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	<title>Migaloo - Anti Walfang Blog &#187; Paul Watson</title>
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	<description>News- und Diskussionsplattform über das sinnlose Schlachten der Wale</description>
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		<title>„Operation Keine Kompromisse”: Der Countdown läuft!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 21:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>
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		<description><![CDATA[Quelle: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-101116-1.html
Dienstag, 16. November 2010
„Operation Keine Kompromisse”: Der Countdown läuft!
Die letzten Vorbereitungen für den Start der „Operation Keine Kompromisse“, unserer 7. Antarktis-Kampagne zur Verteidigung der Wale, laufen. In der ersten Dezemberwoche werden unsere Schiffe in Tasmanien ablegen, um in das  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/11/22/%e2%80%9eoperation-keine-kompromisse%e2%80%9d-der-countdown-lauft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-101116-1.html">http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-101116-1.html</a></p>
<p>Dienstag, 16. November 2010</p>
<h3 id="postTopic1500"><strong>„Operation Keine Kompromisse”: Der Countdown läuft!</strong></h3>
<p>Die letzten Vorbereitungen für den Start der „Operation Keine Kompromisse“, unserer 7. Antarktis-Kampagne zur Verteidigung der Wale, laufen. In der ersten Dezemberwoche werden unsere Schiffe in Tasmanien ablegen, um in das eiskalte Walschutzgebiet des Südpolarmeeres und an die raue und verlassene Küste der Antarktis zu fahren. Sea Shepherd-Gründer und Präsident Kapitän Paul Watson wird die Kampagne wieder anführen, begleitet von einer Mannschaft, die aus leidenschaftlichen und mutigen Freiwilligen aus aller Welt besteht.</p>
<p>Letzte Saison waren wir in der Lage mehr Wale zu retten als die japanischen Walfänger töten konnten. 528 Wale sind am Leben und schwimmen im Meer, weil es mitfühlende Menschen aus aller Welt uns ermöglichten einzugreifen, indem sie unsere Schiffe und Mannschaften unterstützten.</p>
<p>Mit drei Schiffen werden wir wieder in der Lage sein die Wilderer während der ganzen Saison zu verfolgen und gegen sie vorzugehen. Unser Ziel ist es, während der kommenden Saison noch mehr Walen das Leben zu retten als in der letzten und den Walfang im Südpolarmeer dauerhaft zu beenden.</p>
<p>Sie können Teil unserer Bemühungen sein! Besuchen Sie unsere neue Seite „Operation Keine Kompromisse“ und verfolgen dort alle Geschehnisse. Unterstützen Sie uns noch heute.</p>
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		<title>Wache an den blutigen Toren der Hölle</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2010/11/10/wache-an-den-blutigen-toren-der-holle/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 22:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cap]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Watson]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Buchtwächter-Kampagne
Kommentar von Kaptän Paul Watson
http://www.seashepherd.org/news-and-medi…l-101106-1.html
Seit dem 1. September 2010 ist die Sea Shepherd Conservation Society täglich vor Ort in der japanischen Stadt Taiji, die im Verwaltungsbezirk Wakayama liegt. Michael Dalton, der Koordinator von Sea Shepherd Brisbane, hat die erste  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/11/10/wache-an-den-blutigen-toren-der-holle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Buchtwächter-Kampagne</strong></p>
<p>Kommentar von Kaptän Paul Watson</p>
<p><a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-101106-1.html">http://www.seashepherd.org/news-and-medi…l-101106-1.html</a></p>
<p>Seit dem 1. September 2010 ist die Sea Shepherd Conservation Society täglich vor Ort in der japanischen Stadt Taiji, die im Verwaltungsbezirk Wakayama liegt. Michael Dalton, der Koordinator von Sea Shepherd Brisbane, hat die erste Woche der Buchtwächter-Kampagne initiiert und übergab dann die Verantwortung Scott West, dem Ermittlungsleiter von Sea Shepherd. Seit zwei Monaten weichen er und seine 17 Jahre alte Tochter Elora West nicht von der Stelle und begrüßen freiwillige Buchtwächter aus aller Welt. Trotz Morddrohungen von wütenden rechtsextremen Demonstranten und einschüchternden Polizeieinsätzen sind sie nicht von der Stelle gewichen. Das Schlimmste ist jedoch, dass sie dazu gezwungen sind, das grauenhafte Abschlachten Duzender wunderschöner, intelligenter und sozial komplexer Delfine mit anzusehen.</p>
<p>Die Buchtwächter stehen täglich an der Schwelle der Höllentore, während sie die Schreie der abgeschlachteten Delfine anhören müssen und sich die Bucht auf tragische Weise mit heißem Blut tiefrot färbt. Die Wächter sind dort, weil die massenmordenden Verbrecher von Taiji nie mehr nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“ töten werden.</p>
<p>Wenn die Visas von Scott und Elora Anfang Dezember auslaufen, wird Michael Dalton mit einer kleinen Mannschaft zurückkehren und sie ablösen. Noch nie wurden die Delfinmörder von Taiji täglich überwacht und beobachtet.</p>
<p>Und es gibt nichts, was die verbrecherischen Fischer von Taiji dagegen machen können, da Sea Shepherd, sehr zum Ärgernis des Bürgermeisters und der Polizei, kein einziges Gesetz gebrochen hat. Scott ist ein ausgebildeter, ehemaliger U.S. Bundesbeamter (Zoll und Umweltbehörde) und er weiß, welche Regeln und Gesetze er einhalten muss.</p>
<p>Sea Shepherd hat, was ausgedehnte Kampagnen anbelangt, eine Erfolgsbilanz. Die Buchtwächter-Kampagne dauert vom 1. September 2010 bis zum 1. März 2011, also sechs Monate.</p>
<p>Taiji war von Anfang an eine Kampagne von Sea Shepherd. Obwohl der Filmemacher Hardy Jones derjenige war, der Taiji zuerst bloßgestellt hat, hat Sea Shepherd 2003 eine Kampagne daraus gemacht und das Abschlachten dokumentiert. Im Oktober 2003 wurde unser Foto- und Filmmaterial von Associated Press und CNN auf der ganzen Welt verbreitet. Im November 2003 tauchten zwei Sea Shepherd Agenten (der Amerikaner Allison Lance und der Holländer Alex Cornelissen) in die Bucht, zerschnitten die Netze und befreiten und retten 15 Delfine. Sie wurden festgenommen und vier Monate festgehalten, bevor sie freigelassen wurden. Während ihres vierwöchigen Verhörs sagten sie kein einziges Wort, welches sie oder andere hätte belasten können. Sie wurden des „Verbrechens“ Geschäfte behindert zu haben schuldig gesprochen, mussten 8000 US-Dollar Strafe zahlen und wurden freigelassen. Es war kein schlechter Preis für 15 gerettete Leben: 533 Dollar pro befreitem Delfin.</p>
<p>Einer der ursprünglichen Sea Shepherd Mitglieder in Taiji im November 2003 war Ric O’Barry, damals ein Mitglied des Sea Shepherd Beratungsausschusses.</p>
<p>Ric entschloss sich im Jahre 2004 zurückzukehren (und tut dies seitdem jedes Jahr) und verließ den Beratungsausschuss, weil er nicht mit Sea Shepherd in Verbindung gebracht werden und gleichzeitig das Morden der Delfine in Taiji überwachen konnte. Wir stimmten ihm zu und er berichtete, dass das bloße Tragen eines Sea Shepherd Hemds ein Grund war, verhaftet zu werden.</p>
<p>Doch aufgrund der Fotos und Filme, die von Sea Shepherd Mitglied Brooke MacDonald gemacht und im Oktober 2003 in den internationalen Medien veröffentlicht wurden, entschlossen sich die Verbrecher von Taiji ihre Gräueltaten zu verbergen, indem sie den Zugang zur Bucht blockierten und das Abschlachten hinter blauen Abdeckplanen aus Plastik versteckten.</p>
<p>Daraufhin kam Louie Psihoyos und seine Filmcrew der Ocean Protection Society (OPS) auf die Idee einen Film über das Abschlachten in Taiji zu machen. Sie schlossen sich mit Ric O’Barry zusammen und produzierten einen Film, der die Welt wach rüttelte und auf die Tragödie in Taiji aufmerksam machte. Als beste Dokumentation erhielt der unglaubliche Film „Die Bucht“ 2009 den Academy Award.</p>
<p>Der Film enthält Aufnahmen über die Delfinbefreiung durch Sea Shepherd im Jahre 2003 und Interviews mit mir und Ian Campbell, dem früherem Umweltminister Australiens, der außerdem Mitglied des Sea Shepherd Beratungsausschusses ist.</p>
<p>Seit den Academy Awards ist die Stadt Taiji auf internationaler Ebene berüchtigt und ein Magnet für die Schande der japanischen Nation. Millionen von Menschen denken Taiji, wenn sie an Japan denken und stellen sich dabei die Bilder der abgeschlachteten Delfine vor. Dieser Film hat ein starkes Mem in das Gehirn von Millionen von Menschen eingepflanzt und aufgrund meiner Erfahrungen in der Kommunikationsstrategie weiß ich, dass ein Gedanke, der einmal eingepflanzt und fest verwurzelt ist, nicht sterben wird. Und Taiji ist jetzt fest in der Psyche des kollektiven Bewusstseins der modernen Medien verwurzelt. Dieser Gedanke wird nicht weg gehen.</p>
<p>Und deshalb müssen wir einfach den Gedanken am Leben erhalten, indem wir beobachten, berichten und den Horror von Taiji bloßstellen. Wenn es sein muss, werden wir den Namen Taiji zu einem Symbol für Umweltverbrechen machen, genauso wie die Stadt Minamata zu einem Symbol für Quecksilbervergiftung geworden ist.</p>
<p>Michael Dalton und seine Mannschaft trugen Sea Shepherd Hemden als sie am 1. September in Taiji ankamen. Sie fanden heraus, dass es kein Verbrechen war, ein Sea Shepherd Mitglied in Taiji zu sein. Seitdem haben Scott und Elora West und jeder Buchtwächter von Sea Shepherd kein Geheimnis daraus gemacht, dass sie Sea Shepherd repräsentieren.</p>
<p>Und die Anwesenheit von Sea Shepherd veranlasste den Bürgermeister von Taiji dazu am 2. November eine Gemeindeversammlung einzuberufen, um das Thema zu diskutieren. Ric O’Barry und andere Aktivisten kamen zu diesem Zweck nach Taiji. Ric entschied sich, das Treffen im letzten Moment zu boykottieren, doch Scott besuchte das Treffen und sagte, dass Sea Shepherd nicht über das Leben der Delfine verhandeln wird und nur einen absoluten Tötungsstopp akzeptiert. Die Forderung des Bürgermeisters ihre „Esskultur“ zu respektieren, stieß auf taube Ohren. Wenn Katalonien den Stierkampf verbieten und England die Fuchsjagd abschaffen kann, dann kann Japan auch den Delfinmord stoppen.</p>
<p>Normalerweise bin ich gegen das Protestieren, doch im Fall Taiji kann Protest ein sehr wirksames Mittel sein, um etwas zu verändern. Japanische Konsulate und Botschaften müssen weltweit ständig daran erinnert werden, dass die Welt zuschaut und nicht vergisst. Proteste müssen regelmäßig durchgeführt und Anrufe, Faxe und Emails müssen täglich aus aller Welt kommen. Der Ruf, den Terrorismus in Taiji zu beenden muss laut, endlos und stark sein und wenn er dies ist, wird der Kampf um das Leben dieser intelligenten, schönen und fühlenden Lebewesen auch gewonnen werden. Die Schreie der Delfine in der Bucht von Taiji müssen aufhören. Wir können nicht eher ruhen, bis wir diesen Horror zum Schweigen gebracht und diese Unmenschlichkeit ausgelöscht haben.</p>
<p>Was Sie tun können: Wenn Sie vorhaben in Japan Urlaub zu machen, besuchen Sie die Buchtwächter in Taiji. Sie können das Sea Shepherd Team dort einen Tag, eine Woche oder länger unterstützen. Je mehr Menschen zur Bucht reisen, desto größer wird die Wirkung der Buchtwächter sein.</p>
<p>Rufen Sie die japanischen Konsulate und Botschaften in Ihrer Stadt und Ihrem Land an, schicken Sie Faxe und Emails. Die Botschaft ist einfach. Japan muss mit dem grausamen Abschlachten in Taiji aufhören. Das Töten von Delfinen hat in der zivilisierten Welt des 21. Jahrhunderts keinen Platz.</p>
<p>Kaufen Sie keine japanischen Autos, Biersorten, Elektroartikel und andere Produkte und machen Sie die Firmen darauf aufmerksam, warum Sie das tun. Wir wissen, dass es nicht immer möglich ist alle japanischen Produkte zu boykottieren, doch es ist hilfreich, wo Sie es praktizieren können.</p>
<p>Reden Sie mit Freuden, Ihrer Familie und sagen es auf sozialen Netzwerkseiten weiter.</p>
<p>Unterstützen Sie die Buchtwächter in Taiji. Es kostet nur 200 Dollar pro Tag, um weiterhin unsere Stellung in Taiji zu halten. Eine tägliche oder wöchentliche Spende, egal welcher Höhe, wird dies möglich machen.</p>
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		<title>VOLLSTÄNDIGE ENTHÜLLUNG: Die Briefe, die das ganze Drama verursachten</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 17:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>
		<category><![CDATA[Captain Paul Watson]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Watson]]></category>
		<category><![CDATA[Pete Bethune]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: http://de.seashepherd.org/news-and-media/news-101005-2.html
Dienstag, den 05. Oktober 2010 um 22:16 Uhr
VOLLSTÄNDIGE ENTHÜLLUNG: Die Briefe, die das ganze Drama verursachten
Captain Paul Watson, Gründer und Präsident von Sea Shepherd, war anfangs zögerlich, seinen Briefwechsel mit Pete Bethune zu veröffentlichen, da er die Ansicht vertrat,  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/10/11/vollstandige-enthullung-die-briefe-die-das-ganze-drama-verursachten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://de.seashepherd.org/news-and-media/news-101005-2.html">http://de.seashepherd.org/news-and-media/news-101005-2.html</a></p>
<p>Dienstag, den 05. Oktober 2010 um 22:16 Uhr</p>
<p><strong>VOLLSTÄNDIGE ENTHÜLLUNG: Die Briefe, die das ganze Drama verursachten</strong></p>
<p>Captain Paul Watson, Gründer und Präsident von Sea Shepherd, war anfangs zögerlich, seinen Briefwechsel mit Pete Bethune zu veröffentlichen, da er die Ansicht vertrat, dies sei unnötig und lenke nur von den Vorbereitungen für die kommende Mission ab. Da Bethune jedoch kürzlich eine veränderte Version ihres Schriftwechsels auf Facebook veröffentlicht hat, halten wir es nun für wichtig, den gesamten Briefwechsel an die Öffentlichkeit zu bringen, damit jeder sich ein eigenes Bild verschaffen kann. Er beinhaltet auch eine E-mail, in der Captain Watson Bethune informiert, dass wir unsere Verbindung zu ihm beenden müssten, wie auch Bethunes Antwortschreiben, welches viele falsche Behauptungen und verdeckte Drohungen enthält.</p>
<p>Sea Shepherds Entscheidung, die Zusammenarbeit mit Bethune abzubrechen, wurde im Interesse der Sicherheit unserer Schiffe und der Crewmitglieder getroffen. Bethune arbeitete in voller Absicht mit der japanischen Polizei zusammen und gab ihr falsche Informationen. Auf Basis dieser Informationen bereiten die japanischen Autoritäten nun ein Verfahren gegen Captain Watson vor, welches unsere Walschutzkampagnen direkt gefährden könnte.</p>
<p>Sea Shepherd betrachtet dies als einen direkten Vertrauensbruch, weswegen es für uns keine andere Möglichkeit gab, als Bethune davon in Kenntnis zu setzen, das wir nicht länger mit ihm zusammenarbeiten können. Unten ist der gesamte Briefwechsel zwischen Captain Watson und Bethune aufgeführt, damit unsere Leser selbst entscheiden können, was sie glauben möchten.</p>
<blockquote style="border: 1px solid #000000;"><p><strong>Brief von Captain Paul Watson an Pete Bethune:</strong></p>
<p>Absender: Paul Watson<br />
Datum: Sonntag, 03. Oktober, 2010 12:38<br />
An: Pete Bethune<br />
Betreff: Von Captain Paul Watson</p>
<p>Pete,</p>
<p>Ich möchte dich nicht deines Heldenstatus berauben, den du für das erhalten hast, was du durch das Entern der Shonan Maru #2 geleistet hast. Es war eine mutige Tat und du weisst, dass mir jeder bei Sea Shepherd darin zustimmt. Tausende Menschen in aller Welt sehen zu dir auf. Ich möchte sie nicht enttäuschen.</p>
<p>Während deiner Gefangenschaft warst du weniger mutig. Und bevor du mir jetzt damit kommst, ich wisse nicht, wie es ist, gefangen gehalten zu werden, möchte ich dir entgegnen, dass ich aufgrund eines Haftbefehls aus Norwegen 120 Tage lang unter Arrest stand. Während dieser Zeit sagte ich absolut nichts und wurde am Ende ohne Anklage freigelassen.</p>
<p>Peter Hammarstedt und Alex Cornelissen wurden von der Royal Canadian Mounted Police in Kanada über ihre Interventionen gegen die Robbenjagd 2008 aggressiv verhört und sagten nichts.</p>
<p>Allison Lance und Alex Cornelissen wurden 2003 in Japan vier Wochen lang aggressiv verhört, weil sie Delfine befreit hatten und sagten nichts. Mit Sicherheit machten sie auch niemand anderen für ihre Taten verantwortlich.</p>
<p>Du jedoch hast mir die Verantwortung für deine Taten in die Schuhe geschoben, was dazu führte, dass ich jetzt auf der Blauen Liste von Interpol stehe, weswegen ich bereits bei einer Grenzüberquerung in den USA mit vorgehaltener Waffe in Gewahrsam genommen wurde. Man legte mir Handschellen an und schloss mich ein. Der Arrest währte nur kurz, aber lange genug, damit mir der Berater der Homeland Security erklären konnte, Japan hätte mich als &#8220;bewaffnet und gefährlich&#8221; beschrieben.</p>
<p>Vor kurzem teilte die japanische Polizei Scott West in Taiji mit, das ich polizeilich gesucht werde und dass ein Haftbefehl gegen mich bestünde. Scott entgegnete, dass weder er noch ich von diesem Haftbefehl wüssten. Die Polizei sagte Scott, dass Pete Bethune genug Aussagen geliefert hätte, um Anklage gegen mich zu erheben und mich in Japan ins Gefängnis zu bringen.</p>
<p>Diese Anklage beinhalted höchstwahrscheinlich auch Verschwörung, da ich dir &#8220;befohlen&#8221; hätte, an Bord der Shonan Maru #2 zu gehen.</p>
<p>Ja, du hast dich für diese Aussagen entschuldigt und mir gesagt, du hättest sie widerrufen, aber das Problem ist, dass eine Niederschrift oder Aufnahme deiner Anschuldigungen existiert, aber kein Protokoll irgendeines Widerrufs.</p>
<p>Die Aussagen, die du gegen mich gemacht hast, haben Japan die Basis dafür geliefert, mich nun auf die Blaue Liste zu setzen.</p>
<p>Wir haben ein vollständiges Protokoll deiner Aussagen erhalten, in dem ich als die Person dargestellt werde, die dir den &#8220;Befehl&#8221; gab, die Shonan Maru #2 zu entern und überhaupt all das zu tun, dessen du dich schuldig bekannt hast.</p>
<p>Es ist eine ganz einfache Sache, Pete. “Nobody talks, everybody walks.” Im Verhör sagt man niemals irgendetwas, es sei denn, man wird gefoltert, und du wurdest nicht gefoltert.</p>
<p>Du siehst, Pete, bis jetzt hatte Japan keine Befugnis, irgendetwas zu unternehmen, weil wir ein in den Niederlanden registriertes Schiff in internationalen Gewässern waren. Als du die Shonan Maru #2 betreten hast, warst du sozusagen auf japanischem &#8220;Boden&#8221; und dem japanischen Recht unterworfen. Du warst es, nicht wir, und die Entscheidung, dort zu sein, war allein deine eigene.</p>
<p>Du weisst, dass ich dir erlaubt habe, zu tun, was du tun wolltest, und dass ich dir nicht befohlen, ja nicht einmal vorgeschlagen habe, die Shonan Maru #2 zu entern. Es war deine Entscheidung, nicht meine und es ist unentschuldbar, dass du dem japanischen Ankläger erzählt hast, ich hätte dir befohlen, auf das Schiff zu gehen.</p>
<p>Wie du dich erinnerst, wollte ich, dass du nach Neuseeland gehst, um Publicity zu machen. Du hast mich gebeten, dich wieder mit auf See zu nehmen, damit du die Shonan Maru #2 entern könntest.</p>
<p>Im Grunde hast du mich mit einer Falschaussage an die Japaner verkauft. Du hast gelogen und ich habe keine Ahnung, was man dir im Gegenzug gegeben hat. Ich bin sicher, es hat dir geholfen, mildernde Umstände zu erhalten.</p>
<p>Wir haben über eine halbe Millionen Dollar für deine Verteidigung ausgegeben und dennoch hast du die Unverfrorenheit besessen, öffentlichkeit zu behaupten, wir hätten dich verraten, wo doch die Aussage, wir würden dich entlassen, deinem Prozess gerade geholfen hat und dabei half, dich freizubekommen. Und obwohl wir das bestmögliche Team zu deiner Verteidigung bereitstellten, hast du dich entschieden, zu reden und uns zu verraten und fühltest dich dabei anscheinend im Recht.</p>
<p>Du bist als Held nach Hause zurückgekehrt und ich habe kein Interesse daran, all diese Leute zu desillusionieren, die dich als Helden betrachten. Du hast ihnen Hoffnung und Inspiration gegeben und das ist sehr positiv und generell gut für die Walschutzbewegung.</p>
<p>Aber es ist nicht die Wahrheit. Dein Mut geriet im Verhör ins Wanken.</p>
<p>Und deswegen können wir nicht mit dir arbeiten. Wir können keine Werbung für dein Buch machen oder dir gestatten, dich an Sea Shepherds Aktionen zu beteiligen oder auf unsere Kampagnen zu fahren. Wir können einfach nicht darauf vertrauen, dass du keine Aussagen machst, die uns Probleme bereiten. Wir können nicht riskieren, dass du wieder den japanischen Walfängern in die Hände fällst. Wir können nicht darauf vertrauen, dass du dich nicht bereit erklären würdest, wieder als Zeuge für die japanische Anklage aufzutreten, wie du es schon einmal getan hast.</p>
<p>Was ich gerne vorschlagen würde ist, dass du deine Sache unabhängig von Sea Shepherd weiterführst. Wir werden in der Öffentlichkeit nichts über dich verlauten lassen und du wirst nichts über uns sagen. Wir werden einfach sagen, dass wir gegenüber dem japanischen Gericht ein Versprechen abgelegt haben und dass du und ich dieses Versprechen halten wollen. Auf diese Weise kannst du deinen Status als Held bewahren und die Menschen werden nicht von dir enttäuscht.</p>
<p>Wir werden dir trotzdem Geldmittel für die Ady Gil zur Verfügung stellen, obwohl wir bereits eine halbe Million für deine Verteidigung ausgegeben haben und trotz der Tatsache, dass das Schiff aufgrund deiner Nachlääsigkeit verloren wurde. Wir haben versucht, die bestmögliche Miene zu diesem Spiel aufzusetzen, aber lass uns doch ehrlich sein, Pete, es gibt keine Entschuldigung dafür, dein Schiff nicht unter Kontrolle zu haben in der Nähe eines feindlichen Schiffs. Die Shonan Maru #2 war in der Lage, dein Schiff zu zerstören, weil du es ihnen erlaubt hast. Du hast kein Ausweichmanöver eingeleitet. Du und deine Crew waren damit beschäftigt, den Japanern lange Nasen zu machen und ironisch darüber zu lachen, wie ineffektiv sie seien. Aber du hast das Schiff verloren, Pete, und wenn du in der Marine wärst, wärst du vor ein Kriegsgericht gestellt worden für das, was du zugelassen hast.</p>
<p>Zusätzlich bedrohten einige Mitglieder deiner handverlesenen Crew meine Offiziere mit körperlicher Gewalt und zeigten deutlich, dass sie die größten Memmen sind, mit denen zusammenzuarbeiten wir jemals das Unglück hatten.</p>
<p>Also erzähle bitte allen Sea Shepherd Ortsverbänden, zu denen du eingeladen wurdest, dass du absagen musst. Du brauchst keinen Grund zu nennen.</p>
<p>Ich habe nicht die Absicht, deinen Ruf zu schädigen. Wir müssen in der Öffentlichkeit nichts negatives über dich sagen und wir bitten dich, das gleiche mit uns zu tun.</p>
<p>Hochachtungsvoll</p>
<p>Captain Paul Watson</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote style="border: 1px solid #000000;"><p><strong>Absender: Pete Bethune</strong><br />
Datum: Sonntag, 03. Oktober 2010 21:43<br />
An: Paul Watson<br />
Betreff: Re: From Captain Paul Watson</p>
<p>Paul.</p>
<p>Ohne Vorurteil</p>
<p>Ich schreibe dies in einem Versuch, die zunehmende Unehrlichkeit von SSCS gegenüber mir, den freiwilligen Helfern und Unterstützern von Sea Shepherd in die Schranken zu weisen. Ich denke darüber nach, mit den folgenden Themen an die Öffentlichkeit zu gehen:</p>
<p>Sorge Nummer Eins: Mutwilliges Versenken der Ady Gil<br />
Als Chuck (in Gegenwart von Peter H.) zum ersten Mal sagte, Paul wolle, dass ich die Ady Gil versenke, ging ich nach draußen zu dreien meiner Crewmitglieder, um die Angelegenheit mit ihnen zu besprechen. Als Chuck, Luke und ich das Versenken in Angriff nahmen, wurden wir verdeckt von einem meiner Crewmitglieder gefilmt. RIB filmte uns, wie wir auf die Ady Gil gingen, daran arbeiteten, die Kammern in den Schwalbennestern und Heckklappen zu öffnen und dann auf die Bob Barker zurückkehrten. An diesem Abend besprachen wir, was ich getan hatte, wie lange das Sinken dauern würde und die rechtlichen Konsequenzen.</p>
<p>Ein paar Tage später gestand ich auch gegenüber Laurens ein, die Ady Gil absichtlich versenkt zu haben. Er war verständlicherweise sehr enttäuscht. Jedes Crewmitglied der Ady Gil ist sich des vorsätzlichen Versenkens bewusst und drei von ihnen sind bereit, eidesstattliche Erklärungen abzugeben, die das obige bestätigen und sie sind ebenfalls alle dazu bereit, sich einem Lügendetektortest zu unterziehen, um zu beweisen, dass sie die Wahrheit sagen.</p>
<p>Nach dem Versenken der Ady Gil fühlte ich mich furchtbar und ich fühle mich immernoch furchtbar. Ein Schiff zu versenken, das ein so großer Teil meines Lebens gewesen war, brach mir das Herz und ich sehe auch einen Verrat gegenüber den SSCS Sponsoren, Unterstützern, Ady Gil und der Öffentlichkeit in dem Umstand, dass wir diesbezüglich eine Lüge verbreitet haben.</p>
<p>Sorge Nummer 2: Verleumdung meiner Person aufgrund von Pfeil und Bogen<br />
Als ich mich im Juli 2009 mit Paul Watson traf, erteilte er mir die Erlaubnis, Pfeil und Bogen mit in die Antarktis zu nehmen, weil wir die Idee hatten, die Pfeilspitzen in Gift (oder falsches Gift) zu tauchen und sie in die toten Wale zu schießen, während diese vom Harpunenschiff auf das Fabrikschiff umgeladen wurden. Als ich dann mit Paul in der Antarktis auf der Steve Irwin zusammen traf, bestätigte ich alle Taktiken und er sagte mir, ich hätte die Erlaubnis Pfeil und Bogen einzusetzen, wenn sich eine geeignete Situation ergeben würde.</p>
<p>Nachdem die Ady Gil gesunken war, fand die Crew der Shonan Maru vier Pfeile im Wasser. Dies ist wirklich keine Überraschung, da Laurens in Hobart ca. 100 Pfeile für uns gekauft hatte, die alle in den vorderen Schlafquartieren (wo die Ady Gil gerammt wurde) aufbewahrt wurden. SSCS gab eine Pressemitteilung heraus und stritt jedes Wissen von den Pfeilen ab. Man behauptete stattdessen, die Walfänger hätten sie als falsche Beweisstücke selbst dort platziert. Es bestand keine Notwendigkeit, überhaupt etwas zu sagen. Die Story war, dass die Ady Gil untergegangen war…nicht dass einige Pfeile gefunden wurden. In Wirklichkeit interessierte sich niemand dafür, ob vier Pfeile gefunden worden waren, während die Walfänger explosive Harpunen und 12 Flinten an Bord hatten.</p>
<p>Durch die Herausgabe einer Pressemitteilung log SSCS die Presse an. Es war von Anfang an ein Fehler, die Pfeile zu leugnen und das Kommunikationsdebakel seitdem war eine Schande.</p>
<p>Während ich in Japan im Gefängnis saß, sahen einige ranghohe Sea Shepherd Mitglieder, dass Pfeil und Bogen in der ersten Folge von Whale Wars erschienen und Lizard Productions weigerte sich, die Szenen zu löschen. SSCS fühlte sich nun fälschlicherweise in die Enge getrieben aufgrund der angeblich gewalttätigen Maßnahme. Sie entschlossen sich, mich von SSCS auszuschließen. Dieses Treffen wurde mir von zwei Quellen bestätigt. Chuck Swift behauptete fälschlich in einer Pressemitteilung, ich hätte einen verbotenen Gegenstand mit in die Antarktis gebacht. Paul Watson gab Chuck daraufhin Rückendeckung und sagte ebenfalls, er hätte von den Pfeilen keine Kenntnis besessen und ja, ich wurde von SSCS rausgeschmissen.</p>
<p>Dies ist ein direkter Angriff auf mich und ich bin sicher, dass ich vollste Berechtigung habe, SSCS wegen übler Nachrede gerichtlich zu belangen.</p>
<p>Punkt 3.  Der Scheinrauswurf von SSCS<br />
Mehrere Leute verließen Sea Shepherd aus Protest über meine Behandlung und viele andere drohten damit, SSCS nie wieder zu unterstützen. SSCS geht daraufhin in die Schadensbegrenzung. Sie geben bekannt, sie hätten mich nicht wirklich ausgeschlossen, sondern dies nur getan, um mir bei meiner Gerichtsverhandlung zu helfen. Meine Anwälte waren der Meinung, dass dieser Schritt meinem Prozess nicht wirklich half, da er mich als unehrlich darstellte &#8211; er implizierte zum Beispiel, ich hätte Pfeil und Bogen ohne Erlaubnis von Paul Watson mit in die Antarktis gebracht.  Die Anwälte sagten in wiederholtem Male, sie hätten mit dem Ausschluss nichts zu tun und hätten dies niemals empfohlen.</p>
<p>Mein Verteidigerteam erfuhr sogar erst dann von dem Ausschluss, nachdem er der Presse verkündet worden war. Meine Verteidiger brachten den Ausschluss in die Verteidigung mit ein, da jetzt sowieso jedermann davon wusste und die Richter bereits darüber informiert waren. Aber mit Sicherheit hat mein Verteidigerteam niemals in irgendeiner Form darum gebeten, oder vorgeschlagen, dass mein Ausschluss für den Prozess von irgendwelchem Nutzen sei.</p>
<p>Als ich aus dem Gefängnis entlassen wurde, sagten mir Paul und Laurens, ich sei nicht von der Organisation ausgeschlossen und bei allen zulünftigen Kampagnen willkommen. Mehrere andere ranghohe SSCS Mitarbeiter bestätigten jedoch, der Ausschluss sei wegen Pfeil und Bogen erfolgt, aber der wachsende Protest gegen meine Behandlung habe SSCS dazu veranlasst, mit einer guten Erklärung aufzuwarten – es war alles Teil einer Master Strategy, um mir vor Gericht zu helfen.</p>
<p>Punkt 4.  Die geheime Absprache mit den japanischen Richtern<br />
Im August, als ich in LA war, sagte ich zu Paul und Laurens, ich würde gerne mit auf die nächste Antarktiskampagne fahren. Paul sagte mir, es gebe einige Vorbehalte bezüglich meines Aufenthalts in Japan und erzählte mir, dass ein Deal mit der japanischen Justiz geschlossen worden sei. Nach mehreren Gesprächen und nachfolgenden E-mails bestätigte er mir, dass wir den Japanern in Wirklichkeit überhaupt nichts schuldig waren, ich könne auf die nächste Kampagne mitfahren, ich könne mein Gelbflossenprojekt im Pazifik machen und dass SSCS mir bei der Werbung und dem Verkauf meines Buches helfen würde. Ein paar Wochen später einigten wir uns darauf, dass SSCS 800 Exemplare meines Buches kaufen würde. Diese Bestellung wurde meinem Autorenkonto bei meinem Verleger belastet.</p>
<p>Im September erzählte man mir dann wieder, SSCS hätte angeblich geheime Absprachen mit den japanischen Richtern getätigt. Dies beinhaltete, dass ich an keiner künftigen Antarktiskampagne teilnehmen würde und dafür nur eine Bewährungsstrafe erhalten würde. Dies steht natürlich mit den Beteuerungen von Paul und Laurens in Widerspruch, ich sei immernoch ein bona fide Mitglied von SSCS und auf der nächsten Antarktiskampagne willkommen. Es widerspricht auch Pauls E-mail, die er mir nach meiner Entlassung geschickt hat.</p>
<p>Ich habe mit Juristen in Japan gesprochen, einem japanischen Staatsanwalt und verschiedenen japanischen Journalisten und sie alle sagten mir, es sei unmöglich für SSCS, irgendeine geheime Absprache mit den Richtern zu treffen. Es gibt keinen Beweis, dass eine solche Absprache stattgefunden hat. Niemand weiss, wer den Deal gemacht hat, welche Richter involviert waren und was die konkreten Bedingungen waren. Dies würde eine Beeinflussung der japanischen Gerichte darstellen.</p>
<p>Wenn der Kopf der größten Yakuzafraktion, der sich zufällig 3 Zellen unter mir in der Strafvollzugsanstalt Tokio befand und eine halbe Milliarde Dollar zu seiner Verfügung hat &#8211; nun, wenn dieser Yakuzachef keinen Deal mit der japanischen Justiz abschließen kann, welche Hoffnung hat dann eine Organisation wie SSCS, die in Japan als Terrororganisation verschrien und diffamiert wird, einen illegalen Deal mit der Justiz abzuschließen? Die Antwort lautet natürlich keine. Es gab keine geheime Absprache mit der Justiz.</p>
<p>Mein Team von Rechtsanwälten sagte von Anfang an, eine Bewährungsstrafe sei unumgänglich, solange ich mit dem Ankläger kooperiere und mich vor Gericht bescheiden und reuevoll zeige…was ich tat. Wenn ich mich jedoch weigere, irgendetwas zu sagen, würden die Verhandlungen Jahre dauern und Kosten in Millionhöhe verursachen. Mir wurde gesagt, dass ich für einen viel längeren Zeitraum festgehalten werden würde, wenn ich den &#8220;nobody talks, everybody walks”- Ansatz befolgen würde. Folglich nahm ich den Rat meiner Berater an und stimmte ein paar Dingen zu, um die Verhandlung zu beschleunigen. Dies beinhaltete auch, mich in vier Punkten schuldig zu bekennen.</p>
<p>Punkt 5  Bruch der Absprachen zum Bücherkauf<br />
Freitag wurde ich informiert, dass SSCS Australien den Kauf meiner Bücher eingestellt hat und dass dies auf direkte Instruktion von Paul Watson geschah. Die Bestellung wurde meinem Autorenkonto bei meinem Verlag belastet und kann nicht zurückgezogen werden. Der Druck wurde extra schnell vorgenommen, um eine erste Lieferung in einer Woche zu ermöglichen. Ich wurde außerdem informiert, dass wahrscheinlich keines der Sea Shepherd Länderbüros Exemplare meines Buches kaufen wird, entgegen der vorherigen Absprachen.</p>
<p>Wenn SSCS die Bestellung abbricht, stehe ich da mit einer Rechnung von 16,000 neuseeländischen Dollar, die ich bezahlen muss. Ich werde dafür natürlich 800 Bücher haben, aber es ist natürlich viel besser, wenn sie über SSCS verkauft werden, das über geeignetes Marketing, Webpräsenz und Fundraiser verfügt, auf denen die Bücher verteilt werden können, bei 16,000 Dollar Reinerlös.</p>
<p>Dies ist nur wieder ein weiteres Beispiel von einem Rückzug von zuvor geschlossenen Vereinbarungen dar, und ist eine armselige Behandlung für jemanden, der viel für SSCS geopfert hat.</p>
<p>Punkt 6. Bei SSCS Fundraisern in Australien bin ich nicht mehr willkommen<br />
Heute informierte man mich auch darüber, ich solle SSCS Australien davon in Kenntnis setzen, dass ich nicht mehr auf dem australischen Fundraiser im Oktober sprechen könne. Das Datum war seit langem bekannt, meine Flüge sind alle schon gebucht und bezahlt und ich werde auf einmal behandelt wie ein Aussetziger. Es scheint, als sei ich ab sofort bei allem unerwünscht, was mit Sea Shepherd zu tun hat.</p>
<p>Punkt 7. Der gefälschte Schuss auf Paul Watson<br />
Eine ganze Reihe von Crewmitgliedern an Bord der Bob Barker und Steve Irwin diskutierten über den angeblichen Schuss auf Paul Watson. In der ersten Staffel von Whale Wars wurde Paul Watson angeblich von einem Crewmitglied der Nisshin Maru beschossen. Die Crewmitglieder, die auch bei dieser Reise anwesend gewesen waren, vertraten die Auffassung, die gesamte Episode sei gefaked. Ich war nicht auf dieser Kampagne, daher kann ich natürlich nicht beurteilen, ob es wahr ist, oder nicht. Allerdings würde ich nach alldem, was ich im letzten Jahr mitansehen konnte und meiner Kenntnis der japanischen Crew zufolge $500,000 bei einer Chance von 10:1 verwetten, dass der Vorfall inszeniert war.</p>
<p>Der Schuss ist lediglich eine weitere Lüge, was auch nicht viel zur Glaubwürdigkeit von SSCS beiträgt. Die Organisation braucht nicht zu lügen oder täuschen, um ihre Botschaft rüberzubringen. Die Menschen werden die Aktionen gegen den Walfang unterstützen, aber sie werden ihre Unterstützung zurückziehen, wenn sie auf die vielen Lügen aufmerksam werden, die die Organisation zunehmend über die Medien verbreitet.</p>
<p>Worum ich bitte:<br />
Was mich am meisten bedrückt ist der offensichtliche moralische Bankrott von hochrangigen SSCS Mitgliedern. Sie tun sich regelmäßig zusammen und lügen in wichtigen Angelegenheiten mit wenig Achtung für Leute wie mich, den sie die ganze Zeit schlecht machen und terrorisieren. Sie kultivieren ein falsches Bild von sich gegenüber den Menschen, die großzügig genug sind, sie zu unterstützen und der Presse, von der sie abhängig sind, um ihr Anliegen zu verbreiten.</p>
<p>Die kurze Zeit, in der ich Teil von SSCS war und der schiere Abgrund von Lügen, den ich miterlebt habe, haben mir gezeigt, dass SSCS viele Leichen im Keller hat. Es ist an der Zeit, dass dieser Keller geschlossen (oder völlig geöffnet) wird und dass die Organisation sich davon lösen kann.</p>
<p>Ich fordere, dass SSCS von jetzt an seine freiwilligen Helfer (mich eingeschlossen), Unterstützer und die Presse ehrlich behandelt. SSCS braucht nicht zu lügen. Die Rettung von Walen, Delfinen, Thunfischen und Haien ist ein nobles Unterfangen und die Öffentlichkeit wird dies begeistert annehmen, wenn es sich lohnt. Man muss die Story nicht manipulieren und abändern, um öffentliche Unterstützung zu gewinnen.</p>
<p>Zweitens sollten Volunteers wie ich ehrlich und mit Respekt behandelt werden. Wenn mit einem freiwilligen Helfer eine Vereinbarung getroffen wurde, sollte diese in Ehren gehalten werden. Die Art, Dingen zuzustimmen, nur um sein Versprechen einen Monat später wieder zu brechen ist für eine Freiwilligeorganisation einfach unakzeptabel.</p>
<p>Seit ich nach Hause zurückgekehrt bin, wurde ich von einer ganzen Reihe von Volunteers kontaktiert, die alle unglücklich darüber waren, wie SSCS sie behandelt hatte. Die große Anzahl der Beschwerden bezeugt, dass SSCS seine Freiwilligen routinemäßig mit dem Ausschluss bedroht.</p>
<p>Ein guter Anfang wäre nun, einfach zu akzeptieren, dass die Pfeil- und Bogen-Story ein Debakel war und keine Kommentare mehr darüber abzugeben. Erwähnt die Geheimabsprache mit den japanischen Richtern einfach nicht mehr, genausowenig wie mein Ausschluss von SSCS.  Dies ist ein trauriges Kapitel in der Geschichte Sea Shepherds, das die Organisation und ich abschließen sollten.</p>
<p>SSCS sollte beginnen, einmal eingegangene Versprechen einzuhalten. In meinem Fall beinhaltet dies</p>
<ul>
<li> Ich nehme an Bord der Bob Barker in einem RIB-Team an der nächsten Kampagne teil</li>
</ul>
<ul>
<li> Ich spreche wie vereinbart auf den SSCS Fundraisern in Australien</li>
</ul>
<ul>
<li> Ich erhalte Gelegenheit, mein letztes Buch über die Kampagne “No Compromise” zu schreiben</li>
</ul>
<ul>
<li> SSCS beendet den Kauf von 800 Exemplaren meines Buches “Whale Warrior”</li>
</ul>
<ul>
<li> Gesetzt den Fall, ich treibe genug Spenden auf, erhalte ich, wie mit Paul besprochen, die Gelegenheit, das Gelbflossenthunfischprojekt durchzuführen und erhalte hierbei die Unterstützung der SSCS Intelligenz.</li>
</ul>
<p>Das sind alles ganz einfache Punkte, auf die wir uns vor ein paar Monaten geeinigt haben. Ich bitte nicht um einen neuen Gefallen &#8211; sondern lediglich, dass du deine bestehenden Verpflichtungen erfüllst. Und dass ich nächstes Jahr die Organisation ehrenvoll verlassen kann, anstatt als Aussätziger. Und dass SSCS anfängt, seine übrigen Volunteers mit der Würde zu behandeln, die ihnen zusteht.</p>
<p>Was ich tun werde, falls SSCS sich zu einem neuen, ehrlichen Ansatz mit seinen Volunteers, Unterstützern und der Presse entscheidet und wenn es seine Versprechen mir und anderen gegenüber erfüllt.</p>
<ul>
<li> Ich werde positiv über SSCS sprechen und bei den Fundraisingveranstaltungen in Australien behilflich sein</li>
</ul>
<ul>
<li>Ich werde auf der Kampagne nur vernünftige Maßnahmen ergreifen, die mit Paul und den Offizieren der Bob Barker (oder anderen SSCS Schiffen auf denen ich sein werde) abgesprochen sind.</li>
</ul>
<ul>
<li> Ich werde zustimmen, mich im April 2011 von SSCS zurückzuziehen.</li>
</ul>
<ul>
<li> Ich werde SSCS 2011 bei der Medienarbeit helfen, falls gewünscht.</li>
</ul>
<ul>
<li> Ich stimme zu, nach dem Verlassen von SSCS jede negative Äußerung über SSCS oder seine Mitglieder zu unterlassen.</li>
</ul>
<p>Was ich tun werde, wenn SSCS sich weiterhin unehrlich verhalten sollte.</p>
<p>SSCS ist verpflichtet, ehrlich mit seinen Freiwilligen umzugehen, die ihre Arbeit umsonst zur Verfügung stellen, der Öffentlichkeit, die gut genug ist, Waren und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen und den Medien, die dabei helfen, die Botschaft weiterzuverbreiten, dass wir die Umwelt schützen müssen. Die Volunteers, die Öffentlichkeit und die Presse haben das Recht, die Wahrheit über die Organisation zu erfahren, die sie unterstützen. Wenn also SSCS darin fortfährt, sich unehrlich zu verhalten, werde ich anfangen, daran zu arbeiten, dass dieses Verhalten publik wird. Ich habe die folgenden Möglichkeiten</p>
<p>1:  Media Stunt<br />
Die Informationen, die ich an die Öffentlichkeit bringen werde, sind vernichtend. Natürlich hat SSCS eine gut geölte PR-Maschinerie, daher werde ich clever sein müssen. Hier ist eine Möglichkeit, die wahrscheinlich einige Wirkung zeigen würde.</p>
<p>Wir halten eine Pressekonferenz in Brisbane ab, die zufällig genau vor dem SSCS Fundraiser stattfindet. Ich werde US$500,000  in Bar dabeihaben, die ich Paul Watson anbieten werde. Der einzige Einsatz ist, dass er sich einem Lügendetektortest unterziehen muss und seine Antwort muss sich als wahr herausstellen. Und die Frage wird lauten “haben Sie Chuck / Pete beauftragt, die Ady Gil zu versenken?”</p>
<p>Oder wir könnten einen Einsatz von $100,000 pro Frage festlegen und, sagen wir, fünf Fragen stellen, z.B. über den falschen Schuss auf dich, über Pfeil und Bogen, das absichtliche Versenken der Ady Gil und den Deal mit den japanischen Richtern.</p>
<p>Bitte beachte, dass ich und die Crew der Ady Gil davor alle einen Lügendetektortest ablegen werden. Paul würde sich natürlich niemals einem solchen Test unterziehen und er wird die Medien und die Unterstützer seiner Organisation im Unklaren lassen, warum er sich die Chance entgehen lässt, eine halbe Million für das einfache Beantworten von ein paar Fragen zu verdienen.</p>
<p>2.  TV News Deal<br />
In Verbindung mit der Pressekonferenz werden wir eine TV Nachrichtenshow nach dem Vorbild von 60 Minutes Australia veranstalten, bei der wir das ganze Treiben aufzeichenen und kurz danach ausstrahlen. Wir werden auch eigenes Filmmaterial aufnehmen und es den Nachrichtenkanälen kostenlos zur Verfügung stellen.</p>
<p>3:  Ein Buch über die ganze Wahrheit<br />
Ich könnte das “Whale Warrior”-Buch in ein oder zwei Monaten komplett umschreiben, um es Mitte des Jahres 2011 in den USA, Kanada und Europa zu veröffentlichen. Dieses Buch würde alle guten Ereignisse der letzten Kampagne beinhalten, aber auch den moralischen Verfall offenlegen, der im oberen Management von SSCS regiert. Ich würde dann eine Autorenreise durch Nordamerika und Europa unternehmen, um Werbung für das Buch zu machen. Ich werde einfach die Wahrheit erzählen, was ein nicht sehr vorteilhaftes Licht auf die Integrität des SSCS Managements werfen wird.</p>
<p>4:  Eine gut koordinierte Pressekampagne<br />
Aus Filmaufnahmen werden kurze Videoclips geschnitten und zusammen mit weiteren Botschaften über FB, Twitter, Internetforen und soziale Netzwerke verbreitet. Ich werde daran arbeiten, mit Sea Shepherd Unterstützern aus der ganzen Welt in Kontakt zu treten.</p>
<p>5:  Herantreten an den SSCS Vorstand<br />
Wenn ich im Vorstand von SSCS säße und über die Unehrlichkeit informiert wäre, die vom Gründer, dem CEO und dem DCEO ausgeht, würde ich sie wahrscheinlich zum Rücktritt auffordern. Oder ich würde das Management auffordern, einen entscheidenen Schritt zur Lösung des Problems von Integrität und Unehrlichkeit zu unternehmen und sie mit Rausschmiss bedrohen, sollten sie darin versagen. Der Vorstand hat das Recht zu erfahren, was wirklich auf den Kampagnen geschieht. Ich frage mich, wie viele von denen wissen, dass Paul mir wirklich die Erlaubnis erteilt hat, den Bogen mit an Bord zu nehmen, oder dass die Ady Gil vorsätzlich versenkt wurde? Einige Vorstandsmitglieder könnten sich natürlich auch entschließen, aus einer Organisation auszutreten, die einen solchen moralischen Verfall zeigt.</p>
<p>6:  Assistenz bei einem Prozess zum mutwilligen Versenken<br />
Meine Crew und ich würden in vollem Umfang mit jeder Ermittlung oder Gerichtsverhandlung kooperieren, die beispielsweise von SSCS, MSA oder Ady Gil angestrengt wird. Rechtlich gesehen ist Mr Gil Besitzer des Fahrzeugs und ich befolgte die Befehle, es zu versenken. Wie mir scheint, hätte Ady das Recht, mich zu belangen, und ein Recht SSCS zu belangen. Von mir wird er natürlich nicht viel holen können, aber er könnte SSCS in jahrelange Gerichtsprozesse verwickeln.</p>
<p>Was jetzt geschieht<br />
Jetzt haben wir mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist, dass SSCS anfängt, die Versprechen zu erfüllen, die es mir und anderen Freiwilligen und Spendern gegeben hat und es kann beginnen, uns mit Respekt zu behandeln. Und von jetzt an gestaltet SSCS seinen Kontakt zur Presse ehrlich, sowie sämtliche Kommunikationen mit der Außenwelt.</p>
<p>Oder SSCS kann weitermachen wie bisher, in welchem Fall ich für eine Periode von zwölf Monaten daran arbeiten werde, etwas Licht auf die wahren Aktivitäten des oberen Managements zu werfen.</p>
<p>Ich habe viele Schwächen, aber glücklicherweise auch ein paar Stärken. Eine meiner Stärken ist, dass ich unerschrocken bin. Ich habe kein Problem damit, an die Öffentlichkeit zu gehen und ich werde die Konsequenzen akzeptieren. In mancher Hinsicht würde ich dies sogar vorziehen. Das vorsätzliche Versenken der Ady Gil lastet schwer auf mir und ich habe es bitter bereut, Paul und Chuck jemals zugestimmt zu haben, dies zu tun. Das Problem ist, dass es SSCS schwer beschädigen wird, wenn es geschieht und im Kern glaube ich immernoch an die Arbeit, die SSCS tut und an die vielen tausend Freiwilligen und Spender, die die Organisation am Laufen halten.</p>
<p>Es ist tragisch, dass ich meine letzten Tage damit verbringen musste, dies auszuarbeiten. Ich sollte meine Energie einsetzen, um zu helfen, den Walfang zu stoppen, anstatt die Verlogenheit im SSCS Management zu thematisieren. Aber manchmal muss man für seine Überzeugungen einstehen. Als ich die Shonan Maru #2 betrat, tat ich dies in Namen Sea Shepherds, aber ich tat es auch, um für meine Überzeugungen einzustehen. Diese E-mail erfolgte aus einer ganz ähnlichen Motivation. Ich glaube, die Art und Weise wie die Freiwilligen, Spender, Presse und ich selbst behandelt wurden ist unehrlich und sollte aufhören. Du hast es einfach nicht nötig, dich auf diese Art und Weise zu verhalten. Und vielleicht war es an der Zeit, dass mal jemand für seine Überzeugung aufgestanden ist.</p>
<p>Ich bin bereit, mit dir daran zu arbeiten. Ich gebe dir außerdem mein Wort, dass, wenn ich dir gegenüber Verpflichtungen eingehe, ich sie auch halten werde.  :)</p></blockquote>
<p>Wie schon zuvor gesagt, ist die gesamte Situation sehr bedauerlich. Sea Shepherd wollte kein öffentliches Drama aus der Angelegenheit machen, aber wir können Bethunes Verrat einfach nicht nachgeben und als Antwort auf Bethunes tendenziöse und lückenhafte Darstellung der Ereignisse sehen wir uns nun gezwungen, die ganze Geschichte mit der Öffentlichkeit zu teilen.</p>
<p>Sea Shepherd würde es vorziehen, diese Ablenkung hinter sich zu lassen und uns auf das eigentlich wichtige zu konzentrieren — die Vorbereitung der diesjährigen Walschutzkampagne in der Antarktis: Operation No Compromise.</p>
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		<title>Leidenschaft, Mitgefühl, Professionalität, Geduld und Beharrlichkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 11:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Captain Paul Watson]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Watson]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: http://www.seashepherd.org/news-and-medi…l-101007-1.html
Kommentar von Kapitän Paul Watson 
Als leitender Organisator von Sea Shepherds Operation Keine Kompromisse trage  ich die Verantwortung für die Vorbereitung dreier Schiffe, eines  Hubschraubers und fast 100 Besatzungsmitgliedern für eine viermonatige  Fahrt in eine der  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/10/11/leidenschaft-mitgefuhl-professionalitat-geduld-und-beharrlichkeit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Quelle:</strong> <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-101007-1.html">http://www.seashepherd.org/news-and-medi…l-101007-1.html</a></p>
<p><strong>Kommentar von Kapitän Paul Watson </strong></p>
<p>Als leitender Organisator von Sea Shepherds Operation <em>Keine Kompromisse </em>trage  ich die Verantwortung für die Vorbereitung dreier Schiffe, eines  Hubschraubers und fast 100 Besatzungsmitgliedern für eine viermonatige  Fahrt in eine der entlegendsten und feindlichsten Gegenden der Erde.</p>
<p>Dies beinhaltet mehr als ein paar schwierige Entscheidungen zu treffen,  wie z.B. Besatzungsmitglieder aussuchen und taktische Vorüberlegungen  anstellen. Es müssen darüber hinaus Vorräte und Ausrüstung, Treibstoff  und Einsatzmittel, logistische Unterstützung und solche an Land  organisiert werden.</p>
<p>Die Sea Shepherd Conservation Society ist eine kleine Organisation.  Warum wir unsere Aktivitäten mit wenigen Mitarbeitern durchführen  können, liegt daran dass wir passionierte, engagierte und entschlossene  Freiwillige haben, von denen die meisten hinter den Kulissen arbeiten.  Doch jeder einzelne von diesen Freiwilligen ist bereit ohne Eigennutz  hart und lange unter extremen Wetter- und Seebedingungen zu arbeiten.</p>
<p>Diese Freiwilligen sind und waren schon immer die Stärke dieser  Organisation. Wenn sich Kritiker darüber lustig machen, dass die meisten  meiner Besatzungsmitglieder unerfahrene und unprofessionelle Seeleute  sind, kann ich nur sagen, dass ich professionelle Besatzungsmitglieder  nicht dafür bezahlen könnte, solche Risiken aufzunehmen wie es meine  Freiwilligen tun. Außerdem könnten Profis niemals das erreichen, was  diese Männer und Frauen, die aus aller Welt kommen, erreichen können.</p>
<p>Der Antarktis-Forscher Ernest Shackleton wurde auch einmal dafür  kritisiert, dass sich unter seiner Mannschaft Amateure befanden. Er  antwortete, „Ich brauche Männer mit Leidenschaft, um mich dorthin zu  bringen, wo ich hin muss.“</p>
<p>Und Sea Shepherd braucht leidenschaftliche Männer und Frauen, die mit uns arbeiten, um die Wale zu verteidigen.</p>
<p>Wenn Kritiker sagen, dass es gefährlich ist in See zu stechen und unsere  Schiffe durch Stürme und Eis zu fahren, um Wale mit meiner Mannschaft  zu verteidigen, dann kann ich nur entgegnen, dass ich seit 1977, während  über 300 Seefahrten kein einziges Besatzungsmitglied durch einen Unfall  verloren habe und keines meiner Besatzungsmitglieder schwer verletzt  wurde.</p>
<p>Während der sechs Fahrten in das Südpolarmeer haben wir keinen einzigen  Walfänger verletzt. Auch unsere Besatzungsmitglieder blieben unverletzt,  von ein paar Schnitten, Prellungen und Schürfwunden abgesehen. Es gab  keine Ölkatastrophe und auch kein Feuer an Bord.</p>
<p>Doch auf den Walfangschiffen, auf denen Profis arbeiten, gab es drei  Todesfälle und zahlreiche Schwerverletzte. Es kam zu Ölkatastrophen und  zwei katastrophalen Bränden. Professionalität kann mit Sicherheit  anscheinend nicht gleichgesetzt werden.</p>
<p>Am 2. Dezember werde ich 60 Jahre alt. An diesem Tag werden wir auch von Tasmanien aus zur Operation <em>Keine Kompromisse </em>aufbrechen.</p>
<p>Wenn ich gefragt werde, was ich mache, wenn ich in Ruhestand gehe, dann  antworte ich, dass ich nie die Absicht habe dies zu tun. Was ich tue ist  keine gewöhnliche Arbeit, sondern mein Leben und in Ruhestand geht man  erst mit dem Tod.</p>
<p>Meine leidenschaftliche Hingabe an die Wale geht auf ein Erlebnis im  Juni 1975 zurück, als ich 24 Jahre alt war. Bob Hunter und ich waren die  ersten beiden Menschen, die sich vor der kalifornischen Küste zwischen  eine Harpune und die Wale positionierten als wir uns der sowjetischen  Walfangflotte in den Weg stellten.</p>
<p>Eine Harpune wurde über unsere Köpfe gefeuert und traf ein  Pottwalweibchen, welches sich in einer Schule von acht Pottwalen befand.  Sie schrie und der größte Wal der Schule, ein großes Männchen, schlug  mit seiner Schwanzflosse auf das Wasser und tauchte ab. Er schwamm unter  unserem Boot hindurch, kam hinter uns aus dem Wasser und attackierte  den sowjetischen Walfänger, um seine Schule zu verteidigen.</p>
<p>Doch sie warteten schon auf ihn und feuerten ihm mit einer seillosen  Harpune mitten in den Kopf. Der Wal schrie vor Schmerzen und fiel ins  Meer zurück, welches sich schnell rot färbte. Als er sich vor Qual auf  der Wasseroberfläche hin und her warf, schaute ich in sein Auge und er  tauchte ab. Ich sah wie eine Spur blutiger Blasen auf mich zukam.</p>
<p>Plötzlich brach sein Kopf durch die Oberfläche und er stieg so aus dem  Wasser, dass er uns überragte. Als sich sein blutender Kopf erhob,  blickte ich in sein Auge – ein Auge so groß wie meine Faust. Was ich  dort sah, ist der Antrieb dafür, dass ich bis zum heutigen Tag das tue,  was ich tue. Ich sah Verständnis. Dieser Wal verstand, was wir taten und  ich konnte sehen, wie sich seine Muskeln anspannten als er sich selbst  zurückwarf und sein Kopf zurück ins Meer sank. Ich sah wie sein Auge  unter der Oberfläche verschwand und er starb.</p>
<p>Er hat unser Leben verschont. Er hätte uns töten können, doch er ließ uns leben und ich schulde diesem Wal mein Leben.</p>
<p>Und ich sah noch etwas anderes in diesem Auge. Ich sah Mitleid. Doch  nicht mit sich selbst, sondern mit uns. Mitlied, dass wir als Art so  gedanken- und rücksichtslos töten können. Und für was? Die Russen  töteten Pottwale, um Spermaceti-Öl zu gewinnen, welches ein  hervorragendes Schmieröl für Maschinen war. Eines der Anwendungsgebiete  dieses Öls war die Produktion von Interkontinentalraketen.</p>
<p>Und als die Sonne hinter dem jetzt treibenden Körper eines so  wundervollen Lebewesens unterging, fuhr mir ein Gedanke in den Kopf, der  so eindringlich war, dass es mir kalt den Rücken hinunterlief: Die  menschliche Spezies muss wahnsinnig sein.</p>
<p>Und an diesem Tag entschloss ich mich das zu tun, was ich für die Wale  tue. Und ich verteidige Wale und andere Meeresbewohner jetzt seit 35  Jahren.</p>
<p>Ich werde dies solange tun bis ich sterbe.</p>
<p>Über die Jahre habe ich viele Männer und Frauen kommen und gehen sehen.  Die meisten kommen mit glühender Leidenschaft, brennen schnell aus und  verschwinden. Andere &#8211; leider viel weniger &#8211; kommen mit einer  beständigen Leidenschaft und behalten diese bei.</p>
<p>Beide bringen sich auf ihre eigene Art und Weise ein, denn die Bewegung  braucht die heißblütigen Menschen, die in der Schlacht die Mauern  stürmen und sich dann zur Ruhe setzen und sie braucht die Strategen, die  den lang andauernden Kampf Jahr um Jahr ohne Rückzug oder Aufgabe  weiterführen.</p>
<p>Während der Verteidigung unserer Meere hatte ich die Ehre Männer und  Frauen zu treffen und kennen zu lernen, die Jahr für Jahr ihren Kurs  beibehalten haben ohne zu pausieren oder zu klagen. Ihre Geduld und  Beharrlichkeit ermöglicht es ihnen von einer Schlacht zur nächsten zu  gehen.</p>
<p>Dies sind Menschen wie Ric O’Barry, mit dem ich 1977 das erste mal  zusammensaß und Strategien entwarf. Für Ric waren damals die Delfine das  Wichtigste und sind es heute noch. Und er wird die Delfine bis zu dem  Tag verteidigen, an dem er stirbt.</p>
<p>Hardy Jones, der 1978 als erster nach Japan ging, um das Abschlachten  von Delfinen zu dokumentieren und auch heute noch für die Delfine  eintritt.</p>
<p>Sylvia Earle, deren Leidenschaft für die Meere seit Jahrzehnten  leuchtend glüht. Rebecca Aldworth und ihr ausdauernder Kampf für die  Sattelrobben in Kanada und Francois Hugos langjährige Hingabe an die  Verteidigung der Kap-Robben in Südafrika. Terri Irwin und ihr  verstorbener Ehemann, der unbeschreibliche Steve Irwin. Und auf dem Land  Leute wie Birute Galdikas und ihre lebenslange Hingabe an die Orang  Utans, Jane Goodall an die Schimpansen und Diane Fossey an die  Berggorillas.</p>
<p>Es ist diese beständige, geduldige Beharrlichkeit, die ich bei so vielen  der genannten Personen sehe, die mich optimistisch bleiben lässt, dass  wir letztendlich etwas verändern können. Und dies trifft in besonderem  Maße zu, wenn ich mir meine Mannschaften anschaue. Viele kommen und  gehen. Einige verschwinden nach einer Kampagne für immer, doch einige  sind immer dabei und kehren Jahr für Jahr zurück.</p>
<p>Und so ist es auch dieses Jahr. Wir nehmen neue Besatzungsmitglieder auf und begrüßen wieder unsere Veteranen.</p>
<p>Dave Nickarz verlässt seine Frau, gibt seinen Beruf in Winnipeg auf und  fliegt auf eigene Kosten nach Australien, um wieder auf der Steve Irwin  anzuheuern. Er tut dies jedes Jahr. Laura Dakin kam 2005 auf den  Bermudas an Bord und ist jetzt unsere Chefköchin. Locky MacLean aus  Kanada kam 2001 als Koch mit seiner brasilianischen Frau Barbara zu uns.  Jetzt ist er Sea Shepherd Kapitän, genauso wie Alex Cornelissen, der  2005 auf den Galapagos zu uns stieß. Jetzt ist er dort Sea Shepherd  Leiter und wird im Dezember Kapitän der Bob Barker sein. Shannon Mann  aus Kanada kam 2007 zu uns und ist auch diese Saison wieder dabei. Die  Französin Lamya Essemlali stieß 2005 zu uns und ist jetzt Sea Shepherd  Leiterin in Frankreich. Der frühere U.S. Marine Chris Aultman wird  wieder zur sechsten Antarktis Kampagne als Hubschrauberpilot  zurückkehren. Peter Hammarstedt aus Schweden begann bei Sea Shepherd  2005 mit 19 Jahren und ist bei uns jetzt Erster Offizier. Diese  leidenschaftlichen Menschen sind nur die Spitze des Eisbergs von 4000  Besatzungsmitgliedern, die bei Sea Shepherd seit 1978 auf ungefähr 300  Seefahrten auf zehn verschiedenen Schiffen im Einsatz waren.</p>
<p>Manchmal empfinde ich einfach nur Ehrfurcht vor dem Tatendrang und der  Entschlossenheit dieser unglaublichen Menschen. Sie machen Sea Shepherd  zu dem, was sie ist &#8211; die leidenschaftlichste, aktivste und wirksamste  Meeresschutzorganisation der Welt.</p>
<p>Es gibt noch eine andere, unauffällige Seite von Sea Shepherd und das  ist die unglaubliche Unterstützung von Menschen aus aller Welt, die uns  Spendengelder zur Verfügung stellen. Dies sind die Menschen, die uns  buchstäblich über Wasser halten und uns unsere Aktivitäten erst  ermöglichen.</p>
<p>In diesem Jahr konnten wir einige unglaubliche Dinge tun: Wir haben die  japanische Walfangquote halbiert. Wir sind gegen illegale  Blauflossenthunfischfänger im Mittelmeer eingeschritten, wobei wir 800  dieser riesigen Fische aus dem Netz eines Wilderers befreit haben. Wir  haben eine Mannschaft auf die dänischen Färöer-Inseln geschickt, um  Grindwale zu verteidigen, wir haben eine Mannschaft auf der japanischen  Insel Taiji, welche permanent die japanischen Delfinmörder überwacht und  wir installieren ein AIS Überwachungssystem für eine Million Euro, um  Wilderer auf den Galapagos-Inseln abzuschrecken. Außerdem gehen wir  gegen illegale Fischerei in Brasilien vor.</p>
<p>Sea Shepherd ist auf der ganzen Welt aktiv und alle, die daran beteiligt  sind,  von den Schiffsmannschaften bis zu den Unterstützern an Land,  sind Hüter und Wächter der Meeresbürger &#8211; vom Plankton bis zu den  Großwalen.</p>
<p>Ich bin ein Meereshüter und das bist du auch, und wir alle müssen  Meereshüter sein. Denn wenn es uns nicht gelingt unsere Meere zu  verteidigen und wir die Artenvielfalt verlieren, die die Intaktheit  aller Meeres-Ökosysteme aufrecht erhält, werden die Meere sterben&#8230; Und  wenn die Meere sterben, sterben wir!</p>
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		<title>Captain Paul Watson in Hannover</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2010/09/13/captain-paul-watson-in-hannover/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 10:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Captain Paul Watson]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Watson]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutzpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag, 11. September 2010 war Captain Paul Watson zu Gast bei der Tierschutzpartei in Hannover. Hier folgen einige Fotos als erster Eindruck.











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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, 11. September 2010 war Captain Paul Watson zu Gast bei der Tierschutzpartei in Hannover. Hier folgen einige Fotos als erster Eindruck.</p>
<p><a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/01.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2321" title="01" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/01-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/02.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2323" title="02" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/02-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/03.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2324" title="03" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/03-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/04.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2325" title="04" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/04-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/05.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2326" title="05" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/05-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/06.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2327" title="06" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/06-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/07.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2328" title="07" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/07-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/08.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2329" title="08" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/08-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/09.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2330" title="09" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/09-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/10.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2331" title="10" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/10-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/11.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2322" title="11" src="http://blog.migaloo.de/wp-content/uploads/2010/09/11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
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		<title>Paul Watson besucht Deutschland</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2010/08/18/paul-watson-besucht-deutschland/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 15:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meere]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Watson]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Thunfisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 11. September 2010 wird Paul Watson, der Gründer von Sea Shepherd, Deutschland besuchen. Auf Einladung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz hält der Kapitän einen Vortrag über den Schutz der Meere und seiner Lebewesen.
Auch wird es dort Gelegenheit geben sich  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/08/18/paul-watson-besucht-deutschland/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. September 2010 wird Paul Watson, der Gründer von Sea Shepherd, Deutschland besuchen. Auf Einladung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz hält der Kapitän einen Vortrag über den Schutz der Meere und seiner Lebewesen.</p>
<p>Auch wird es dort Gelegenheit geben sich über das neu gegründete Sea Shepherd Deutschland zu informieren und mit ein wenig Glück auch mit dem Kapitän persönlich zu reden.</p>
<p>Ich selber habe mit Paul das letzte mal 2008 persönlichen Kontakt gehabt und ich muss sagen, es war ein beeindruckendes Treffen. Jeder der die Chance hat dieses Event zu besuchen sollte nicht zögern und sich per E-Mail an <a href="mailto:sekretariat-tierschutzpartei@t-online.de" target="_blank">sekretariat-tierschutzpartei@t-online.de</a> wenden um sich einen Platz zu sichern.</p>
<h5>Die Veranstaltung findet am 11.09.2010 ab 19:00 (Einlass 18:40) im <strong>Hotel Crowne Plaza, Hinueberstraße 6, 30175 Hannover</strong> statt.</h5>
<p>Man kann kann Paul Watson mögen oder auch nicht, aber er ist eine imposante Persönlichkeit mit Visionen, Träumen und Zielen, die für viele von uns auch oben auf der Tagesliste stehen sollten.</p>
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		<title>Ein amüsanter blauer Schatten</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2010/06/30/ein-amusanter-blauer-schatten/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 14:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ThomasBuiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>
		<category><![CDATA[Blaue Liste]]></category>
		<category><![CDATA[Interpol]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Watson]]></category>
		<category><![CDATA[Walfang]]></category>

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		<description><![CDATA[Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100625-1.html
Freitag, 25. Juni 2010
Ein amüsanter blauer Schatten
(Watson’sches Wortspiel? Ein amüsanter Hauch von Traurigkeit&#8230;)
Originaltitel: An Amusing Shade of Blue
Kommentar von Kapitän Paul Watson
„Es scheint als sei mein Ruf als internationaler Öko-Bandit diese Woche aufgewertet worden nachdem mein Name durch Japan  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/06/30/ein-amusanter-blauer-schatten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Original: <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100625-1.html" target="_blank">http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100625-1.html</a></strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Freitag, 25. Juni 2010</span></p>
<p><strong>Ein amüsanter blauer Schatten</strong></p>
<p><span style="font-size: x-small;">(Watson’sches Wortspiel? Ein amüsanter Hauch von Traurigkeit&#8230;)<br />
Originaltitel: An Amusing Shade of Blue</span></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><strong>Kommentar von Kapitän Paul Watson</strong></span></p>
<p>„Es scheint als sei mein Ruf als internationaler Öko-Bandit diese Woche aufgewertet worden nachdem mein Name durch Japan auf Interpols „Blaue Liste“ gesetzt wurde.“</p>
<p>Es ist so überraschend aufregend. Ich fühl mich wie Jason Bourne!</p>
<p>Es ist wirklich irgendwie amüsant. Japan versucht immer verzweifelter uns daran zu hindern gegen ihren illegalen Walfang vorzugehen. Anfang der Woche hat Japan eine Sondersitzung einberufen, um die Aktionen der Sea Shepherd Conservation Society zu illustrieren und zu verurteilen. Die Vorstellung wurde gekrönt durch die Herausgabe von Videos und glänzenden Farbfotos, jedes einzelne mit Kreisen und Pfeilen versehen, die jedes „öko-terroristische“ Detail meiner lustigen Truppe von Öko-Seeleuten gegen die armen, kleinen, missverstandenen und erbarmungswürdig jammernden Schimpftiraden der Walkiller in zahlreichen Sprachen darlegten</p>
<p>Verdammt, diese Art der Anerkennung kannst Du Dir nirgends kaufen.</p>
<p>Außerhalb der Konferenzhalle war es auch noch lustig, japanische Delegierte nervös hinter Sea Shepherd –Crewmitgliedern herwuseln zu sehen, die die Jolly Roger-Flagge von Sea Shepherd hoch hielten. Sie sahen echt aus, als hätten sie Angst um ihr Leben, so als würden sie erwarten, dass jeden Moment einer mit einem Entermesser oder Pistolen auf sie drauf springt.</p>
<p>Diese Typen glauben echt an ihre eigene Propaganda.</p>
<p>Sie rammen und zerstören mit voller Absicht eins unserer Schiffe und haben noch ein weiteres gerammt und beschädigt, nur um jetzt das Opfer zu spielen, wenn ihre empfindsamen kleinen Nasen durch den aromatischen Angriff unserer Butterbomben beleidigt werden.</p>
<p>Sie verschleppten Kapitän Peter Bethune als Kriegsgefangenen zurück ins Kirschblütenland und klagten ihn wegen unbefugten Betretens an, weil er es gewagt hatte, den Kapitän der Shonan Maru 2 herauszufordern, den Mann, der Petes Schiff, die Ady Gil, zerstört hatte.</p>
<p>Und jetzt haben sie einen Haftbefehl gegen mich bei Interpol erlassen und ich bin jetzt als “gesucht nach der blauen Liste” klassifiziert. Klingt tatsächlich ein bisschen traurig, nach dem Dienstplan niedergeschlagener Leute.</p>
<p>Die blaue Liste ist keine Warnung, jemanden zu verhaften, sondern einfach ein Warnhinweis, jemanden zu vernehmen und seine Bewegungen im Auge zu behalten. Sie hätten das Gleiche erreichen können, indem sie die Sea Shepherd Website oder die Facebook oder My Space Seiten beobachten. Meine Bewegungen sind nicht gerade geheim. Und trotz der Tatsache, dass ein paar Simpel mich als „Öko-Terroristen“ etikettiert haben, scheine ich noch keine Probleme zu haben, Grenzen zu überschreiten oder mit dem Flugzeug zu fliegen. Verdammt, ich muss der einzige internationale „Öko-Terrorist“ mit eigener hoch geschätzter TV-Show sein, aber andererseits haben die japanischen Walfänger die TV-Sender beschuldigt, ebenfalls Terroristen zu sein. Ein blogger hat tatsächlich geäußert, dass sogar das Ansehen von Whale Wars ein Akt der Unterstützung des Terrorismus sei. Hmmmm…ich frage mich, ob fernsehen an sich als terroristische Handlung klassifiziert werden könnte?</p>
<p>Heutzutage wird jeder, der von irgendjemand anderem aus irgendwelchen Gründen nicht gemocht wird, als Terrorist bezeichnet. In einer Welt, in der der Dalai Lama von China offiziell als Terrorist gebrandmarkt wird, scheint es mir, dass die Bezeichnung geadelt worden ist und nun mit einem Hauch von Stolz und Amüsement getragen werden kann.</p>
<p>Und während all dieses Heulen und Zähneklappern im Namen der Verteidigung des blutigen Abschlachtens von Walen weitergeht, wird ein ganzes Meeres- und Küsten-Ökosystem von BP zerstört, und den Kriminellen ist es erlaubt, der Öffentlichkeit zu verwehren, dass sie Zeuge der Einäscherung von tausenden Kadavern der Opfer ihrer Fahrlässigkeit wird. Diese Öl-Strolche haben das Leben zehntausender von Menschen zerstört und eine der größten industriellen Katastrophen der Geschichte hervorgerufen und nicht einer von ihnen ist auf irgendeiner Interpol-Liste.</p>
<p>Der sonderbare diskriminatorische* Wahnsinn der Menschheit ist solcherart, dass ich es einerseits amüsant, andererseits schmeichelhaft für die Arbeit von Sea Shepherd finde, offiziell so anerkannt zu werden, weil wir wahrlich sehr viele Leute geärgert haben, die ihren Profit mit der Ausbeutung und Zerstörung unseres Planeten machen.</p>
<p><span style="font-size: x-small;">*bzgl. der Art, wie sie Unterscheidungen treffen, Anm.d.Ü.</span></p>
<p>Wenn die Zerstörung von Leben der Wirtschaft  nützt, ist sie gut für die Gesellschaft, aber wenn die Rettung von Leben der Wirtschaft schadet, dann ist es ein Akt von “Öko-Terrorismus”. Es geht immer nur um die Wirtschaft, weshalb sich Sea Shepherd darauf konzentriert, Tötungsquoten zu mindern und Profite zunichte zu machen für unser Ziel, die japanische Walfangflotte zu versenken – ökonomisch.</p>
<p>Es ist eine einfache Wahrheit, dass wenn Du effektiv bist in dem, was Du tust, Du Dir Feinde machst. Sea Shepherd hat eine Menge Feinde, und wir machen uns jedes Jahr mehr. Und unsere Feinde sind mächtig und durchlaufen das gesamte Spektrum von Regierung, Unternehmen und organisiertem Verbrechen. Verdammt, ich bin überrascht, dass wir bis heute überlebt haben.</p>
<p>Aber was ist die Alternative? Nichts tun, ein weiterer fügsamer, unterwürfiger, niemals Fragen stellender Sklave eines Paradigmas blinder Habgier sein?</p>
<p>Nein, danke. Setzt meinen Namen auf eine blaue Liste, die rote Liste, die schwarze Liste oder die Todesliste, weil es vorzuziehen ist gegenüber der Intereressiert-mich-einen-Dreck-Liste.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Operation Blue Rage &#8211; Patrouille im Golf von Sidra</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2010/06/16/operation-blue-rage-patrouille-im-golf-von-sidra/</link>
		<comments>http://blog.migaloo.de/2010/06/16/operation-blue-rage-patrouille-im-golf-von-sidra/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 20:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>
		<category><![CDATA[Operation Blue Rage]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Watson]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Irwin]]></category>

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		<description><![CDATA[Original:  http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100616-1.html
Dienstag, 15. Juni 2010
Operation Blue Rage &#8211; Patrouille im Golf von Sidra
Tag Acht der Mittelmeer-Patrouille
Original: Operation Blue Rage: Patrolling the Gulf of Sidra
Day Eight of the Mediterranean Patrol
Position: Im Golf von Sidra, vor der Küste Libyens
Bericht von Kapitän  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/06/16/operation-blue-rage-patrouille-im-golf-von-sidra/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Original:  <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100616-1.html" target="_blank">http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100616-1.html</a></strong></span></p>
<p><span style="font-size: x-small;">Dienstag, 15. Juni 2010</span><br />
<strong>Operation Blue Rage &#8211; Patrouille im Golf von Sidra<br />
Tag Acht der Mittelmeer-Patrouille</strong></p>
<p>Original: Operation Blue Rage: Patrolling the Gulf of Sidra<br />
Day Eight of the Mediterranean Patrol</p>
<p>Position: Im Golf von Sidra, vor der Küste Libyens</p>
<p>Bericht von Kapitän Paul Watson</p>
<p>Der Sea Shepherd-Helikopter hob in der Morgendämmerung zur Patrouille ab, als wir uns ostwärts im Golf von Sidra bewegten.</p>
<p>Wir sind derzeit positiv überrascht, dass es nur wenige Hinweise auf illegales Fischen gibt. Vielleicht haben die neuen Vorschriften einen erwünschten Effekt, oder es sind einfach keine Fische mehr da. Nichtsdestotrotz werden wir unsere Suche fortsetzen.</p>
<p>Heute entsandten wir drei, weit-reichende Helikopter-Erkundungsflüge. Wir fanden nur einen Fischer, der zwei Käfigringe ohne Netze schleppte. Es scheint, als würde der Käfig ungebraucht nach Hause gebracht werden.</p>
<p>Der ganze, legale Fang sollte in Behältern vor Malta, Tunesien und der Türkei, oder auf dem Weg dorthin sein. Es gibt ebenfalls solche &#8220;anfettende&#8221; Behältnisse vor der Libyschen Küste, es ist jedoch nicht bestätigt, ob diese genutzt werden. Es wurde gesagt, dass das Wasser zu warm für Blauflossenthunfisch ist. Wir sahen bisher keine Käfige in Richtung libyscher Küste geschleppt werden, nur nach Tunesien und Malta.</p>
<p>Unsere Suche ist umfangreich und wird weiter fortgesetzt. Wir hatten bisher keinen Kontakt zu libyschen Authoritäten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Operation Blue Rage &#8211; Tag Fünf der Mittelmeer-Patrouillie</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2010/06/14/operation-blue-rage-tag-funf-der-mittelmeer-patrouillie/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 20:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelmeer]]></category>
		<category><![CDATA[Operation Waltzing Mathilda]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Watson]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Irwin]]></category>

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		<description><![CDATA[Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100612-1.html
Samstag, 12. Juni 2010
Operation Blue Rage – Tag Fünf der Mittelmeer-Patrouille
Original: Operation Blue Rage &#8211; Day Five of the Mediterranean Patrol
Position: Vor der Küste Libyens
Heute morgen fuhr die Crew der Steve Irwin an dem italienischen 50-Meter-Fischereischiff Kleos vorbei, als  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/06/14/operation-blue-rage-tag-funf-der-mittelmeer-patrouillie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Original: <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100612-1.html" target="_blank">http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100612-1.html</a></strong></span><span style="font-size: x-small;"><br />
Samstag, 12. Juni 2010</span><br />
<strong>Operation Blue Rage – Tag Fünf der Mittelmeer-Patrouille</strong><br />
Original: Operation Blue Rage &#8211; Day Five of the Mediterranean Patrol</p>
<p>Position: Vor der Küste Libyens</p>
<p>Heute morgen fuhr die Crew der <em>Steve Irwin</em> an dem italienischen 50-Meter-Fischereischiff <em>Kleos</em> vorbei, als dies ein Käfig voller Blauflossenthunfisch schleppte. Das Schiff wurde von dem ICCAT*-Fischerei-Patrouillienboot <em>Jean Charcot</em> inspiziert. Das Schiff agierte legal, aber es wurden Routineuntersuchungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die gefangenen Fische die richtige Größe hatten. Wir sahen den ICCAT-Tauchern bei der Inspektion des Fanges zu und setzten unsere Fahrt anschließend südlich, Richtung Libyen und der Küste Nordafrikas fort.</p>
<p>Das ICCAT-Schiff informierte uns, dass Libyen ebefalls unter die Regularien fällt, diese allerdings keine eigenen Inspektionen in den Hoheitsgewässern Libyens durchführen. Die libysche Marine unternimmt allerdings ihre eigenen Inspektionen.</p>
<p>Der Greenpeace-Crew wurde das Betreten der libyschen Gewässer im Jahr 2007 verweigert und so blieb es auch in dieser Fischereisaison. Heute entschloss sich die Crew der <em>Steve Irwin</em> zum ersten Mal in libysche Gewässer zu fahren und die Thunfischfischerei zu beobachten.</p>
<p>Der Wind bläst weiterhin mit 20 bis 40 Knoten und macht die Fischerei unmöglich.</p>
<p>Bisher sah die Crew der <em>Steve Irwin</em> keine Anzeichnen illegaler Fischereiaktivitäten. Das ist ein gutes Motiv zu glauben, dass die Wildereiaktivitäten abgenommen haben, aufgrund des gesteigerten Vollstreckungsaufgebot und die internationale wachsende Aufmerksamkeit der Gefährdung des Blauflossenthunfischs.</p>
<p>Es ist frustrierend diese ganzen Käfige voller Blauflossenthunfisch, welcher zu den Thunfischfarmen vor Malta und Tunesien transportiert werden zu sehen, aber aufgrund eines kompromissbereiten Übereinkommens des CITES-Treffens, sind diese legalen Aktivitäten nicht zu unterbinden. Sea Shepherd, als Anti-Wilderei-Organisation, muss sich darauf beschränken illegale Aktivitäten ins Visier zu nehmen.</p>
<p>Was auffallend ist, was wir nicht sehen. Ich navigierte bereits im Jahr 1971 durch diese Gewässer und es gab eine ständige Abnahme der dortigen Tierwelt. Es gab ein paar Vögel und wir sahen bisher nicht einen Delfin oder Wal während dieser Fahrt. Ich erinnere mich daran, dass es nicht vorkam, das keine Vögel dem Schiff folgten und an keinen Tag, an dem wir keine Schule Delfine oder Wale sahen. Der traurige Fakt ist, dass die Menschheit es vergessen hat sich ebenfalls zu verringern.</p>
<p>(*Internationales Kommite zur Erhaltung des atlantischen Thunfischs)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Operation Blue Rage – Tag Vier der Mittelmeer-Patrouillie</title>
		<link>http://blog.migaloo.de/2010/06/12/operation-blue-rage-%e2%80%93-tag-vier-der-mittelmeer-patrouillie/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 09:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd News]]></category>
		<category><![CDATA[Blauflossenthunfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelmeer]]></category>
		<category><![CDATA[Operation Blue Rage]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Watson]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Shepherd]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Irwin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.migaloo.de/?p=2090</guid>
		<description><![CDATA[Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100611-1.html
Freitag, 11. Juni 2010
Operation Blue Rage – Tag Vier der Mittelmeer-Patrouille
Original: Operation Blue Rage &#8211; Day Four of the Mediterranean Patrol
Position: Vor der Küste Tunesiens
Bericht von Kapitän Paul Watson, Steve Irwin
Immerhin ist auf Seiten der Europäischen Gemeinschaft eine ernstzunehmende  &#8230; <a href="http://blog.migaloo.de/2010/06/12/operation-blue-rage-%e2%80%93-tag-vier-der-mittelmeer-patrouillie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Original: <a href="http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100611-1.html" target="_blank">http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100611-1.html</a></strong></span><span style="font-size: x-small;"><br />
Freitag, 11. Juni 2010</span><br />
<strong>Operation Blue Rage – Tag Vier der Mittelmeer-Patrouille</strong><br />
Original: Operation Blue Rage &#8211; Day Four of the Mediterranean Patrol</p>
<p>Position: Vor der Küste Tunesiens</p>
<p>Bericht von Kapitän Paul Watson, Steve Irwin</p>
<p>Immerhin ist auf Seiten der Europäischen Gemeinschaft eine ernstzunehmende Anstrengung unternommen worden, die Blauflossenthun-Regularien zu überwachen. Das „General Secretariat of the Sea“ ordnete die Stilllegung von vier spanischen Schleppnetz-Fangschiffen an, und die Behörden haben den Fang inspiziert. Es scheint eine Umsetzung zu geben, in der die Welt das scharf beobachtet und eine wachsende Erkenntnis, dass der Blauflossenthun in ernsten Schwierigkeiten ist.</p>
<p>Die Steve Irwin hat heute morgen die Insel Pantelleria verlassen um an der nordafrikanischen Küste entlang zu patrouillieren.</p>
<p>Die beiden Greenpeace-Schiffe liefen gegen Mitternacht aus und schienen nach Malta zurückzukehren. Wir konnten das nicht bestätigen, weil niemand aus der Greenpeace-Crew auf der Insel an Land ging. Die ansässigen Behörden teilten mit, dass die Greenpeace–Schiffe  weder Bericht erstattet noch Ankererlaubnis beantragt hätten und sich geweigert hätten, mit der italienischen Küstenwache zu kommunizieren.</p>
<p>Die beiden Greenpeace-Schiffe im Mittelmeer zu haben, hat indes geholfen, die Aufmerksamkeit auf das Anliegen zu richten und mit drei Schiffen von zwei verschiedenen Nicht-Regierungs-Organisationen plus erweiterter militärischer Kontrolle, wird die illegale Fischerei eingedämmt werden, wenn auch sicherlich nicht ausgelöscht.</p>
<p>Es besteht kein Zweifel, dass ein totales Verbot und eine Nullquote erforderlich sein werden, um die Ausrottung des Blauflossenthuns zu verhindern. Doch ist die durch den japanischen Markt festgesetzte  Kopfprämie für einen einzelnen Blauflossenthunfisch ein mächtiger Anreiz, die illegale Tätigkeit fortzusetzen.</p>
<p>Der Wind weht weiterhin mit rund dreißig Knoten, abfallend von den vierzig bis fünfzig Knoten von gestern. Das bedeutet unter diesen Bedingungen kein Fischereibetrieb, zumindest für die nächsten paar Tage. Die Steve Irwin wird das als Gelegenheit nutzen, nach Westen voranzukommen um zu sehen, was wir dort vorfinden werden.</p>
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