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Taiwan schützt Wale und Delfine mit DNA-Tests vor Wilderern

Montag, den 1. Februar 2010

Gefunden bei AFP

Taipeh — Taiwan will Wale und Delfine künftig mit DNA-Tests vor Wilderern schützen. Bislang versuchen die Walfänger, ihre Spuren zu verwischen, indem sie den Tieren nach dem Fang die Köpfe und Flossen abschneiden, um sie unkenntlich zu machen, sagte eine Vertreterin der Landwirtschaftsbehörden.

“Sie wissen aber nicht, dass die Regierung eine umfangreiche Datenbank mit der DNA von Walen und Delfinen angelegt hat”, sagte Hsia Jung-sheng. Über biotechnologische Verfahren könnten die Behörden nun jede Art genau bestimmen, “auch wenn die Probe nur ein Stück Fleisch ist”.

In Taiwan sind alle Arten der Meeressäuger streng geschützt. Überführten Wilderern drohen bis zu fünf Jahre Haft und eine Strafe von umgerechnet rund 34.000 Euro. In der vergangenen Woche hatten die Behörden in dem Fischereihafen Suao im Nordosten des Landes 1,3 Tonnen Delfinfleisch sichergestellt.

Japanischer Außenminister gibt das Wildern von Walen zu

Samstag, den 12. Dezember 2009

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-091211-1.html

Freitag, 11. Dezember 2009
Japanischer Außenminister gibt das Wildern von Walen zu

Sea Shepherd sagt es ist an der Zeit die Gesetze durchzusetzen

news_091211_1_1_Japanese_whaler_harpoons_minke_whale_2009Japans Außenminister Katsuya Okada gab nun zu was der Rest der Welt bereits lange Zeit wusste.

In einem Interview mit der Zeitung The Australien und der ABC (Australian Broadcasting Corporation) sagte der Außenminister Okada „Wir haben eine Tradition hier in Japan, dass wir Walfleisch essen.“

„Ich denke, dass Essen ein wichtiges Element von Kulturen und deshalb ist es nötig dieses gegenseitig zu respektieren und die Kultur des anderen anzuerkennen“, sagte er.

„Es mag Dinge geben, die Australier essen, Japaner aber nicht. Selbstverständlich wäre das andere Geschichte, wenn diese Arten bedrohte Arten währen, die am Rande der Ausrottung stünden… Aber wenn nicht denke ich möchte der durchschnittliche Japaner in der Zukunft gerne weiterhin Walfleisch essen.“

Nicht ein einziges Mal hat Herr Okada versucht den japanischen Walfang als „wissenschaftliche Forschung“ zu verteidigen. Er hat es absolut klar gestellt, dass es sich um eine kommerzielle Operation handelt, dessen Ziel es ist Wale für den Konsum und den Profit zu töten. Er verneinte sogar, dass es sich bei Finn- und Buckelwale um bedrohte Arten handelt obwohl sie international anerkannt als gefährdet eingestuft sind.

„Das bringt einen ganz neuen Aspekt in unsere diesjährige Kampagne“ sagte Kapitän Paul Watson von Bord des Sea Shepherd Schiffes Steve Irwin aus dem Südpolarmeer. „Japanische Walfänger sind Wilderer und nun gab sogar ihr Außenminister zu, dass es sich um Wilderer Operationen handelt. Die japanische Regierung hat den Walfängern die Erlaubnis erteilt 935 geschützte Minkewale, 50 gefährdete Finnwale und 50 gefährdete Buckelwale zu töten.“

„Diese Walfänger sind Wilderer. Sie sind Kriminelle und das wissen sie. Sie verletzten den Antarktisvertrag indem sie kommerziell die Antarktischen Gewässer nutzen und sie operieren in Missachtung des australischen Bundesgerichtshofes und fahren fort Wale im australischen Antarktisterritorium zu töten“, fuhr Kapitän Watson fort.

Die Sea Shepherd Conservation Society ist nicht hier unten in diesen Gewässern und gegen den Walfang zu protestieren, wir sind nur einfach damit „nicht einverstanden“. Wir sind hier unten um internationale Umweltschutzgesetze in Übereinstimmung der Richtlinien der United Nations World Charter for Nature durchzusetzen. Die Society ist hier unten in diesen Gewässern um den Job zu erledigen, den eigentlich Australien, Neuseeland, die USA und die anderen Mitgliedsstaaten der Internationalen Walfangkommission sich weigern zu machen – das Gesetz durchzusetzen.

Die Sea Shepherd Schiffe und deren Crews werden versuchen internationale Umweltschutzgesetze durchzusetzen indem wir diese illegalen Schiffe mit jedem physischen Mittel aufhalten, in Betracht dabei weder menschliches Leben zu bedrohen oder jemanden zu verletzen.

„Dieses Affentheater des wissenschaftlichen Walfangs wurde von niemandem anderen als dem japanischen Außenminister als Betrügerei entlarvt“, sagte Kapitän Paul Watson. „Genug von diesen holprigen und schwulitären Taktiken, genug von diesen Stinkbomben. Es wird Zeit für ein wenig aggressivere Taktiken. Es ist an der Zeit hier unten eine Aussage zu machen und Regierungen mit einzubeziehen. Mich ermüdet es diese Wilderer mit dem verletzen von internationalen Umweltschutzgesetzen davonkommen zu lassen, und sie kommen nur davon, weil sie eine große, mächtige und wohlhabende Nation sind. Wenn es somalische Wilderer wären, die Elefanten töten, würden sie erschossen werden. Wären es nigrische oder ruandische Stammesangehörige, die Berggorillas für Buschfleisch töten, würden sie erschossen werden. Stattdessen sind sie arrogant in ihrer Art das Gesetz zu respektieren und sie machen was immer sie, wann immer und wo immer sie es wollen. Schluss damit! Walfang wird hier unten beendet und wir werden unsern Teil dafür beitragen um es zu beenden.“

Die Steve Irwin nähert sich der japanischen Walfangflotte. Jeder Tag bringt die Sea Shepherd Crew 300 Meilen (556 Kilometer) näher an diese Wilderer heran.

„Das hat nichts mit Kultur oder den Respekt von Kultur zu tun“, sagte Kapitän Watson, „Es geht darum internationale Umweltschutzgesetze zu respektieren. Wir sind wegen keiner Übertretung bei unseren Aktivitäten hier unten in diesen Gewässern angeklagt worden, noch nicht einmal von den Japanern. Der Grund dafür ist einfach. Es ist schwierig Menschen anzuklagen, die Gesetze durchsetzen indem sie gefährdete Arten vor Wilderern beschützen. Wir sind nicht die Kriminellen sondern die Walfänger sind die Wilderer und nun hat sogar ihr Außenminister diesen Fakt anerkannt – es geht darum Wale für den kommerziellen Verkauf als Lebensmittel zu töten. Das ist es um was es geht und um das worum es immer gegangen ist.“

Die Sea Shepherd Crew erwartet die Flotte innerhalb von 10 bis 12 Tagen abzufangen.

Stinkendes fischiges Geschäft in den Galapagos

Samstag, den 10. Mai 2008
Original: http://www.seashepherd.org/news/media_080508_1.html

Stinkendes fischiges Geschäft in den Galapagos

Die Dinge laufen zur Zeit nicht gut in den Galapagos. Kürzlich wurde Raquel Molina, eine der besten Direktoren des Nationalparks, die es jemals gab, entlassen. Scheinbar nahm sie ihren Job zu ernst, und versuchte etwas gegen das Wildern und andere illegale Aktivitäten in diesem Weltschutzgebiet zu unternehmen.

Jedes Jahr werden über 300.000 Haie illegal gewildert im Galapagos Insel National Park Meeresschutzgebiet. Seit 2000 arbeit die Sea Shepherd Conservation Society mit dem Galapagos Nationalpark und der Ecuadorianischen Umweltpolizei zusammen, um die Wilderei in dem Meeresreservat unter Kontrolle zu bringen. Es war eine frustrierende Aufgabe.

Die Aktivitäten der letzten Woche zeigten eines der Probleme, die nach wie vor bestehen. Am Montag, den 5. Mai liess der Leiter der Marine, Kommandant Ayala, ein Hai-Wilderer-Schiff frei, welches am 27. April festgenommen wurde. Dieses Boot wurde im Meeresreservat mit 140 oder 290 oder mehr Haifischflossen an Bord erwischt.

Die Marine sagt, das Schiff wurde freigelassen, weil der Fisch begann zu stinken. Hier scheint aber ein stärkerer Gestank in den bezaubernden Inseln zu liegen, als der, der von den Fischen stammt.

Während der letzten acht Jahre, die Sea Shepherd mit dem Nationalpark zusammengearbeitet hat, haben wir immer wieder gesehen, wie die engagierte Arbeit der Ranger und der Umweltpoilzei durch Aktionen der Marine behindert wurde. In den Galapagos hat die Marine die komplette Kontrolle über alle Bewegungen aller Schiffe und die Rangers können nicht ohne Erlaubnis der Marine patrollieren. Die Ranger müssen die Marine informieren, wo sie patrollieren wollen.

Die ehemalige Nationalpark Direktorin Raquel Molina wurde körperlich von Marinematrosen angegriffen, als sie gegen den illegalen Ökotourismus, der von der Marine betrieben wird, vorgegangen war. “Zufälliger Weise” wussten die Wilderer immer, wo die Ranger patrollieren.

Jedes Mal, wenn ein Sea Shepherd Schiff das Meeresreservat betrat oder wieder verliess trafen wir immer auf Wilderer. Und jedes Mal, wenn wir Langleinen konfiziert haben und Haie befreiten, schien die Marine wenig begeistert zu sein.

Während der Jahre, die Sea Shepherd mit den Park-Rangern und der Polizei gearbeitet hat, haben wir zahlreiche Haifischflossenabschneider und Seegurken Wilderer hochgenommen. Letztes Jahr hat nur Sea Shepherd über 45.000 Haifischflossen und über 100.000 Seegurken konfisziert und die Schlüsselpersonen der Haiflossen-Mafia blossgestellt. Die Zahl der erfolgreichen Verurteilungen, die die Ecuadorianische Marine vorweisen kann sind, Null.

Auf der Insel Isabela hat der Bürgermeister von Vilimil Mangrovensümpfe zerstört, um ein Landedock für “Ökotouristen” zu schaffen und grub den Strand um, um Zement zu machen. Er zerstörte ein Brutgebiet der Meerechsen, als er einen Bulldozer benutzte, um den Strand für eine Jahrmarkts-Party zu begradigen. Er wurde angeklagt aber der Fall verlief im Sand und dieser Mann fährt fort, das Ökosystem im Namen des Ökotourismus zu schädigen.
Die Kombination von Überbevölkerung durch Einwohner und Touristen, die Einführung von Hunden und Katzen und anderen Exoten, Verschmutzung und die überhandnehmende Korruption bedroht das Überleben dieses absolut einzigartigen Ökosystems.

Die Sea Shepherd Conservation Society glaubt, dass, wenn die Welt die Galapagos nicht retten kann, ist nur noch wenig Hoffnung für alle anderen Ökosysteme dieses Planeten.

Die Galapagos müssen unsere Spuren im Sand sein. Wir müssen die Korruption bekämpfen, die Vorteil aus der ständigen Zerstörung dieser unglaublichen Inseln zieht.

Die Fakten zum Wilderer Schiffes Nano:

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Das Equadorianische Fischereischiff Nano vom Hafen Manta wurde am Sonntag den 27. April mit 7 kleinen Booten im Wasser aufgegriffen. Das Schiff wurde erstmals dicht an der Küste der Insel Isabela bei 92° 23′ West und 00° 32′ Süd gesichtet. Einige der Haupt-Tender des Schiffes waren deutlich innerhalb der Park-Grenzen. Das Schiff hatte Langleinen im Wasser ausgelegt.

An Bord fand die Marine zahlreiche Haie. Es geibt 3 Berichte, von der Marine, dem National Park und der Umweltpolizei  und alle haben unterschiedliche Zahlen. Sie melden 140 Haie, dann 180 Haie, dann 290 Haie. Die Gattung wurde als Blauhaie, Fuchshaie und andere nicht identfizierbare Arten identifiziert. Es waren Haifischflossen an Bord aber die Zahlen sind nicht bekannt.Es waren 24 Crewmitglieder an Bord der kleinen Boote.

Das Schiff wurde am 5. Mai aus der Beschlagnahmung freigelassen. Der Grund für die Freilassung war, dass der Fisch auf dem Schiff anfing zu riechen. Die Person, die die Freigabe veranlasste war Kommandant Ayala, der Chef der Marine in Galapagos. Er befahl dem Schiff nach Manta unter eigenem Kommando zurückzukehren.

Während der Zeit als die Nano festgehalten wurde, war es den Nationalpark Rangers und der Umweltpolizei nicht erlaubt das Schiff für eine Inspektion der Haie zu betreten. Erst als die Marine merkte, dass der Fall öffentlich wurde, wurde anderen Institutionen erlaubt eigene Nachforschungen zu machen.

Das Schiff hatte keine Zarpe (Zollfreigabe) und hatte dehalb kein legales Recht in den Gewässern Galapagos Nationalparks zu sein. Ihre Fischereierlaubnis lief am 31. März ab, somit hätten sie den Hafen von Manta nichtmal verlassen dürfen.

Manta ist der Haupt Fischereihafen von Ecuador und die Gerichte in Manta verhängen regelmässig Strafen gegen Schiffe die illegal fischen.

So haben wir hier einen Langleiner der auf frischer Tat mit Langleinen inmitten eines geschützten Gebietes innerhalb eines Nationalparkes und einem Weltschutzgebiet mit hunderderten von toten Haien und Haifischflossen ohne Lizens und ohne Zollfreigabe erwischt worden ist und die Marine lässt ihn wieder laufen.

Die Situation wird immer ernster. 

Was wir hier haben, ist der beste Direktor des Nationalparks, den wir je hatten – die respektierte und engagierte Raquel Molina welche nicht bestechlich und hoch effizient war – wegen ungekannten Gründen gefeuert wurde.

Was wir hier haben ist ein Politiker, der Bürgermeister von Vilamil, der Mangrovensümpfe und Brutstätten von Meerechsen für die Entwicklung von Ökotourismus zerstört. Er wurde angeklagt und nichts weiter passierte und er ist zurück um das lokal Ökosystem zu zerstören um mehr Platz für Ökotouristen zu machen. Währenddessen wurde ein Mann, der Video-Beweise sammelte und die an die Behörden weitergab aus seinem kleinen Geschäft von der marine vertrieben.

Was wir hier haben sind Fischer, die Hunde und Katzen, in Verletzung der spieziellen Gesetze der Galapagos, einführen. Hund und Katzen sind auf den Galapagos verboten und obwohl die Tiere Sterilisiert und Kastriert werden kommen immer mehr und sie töten Vögel, Land- und Meerechsen und Robben. Die Fischer machen was sie wollen.

Die Regierung von Ecuador leidet an einem schweren Fall von homopechephobia – einer politischen Angst vor Fischern.

Illegale Einwohner der Galapagos kommen immer mehr ins Land und nur wenige werden abgewiesen. Immer mehr Ökotouristen bedeutet mehr Autos, mehr Hotels, mehr Restaurants, mehr Farmen, mehr Importe und mehr Verluste an Land an die indigene Spezies. Neue exotische Insekten kommen mit dem Import von Lebensmitteln vom Festland herrein. Es gibt mehr Ölverschmutzungen und immer mehr Fisch wird von den einheimischen Fischern gefangen um die Touristen zu ernähren.

Und natürlich haben wir noch den Hauptgrund für das Schwinden von Spezies und Land in den Galapagos und das ist die unglaubliche Korruption der Ecuadorianischen Marine und ihrer Unfähigkeit die Wilderer zu kontrollieren und das Galapagos Meeresreservat zu schützen.

Diese Inseln sind verdammt solange die Regierung von Ecuador die Marine nicht als Machthaber absetzt und die Verwaltung an die Ecuadorianische Umweltpolizei und die Nationalpark-Ranger übergibt.

Die Ranger sollten bewaffnet werden und sollten die Autorität haben die Gesetze der Galapagos durchzusetzen. Alle Hunde und Katzen und andere Exoten sollten von den Inseln entfernt werden, eine Touristenquote sollte eingeführt werden und die Fischerei sollten streng reglementiert werden. Alle Illegalen sollten ausgewiesen werden und alle Importe streng nach Exoten untersucht werden und alle Exporte streng nach Seegurken und Haifischflossen untersucht werden.

Wenn wir die Galapagos verlieren, werden wir diesen Planeten verlieren.

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Photos der Nemo

Alle Photos © Diego Aazco, Gamavision film

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Das Hauptschiff mit den 7 Tendern

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Im Laderaum der Nano ein Hai

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Illegal gefangener Marlin an Deck der Nano

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Eines der 7 kleinen Booten der Nano

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Zwei Tender der Nano

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Toter Thunfisch und Langleinen-Auftriebkörper an Deck eines Tenders

Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen.