Spende für Sea Shepherd


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Aktivistenschiff wurde abgeflaggt

Dienstag, den 9. März 2010

Original: http://www.themercury.com.au/article/2010/03/09/132411_tasmania-news.html

Sally Glaetzer/ themercury.com.au

Anti-Walfang Aktivisten machen das Beste aus der Situation um ihr zwangsgestrandetes Schiff in Hobart.

Das Sea Shepherd Schiff Bob Barker wird wohl noch einige Wochen in Hobart festliegen, denn das afrikanische Land Togo hat ihnen die Flagge gestrichen. Aber die Organisation wird die Zeit nutzen, um Schiffsführungen zu machen und Spenden zu sammeln.

„Wir suchen noch nach einem Land für die neue Schiffsregistrierung der Bob Barker, nun ist sie ein flaggenloses Schiff und liegt somit bis auf weiteres am Dock fest“, sagte Sea Shepherd Mannschaftsmitglied Locky MacLean gestern. „Wir arbeiten daran, vielleicht bekommt sie eine Registrierung in den Niederlanden, so wie die Steve Irwin.“

Der 50 Jahre alte, ehemalige Walfänger wird während seines Zwangsurlaubs am Macquire Kai festgemacht.

„Wir werden Touren durch das Schiff veranstalten und wir machen einen MerchandiseStand“, sagte Herr MacLean.

„Bob wurde viel Male umgebaut. Momentan ist es wie ein Schiff in einem Schiff mit unsichtbaren Decks… es gibt jede Menge versteckter Gänge.“

Die Bob Barker und die Steve Irwin liefen am Samstag nach einer dramatischen Kampagne gegen japanische Walfänger im Südpolarmeer in Hobart ein.

Auf beiden Schiffen wurde einer Razzia von der Australische Bundespolizei durchgeführt, die Anschuldigungen der japanischen Regierung nachgingen. Es wurden keine Anklagen erhoben.

Die Steve Irwin wird sich bald auf dem Weg zu ihrer nächsten Kampagne gegen die Blauflossenthunfischwilderei im Mittelmeer machen.

„Wir brauchen etwa 60 Tage um nach Frankreich zu kommen, somit hat die Steve Irwin eine lange Fahrt vor sich“, sagte Locky MacLean, der auf dieser Reise als Kapitän fungiert.

Die Mannschaft hofft, dass Tasmanien ihnen vegane Lebensmittel spendet, sowie Sojamilch, frisches Obst und Tofu.

Die Sea Shepherds werden im August nach Australien zurückkehren und die „stärkste Flotte aller Zeiten“ für die nächste Sommerkampagne mitbringen. Das heißt mit einem Ersatz für den im Januar nach einer Kollision mit einem Walfangschiff versunkenen Karbonfaser Trimaran Ady Gil.

„Wir versuchen uns für einen Schiffstyp zu entscheiden, der manövrierfähiger und schneller als die Harpunenboote sein wird“, sagte Herr MacLean.

Anschuldigungen über Walfang in Verbindung mit organisiertem Verbrechen

Montag, den 8. März 2010

Original: http://www.seashepherd.com.au/forum/showthread.php?t=8425

Sea Shepherds Paul Watson beschuldigt die japanische Walfangindustrie von organisierten Verbrecherbanden kontrolliert zu werden.

Kapitän Watson und den Mannschaftsmitgliedern der Steve Irwin und der Bob Barker wurde gestern ein heldenhafter Empfang am Salamanca Platz in Hobart bereitet, im krassen Kontrast zu der Razzia durch die Australische Bundespolizei AFP am Samstag.

Die Mannschaften beider Schiffe wurden bei der Durchsuchung festgesetzt, während Dokumente, Bildmaterial und andere Sachen eingesehen wurden die die Anschuldigungen der japanischen Walfänger stützen könnten.

Ein Sprecher der AFP sagte, dass die Ermittlungen noch andauerten.

Es ist unklar ob irgendwelche Anklagen erhoben werden.

Kapitän Watson erklärte den über einhundert Unterstützern bei dem gestrigen Empfang, er hoffe angeklagt zu werden.

„Ich möchte diese ganze Sache hier vor einem Australischen Gericht verhandeln und jede Einzelheit der illegalen Aktivitäten der japanischen Walfangflotte aufzeigen“, sagte er.

„In den letzten sechs Kampagnen ist nicht einmal Anklage gegen uns erhoben worden. Wir haben nicht einen einzigen Menschen verletzt. Wir sind keine Öko-Terrorristen, was auch immer das bedeuten soll, und wir sind ganz bestimmt keine Kriminellen.“

Kapitän Watson sagt die Walfangindustrie würde von den berüchtigten Yakuza, einem  Netzwerk der organisierten Kriminalität in Japan beherscht.

„Kaum jemand merkt, dass dies eine von der japanischen Mafia kontrollierte Industrie ist. Und der beste Beweis den ich dafür habe ist: Sie leugnen es nicht einmal“, sagte er.

Sea Shepherd Mitglied Pete Bethune wird immer noch auf dem japanischen Begleitschiff Shonan Maru No2 festgehalten, nachdem er an Bord kletterte und 3 Millionen Dollar als Entschädigung für die gesunkene Ady Gil forderte, die im Januar nach einer Kollision mit dem Walfänger sank.

Japan plant Kapitän Betune festzunehmen wenn das Schiff am Freitag nach Tokio zurückkehrt, berichtete die Asahi Shimbun Zeitung laut Angaben anonymer Quellen.

Der Senator der australischen Grünen, Bob Brown, attackierte die Bundesregierung Australiens sich dem Druck der Japaner zu beugen und Kapitän Bethune keine diplomatische Unterstützung zu gewähren.

„Ich werde bei der Parlamentssitzung diese Woche die Regierung auffordern sämtliche Korrespondenz mit den Japanern zu veröffentlichen“, sagte Senator Brown.

„Kevin Rudd sagt, dieses wäre eine polizeiliche Angelegenheit und keine politische. Aus irgendeinem Grund möchte Australien Tokio nicht vor den Kopf stoßen, obwohl Tokio anscheinend Gefallen daran findet bei 20 Millionen Australiern anzuecken.“

Die Steve Irwin läuft am 16.März in Hobart aus um Blauflossenthunfischwilderer im Mittelmeer zu vertreiben.

Die Beamten der AFP wurden angehalten die Flagge von Togo an der Bob Barker zu entfernen und sie somit ohne eine Registrierung in einem Heimathafen zu überlassen. Kapitän Watson sagte das Schiff würde bis zu seiner neuen Beflaggung in Hobart bleiben.

Razzia bei Walfanggegnern

Montag, den 8. März 2010

Original:http://www.themercury.com.au/article/2010/03/07/132101_todays-news.html

Tim Martain

Beamte der Australischen Bundespolizei enterten gestern bei den Docks in Hobart zwei Schiffe von Walfanggegnern.

Die Beamten hatten Durchsuchungsbefehle dabei, als sie die beiden Schiffe der Sea Shepherd Conservation Society, Steve Irwin und Bob Barker, kurz nach ihrem Einlaufen an Princes Kai No.2 enterten.

Die Steve Irwin lief gegen 8.30 Uhr morgens ein und die Bob Barker machte um 14.30 Uhr neben ihr fest.

Die Mannschaften der Schiffe –eingeschlossen der Kapitän der Steve Irwin Paul Watson- wurden an Bord festgehalten, während die Durchsuchung andauerte. Der 43 Crewmitglieder der Steve Irwin wurde schließlich um 12.30 Uhr erlaubt von Bord zu gehen obwohl die Durchsuchung noch andauerte. Die 33 Mannschaftsmitglieder der Bob Barker gingen erst gegen 17.30 Uhr von Bord.

„In dem Durchsuchungsbefehl geht es um eine Unmenge von Behauptungen über Verstöße irgendwelcher obskuren Gesetze und allem Möglichen nach Australischem Recht“, sagte der Senator der Grünen, Bob Brown, nachdem er die Mannschaften der beiden Anti-Walfangschiffe begrüßt hat. „Ich finde es widerlich, das Tokio anscheinend nicht nur die Kontrolle über Australiens Antarktis Gewässer hat, sondern jetzt auch noch über den Kai von Hobart.“

Ein Sprecher der Australischen Bundespolizei AFP bestätigte, dass sie einen Durchsuchungsbefehl an Bord der Steve Irwin durchgeführt haben, aufgrund von formellen Verweisen von der japanischen Regierung.

Hunderte von Sea Shepherd Unterstützer versammelten sich am Eingang des Kais und johlten als Senator Bob Brown den Premierminister Kevin Rudd und den Umweltminister Peter Garrett als „rückratlos“ bezeichnete, weil sie Japan helfen.

Nach einer längeren Befragung durch die AFP, wurde Kapitän Watson erlaubt grade mal so lange von Bord der Steve Irwin zu gehen, um sich an die Presse und die Menge zu wenden. Er sagte es laufen Untersuchungen gegen Sea Shepherd wegen ungefähr hundert verschiedenen Beschwerden seitens Japans.

„Die Japaner haben Beschwerden eingelegt für jedes einzelne Mal wo wir eine Stinkbombe geschleudert haben, jedes Mal wo wir vor ihnen kreuzten, jedes Mal wo wir ihnen rüber riefen das Walmorden einzustellen, jedes Mal wenn wir sie aufgefordert hatten die Gewässer zu verlassen“, sagte er. „Sie beschuldigten uns sogar drei ihre Crewmitglieder verletzt zu haben, aber wir haben ein Video was beweist, das sie sich selber verletzt haben: man kann klar erkennen, das als sie versuchten uns mit Pfefferspray zu beschießen der Wind dieses zurück in ihre Gesichter geweht hat.“

Der Durchsuchungsbefehl erlaubte der AFP Videobänder zu sichten, Logbücher, Karten und Computeraufzeichnungen einzusehen die die Anschuldigungen der Japaner stützen könnten. Versuche mit dem japanischen Konsulat Kontakt aufzunehmen scheiterten. Ein japanisches Fernsehteam war ebenfalls anwesend als die beiden Schiffe gestern festmachten.

Die Tasmanische Polizei entfernte einen Anti Sea Shepherd Demonstranten vom Kai der im Tarnanzug und maskiert ein Schild hochhielt auf dem stand ‚Paul Watson Medienhure’

Sea Shepherd Mitglied Pete Bethune – Skipper des schnellen Trimaran Ady Gil- wird in Tokio festgehalten nachdem der wegen Entern des Walfängerschiffes Shonan Maru No 2 festgenommen wurde. Er forderte 3 Millionen Dollar als Ersatz für die versunkene Ady Gil, die von dem japanischen Schiff gerammt wurde.

Die Steve Irwin wird am 16. März in Hobart auslaufen und dann Richtung Galapagos Inseln fahren. Die Bob Barker wird Anfang April für Reparaturarbeiten nach Melbourne fahren.

Die Sea Shepherd Schiffe schließen ihre Operationen im Südpolarmeer für 2010 ab

Donnerstag, den 25. Februar 2010

Sea Shepherd News:http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100225-2.html

Donnerstag, 25. Februar 2010
Die Sea Shepherd Schiffe schließen ihre Operationen im Südpolarmeer für 2010 ab

1800 Uhr: Perth und Fremantle
2100 Uhr: Sydney und Hobart
0200 Uhr: (PST) Friday Harbor und Los Angeles

Kapitän Paul Watson beordert das Sea Shepherd Schiff Bob Barker dazu sich von einer weiteren Verfolgung des japanischen Fabrikschiffes Nisshin Maru abzusehen und den Kurs auf Hobart, Tasmanien zu setzen.

“Die Bob Barker hat ein Problem mit einem Treibstoffventil, welches für einen Maschinenschaden sorgen könnte”, sagte Kapitän Paul Watson. “Ich kann es nicht riskieren die Bob Barker mit diesem Problem an der Küste der Antarktis alleine zu lassen, ohne dass die Steve Irwin zur Hilfe kommen könnte. Für mich scheint es das sicherste zu sein, die Kampagne zu beenden und das Schiff in den Hafen zu bringen. Beide Schiffe haben dieses Jahr einen außerordentlich guten Job gemacht. Wir haben der japanischen Walfangflotte in diesem Jahr mehr Schaden zufügen können als in jedem anderen Jahr zuvor.”

Die offizielle Entscheidung, den Einsatz abzubrechen kam Mitternacht nachdem wir dafür sorgen konnten, dass die japanische Walfangflotte für volle drei Wochen nicht in der Lage war einen einzigen Wal zu töten.

Es bleiben nur noch zwei Wochen in der verbleibenden Walfangsaison. Während die Walfänger sich wieder erst organisieren müssen schlägt das Wetter um und sie werden nicht in der Lage sein ihre Verluste wettzumachen.

“Wenn wir zu diesen drei Wochen die zwei Tage hinzufügen, wo die Nisshin Maru behindert wurde und die 8-10 Tage, als die gesamte Flotte im Januar 2500 Meilen Richtung Westen floh, bedeutet dies der Ausfall eines ganzen Monats. Zu dieser Zeit kommen noch aufgrund des Wetters verlorene Tage und die Tatsache, dass zwei Harpunschiffe Wochen den Sea Shepherd-Schiffen folgten, die Shonan Maru 2 außer Acht gelassen, da diese auf dem Weg nach Japan ist, mit ihrem Gefangenen Peter Bethune, bedeutet dies eine finanzielle Katastrophe für die japanische Walfangflotte”, sagte Kapitän Paul Watson. “Operation Waltzing Mathilda war unsere erfolgreichste Kampagne in der sechsjährigen Geschichte unseres Einschreitens im südpolaren Walschutzgebiet. Wir haben den bestmöglichsten Job mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln getan und ich bin überzeugt, dass wir das Abschlachten hunderter Wale verhindert haben.”

Die geplante Ankunft des Sea Shepherd-Schiffs Steve Irwin in Hobart ist der 6. März. Die der Bob Barker ein paar Tage später.

Sea Shepherd versucht nun eine legale Verteidigung für Kapitän Peter Bethune in Japan zu arrangieren.

Die geplante Abfahrt der Steve Irwin ins Mittelmeer zum Einschreiten gegen die Wilderer des Blauflossenthunfischs, ist der 16. März

Sea Shepherd Update: Bob Barker jagt die japanische Walfangflotte weiter

Mittwoch, den 24. Februar 2010

Sea Shepherd News:http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100223-1.html

Nach 18 Tagen ständiger Verfolgung der illegalen japanischen Walfangflotte und der Verhinderung, das irgendein Wal getötet wurde, bricht das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin ab und kehrt nach Hobart in Tasmanien zurück. Ihre geplante Ankunft wird am 6. März sein. „Wir haben unser Limit an Treibstoffreserven erreicht“, sagte Kapitän Paul Watson. „Uns bleibt nichts anders übrig, als zurückzukehren. Wir haben grade noch genug Treibstoff um nach Hause zu kommen.“

Obwohl die Steve Irwin aus dem Rennen ist, steht die japanische Walfangflotte immer noch vor einem Problem. Das Sea Shepherd Schiff Bob Barker verfügt über genügend Reservern um die Walfangflotte den Großteil der restlichen Fangsaison weiter zu jagen. Die Bob Barker verfolgt die Nisshin Maru momentan durch ein Packeis in die Cooperation See. Sea Shepherd vermutet, dass die drei Harpunenboote der Flotte dort im Süden auf das Fabrikschiff warten. „Jeder Tag an dem wir das Töten von Walen verhindern ist ein siegreicher Tag für uns“, sagte Kapitän Chuck Swift von der Bob Barker. “Meine Mannschaft hat sich darauf eingestellt, hier so lange wie möglich ihre illegalen Walfangaktivitäten zu verhindern. Sie haben nicht mehr viel Zeit und diese Zeit werden sie die Bob Barker an ihrem Heck haben um die Wale zu verteidigen.“

Das Institut für Walforschung  in Japan berichtete, dass Togo der Bob Barker die Registrierung entzogen haben soll.“ Sollte das stimmen, ist es sehr interessant, dass Japan das weiß, aber Sea Shepherd nicht. Das zeigt, dass Japan Druck auf Togo ausgeübt haben muss, und die Flagge zu streichen“, sagte Kapitän Paul Watson. „ Wir haben das erwartet, weil Togo eine der Marionettenstaaten ist, die an Japan ihre Stimme bei der Internationalen Walfang Kommission verkaufen. Wir haben die Registrierung absichtlich in Togo vornehmen lassen, um notfalls die imperialistische Verbindung Japans zu Togo aufdecken zu können. Wir haben die Registrierung von Togo genauso bekommen, wie Japan ihre Stimme.“

Die Sea Shepherd Conservation Society hat bereits mit dem Vorgang des Umflaggens begonnen, da man das Abflaggen von seitens Togos erwartet hat. „Wir erreichen, dass die Japaner um den Globus reisen um unsere Schiffe abzuflaggen und hinterlassen somit breite Spuren über unsere „seeräuberischen“ Aktivitäten gegen ihre Walwilderer“, sagte Kapitän Watson. „Aber somit verbreitet sich die Tatsache weiter, das wir jeden Tag die Wahrheit über das illegale Treiben Japans in der Walschutzzone des Südpolarmeeres aufdecken. Und was viel wichtiger ist, wir verderben ihre Quote an Waltötungen und kosten sie somit ein Vermögen von Zig-Millionen Dollar. Unser Ziel ist es, sie finanziell zu ruinieren und ich bin zuversichtlich, daß wie sie dieses Mal ökonomisch versenken.“ Sea Shepherds Kampagne Waltzing Matilda hat sich zu unserer erfolgreichsten Kampagnen aller Zeiten entwickelt. Sea Shepherd erwartet diese Saison, dass mehr Wale verschont bleiben, als bei allen anderen fünf Kampagnen bisher.

Kapitän Pete Bethune wird weiterhin als Gefangener auf dem Sicherheitsschiff Shonan Maru No. 2 gehalten und befindet sich auf dem Weg nach Japan. Er wird der erste Neuseeländer seit dem Zweiten Weltkrieg sein, der als Gefangener vom Südpolarmeer nach Japan gebracht wird.

Die Sea Shepherd Conservation Society geht keine Kompromisse ein, die ein weiteres Waltöten im Südpolarmeer gestattet. „Der einzige Grund, warum Japan Angebote erhält um Kompromisse einzugehen ist, weil sie eine reiche, starke Nation sind, die wiederum besondere Aufwendungen für Wilderer verteilt“, sagte Kapitän Paul Watson. „Ich sehe weder, dass die Welt mit Elefantenwilderen in Ostafrika Geschäfte macht noch mit Buschfleischhändlern in Westafrika. Afrikanische Wilderer werden eingesperrt oder erschossen. Japanische Wilderer machen was sie wollen, wann sie es wollen, wo sie es wollen und die Regierungen der Welt schrecken aus Angst, Japan zu beleidigen, zurück. Es ist beschämend, dass die Nationen, die Naturschutzübereinkommen unterzeichnen, den Wilderern das Sagen zu überlassen.

Sea Shepherd erhält 1 Million Euro zusätzlich von der holländischen Postcodeloterij

Samstag, den 20. Februar 2010

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100219-1.html

Die Extraspende geht an das laufende Projekt zum Schutz des Galapagos Marine-Reservats.

Bei der Goed Geld Gala am 4.Februar 2010 in Utrecht, in den Niederlanden spendete die holländische Postcodeloterij (Postleitzahlenlotterie) nicht nur die  jährliche Summe von einer halben Million Euro, sondern übereichte dem Generaldirektor der Sea Shepherd Conservation Society in den Niederlanden, Geert Vons und dem Leiter der Galapagoskampagne Alex Cornelissen einen zusätzlichen Scheck in Höhe von einer Million Euro. Die Sonderzahlung wird zur Unterstützung von Sea Shepherds laufenden Einsatz die Galapagosinselwelt, ein UN Weltkulturerbe,  zu schützen.

Ungeachtet klarer Regeln und Gesetze, beuten kommerzielle Fischereibetriebe das gesetzlich geschützte Marine Reservat auf Galapagos aus. Besonders das illegale, so genannte, Finnen der Haie, Fangen von Thunfisch, Marlin und andere illegalen Wildereraktivitäten stellen eine ernste Bedrohung für das Galapagos Marine Reservat dar.

Mit dieser Projektspende wird es Sea Shepherd sowohl logistisch als auch finanziell möglich sein die örtlichen Behörden darin zu unterstützen das wunderbare und einzigartige Ökosystem erhalten zu können. Ein Hauptziel dieses Projektes ist die Einrichtung eines „Automatischen Identifikation Systems“ für Schiffe. Dieses wird den Behörden und Organisationen ermöglichen, illegal operierende Fischereiboote zu überwachen, schnell eingreifen zu können und bestehende Gesetze durchzusetzen.

Die holländische Postcodeloterij hat diesem gezielten Projekt die Möglichkeit gegeben, das illegale Wildern zu beenden, und ebenso Sea Shepherd geholfen das Galapagos Marine Reservat besser zu schützen. Sea Shepherd ist sehr dankbar für die erhaltene Unterstützung.

Seit 1989 spendete die Holländische Postcodeloterij etwa 3 Milliarden Euro um wohltätige Zwecke zu unterstützen. Dieses Jahr erhalten 75 Sozial- und Umweltorganisationen 513 Millionen Euro von der Holländischen Postcodeloterij.

Babyrobben – Knüppelpolitik im hohen, weißen Norden

Freitag, den 19. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100203-1.html

Babyrobben – Knüppelpolitik im hohen, weißen Norden

Kommentar von Captain Paul Watson

Keine andere Nation auf dieser Welt ist so sehr mit dem Niederknüppeln wehrloser Tiere in Verbindung zu bringen wie Kanada. Trotz der Schilder mit der Aufschrift “Baby an Bord der Eisscholle”, haben hunderte unausgebildete Hätschelkinder der öffentlichen Arbeitslosenunterstützung an der Ostküste diesen perversen Fetisch, Brutalitäten an Tierkindern auszulassen, meistens an Babysattelrobben.

Nächsten Monat wird diese bejammernswerte Gruppe sadistischer Pädophiler auf Kosten der Steuerzahler auf das Eis marschieren und die Schädel hilfloser Babyrobben einschlagen. Es gibt wirklich keinen Markt für Robbenpelz oder Robbenfleisch, aber die Knochenschleifer von den Maganderthal-Inseln in Quebec und die archaischen Vorposten des Newfie-Landes sind so begierig darauf, ihre perverse Lust am Schlachten der Hilflosen zu befriedigen.

Es gibt wenige Tiere auf diesem Planeten, die hilfloser und zutraulicher sind als Babysattelrobben. Jeder kann zu ihnen gehen, mit ihnen schmusen, sie kitzeln und fotografieren, oder ihr Gehirn einschlagen und sie lebendig häuten.

Und es gibt wenige Männer, die noch brutaler gefühllos und feiger als diese ignoranten Bestien, welche sie jeden Frühling quälen.

Diese Schlachtung ist so abscheulich, dass sich jene, die sie praktizieren, abstoßenden Ritualen hingeben, wie das Blut eines noch schlagenden Herzens der ersten getöteten Babyrobbe zu trinken und danach mit Blut ein Kruzifix auf ihre Stirn zu schmieren. Sie nennen es das „ Ritual des Frühlings“ und scheinen dabei einen bizarren Stolz zu entwickeln, so kaltblütig zu sein, eine unschuldige und hilflose Kreatur zu töten.

Aus Sport enthaupten diese feinen Exemplare kanadischer Männerschaft eine Babyrobbe und nutzen vier Robbenkörper als Torpfosten für ein Spiel, das sie” Kopfhockey” nennen, bei dem sie einen blutigen Robbenkopf als Puck nutzen.

Natürlich rechtfertigen sie ihr bizarres Verhalten mit ihrer Kultur, aber ebenso tun es die Kannibalen von Borneo, die Hahnenkämpfer von Hawaii oder die seltsamen Männer in Äthiopien, die Frauen beschneiden. Es scheint, dass alles möglich ist wenn du die Wörter, „Tradition“ oder „Kultur“ dazufügst.

Noch bizarrer ist die Behauptung der Robbenjäger, sie hätten aufgehört Babyrobben zu töten. Sie hörten auf, indem sie die Definition von Babyrobbe änderten; eine Robbe nicht älter als drei Wochen.

Die Robben mögen ihr weißes Haar verlieren, aber sie sind auf dem Eis immer noch hilflos, saugen immer noch Milch und haben immer noch nicht schwimmen gelernt.

Sie mögen hilflos sein, aber die kanadische Regierung hat das Problem gelöst, indem sie Babyrobben als Erwachsene bezeichnet.

Und selbst wenn sie Erwachsene wären, dass Massaker an 325.000 Robben hat keinen Platz im 21. Jahrhundert.

Aber kanadische Politiker können es nicht sein lassen. Sie weigern sich, anzuerkennen, dass im 21. Jahrhundert Industrien wie Walfang, Robbenjagd, Waldrodung, Fischausrottung und Biberknüppeln keinen Platz mehr in einer zivilisierten Gesellschaft haben.

Es ist einfach beschämend in diesen Tagen, ein Kanadier zu sein. Sicher, wir sind Gastgeber der Winterolympiade, aber dafür mussten wir tausende Bäume zerstören und einige Berge sprengen, um zu bauen, nur damit die Welt kommen kann und dann zu wenig Schnee vorfindet. Die Harper–Regierung übersieht eine Sache in ihrem andauernden Dementi der globalen Erderwärmung: Zu wenig Schnee für ihr teures Internationales Winter-Fünf–Ringe–Verkaufstreffen in Whistler.

Das ist ihre zweite Enttäuschung mit den Olympischen Spielen, die erste war die Ablehnung der Robbenhautuniformen durch das „unpatriotische“ Kanadische Olympiateam.

Das war ein Gehirnerguss von Gail Shea, die törichte kleine Kanadische fischige Geschäftsministerin, die kürzlich einen Treffer mit Tofukuchen ins Gesicht bekam als Protest gegen den aufkommenden Kanadischen Nationalsport Robbenknüppeln. Der Kuchenwerfer befindet sich nun auf der stetig wachsenden Liste mit „ Terroristen“, die sich gegen das Schlachten der Robben stellen.

Es ist nicht unüblich für manche Nationen, bestimmte Ereignisse zur Förderung des Patriotismus und Nationalistischer Tendenzen zu benutzen. Amerikaner haben es beim Fall des World Trade Centers getan. Australier nach dem Anschlag auf einen Indonesischen Nachtclub, Deutsche nach dem Fall der Mauer in Berlin.

Um nicht im Dunst der Patriotischen Lust alleine gelassen zu werden, haben Kanadische Politiker entschieden, zu Gunsten der Robbenschlachtung zu verkünden, das es Un – Kanadisch ist, um es genauer zu sagen, verräterisch, gegen das Töten von Babyrobben zu sein.

Du siehst, Kanadas Reaktion auf anders denkende Provinzen ist, weinerlichen Provinzen alles zu geben, was sie wollen. Quebec, die weinerlichste Provinz von allen zehn, forderte ein Sprachgesetz, das die Provinz in einer Zweisprachigen Nation Einsprachig machen würde und sie bekamen es. Das gleiche Gesetz macht es strafbar, eine Speisekarte nur in Englisch zu drucken, wobei nur Französisch in Ordnung wäre und dieses törichte Gesetz wurde ebenso angewandt, eine Geldbusse gegen ein Restaurant auszusprechen, die einen Papagei in der Lobby hatten, der nur Englisch, aber nicht Französisch sprach.

Die Politiker und Bürokraten in Ottawa mit dem kleinen pathetischen Neufundland. Dieser östliche Felsblock im Atlantik war schon immer Kanadas Armenhaus, seit es 1949 der Kanadischen Konföderation beitrat. Kanada bot einen Babybonus als Lockangebot und die Newfies waren sofort an Bord bei dem Gedanken, Kinder für Bares zu bekommen.

In diesen Tagen passiert nicht viel in Neufundland. Sie hatten eine blühende Fischindustrie bis sie die Gans töteten, die das goldene Ei legte, indem sie den Kabeljau in einer Orgie der Zerstörung ausrotteten, welche die Wall Street empört hätte.

Und nun, mit einem Massenexodus der Neufundländer, die in Alberta und Ontario Jobs suchen, versucht die Kanadische Regierung verzweifelt, mit Lockangeboten diese zum bleiben zu bewegen, wie etwa subventionierte Robbenjagd, mit der man genug Arbeitspunkte sammeln kann, um dann von den Vorteilen der Arbeitslosenversicherung zu leben. Töte einige Robben, mach ein paar Mäuse auf Steuerzahlerkosten und gehe dann in die Arbeitslosigkeit, setz dich, guck die American Idol an mit einem Sechserträger Brewskis – die primäre Ambition der Knüppelschwinger aus dem hohen weißen Norden.

Es ist sicher verständlich, das diese hirnlosen Wunder ihren Kick durch das Häuten lebendiger Robben bekommen, aber was wirklich sonderbar ist, ist die unglaubliche Dauer, die Kanadische Politiker diese Babyschläger verteidigen.

Einige dieser Kunststücke sind unglaublich empörend. Wie die Generalgouverneurin, der für ein Foto in ein rohes Robbenherz biss. Yep – da war sie, die Repräsentantin ihrer Britischen Majestät Queen Elisabeth II, ihre Lippen und Kinn beschmiert mit Robbenblut.

Dies wurde natürlich vom Premierminister verfolgt, der fühlte, er könne sich nicht von dieser Frau übertölpeln lassen und so as er ein Stück rohes Robbenfleisch, um zu zeigen, das er noch barbarischer war als die politisch korrekte Haitianische Primadonna mit dem Robbenblut an ihren Fingern. Und um dieses noch zu Toppen, ordnete er im Parlamentarischen Restaurant in Ottawa an, Babyrobbenfleisch auf die Karte zu setzen und jeder der es bestellte, konnte patriotische Punkte erzielen. Nur in Kanada kann ein Ministerposten abgelehnt werden, wenn man sich weigert, einen Robben – Burger zu essen.

Gleichwohl, wir Kanadier, die sich gegen die barbarische Robbenjagd gestellt haben, wir werden als Ökoterroristen bezeichnet und regulär nach einem Orwellschen Gesetz verhaftet, das sich der Robben – Schutz – Akt nennt, der es illegal macht, das Töten der Robben zu filmen oder ihm zu zusehen.

Ungeachtet aller Anstrengungen der Kanadischen Politiker, ihre kleinen Lieblinge Robbenschläger zu schützen, haben die bösen Robben liebenden Europäer reagiert und den Import von Robbenpelzen nach Europa verboten. Über Nacht wurde der Markt für Robbenpelze ausgelöscht.

Aber Kanada ist ein Wohlfahrtsstaat und die Regierung glaubt an archaische Industrien, auch wenn diese Industrie nichts von Wert produziert.

Sie haben versucht, die Robben für den Zusammenbruch der Kabeljaubestände verantwortlich zu machen, aber nur die ganz ignoranten Kanadier haben diesen Mythos geglaubt. Unglücklicher, für die Robben, ist diese mit wenig IQ gesegnete Gruppe in zwei Teile gespalten, die Fischer als die dummen und die Politiker als die dümmeren.

Diese Woche sank Kanada auf das niedrigste Level aller Zeiten, als sie die Inuit als Schachfigur für ein G7 Treffen der Finanzminister in der kleinen Stadt Iqaluit im hohen Norden Kanadas, nahe des Polarkreises, benutzten.

Was Kanada versucht, ist, das Inuit Robbenjäger die Europäischen Parlamentarier beraten und beeinflussen, indem sie ihnen Unsensibilität und auch Rassismus vorwerfen, weil sie gegen das Robbenschlachten sind. Ungeachtet dessen, das die Inuit Robbenjagd ganze 5% der gesamten Fangmenge ausmacht. Ungeachtet dessen, das Europa bereits ein Ausnahmegenehmigung für die Inuit erlassen hat.

Was die listigen Kanadischen Politiker versuchen, ist Nördliche Armut mit Ökonomischer Not zu verbinden für eine Robbenjagd, die noch nicht einmal in Kanadas Norden sondern an der Ostküste stattfindet.„Die Kanadier nutzen eiskalt die missliche Lage der traditionellen und eingeborenen Kommunen, um das Verbot zu umgehen und so Kanada zu erlauben, weiterhin 300.000 Babyrobben jedes Jahr zu töten“, sagte Arlene McCarthey, ein Britisches Mitglied des Europaparlaments, die eine führende Rolle in der Durchsetzung des EU – Verbots spielte.

”Anstatt solche Kunststücke zu organisieren, sollten die Kanadier die Tatsache akzeptieren, das die EU dieses Gesetz beschlossen hat,” sagte sie dem Toronto Globe and Mail via e- Mail.

Nunavut Premier Eva Aariak hat öffentlich verkündet, das die Offiziellen der Nunavut, die mit dem Treffen am 5. – 6. Februar zu tun haben, Robbenhaut tragen und die Minister sollen am Sonnabend zu einem landestypischen Essen mit Robbenfleisch eingeladen werden.

Nach Angaben der Globe and Mail, hat die Europäische Union in Ottawa jeden Kommentar verweigert, wie viele andere Botschaften auch. Einige Europäische Diplomaten, die nicht genannt werden wollen, waren nicht amüsiert.„Wenn wir erst einmal den Treffpunkt kennen, haben wir auch eine Ahnung, was auf der Speisekarte stehen wird“, sagte ein Diplomat“ Es lässt einen die Augenbrauen heben“.

Diplomaten der G7 Länder sagten, sie wurden nicht über dieses provokante Menü informiert. Kanada konnte nie wirklich erklären, warum es ein Treffen mit so mächtigen Finanzministern in einer so abgelegenen Gegend abhält, wo die Telefon – und Internetverbindung so schlecht ist und es nicht genügend Hotelzimmer für komplette Delegationen gibt.

Ein anderer Europäischer Delegierter sagte,” Warum muss die ganze Gruppe da hinauf? Es entzieht sich meiner Logik, aber wir alle haben den Anstand, diese Frage nicht zu laut zu stellen.

“Diplomaten wünschen es nicht, diese Frage zu laut zu stellen, aber ich bin kein Europäischer Diplomat.

Ich bin Kanadier, aufgewachsen in der östlichen Küstenprovinz von New Brunswick und ich finde es erniedrigend zu sehen, das Kanadische Regenten versuchen, die Perversionen von einigen hundert Babymördern zu befriedigen, nur weil diese zu faul sind, eine Weiterbildung für einen vernünftigen Job zu machen, einen Job, der die Kanadier nicht empört, die es nicht wollen, das ihre großartige Nation mit dem unschuldigen Blut von Hunderttausenden Robbenbabys beschmiert wird.

Sea Shepherd Update: Sea Shepherd Schiffe kämpfen mit schwerem Seegang während sie die Verfolgung der illegalen japanischen Walfangflotte fortsetzen

Donnerstag, den 18. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100218-1.html

Donnerstag, 18. Februar 2010
Sea Shepherd Update: Sea Shepherd Schiffe kämpfen mit schwerem Seegang während sie die Verfolgung der illegalen japanischen Walfangflotte fortsetzen

Es sind nun zwei Wochen vergangen, seit die Sea Shepherd Conservation Society die japanische Walfangflotte aufgespürt und die illegalen Walfangoperationen im südpolaren Walschutzgebiet zum erliegen gebracht hat. Die beiden Sea Shepherd Schiffe, Steve Irwin und Bob Barker, setzen ihre Verfolgung des illegalen japanischen Fabrikschiffes, der Nisshin Maru, trotz einem Schneesturm und monströsen Wellen fort.

„Die Bedingungen sind entsetzlich“, sagte der erste Offizier der Steve Irwin, Locky MacLean, „Es ist eine Herausforderung die wir einfach meistern können. Sie versuchen uns abzuschütteln, indem sie in Wind und Wellen steuern, aber sie werden es nicht schaffen.“

In diesen rauen Verhältnissen hat die Nisshin Maru mehrfach versucht auf die Steve Irwin zu drehen und damit fast eine Kollision herbeigeführt. Die Sea Shepherd Schiffe sind aber in der Lage solchen rücksichtlosen Manövern aber leicht auszuweichen.

Alle illegalen Walfangoperationen kamen seit dem 5. Februar zum erliegen. Die Sea Shepherd Flotte erreichen ihre Ziele, die Profite der japanischen Walfangflotte zunichte zu machen und das Erreichen ihrer Tötungsquote zu vereiteln.

Update: Sea Shepherd Kapitän wird an Bord eines japanischen Walfangschiffes festgehalten

Montag, den 15. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100215-2.html

Montag, 5. Februar 2010
Update: Sea Shepherd Kapitän wird an Bord eines japanischen Walfangschiffes festgehalten

Um 0630 Uhr hat der Sea Shepherd Kapitän Peter Bethune von der Ady Gil, die vom japanischen Sicherheitsschiff Shonan Maru 2 versenkt wurde, das Walfangschiff betreten um eine bürgerliche Verhaftung an dem Schiffsführer der Shonan Maru 2 durchzuführen.

Peter Bethune betrat das Walfangschiff im Schutze der Dunkelheit von einem Jet Ski aus, während die Shonan Maru 2 mit 14 Knoten durchs Südpolarmeer fuhr. Sein erster Versuch schlug fehl und er fiel in das eiskalte Wasser. Trotz diesem Zwischenfall bemerkte ihn die Crew der Shonan Maru 2 nicht und er konnte erfolgreich den Walfänger betreten ohne Aufmerksamkeit zu erregen.

Kapitän Bethunes überwand die Sicherheitsvorrichtungen des Sicherheitsschiffes der Walfangflotte und wurde ein und eine halbe Stunde nicht entdeckt.

Um 0800 Uhr, nachdem die Sonne aufging, klopfte Peter Bethune leise an die Seitentür der Brücke, betrat das Steuerhaus und stellte sich dem Kapitän der Shonan Maru 2 vor, wo er ihn darüber informierte, dass er unter Arrest für das Versenken des Sea Shepherd Schiffes Ady Gil vom 6. Januar 2010 steht.

Jegliche Funkverbindungen mit Peter Bethune kamen um 0805 zum erliegen. Die Shonan Maru 2 erkannte nun, dass Bethune an Bord war.

Die Sea Shepherd Schiffe Steve Irwin und Bob Barker verfolgen weiterhin das japanische Walfangschiff Nisshin Maru in Richtung Osten durch das Südpolarmeer. Die Schiffe befinden sich zurzeit südlich der zu Australien gehörenden Insel Heard Island.

Japanische Walfänger jagen sich selber Pfefferspray ins Gesicht

Samstag, den 13. Februar 2010

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100212-1.html

Freitag 12.Februar 2010

Während der Auseinandersetzung am 11. Februar zwischen Sea Shepherd und dem japanischen Sicherheitsschiff Shonan Maru No2, kam es zu einem Vorfall, den das Institut zur Walforschung (ICR) als Vorwand nutzte eine Pressemitteilung herauszugeben, in der Sea Shepherd beschuldigt wird drei japanische Besatzungsmitglieder mit Buttersäure (ranziger Butter) verletzt zu haben.

Laut der Pressemitteilung der ICR wurden die drei Männer verletzt, als ihnen Buttersäure ins Gesicht gespritzt wurde.

Kapitän Paul Watson bezweifelte die Darstellung, denn Buttersäure, was nichts anderes als ranzige Butter ist, ist weder ätzend noch giftig  und außerdem organischer Natur. Es brennt nicht auf der Haut oder verursacht Augen- oder Hautreizungen.

Bei der Durchsicht des Filmmaterials der Auseinandersetzung, entdeckte die Sea Shepherd Crew die wahre Ursache der Verletzungen der drei japanischen Seeleute. Die drei Besatzungsmitglieder wurden in Wahrheit dadurch verletzt, weil sie sich selber Pfefferspray ins Gesicht gesprüht hatten.

Die Videoaufnahmen zeigen recht deutlich die drei japanischen Seeleute an Deck der Shonan Maru No2. Zwei von ihnen trugen Metalltanks auf ihren Rücken mit Düsen in ihren Händen. Sie sahen ein wenig wie Darsteller aus dem Film „Ghostbusters“ aus. Ein drittes Besatzungsmitglied stand neben ihnen. Das Video zeigt wie die beiden Seeleute mit den Tanks ihre Düsen auf die Sea Shepherd Crew in dem Schlauchboot richten. Die Düsen versprühten einen Stoß Pfefferspray in Richtung der Sea Shepherd Crew und dem Kameramann. Aber die Windverhältnisse waren für diese Taktik der Japaner nicht glücklich  gewählt und das Pfefferspray kam direkt zurückgeweht und traf die Gesichter der drei Seeleute, die sich danach ziemlich deutlich die Augen rieben. Es schien als ob sie unter Augenreizungen litten.

Die Sea Shepherd Conservation Society veröffentlicht Filmmaterial was beweist, das die Pressemitteilung der ICR eine Lüge ist und die nur versucht Sea Shepherd für die Verletzungen der drei japanischen Besatzungsmitglieder verantwortlich zu machen.

Die Sea Shepherd Conservation Society hat seit ihrer Gründung 1977  keine Verletzungen bei irgendeiner Person verursacht.

„Ich glaube, das Video spricht Sea Shepherd von jedem Fehlverhalten frei und zeigt das die japanischen Walfänger regelmäßig ihre Aussagen verdrehen, um die Bemühungen unsererseits zu verteufeln, die Wale vor ihren illegalen Aktivitäten zu schützen“, sagte Kapitän Paul Watson.

Die Sea Shepherd Schiffe Bob Barker und Steve Irwin halten die japanische Walfangflotte seit acht Tagen in Bewegung, ohne das ein einziger Wal in dieser Zeit getötet worden ist. Die Nisshin Maru bewegt sich weiter westwärts und die Flotte und die Sea Shepherd Schiffe befinden sich nun 2000 Meilen vor Südafrika.