindert haben.”

Die geplante Ankunft des Sea Shepherd-Schiffs Steve Irwin in Hobart ist der 6. März. Die der Bob Barker ein paar Tage später.

Sea Shepherd versucht nun eine legale Verteidigung für Kapitän Peter Bethune in Japan zu arrangieren.

Die geplante Abfahrt der Steve Irwin ins Mittelmeer zum Einschreiten gegen die Wilderer des Blauflossenthunfischs, ist der 16. März

Bob Barker konfisziert Treibnetze und beschäftigt die Walfänger

Donnerstag, den 25. Februar 2010

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100224-2.html

Mittwoch, 24. Februar 2010

Heute, um ca. 12.00 Uhr (Australische Ost Standart Zeit), stieß das Sea Shepherd Schiff Bob Barker auf das illegale Japanische Harpunenschiff Yushin Maru 3. Die Yushin Maru 3 ist dasselbe Schiff, das 19 Tage vorher absichtlich die Bob Barker gerammt hat, als das Sea Shepherd Schiff die japanische Flotte das zweite Mal aufgespürt hatte und wieder eine Blockade der Nisshin Maru einleitete – Japans illegales Walschlachthaus zur See.

Seit drei Wochen hat Sea Shepherd nun das japanische Walschlachten gestoppt, von dem japanische Politiker und Propagandisten behaupten, es sei für Forschungszwecke, ungeachtet der Tatsache, das die gesammelten Daten für keinen unabhängigen Wissenschaftler von Bedeutung sind.

Bob Barker nimmt Netze auf

Dies ist das erste Mal seit vielen Tagen, das die Sea Shepherd Aktivisten ein anderes Schiff der illegalen Flotte als die Nisshin Maru zu sehen bekommen – und sie waren schnell dabei, aktiv zu werden. Als die Bob Barker die Jagd aufnahm, ließen sie ein Schlauchboot zu Wasser, welches schnell zur Yushin Maru 3 aufschloss und ungeachtet der Wasserkanonen, die von den Walmördern eingesetzt wurden und der Manöver durch Eisschollen, um die fünf tapferen Aktivisten in dem kleinen Boot zu entmutigen, sind viele Stinkbomben ( aus verdorbener Butter gemacht) erfolgreich auf dem Deck der Yushin Maru 3 gelandet.
Chuck Swift, Captain der Bob Barker, sagte, ”Unsere Mannschaft in dem kleinen Boot hat heute einen spektakulären Job gemacht. Sie haben tapfer agiert, und, weil sie niemanden in physische Gefahr gebracht haben, die starke (und stark riechende ) Nachricht zu diesen Walwilderern geschickt: Wir werden eure illegalen Aktionen nicht tolerieren.“
Die Stinkbomben, mit Buttersäure gemacht, enthalten weniger Säure als Essig oder Orangensaft, aber der Geruch ist extrem stark und beißend – und sehr unangenehm, um in der näheren Umgebung zu arbeiten
Andrea Gordon, eine US Bürgerin, die freiwillig als Bootsmann auf der Bob Barker dient, sagte, “Wir werden die illegale Tötung von Walen in unserer Gegenwart nicht tolerieren. Jetzt, auch wenn die Yushin Maru 3 versucht, aus unserer Reichweite zu kommen, werden sie Schwierigkeiten haben, ihre illegale Arbeit fortzusetzen. Wir fühlen uns deswegen sehr gut.“
Nach ihrer Auseinandersetzung mit den illegalen Walmördern hat die Mannschaft der Bob Barker ihre Aufmerksamkeit auf einige illegale Treibnetze im Walschutzgebiet des Südpolarmeeres gelenkt. Nach vorsichtiger Inspektion der Bojen nach passenden Markierungen – es wurden keine gefunden – hat die Mannschaft bis 02.00 Uhr daran gearbeitet,die Bojen zu entfernen und die Netze zu konfiszieren.

Sea Shepherd Update: Bob Barker jagt die japanische Walfangflotte weiter

Mittwoch, den 24. Februar 2010

Sea Shepherd News:http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100223-1.html

Nach 18 Tagen ständiger Verfolgung der illegalen japanischen Walfangflotte und der Verhinderung, das irgendein Wal getötet wurde, bricht das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin ab und kehrt nach Hobart in Tasmanien zurück. Ihre geplante Ankunft wird am 6. März sein. „Wir haben unser Limit an Treibstoffreserven erreicht“, sagte Kapitän Paul Watson. „Uns bleibt nichts anders übrig, als zurückzukehren. Wir haben grade noch genug Treibstoff um nach Hause zu kommen.“

Obwohl die Steve Irwin aus dem Rennen ist, steht die japanische Walfangflotte immer noch vor einem Problem. Das Sea Shepherd Schiff Bob Barker verfügt über genügend Reservern um die Walfangflotte den Großteil der restlichen Fangsaison weiter zu jagen. Die Bob Barker verfolgt die Nisshin Maru momentan durch ein Packeis in die Cooperation See. Sea Shepherd vermutet, dass die drei Harpunenboote der Flotte dort im Süden auf das Fabrikschiff warten. „Jeder Tag an dem wir das Töten von Walen verhindern ist ein siegreicher Tag für uns“, sagte Kapitän Chuck Swift von der Bob Barker. “Meine Mannschaft hat sich darauf eingestellt, hier so lange wie möglich ihre illegalen Walfangaktivitäten zu verhindern. Sie haben nicht mehr viel Zeit und diese Zeit werden sie die Bob Barker an ihrem Heck haben um die Wale zu verteidigen.“

Das Institut für Walforschung  in Japan berichtete, dass Togo der Bob Barker die Registrierung entzogen haben soll.“ Sollte das stimmen, ist es sehr interessant, dass Japan das weiß, aber Sea Shepherd nicht. Das zeigt, dass Japan Druck auf Togo ausgeübt haben muss, und die Flagge zu streichen“, sagte Kapitän Paul Watson. „ Wir haben das erwartet, weil Togo eine der Marionettenstaaten ist, die an Japan ihre Stimme bei der Internationalen Walfang Kommission verkaufen. Wir haben die Registrierung absichtlich in Togo vornehmen lassen, um notfalls die imperialistische Verbindung Japans zu Togo aufdecken zu können. Wir haben die Registrierung von Togo genauso bekommen, wie Japan ihre Stimme.“

Die Sea Shepherd Conservation Society hat bereits mit dem Vorgang des Umflaggens begonnen, da man das Abflaggen von seitens Togos erwartet hat. „Wir erreichen, dass die Japaner um den Globus reisen um unsere Schiffe abzuflaggen und hinterlassen somit breite Spuren über unsere „seeräuberischen“ Aktivitäten gegen ihre Walwilderer“, sagte Kapitän Watson. „Aber somit verbreitet sich die Tatsache weiter, das wir jeden Tag die Wahrheit über das illegale Treiben Japans in der Walschutzzone des Südpolarmeeres aufdecken. Und was viel wichtiger ist, wir verderben ihre Quote an Waltötungen und kosten sie somit ein Vermögen von Zig-Millionen Dollar. Unser Ziel ist es, sie finanziell zu ruinieren und ich bin zuversichtlich, daß wie sie dieses Mal ökonomisch versenken.“ Sea Shepherds Kampagne Waltzing Matilda hat sich zu unserer erfolgreichsten Kampagnen aller Zeiten entwickelt. Sea Shepherd erwartet diese Saison, dass mehr Wale verschont bleiben, als bei allen anderen fünf Kampagnen bisher.

Kapitän Pete Bethune wird weiterhin als Gefangener auf dem Sicherheitsschiff Shonan Maru No. 2 gehalten und befindet sich auf dem Weg nach Japan. Er wird der erste Neuseeländer seit dem Zweiten Weltkrieg sein, der als Gefangener vom Südpolarmeer nach Japan gebracht wird.

Die Sea Shepherd Conservation Society geht keine Kompromisse ein, die ein weiteres Waltöten im Südpolarmeer gestattet. „Der einzige Grund, warum Japan Angebote erhält um Kompromisse einzugehen ist, weil sie eine reiche, starke Nation sind, die wiederum besondere Aufwendungen für Wilderer verteilt“, sagte Kapitän Paul Watson. „Ich sehe weder, dass die Welt mit Elefantenwilderen in Ostafrika Geschäfte macht noch mit Buschfleischhändlern in Westafrika. Afrikanische Wilderer werden eingesperrt oder erschossen. Japanische Wilderer machen was sie wollen, wann sie es wollen, wo sie es wollen und die Regierungen der Welt schrecken aus Angst, Japan zu beleidigen, zurück. Es ist beschämend, dass die Nationen, die Naturschutzübereinkommen unterzeichnen, den Wilderern das Sagen zu überlassen.

Sea Shepherds Verfolgung der Walfangflotte hält seit 17 Tagen an

Dienstag, den 23. Februar 2010

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/sea-shepherd-news.html

Montag 22. Februar, 2010

Seit dem 6. Februar üben die Sea Shepherd Schiffe Steve Irwin und Bob Barker permanenten Druck auf das Fabrikschiff der japanischen Walfangflotte, Nisshin Maru aus. Die Verfolgungsjagd hat eine Strecke von 5.100 Meilen abgedeckt, die in alle möglichen Richtungen ging, aber ohne ein klares Ziel zu erkennen.

„Die Walfänger spielen ‚Flaschendrehen’ bei der Navigation“, sagte Sea Shepherd Helikopterpilot Chris Aultman. „An verschiedenen Tageszeiten ändert sich der Kurs, als ob ein Offizier die Wache übernimmt, einmal an der Flasche dreht und dann diesen Kurs einschlägt“

Gestern führte die Nisshin Maru die Steve Irwin und die Bob Barker durch eine schmale Sackgasse zwischen zwei Eisbergen direkt in ein dichtes Feld aus Eisschollen. Die Nisshin Maru wagte sich in das Eis und die beiden Sea Shepherd Schiffe folgten. Stunden nachdem sie fest saß und nicht mehr weiterkonnte, setzte die Nisshin Maru zurück und verließ das Feld auf demselben Weg wie sie hinein kam. Die Nisshin Maru drehte dann nach Norden ab, schwenkte dann nach Westen und entschloss sich diesen Morgen wieder nach Osten zu fahren.

„Ausgehend von ihren Manövern ist offensichtlich, dass die Japaner mit dem Navigieren in Eis wenig Erfahrung haben“, sagte der Erste Offizier der Steve Irwin Locky MacLean, „Unser Kapitän ist sehr erfahren im Navigieren in Eis, also ist, uns in das Eis zu locken, um uns abzuschütteln ungefähr so, als wenn man einen alten Hasen durch einen Dornengebüsch lockt. Wir sind schon fast heimisch im Eis, die Walfänger anscheinend nicht.“

Die Nisshin Maru hat nicht viel Tiefgang. Die Tiefenmarkierungen am Bug zeigt weniger als 2 Meter an. Am Anfang der Verfolgung waren es noch 4 Meter. Sie haben also eine große Menge an Treibstoff bei der Verfolgung gelassen und es sieht nicht danach aus als ob eine große Menge an Walfleisch an Bord ist.

„Es sind noch ungefähr drei Wochen bis zum Ende der Walfangsaison, bevor das Wetter hier noch schlechter wird als momentan“, sagte Kapitän Paul Watson von der Steve Irwin. Wir werden bis in den März bei der Flotte bleiben können. Ich bin zuversichtlich, dass wir das Ziel, die  Fangquote zu halbieren, erreicht haben.“

Sea Shepherd Update: Sea Shepherd Schiffe kämpfen mit schwerem Seegang während sie die Verfolgung der illegalen japanischen Walfangflotte fortsetzen

Donnerstag, den 18. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100218-1.html

Donnerstag, 18. Februar 2010
Sea Shepherd Update: Sea Shepherd Schiffe kämpfen mit schwerem Seegang während sie die Verfolgung der illegalen japanischen Walfangflotte fortsetzen

Es sind nun zwei Wochen vergangen, seit die Sea Shepherd Conservation Society die japanische Walfangflotte aufgespürt und die illegalen Walfangoperationen im südpolaren Walschutzgebiet zum erliegen gebracht hat. Die beiden Sea Shepherd Schiffe, Steve Irwin und Bob Barker, setzen ihre Verfolgung des illegalen japanischen Fabrikschiffes, der Nisshin Maru, trotz einem Schneesturm und monströsen Wellen fort.

„Die Bedingungen sind entsetzlich“, sagte der erste Offizier der Steve Irwin, Locky MacLean, „Es ist eine Herausforderung die wir einfach meistern können. Sie versuchen uns abzuschütteln, indem sie in Wind und Wellen steuern, aber sie werden es nicht schaffen.“

In diesen rauen Verhältnissen hat die Nisshin Maru mehrfach versucht auf die Steve Irwin zu drehen und damit fast eine Kollision herbeigeführt. Die Sea Shepherd Schiffe sind aber in der Lage solchen rücksichtlosen Manövern aber leicht auszuweichen.

Alle illegalen Walfangoperationen kamen seit dem 5. Februar zum erliegen. Die Sea Shepherd Flotte erreichen ihre Ziele, die Profite der japanischen Walfangflotte zunichte zu machen und das Erreichen ihrer Tötungsquote zu vereiteln.

Japanisches Fabrikschiff liegt bewegungslos im Wasser

Mittwoch, den 17. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100216-2.html

Dienstag, 16. Februar 2010
Japanisches Fabrikschiff liegt bewegungslos im Wasser

Die Nisshin Maru lief diesen Morgen erneut ins südpolare Walschutzgebiet ein.

Die Steve Irwin warnte sie auf japanisch, dass sie illegal das Walschutzgebiet einfahren.

Die Steve Irwin umkreiste die Nisshin Maru bis das japanische Walfangschiff, bei 60° 10‘ Süd und 76° 45‘ Ost, bewegungslos im Wasser lag.

In ruhigem von Eisbergen umgebenen Wasser hat die Nisshin Maru bei leichtem Schneetreiben bisher zwei Stunden lang keine Fahrt mehr aufgenommen.

Das Ziel der Sea Shepherd Conservation Society ist es die illegalen japanischen Walfangoperationen zum erliegen zu bringen.

Die japanische Walfangflotte hat seit dem 5. Februar keinen einzigen Wal getötet.

Nachdem die Nisshin Maru angehalten hat und die Steve Irwin sie umkreiste kam eine Gruppe Buckelwale zwischen beiden Schiffen an die Oberfläche um sich das Geschehen anzusehen. Die Crew der Steve Irwin jubelte.

[Update]: Die Sea Shepherd verfolgt weiterhin die japanische Walfangflotte

Sonntag, den 14. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.com.au/forum/showthread.php?t=7748

14. Februar 2010, 2 Uhr Perth Zeit, 14. Februar 2010, 5 Uhr Sydney Zeit, 13. Februar 2010, 10 Uhr Pazifische Zeitzone

Position: 58° 50′ Süd und 54° 35′ Ost, Kurs 081

Die Nisshin Naru befindet sich auf Kurs Richtung Osten, oberhalb des antarktischen Walschutzgebietes.

Das japanische Fabrikschiff wird weiterhin von den beiden Sea Shepherd Schiffen Bob Barker und Steve Irwin verfolgt.

Die Shonan Maru #2 folgt im Abstand von drei Meilen.

Die Yushin Maru #2 und die Yushin Maru wurden seit 24 Stunden nicht mehr gesehen.

Von der Yushin Maru #3 fehlt seit dem 6. Februar, an dem sie die Bob Barker gerammt hatte, jede Spur.


Die zweite Woche beginnt, in der Sea Shepherd die illegalen Walfangaktivitäten zum Erliegen bringt

Freitag, den 12. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100211-2.html

Donnerstag 11. Februar 2010

Seit einer Woche hat Sea Shepherd alle Walfangaktivitäten der japanischen Flotte unterbunden. Kein einziger Wal ist die letzte Woche getötet worden und das Ziel von Sea Shepherd ist es, diesen Zustand um eine zweite oder sogar dritte Woche zu verlängern.

„Wir werden nicht einmal den Mord an einem einzigen Wal dulden, während wir hier diese Bande von Wilderern verfolgen“, sagte Kapitän Chuck Swift von der Bob Barker.

Das Institut für Walforschung gab heute in einer Pressemitteilung bekannt, das drei japanische Walfänger bei der Konfrontation von Sea Shepherd am Donnerstag verletzt worden sind.

Die Sea Shepherd Conservation Society bestreitet diese Anschuldigungen.

“Dies ist die neuste Masche von Japan um irgendwelche Sympathien zu erhaschen“, sagte Kapitän Paul Watson. „ Die Shonan Maru No 2, die Yushin Maru 1 und die Yushin Maru 2 attackierten das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin und versuchten den Helikopter der Sea Shepherds auf dem Achterdeck mit Wasserkanonen zu zerstören. Die Crew der Steve Irwin revanchierte sich in dem sie Warnschüsse mit Leuchtkugeln abgaben und das Delta Schlauchboot einsetzten um Flaschen mit ranziger Butter auf die Decks der Walfänger zu werfen. Es war eine sehr angespannte Auseinandersetzung von über fünf Stunden , aber es kam zu keinem Zusammenstoß der Schiffe oder Verletzungen.“

Die Behauptungen aus Japan, das ranzige Butter zu Verletzungen der Seeleute führt ist schlicht Blödsinn. Die japanischen Walfänger behaupten jedes Mal, dass sie von Sea Shepherd mit Säure beworfen werden. Sie stellen es so hin als ob es eine ätzende Flüssigkeit wie Schwefelsäure wäre. In Wirklichkeit ist es einfach nur verdorbene Butter, die auch als Buttersäure bekannt ist (so wie Milch Milchsäure und Orangensaft Fruchtsäure enthält) Buttersäure ist eine faulig riechende Substanz, die aber keine Schäden bei Hautkontakt verursacht. Der Säuregehalt ist niedriger als bei Bier.

Die Sea Shepherds haben nicht versucht die Schiffsschrauben der japanischen Walfänger zu blockieren, wie es von der ICR behauptet wird. Sowohl die Bob Barker als auch die Steve Irwin legten jeweils eine lange Trosse achteraus um die Harpunenschiffe davon abzuhalten  einschüchternde Angriffe mit ihren Wasserkanonen und Langstrecken Akustikwaffen (LRAD) auszuführen. Die einzige Gefahr die bestand, wäre, wenn die Harpunenschiffe sich den Sea Shepherd Schiffen zu dicht genähert hätten. Gerätschaften zum Blockieren der Schiffsschrauben einzusetzen ist eine Defensivmaßnahme und kein Angriff.

Die drei Harpunenschiffe der japanischen Flotte sind schneller und wendiger als die zwei Sea Shepherd Schiffe. Japans Anschuldigungen die Sea Shepherd Schiffe würden ihre Schiffe angreifen sind lächerlich, in Anbetracht der Tatsache, dass die Sea Shepherd Schiffe gar nicht die Geschwindigkeit erreichen um die Harpunenboote einzuholen. Sea Shepherds Schlauchboote wurden eingesetzt, um die Flaschen mit ranziger Butter auf die Decks der japanischen Walfänger zu schleudern.

Der Vorwurf der Japaner, dass die Steve Irwin ihre Wasserkanone einsetzt ist belustigend, da es eine Tatsache ist das die Nisshin Maru sechs Wasserwerfer besitzt und auf den Harpunenbooten jeweils zwei vorhanden sind. Das bedeutet ein Verhältnis von 12 Kanonen gegen Sea Shepherds Eine. Sea Shepherd montierte für die diesjährige Kampagne eine Wasserkanone um sich gegen die Angriffe der Walfänger mit ihren Wasserwerfern wehren zu können.

Die Sea Shepherd Conservation Society verurteilt die japanische Walfangflotte schwer, die Antarktische Walschutzzone im Südpolarmeer wieder befahren zu wollen und versucht jede illegale Walfangaktivität innerhalb dieser Schutzzone zu verhindern. Jede illegale Walfangoperation wurde die letzte Woche verhindert und Sea Shepherd beabsichtigt sämtliche Waltötungen für eine weitere Woche zu verhindern. Das kostet die japanische Walfangflotte eine Stange Geld und verhindert das sie ihre mörderische Quote erreichen.

Fünfstündige Schlacht an der Grenze des südpolaren Walschutzgebietes

Donnerstag, den 11. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100211-1.html

Donnerstag, 11. Februar 2010
Fünfstündige Schlacht an der Grenze des südpolaren Walschutzgebietes

Eine Schlacht entbrannte zwischen den Sea Shepherd Schiffen Bob Barker und Steve Irwin und der japanischen Walfangflotte als die Walfänger die Warnung, nicht wieder in das südpolare Walschutzgebiet hineinzufahren, von Sea Shepherd ignorierten.

Die japanische Flotte wurde am Dienstag den 9. Februar um 1530 Uhr aus dem südpolaren Walschutzgebiet eskortiert. Sie verließen das Schutzgebiet bei 60° Süd und 76° 36 Minuten Ost.

Die Flotte floh Richtung Nord auf einem Kurs von 310° zu der Position 57° 14 Minuten Süd und 69° 6 Minuten Ost und machte dann eine 180 Grad Drehung und steuerte wieder auf das Schutzgebiet, mit einem Kurs von 230° am 10 Februar um 1700 Uhr, zu.

Um 1650 am Donnerstag den 11. Februar trat die japanische Flotte bei 60° Süd und 62° Ost wieder in das Walschutzgebiet ein.

Als die japanische Flotte wieder in das Walschutzgebiet einfuhr, ging das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin längsseits der Nisshin Maru um per Lautsprecher in japanischer Sprache eine Warnung zukommen zu lassen, nicht in das Walschutzgebiet einzufahren. Die Nisshin Maru antwortete mit Wasserkanonen- und LRAD-Beschuss. Die Steve Irwin erwiderte den Wasserkanonenbeschuss.

Die Steve Irwin wollte dann den Helikopter starten als drei Harpunenschiffe mit Wasserkanonen und LRADs auf sie zufuhren um den Helikopter an Deck zu zerstören. Die Bob Barker fuhr in Position um die Harpunenschiffe zu blockieren und die Steve Irwin wurde gezwungen Leuchtraketen vor die Harpunenschiffe zu schießen um sie zu zwingen sich zurückzuziehen.

Die sechs Schiffe, vier Walfangschiffe und zwei Umweltschutzschiffe, lieferten sich eine Schlacht von über fünf Stunden. Es gab viele nahe Begegnungen aber keine Kollisionen. Es gab keine Verletzten.

Ein Sea Shepherd Schlauchboot wurde von der Steve Irwin ausgesetzt und nervte die Harpunenschiffe mit Angriffen mit ranziger Butter.

Alle Schiffe haben von weiteren Angriffen abgesehen und nun fährt der Konvoi von Walfängern und Anti-Walfangschiffen weiter in Richtung Südwest ins südpolare Walschutzgebiet.

„Morgen ist es bereits eine komplette Woche wo nicht ein Wal getötet wurde“, sagte Kapitän Paul Watson , „Unser Ziel ist es nun daraus zwei Wochen und danach drei Wochen zu machen. Wir werden nicht den Tod eines einzigen Wales hinnehmen. Wenn sie erwägen sollten einen Wal zu töten und auf die Nisshin Maru zu transferieren wird es unabdinglich zu Kollisionen kommen. Wir werden ihnen zum einem keinen Platz machen und des weiteren den Weg zur Laderampe nicht freigeben. Das ist ein Versprechen.”

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Photo credit : Barbara Viega / Sea Shepherd Conservation Society

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Photo credit: Glenn Lockitch / Sea Shepherd Conservation Society
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Photo credit: Glenn Lockitch / Sea Shepherd Conservation Society

Sea Shepherd begleitet die Walfangflotte aus dem Walschutzgebiet des Südpolarmeeres

Mittwoch, den 10. Februar 2010

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100209-1.html

Die Sea Shepherd Schiffe Steve Irwin und Bob Barker haben die japanische Walfangflotte erfolgreich aus der Walschutzzone im Südpolarmeer geleitet.

Nach wiederholter Aufforderung durch Sea Shepherd ihre illegalen Aktivitäten einzustellen und sich aus dem Südpolarmeer zurückzuziehen, bewegte sich die Walfangflotte, die Nisshin Maru, Yushin Maru, Yushin Maru 2 und die Shonan Maru 2 und passierte den 60. Breitengrad mit weiteren Kurs Richtung Nordnordwest.

„Wir haben nicht erwartet, dass sie unseren Anweisungen folgen würden und das Walschutzgebiet verlassen, aber sie haben es tatsächlich gemacht und bewegen sich nun außerhalb der Schutzzone des Südpazifiks“, sagte Kapitän Paul Watson. „Seit den 5.Februar haben sie keinen Wal mehr töten können. Wir wollen die vier walfangfreien Tage in Wochen umsetzen.“

Um 5.00 Uhr am 7. Februar wurde die Nisshin Maru von der Steve Irwin auf Position 64°2’ Süd und 80°11’ Ost abgefangen. Die Walfangflotte flüchtete dann 95 Meilen nach Nordost Kurs 060 und wechselte dann um am 7. Februar um 16.00 Uhr auf Kurs 260 und bewegte sich für 260 Meilen nach Nordwesten. Die Walfangflotte verließ die Walschutzzone um 18.30 Uhr (Sydney Zeit) bei 60° Süd und 77° Ost (9.Februar 2010).

Die Sea Shepherd Schiffe Steve Irwin und Bob Barker verfolgen weiterhin die japanische Walfangflotte.

„Wir versuchen, solange wir Treibstoff haben, weiter an ihnen dran zu bleiben um sämtliche Walfangaktivitäten zu verhindern, und unsere Reserven reichen noch für ein einige Wochen“, sagte der Kapitän der Bob Barker Chuck Swift.

Die Sea Shepherd Schiffe sind bei der gesamten Walfangflotte, ausgenommen der Yushin Maru 3, die seit dem Zusammenstoß mit der Bob Barker am 6. Februar nicht mehr gesehen wurde .