Spende für Sea Shepherd


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Aktivistenschiff wurde abgeflaggt

Dienstag, den 9. März 2010

Original: http://www.themercury.com.au/article/2010/03/09/132411_tasmania-news.html

Sally Glaetzer/ themercury.com.au

Anti-Walfang Aktivisten machen das Beste aus der Situation um ihr zwangsgestrandetes Schiff in Hobart.

Das Sea Shepherd Schiff Bob Barker wird wohl noch einige Wochen in Hobart festliegen, denn das afrikanische Land Togo hat ihnen die Flagge gestrichen. Aber die Organisation wird die Zeit nutzen, um Schiffsführungen zu machen und Spenden zu sammeln.

„Wir suchen noch nach einem Land für die neue Schiffsregistrierung der Bob Barker, nun ist sie ein flaggenloses Schiff und liegt somit bis auf weiteres am Dock fest“, sagte Sea Shepherd Mannschaftsmitglied Locky MacLean gestern. „Wir arbeiten daran, vielleicht bekommt sie eine Registrierung in den Niederlanden, so wie die Steve Irwin.“

Der 50 Jahre alte, ehemalige Walfänger wird während seines Zwangsurlaubs am Macquire Kai festgemacht.

„Wir werden Touren durch das Schiff veranstalten und wir machen einen MerchandiseStand“, sagte Herr MacLean.

„Bob wurde viel Male umgebaut. Momentan ist es wie ein Schiff in einem Schiff mit unsichtbaren Decks… es gibt jede Menge versteckter Gänge.“

Die Bob Barker und die Steve Irwin liefen am Samstag nach einer dramatischen Kampagne gegen japanische Walfänger im Südpolarmeer in Hobart ein.

Auf beiden Schiffen wurde einer Razzia von der Australische Bundespolizei durchgeführt, die Anschuldigungen der japanischen Regierung nachgingen. Es wurden keine Anklagen erhoben.

Die Steve Irwin wird sich bald auf dem Weg zu ihrer nächsten Kampagne gegen die Blauflossenthunfischwilderei im Mittelmeer machen.

„Wir brauchen etwa 60 Tage um nach Frankreich zu kommen, somit hat die Steve Irwin eine lange Fahrt vor sich“, sagte Locky MacLean, der auf dieser Reise als Kapitän fungiert.

Die Mannschaft hofft, dass Tasmanien ihnen vegane Lebensmittel spendet, sowie Sojamilch, frisches Obst und Tofu.

Die Sea Shepherds werden im August nach Australien zurückkehren und die „stärkste Flotte aller Zeiten“ für die nächste Sommerkampagne mitbringen. Das heißt mit einem Ersatz für den im Januar nach einer Kollision mit einem Walfangschiff versunkenen Karbonfaser Trimaran Ady Gil.

„Wir versuchen uns für einen Schiffstyp zu entscheiden, der manövrierfähiger und schneller als die Harpunenboote sein wird“, sagte Herr MacLean.

Anschuldigungen über Walfang in Verbindung mit organisiertem Verbrechen

Montag, den 8. März 2010

Original: http://www.seashepherd.com.au/forum/showthread.php?t=8425

Sea Shepherds Paul Watson beschuldigt die japanische Walfangindustrie von organisierten Verbrecherbanden kontrolliert zu werden.

Kapitän Watson und den Mannschaftsmitgliedern der Steve Irwin und der Bob Barker wurde gestern ein heldenhafter Empfang am Salamanca Platz in Hobart bereitet, im krassen Kontrast zu der Razzia durch die Australische Bundespolizei AFP am Samstag.

Die Mannschaften beider Schiffe wurden bei der Durchsuchung festgesetzt, während Dokumente, Bildmaterial und andere Sachen eingesehen wurden die die Anschuldigungen der japanischen Walfänger stützen könnten.

Ein Sprecher der AFP sagte, dass die Ermittlungen noch andauerten.

Es ist unklar ob irgendwelche Anklagen erhoben werden.

Kapitän Watson erklärte den über einhundert Unterstützern bei dem gestrigen Empfang, er hoffe angeklagt zu werden.

„Ich möchte diese ganze Sache hier vor einem Australischen Gericht verhandeln und jede Einzelheit der illegalen Aktivitäten der japanischen Walfangflotte aufzeigen“, sagte er.

„In den letzten sechs Kampagnen ist nicht einmal Anklage gegen uns erhoben worden. Wir haben nicht einen einzigen Menschen verletzt. Wir sind keine Öko-Terrorristen, was auch immer das bedeuten soll, und wir sind ganz bestimmt keine Kriminellen.“

Kapitän Watson sagt die Walfangindustrie würde von den berüchtigten Yakuza, einem  Netzwerk der organisierten Kriminalität in Japan beherscht.

„Kaum jemand merkt, dass dies eine von der japanischen Mafia kontrollierte Industrie ist. Und der beste Beweis den ich dafür habe ist: Sie leugnen es nicht einmal“, sagte er.

Sea Shepherd Mitglied Pete Bethune wird immer noch auf dem japanischen Begleitschiff Shonan Maru No2 festgehalten, nachdem er an Bord kletterte und 3 Millionen Dollar als Entschädigung für die gesunkene Ady Gil forderte, die im Januar nach einer Kollision mit dem Walfänger sank.

Japan plant Kapitän Betune festzunehmen wenn das Schiff am Freitag nach Tokio zurückkehrt, berichtete die Asahi Shimbun Zeitung laut Angaben anonymer Quellen.

Der Senator der australischen Grünen, Bob Brown, attackierte die Bundesregierung Australiens sich dem Druck der Japaner zu beugen und Kapitän Bethune keine diplomatische Unterstützung zu gewähren.

„Ich werde bei der Parlamentssitzung diese Woche die Regierung auffordern sämtliche Korrespondenz mit den Japanern zu veröffentlichen“, sagte Senator Brown.

„Kevin Rudd sagt, dieses wäre eine polizeiliche Angelegenheit und keine politische. Aus irgendeinem Grund möchte Australien Tokio nicht vor den Kopf stoßen, obwohl Tokio anscheinend Gefallen daran findet bei 20 Millionen Australiern anzuecken.“

Die Steve Irwin läuft am 16.März in Hobart aus um Blauflossenthunfischwilderer im Mittelmeer zu vertreiben.

Die Beamten der AFP wurden angehalten die Flagge von Togo an der Bob Barker zu entfernen und sie somit ohne eine Registrierung in einem Heimathafen zu überlassen. Kapitän Watson sagte das Schiff würde bis zu seiner neuen Beflaggung in Hobart bleiben.

Razzia bei Walfanggegnern

Montag, den 8. März 2010

Original:http://www.themercury.com.au/article/2010/03/07/132101_todays-news.html

Tim Martain

Beamte der Australischen Bundespolizei enterten gestern bei den Docks in Hobart zwei Schiffe von Walfanggegnern.

Die Beamten hatten Durchsuchungsbefehle dabei, als sie die beiden Schiffe der Sea Shepherd Conservation Society, Steve Irwin und Bob Barker, kurz nach ihrem Einlaufen an Princes Kai No.2 enterten.

Die Steve Irwin lief gegen 8.30 Uhr morgens ein und die Bob Barker machte um 14.30 Uhr neben ihr fest.

Die Mannschaften der Schiffe –eingeschlossen der Kapitän der Steve Irwin Paul Watson- wurden an Bord festgehalten, während die Durchsuchung andauerte. Der 43 Crewmitglieder der Steve Irwin wurde schließlich um 12.30 Uhr erlaubt von Bord zu gehen obwohl die Durchsuchung noch andauerte. Die 33 Mannschaftsmitglieder der Bob Barker gingen erst gegen 17.30 Uhr von Bord.

„In dem Durchsuchungsbefehl geht es um eine Unmenge von Behauptungen über Verstöße irgendwelcher obskuren Gesetze und allem Möglichen nach Australischem Recht“, sagte der Senator der Grünen, Bob Brown, nachdem er die Mannschaften der beiden Anti-Walfangschiffe begrüßt hat. „Ich finde es widerlich, das Tokio anscheinend nicht nur die Kontrolle über Australiens Antarktis Gewässer hat, sondern jetzt auch noch über den Kai von Hobart.“

Ein Sprecher der Australischen Bundespolizei AFP bestätigte, dass sie einen Durchsuchungsbefehl an Bord der Steve Irwin durchgeführt haben, aufgrund von formellen Verweisen von der japanischen Regierung.

Hunderte von Sea Shepherd Unterstützer versammelten sich am Eingang des Kais und johlten als Senator Bob Brown den Premierminister Kevin Rudd und den Umweltminister Peter Garrett als „rückratlos“ bezeichnete, weil sie Japan helfen.

Nach einer längeren Befragung durch die AFP, wurde Kapitän Watson erlaubt grade mal so lange von Bord der Steve Irwin zu gehen, um sich an die Presse und die Menge zu wenden. Er sagte es laufen Untersuchungen gegen Sea Shepherd wegen ungefähr hundert verschiedenen Beschwerden seitens Japans.

„Die Japaner haben Beschwerden eingelegt für jedes einzelne Mal wo wir eine Stinkbombe geschleudert haben, jedes Mal wo wir vor ihnen kreuzten, jedes Mal wo wir ihnen rüber riefen das Walmorden einzustellen, jedes Mal wenn wir sie aufgefordert hatten die Gewässer zu verlassen“, sagte er. „Sie beschuldigten uns sogar drei ihre Crewmitglieder verletzt zu haben, aber wir haben ein Video was beweist, das sie sich selber verletzt haben: man kann klar erkennen, das als sie versuchten uns mit Pfefferspray zu beschießen der Wind dieses zurück in ihre Gesichter geweht hat.“

Der Durchsuchungsbefehl erlaubte der AFP Videobänder zu sichten, Logbücher, Karten und Computeraufzeichnungen einzusehen die die Anschuldigungen der Japaner stützen könnten. Versuche mit dem japanischen Konsulat Kontakt aufzunehmen scheiterten. Ein japanisches Fernsehteam war ebenfalls anwesend als die beiden Schiffe gestern festmachten.

Die Tasmanische Polizei entfernte einen Anti Sea Shepherd Demonstranten vom Kai der im Tarnanzug und maskiert ein Schild hochhielt auf dem stand ‚Paul Watson Medienhure’

Sea Shepherd Mitglied Pete Bethune – Skipper des schnellen Trimaran Ady Gil- wird in Tokio festgehalten nachdem der wegen Entern des Walfängerschiffes Shonan Maru No 2 festgenommen wurde. Er forderte 3 Millionen Dollar als Ersatz für die versunkene Ady Gil, die von dem japanischen Schiff gerammt wurde.

Die Steve Irwin wird am 16. März in Hobart auslaufen und dann Richtung Galapagos Inseln fahren. Die Bob Barker wird Anfang April für Reparaturarbeiten nach Melbourne fahren.

Kapitän Peter Bethune und seine Häscher wurden in der Nähe der Lombok Meerenge gesichtet

Donnerstag, den 25. Februar 2010

Sea Shepherd News:http://www.seashepherd.org/news-and-media/sea-shepherd-news.html

Donnerstag, 25. Februar 2010

10:00 Uhr (Perth & Fremantle)
13:00 Uhr (Sydney, Melbourne und Hobart)
18:00 Uhr (PST) Friday Harbor und Los Angeles

Position der Steve Irwin: 62 Grad 21 Minuten Süd, 92 Grad 56 Minuten Ost

Die Shonan Maru 2, die den Sea Shepherd Kapitän Peter Bethune als Gefangenen  transportiert, fährt in Richtung Lombok Meerenge mit 12 Knoten auf einer Position 450 Kilometer westlich des Exmouth Leuchtturms.

Diese Position wurde nach Beobachtungen privater Yachten an die „Taz – Patrouille“ weitergegeben und auf Twitter veröffentlicht.

Es wird davon ausgegangen, dass Kapitän Peter Bethune Mitte März in Tokio ankommt. Die Sea Shepherd Conservation Society bereitet sich für eine gesetzliche Vertretung für Kapitän Peter Bethune bei seiner Ankunft vor.

Dies ist das erste Mal seit dem 2. Weltkrieg, dass ein Neuseeländer als Kriegsgefangener nach Japan transportiert wird.

Die Bob Barker ist inAuseinandersetzungen mit der Yushin Maru 3 verwickelt und unterbindet weiterhin die illegalen Walfangoperationen im Walschutzgebiet des Südpolarmeeres

Die Steve Irwin fährt Richtung Hobart, sie will auftanken und Vorbereitungen treffen, um dann in Richtung Mittelmeer auszulaufen, um dort den Blauflossenthunfisch zu schützen.

Sea Shepherd Update: Bob Barker jagt die japanische Walfangflotte weiter

Mittwoch, den 24. Februar 2010

Sea Shepherd News:http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100223-1.html

Nach 18 Tagen ständiger Verfolgung der illegalen japanischen Walfangflotte und der Verhinderung, das irgendein Wal getötet wurde, bricht das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin ab und kehrt nach Hobart in Tasmanien zurück. Ihre geplante Ankunft wird am 6. März sein. „Wir haben unser Limit an Treibstoffreserven erreicht“, sagte Kapitän Paul Watson. „Uns bleibt nichts anders übrig, als zurückzukehren. Wir haben grade noch genug Treibstoff um nach Hause zu kommen.“

Obwohl die Steve Irwin aus dem Rennen ist, steht die japanische Walfangflotte immer noch vor einem Problem. Das Sea Shepherd Schiff Bob Barker verfügt über genügend Reservern um die Walfangflotte den Großteil der restlichen Fangsaison weiter zu jagen. Die Bob Barker verfolgt die Nisshin Maru momentan durch ein Packeis in die Cooperation See. Sea Shepherd vermutet, dass die drei Harpunenboote der Flotte dort im Süden auf das Fabrikschiff warten. „Jeder Tag an dem wir das Töten von Walen verhindern ist ein siegreicher Tag für uns“, sagte Kapitän Chuck Swift von der Bob Barker. “Meine Mannschaft hat sich darauf eingestellt, hier so lange wie möglich ihre illegalen Walfangaktivitäten zu verhindern. Sie haben nicht mehr viel Zeit und diese Zeit werden sie die Bob Barker an ihrem Heck haben um die Wale zu verteidigen.“

Das Institut für Walforschung  in Japan berichtete, dass Togo der Bob Barker die Registrierung entzogen haben soll.“ Sollte das stimmen, ist es sehr interessant, dass Japan das weiß, aber Sea Shepherd nicht. Das zeigt, dass Japan Druck auf Togo ausgeübt haben muss, und die Flagge zu streichen“, sagte Kapitän Paul Watson. „ Wir haben das erwartet, weil Togo eine der Marionettenstaaten ist, die an Japan ihre Stimme bei der Internationalen Walfang Kommission verkaufen. Wir haben die Registrierung absichtlich in Togo vornehmen lassen, um notfalls die imperialistische Verbindung Japans zu Togo aufdecken zu können. Wir haben die Registrierung von Togo genauso bekommen, wie Japan ihre Stimme.“

Die Sea Shepherd Conservation Society hat bereits mit dem Vorgang des Umflaggens begonnen, da man das Abflaggen von seitens Togos erwartet hat. „Wir erreichen, dass die Japaner um den Globus reisen um unsere Schiffe abzuflaggen und hinterlassen somit breite Spuren über unsere „seeräuberischen“ Aktivitäten gegen ihre Walwilderer“, sagte Kapitän Watson. „Aber somit verbreitet sich die Tatsache weiter, das wir jeden Tag die Wahrheit über das illegale Treiben Japans in der Walschutzzone des Südpolarmeeres aufdecken. Und was viel wichtiger ist, wir verderben ihre Quote an Waltötungen und kosten sie somit ein Vermögen von Zig-Millionen Dollar. Unser Ziel ist es, sie finanziell zu ruinieren und ich bin zuversichtlich, daß wie sie dieses Mal ökonomisch versenken.“ Sea Shepherds Kampagne Waltzing Matilda hat sich zu unserer erfolgreichsten Kampagnen aller Zeiten entwickelt. Sea Shepherd erwartet diese Saison, dass mehr Wale verschont bleiben, als bei allen anderen fünf Kampagnen bisher.

Kapitän Pete Bethune wird weiterhin als Gefangener auf dem Sicherheitsschiff Shonan Maru No. 2 gehalten und befindet sich auf dem Weg nach Japan. Er wird der erste Neuseeländer seit dem Zweiten Weltkrieg sein, der als Gefangener vom Südpolarmeer nach Japan gebracht wird.

Die Sea Shepherd Conservation Society geht keine Kompromisse ein, die ein weiteres Waltöten im Südpolarmeer gestattet. „Der einzige Grund, warum Japan Angebote erhält um Kompromisse einzugehen ist, weil sie eine reiche, starke Nation sind, die wiederum besondere Aufwendungen für Wilderer verteilt“, sagte Kapitän Paul Watson. „Ich sehe weder, dass die Welt mit Elefantenwilderen in Ostafrika Geschäfte macht noch mit Buschfleischhändlern in Westafrika. Afrikanische Wilderer werden eingesperrt oder erschossen. Japanische Wilderer machen was sie wollen, wann sie es wollen, wo sie es wollen und die Regierungen der Welt schrecken aus Angst, Japan zu beleidigen, zurück. Es ist beschämend, dass die Nationen, die Naturschutzübereinkommen unterzeichnen, den Wilderern das Sagen zu überlassen.

Sea Shepherds Verfolgung der Walfangflotte hält seit 17 Tagen an

Dienstag, den 23. Februar 2010

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/sea-shepherd-news.html

Montag 22. Februar, 2010

Seit dem 6. Februar üben die Sea Shepherd Schiffe Steve Irwin und Bob Barker permanenten Druck auf das Fabrikschiff der japanischen Walfangflotte, Nisshin Maru aus. Die Verfolgungsjagd hat eine Strecke von 5.100 Meilen abgedeckt, die in alle möglichen Richtungen ging, aber ohne ein klares Ziel zu erkennen.

„Die Walfänger spielen ‚Flaschendrehen’ bei der Navigation“, sagte Sea Shepherd Helikopterpilot Chris Aultman. „An verschiedenen Tageszeiten ändert sich der Kurs, als ob ein Offizier die Wache übernimmt, einmal an der Flasche dreht und dann diesen Kurs einschlägt“

Gestern führte die Nisshin Maru die Steve Irwin und die Bob Barker durch eine schmale Sackgasse zwischen zwei Eisbergen direkt in ein dichtes Feld aus Eisschollen. Die Nisshin Maru wagte sich in das Eis und die beiden Sea Shepherd Schiffe folgten. Stunden nachdem sie fest saß und nicht mehr weiterkonnte, setzte die Nisshin Maru zurück und verließ das Feld auf demselben Weg wie sie hinein kam. Die Nisshin Maru drehte dann nach Norden ab, schwenkte dann nach Westen und entschloss sich diesen Morgen wieder nach Osten zu fahren.

„Ausgehend von ihren Manövern ist offensichtlich, dass die Japaner mit dem Navigieren in Eis wenig Erfahrung haben“, sagte der Erste Offizier der Steve Irwin Locky MacLean, „Unser Kapitän ist sehr erfahren im Navigieren in Eis, also ist, uns in das Eis zu locken, um uns abzuschütteln ungefähr so, als wenn man einen alten Hasen durch einen Dornengebüsch lockt. Wir sind schon fast heimisch im Eis, die Walfänger anscheinend nicht.“

Die Nisshin Maru hat nicht viel Tiefgang. Die Tiefenmarkierungen am Bug zeigt weniger als 2 Meter an. Am Anfang der Verfolgung waren es noch 4 Meter. Sie haben also eine große Menge an Treibstoff bei der Verfolgung gelassen und es sieht nicht danach aus als ob eine große Menge an Walfleisch an Bord ist.

„Es sind noch ungefähr drei Wochen bis zum Ende der Walfangsaison, bevor das Wetter hier noch schlechter wird als momentan“, sagte Kapitän Paul Watson von der Steve Irwin. Wir werden bis in den März bei der Flotte bleiben können. Ich bin zuversichtlich, dass wir das Ziel, die  Fangquote zu halbieren, erreicht haben.“

Japan führt Sea Shepherd als Grund für das Walmorden an

Freitag, den 19. Februar 2010

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100219-2.html

Donnerstag, 18. Februar 2010

Die Sea Shepherd Schiffe Steve Irwin und Bob Barker halten das illegale Fabrikschiff der japanischen Walfangflotte, Nisshin Maru, nun seit zwei Wochen in Bewegung. Seit dem 5. Februar wurden keine Wale mehr getötet.

Die Walfangsaison läuft noch drei Wochen und die Sea Shepherd Schiff haben genug Treibstoffreserven die Jagd fortzuführen. Die Bob Barker wurde als Verstärkung ausgestattet und hat die vierfachen Treibstoffkapazitäten als wie ursprünglich geplant.

„Ich glaube, die wiederholten Routen der Nisshin Maru von Osten nach Westen und wieder zurück, diente dem Versuch uns trocken laufen zu lassen“, sagte Kapitän Paul Watson. Ich denke die sind ganz schön überrascht, das wir ihnen immer noch am Heck kleben und ihre illegalen Walfangaktivitäten stören.“ Da die Shonan Maru No2 damit beschäftigt ist Kapitän Pete Bethune nach Japan zu bringen, fällt somit das vierte Harpunenboot aus der Flotte.

„Ich glaube nun können wir garantieren, dass die japanische Walfangflotte ihre Tötungsquote mit 30-55% verpassen, basierend auf unseren Beobachtungen aus vergangenen Sea Shepherd Störaktionen“, sagte Kapitän Watson. „ Sie werden dieses Jahr nicht ein bisschen Gewinn machen.“

Der ehemalige japanische Walfangbeauftragte, Herr Masayuki Komatsu, welcher Minkwale einmal als Kakerlaken der Meere bezeichnete, warnte Japan davor von ihrem Walfangprogramm in der Antarktis abzulassen, denn dies würde einen ausschlaggebenden Sieg für die Sea Shepherd Conservation Society bedeuten. „Unser Minister erklärte, dass sie sich aus der Antarktis zurückziehen wollen, Sea Shepherd könnte nicht glücklicher darüber sein“, sagte Kamatsu.

„Wenn der einzige Grund darin besteht, dass Japan an ihrem Walfang festhalten will, um zu verhindern das es aussieht, sie würden vor Sea Shepherd zurückweichen, dann ist das wirklich erbärmlich und extrem engstirnig seitens der japanischen Regierung“, sagte Kapitän Paul Watson. „ Was Komatsu damit eigentlich ausdrückt ist, dass wir Japan beschämen, da wir ihre illegalen Wildereien effektiv stören können. Wenn es hier nur darum geht das Gesicht zu wahren, was sie längst verloren haben, dann sollten sie sich zurückziehen solange ihnen noch die Hälfte des Gesichts bleibt.“

Die Sea Shepherd Schiffe werden auch dieses Wochenende die japanische Flotte verfolgen, während der japanische Außenminister Katsuya Okada Australien besucht.

Die japanische Flotte hält sich immer noch außerhalb der von Australien beanspruchten antarktischen Hoheitsgewässer (EEZ), höchstwahrscheinlich aus diplomatischen Gründen durch den Okada Besuch. Dieser Schritt kann als inoffizielle Anerkennung der EEZ angesehen werden. 2008 beschloss der Bundesgerichtshof von Australien, dass Japan keine Wale innerhalb der Gewässer der EEZ töten darf. Die japanische Walfangflotte missachtet diese Anordnung des Bundesgerichtshofes.

Sea Shepherd Update: Sea Shepherd Schiffe kämpfen mit schwerem Seegang während sie die Verfolgung der illegalen japanischen Walfangflotte fortsetzen

Donnerstag, den 18. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100218-1.html

Donnerstag, 18. Februar 2010
Sea Shepherd Update: Sea Shepherd Schiffe kämpfen mit schwerem Seegang während sie die Verfolgung der illegalen japanischen Walfangflotte fortsetzen

Es sind nun zwei Wochen vergangen, seit die Sea Shepherd Conservation Society die japanische Walfangflotte aufgespürt und die illegalen Walfangoperationen im südpolaren Walschutzgebiet zum erliegen gebracht hat. Die beiden Sea Shepherd Schiffe, Steve Irwin und Bob Barker, setzen ihre Verfolgung des illegalen japanischen Fabrikschiffes, der Nisshin Maru, trotz einem Schneesturm und monströsen Wellen fort.

„Die Bedingungen sind entsetzlich“, sagte der erste Offizier der Steve Irwin, Locky MacLean, „Es ist eine Herausforderung die wir einfach meistern können. Sie versuchen uns abzuschütteln, indem sie in Wind und Wellen steuern, aber sie werden es nicht schaffen.“

In diesen rauen Verhältnissen hat die Nisshin Maru mehrfach versucht auf die Steve Irwin zu drehen und damit fast eine Kollision herbeigeführt. Die Sea Shepherd Schiffe sind aber in der Lage solchen rücksichtlosen Manövern aber leicht auszuweichen.

Alle illegalen Walfangoperationen kamen seit dem 5. Februar zum erliegen. Die Sea Shepherd Flotte erreichen ihre Ziele, die Profite der japanischen Walfangflotte zunichte zu machen und das Erreichen ihrer Tötungsquote zu vereiteln.

Japanisches Fabrikschiff liegt bewegungslos im Wasser

Mittwoch, den 17. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100216-2.html

Dienstag, 16. Februar 2010
Japanisches Fabrikschiff liegt bewegungslos im Wasser

Die Nisshin Maru lief diesen Morgen erneut ins südpolare Walschutzgebiet ein.

Die Steve Irwin warnte sie auf japanisch, dass sie illegal das Walschutzgebiet einfahren.

Die Steve Irwin umkreiste die Nisshin Maru bis das japanische Walfangschiff, bei 60° 10‘ Süd und 76° 45‘ Ost, bewegungslos im Wasser lag.

In ruhigem von Eisbergen umgebenen Wasser hat die Nisshin Maru bei leichtem Schneetreiben bisher zwei Stunden lang keine Fahrt mehr aufgenommen.

Das Ziel der Sea Shepherd Conservation Society ist es die illegalen japanischen Walfangoperationen zum erliegen zu bringen.

Die japanische Walfangflotte hat seit dem 5. Februar keinen einzigen Wal getötet.

Nachdem die Nisshin Maru angehalten hat und die Steve Irwin sie umkreiste kam eine Gruppe Buckelwale zwischen beiden Schiffen an die Oberfläche um sich das Geschehen anzusehen. Die Crew der Steve Irwin jubelte.

Die zweite Woche beginnt, in der Sea Shepherd die illegalen Walfangaktivitäten zum Erliegen bringt

Freitag, den 12. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100211-2.html

Donnerstag 11. Februar 2010

Seit einer Woche hat Sea Shepherd alle Walfangaktivitäten der japanischen Flotte unterbunden. Kein einziger Wal ist die letzte Woche getötet worden und das Ziel von Sea Shepherd ist es, diesen Zustand um eine zweite oder sogar dritte Woche zu verlängern.

„Wir werden nicht einmal den Mord an einem einzigen Wal dulden, während wir hier diese Bande von Wilderern verfolgen“, sagte Kapitän Chuck Swift von der Bob Barker.

Das Institut für Walforschung gab heute in einer Pressemitteilung bekannt, das drei japanische Walfänger bei der Konfrontation von Sea Shepherd am Donnerstag verletzt worden sind.

Die Sea Shepherd Conservation Society bestreitet diese Anschuldigungen.

“Dies ist die neuste Masche von Japan um irgendwelche Sympathien zu erhaschen“, sagte Kapitän Paul Watson. „ Die Shonan Maru No 2, die Yushin Maru 1 und die Yushin Maru 2 attackierten das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin und versuchten den Helikopter der Sea Shepherds auf dem Achterdeck mit Wasserkanonen zu zerstören. Die Crew der Steve Irwin revanchierte sich in dem sie Warnschüsse mit Leuchtkugeln abgaben und das Delta Schlauchboot einsetzten um Flaschen mit ranziger Butter auf die Decks der Walfänger zu werfen. Es war eine sehr angespannte Auseinandersetzung von über fünf Stunden , aber es kam zu keinem Zusammenstoß der Schiffe oder Verletzungen.“

Die Behauptungen aus Japan, das ranzige Butter zu Verletzungen der Seeleute führt ist schlicht Blödsinn. Die japanischen Walfänger behaupten jedes Mal, dass sie von Sea Shepherd mit Säure beworfen werden. Sie stellen es so hin als ob es eine ätzende Flüssigkeit wie Schwefelsäure wäre. In Wirklichkeit ist es einfach nur verdorbene Butter, die auch als Buttersäure bekannt ist (so wie Milch Milchsäure und Orangensaft Fruchtsäure enthält) Buttersäure ist eine faulig riechende Substanz, die aber keine Schäden bei Hautkontakt verursacht. Der Säuregehalt ist niedriger als bei Bier.

Die Sea Shepherds haben nicht versucht die Schiffsschrauben der japanischen Walfänger zu blockieren, wie es von der ICR behauptet wird. Sowohl die Bob Barker als auch die Steve Irwin legten jeweils eine lange Trosse achteraus um die Harpunenschiffe davon abzuhalten  einschüchternde Angriffe mit ihren Wasserkanonen und Langstrecken Akustikwaffen (LRAD) auszuführen. Die einzige Gefahr die bestand, wäre, wenn die Harpunenschiffe sich den Sea Shepherd Schiffen zu dicht genähert hätten. Gerätschaften zum Blockieren der Schiffsschrauben einzusetzen ist eine Defensivmaßnahme und kein Angriff.

Die drei Harpunenschiffe der japanischen Flotte sind schneller und wendiger als die zwei Sea Shepherd Schiffe. Japans Anschuldigungen die Sea Shepherd Schiffe würden ihre Schiffe angreifen sind lächerlich, in Anbetracht der Tatsache, dass die Sea Shepherd Schiffe gar nicht die Geschwindigkeit erreichen um die Harpunenboote einzuholen. Sea Shepherds Schlauchboote wurden eingesetzt, um die Flaschen mit ranziger Butter auf die Decks der japanischen Walfänger zu schleudern.

Der Vorwurf der Japaner, dass die Steve Irwin ihre Wasserkanone einsetzt ist belustigend, da es eine Tatsache ist das die Nisshin Maru sechs Wasserwerfer besitzt und auf den Harpunenbooten jeweils zwei vorhanden sind. Das bedeutet ein Verhältnis von 12 Kanonen gegen Sea Shepherds Eine. Sea Shepherd montierte für die diesjährige Kampagne eine Wasserkanone um sich gegen die Angriffe der Walfänger mit ihren Wasserwerfern wehren zu können.

Die Sea Shepherd Conservation Society verurteilt die japanische Walfangflotte schwer, die Antarktische Walschutzzone im Südpolarmeer wieder befahren zu wollen und versucht jede illegale Walfangaktivität innerhalb dieser Schutzzone zu verhindern. Jede illegale Walfangoperation wurde die letzte Woche verhindert und Sea Shepherd beabsichtigt sämtliche Waltötungen für eine weitere Woche zu verhindern. Das kostet die japanische Walfangflotte eine Stange Geld und verhindert das sie ihre mörderische Quote erreichen.